Posts by lolimov

    Ist da wirklich keine Einigung mehr möglich?
    Im Endeffekt habe ich doch den Beweis, dass ich keine 400000 eingenommen habe.


    Ich war sonst immer so überkorrekt gegenüber dem Arbeitsamt. Alles ausgefüllt, persönlich abgegeben, kopiert und mir Stempel geben lassen. Hatte einfach keine Lust mehr nach 2 Monaten Arbeit diese letzte Anlage auszufüllen, weil ich dachte: "Ok da kommt jetzt nichts mehr. Bin aus der Bewilligung raus" "Vielleicht die Nachzahlung vom September" Lass es einfach mal laufen...


    Ich könnte ****** . Wenn das so weitergeht, dann kann ich gleich wieder einen Antrag stellen. >_>


    Ich versuche es trotzdem...

    Guten Tag ans Forum,


    ich habe folgendes Problem. Ich habe mich zum 1.7 dieses Jahres selbstständig gemacht und im selben Monat meiner gesetzlichen Krankenversicherung gekündigt und mich privat versichert. Bin zurzeit in einem Projekt beschäftigt und habe meine
    erste Rechnung am 29.07 geschrieben, das Geld jedoch erst am 9.9 erhalten.


    In den 3 Monaten 1.7 - 1.9 habe ich Hartz 4 erhalten. Es kam zwischendurch auch die Anlage EKS an, die ich ausfüllen sollte. Dies habe ich getan und dabei die Spalte "Vorläufig" angekreuzt.
    In dieser Anlage habe ich angegeben, dass ich mein erstes Geld vorraussichtlich im September erhalten werde.


    Nun habe ich vor einiger Zeit nochmal eine Anlage EKS erhalten und sollte mein tatsächliches Einkommen angeben. Da ich total im Stress bin und mein Bewilligungszeitraum eh ab dem 1.10 endete, habe ich
    die einfach nicht ausgefüllt, weil es mir nur noch auf den **** ging.


    Nun am 26.10 erhalte ich eine Anhörung zu einer Überzahlung in der mir geschrieben wird: "Es ist davon auszugehen, dass sie in der Zeit vom 1.7 bis 1.9 regelmäßiges Einkommen erhalten haben. Außerdem wurden Beiträge in die gesetzliche
    Krankenkasse gezahlt". Daraus ergibt sich ein Betrag von rund 2200 Euro, den ich nachzahlen soll. (Grundversorgung + Mehrkosten + Pflege und Krankenversicherung für 3 Monate)


    Ich sehe ein, dass die Grundbeiträge + Mehrkosten im September zurückgezahlt werden müssen, da ich in diesem Monat mein erstes Geld erhalten habe.
    Muss ich die Krankenkassenbeiträge auch zurückzahlen, weil eigentlich habe ich doch meiner gesetzlichen Krankenkasse gekündigt?
    Oder hätte ich darüber Auskunft geben müssen, dass ich meiner Krankenkasse gekündigt habe?


    Ich äußere mich dazu jetzt wie folgt in meinem Antwortschreiben und lege folgende Belege bei:


    Angekreuzt: Zu dem genannten Sachverhalt möchte ich mich wie folgt äußern


    "Ab dem 01.07.2016 habe ich mein Gewerbe angemeldet. Meine erste Rechnung habe ich am 29.07.2016 geschrieben. (s. Anlage)
    Das Geld dafür habe ich allerdings erst am 9.9.2016 erhalten. (s. Anlage) Deshalb war ich in der Zwischenzeit bedürftig.
    Ich zahle seit Juli in die private Krankenkasse Continentale AG ein.
    Dies habe ich auch der DAK mitgeteilt. Deshalb sind die Beträge zur Sozialversicherung zu unrecht von der DAK erhoben worden.
    Ich zahle diese Beiträge nicht nach. Eine Kopie meiner Krankenkassenkarte liegt bei. (s. Anlage)
    Der geforderte Betrag von 2210,46 € ist daher unzulässig.
    Ich wäre dazu bereit den Betrag von 631,63 € zu zahlen, welcher sich aus dem (Regelbedarf ALG II, Bedarfe für Unterkunft und Heizung und Mehrbedarf Energie - Warmwasser) für den Monat September zusammensetzt.
    In diesem Monat wurde mein erstes Einkommen erzielt.


    Ist dads in Ordnung so?
    Ich wäre für eine Antwort sehr dankbar.


    Mit freundlichen Grüßen
    lolimov