Posts by Shepherd

    Hallo,


    ich hoffe dass ich das richtige Unterforum erwischt habe :)
    Ein paar Worte zu mir: Ich bin 19 Jahre alt, wohne derzeit bei meiner Mutter und ihrem Lebensgefährten und bin aus psychischen Gründen arbeitsunfähig.
    Momentan mache ich mir viele Gedanken darum, wie es weiter gehen soll. Natürlich möchte ich meiner Mutter nicht lange "auf der Tasche liegen", zum anderen spielt es aber auch eine große Rolle dass ich mit ihrem Lebensgefährten nicht wirklich klar komme da er mir unter Anderem dauernd das Gefühl gibt dass ich hier im Haus nicht erwünscht bin. Viel mit sich Reden lässt der Herr leider nicht, Familienhilfen haben leider auch nicht viel gebracht - er mag mich einfach nicht. Was demnach zu vielen Konflikten führt.


    Anfang 2013 musste ich die Schule leider abbrechen und stehe seitdem ohne Schulabschluss da. Mitte 2013 wurde ich vom Arbeitsamt in eine Berufsvorbereitende Maßnahme geschickt welche ich aus psychischen Gründen wieder abgebrochen habe und bin kurz danach in die Klinik gegangen. Seitdem habe ich noch 2x versucht einen Hauptschulabschluss zu erreichen - es leider aus den selben Gründen nicht geschafft. Auch dieses Jahr wollte ich es noch einmal an der VHS versuchen, musste jedoch vor Beginn aufgrund des gesundheitlichen Zustandes meines Vaters absagen. Es sah (bzw sieht) leider sehr, sehr schlecht aus und dementsprechend war ich ziemlich aufgelöst. Mein Vater bezieht ebenfalls seit einigen Jahren Hartz IV da er nach seinen Operationen am Herzen keine feste Arbeit mehr findet und eingeschränkt ist.


    Momentan bin ich nicht in therapeutischer Behandlung, werde aber demnächst wieder einen Therapeuten aufsuchen - allein um fürs Kindergeld eine neue ärztliche Bescheinigung für meine Arbeitsunfähigkeit einreichen zu können. Da ich mit der derzeitigen Situation nicht zufrieden bin überlege ich seit längerem ob es für mich in Zukunft möglich wäre, Hartz IV zu beantragen und in eine eigene Wohnung zu ziehen, ohne dem Druck und der Gehässigkeit "von Oben". Natürlich nicht sofort; dennoch habe ich Hoffnungen darin mit finanzieller und therapeutischer Hilfe einen Weg in das (Berufs)Leben zu finden. Vorallem da es auf gut Deutsch ein Ar***tritt ist, für mich selbst aufkommen zu müssen.


    Nur was muss ich wann machen? Mit wem muss ich wo sprechen?


    Ganz liebe Grüße,
    Shepherd