Posts by GustavGans

    Vielen Dank für die Informationen.:thumbsup:

    Ich habe nach einigen Monaten die Krankenkasse nun doch noch einmal angeschrieben, obwohl diese mir zuletzt mitteilten, dass sie sich bei mir melden, würde sich eine Änderung ergeben.

    Tatsächlich antworteten mir diese, dass die Rentenversicherung die Beiträge einbehält und somit rückwirkend und zukünftig vollständig übernimmt.:)

    Guten Tag.

    Seit Anfang diesen Jahres beziehe neben einer kleinen Rente ergänzend Grundsicherung.

    Leider kann die Krankenkasse bis heute keine Beitragshöhe berechnen und in Rechnung stellen,

    da das früher zuständige Jobcenter angeblich dafür notwendige Daten trotz mehrfacher Nachfrage

    bisher nicht übermittelt hat. Krankenversichert bin ich dort aber - bisher eben nur ohne Beiträge zahlen zu müssen.


    Eines Tages wird daher eine große Forderung von Krankenkassenbeiträgen auf mich zukommen,

    etwa ein Jahresbeitrag - oder mehr.


    Wird das Sozialamt diese rückwirkend ab dem Tag der Antragsstellung oder Bewilligung der Grundsicherung

    dann auch noch übernehmen? Wenn ja, gibt es Informationen und Gesetzestexte dazu, auf die man sich ggfs.

    beziehen kann? Wenn nicht, müsste die Behörde, die die Verzögerung zu Verantworten die Kosten tragen?


    Vielen Dank! :)

    Ich wurde überredet folgende freiwillige Erklärung zu unterzeichnen.

    Da ich etwas naiv und entgegenkommend bin habe ich das auch getan - obwohl ich nicht verstehe was es wirklich bedeutet:


    "Ich beauftrage das umseitig genannte kontoführende Geldinstitut mit Wirkung auch gegenüber meinen Erben und anderen Verfügungsberechtigten, überzahlte Beträge auf Anforderung dem Bezirksamt XY, Geschäftsbereich Soziales, zurückzuzahlen, soweit das Guthaben ausreicht.

    Dieser Auftrag kann nur von mir - nicht jedoch von meinen Erben und anderen Verfügungsberechtigten - bis zum 3. eines Monats für die darauffolgende Zahlung widerrufen werden.

    Sollte kein hinreichendes Guthaben vorhanden sein, ermächtige ich hiermit das kontoführende Geldinstitut, dem Bezirksamt XY, Geschäftsbereich Soziales auf Anforderung Auskunft über meine Erben oder sonstigen Verfügungsberechtigten zu geben.

    Mit einer Offenbarung meiner im Antrag enthaltenen persönlichen Daten gegenüber dem oben bezeichneten Kreditinstitut bin ich einverstanden."


    Besonders der letzte Satz ist mir unverständlich.

    Könnte es mir Jemand bitte genau erklären - und ggfs. wenn das ungünstig für mich ist, wie und wo ich es ggfs. widerrufen kann.


    Ist diese Erklärung tatsächlich nur hinsichtlich meines eigenen Todes wirksam - aber warum steht dann, dass nur ich selbst diese widerrufen kann -

    wenn ich tot bin, dann kann ich ja nichts mehr widerrufen?

    Beinhaltet diese Erklärung auch ein allgemeiner Zugriff und Einsicht auf oder in das Konto vom Amt?


    Vielen Dank!

    Hallo,

    ich habe ein Schreiben bekommen, dass ich ab 01.08.2019 rückwirkend eine monatliche EU-Rente (volle Erwerbsminderung, unbefristet) erhalte.

    Dazu gibt es natürlich eine einmalige Nachzahlung.

    Die monatliche Rentenzahlung liegt deutlich unter dem ALG2 Bedarf und somit auch dem Grundsicherungsbetrag,

    so dass ich diese aufstockend beantragen kann.


    Ich habe bisher ALG2 bezogen (unter Vorbehalt), da meine Erwerbsunfähigkeit ja durch die Rentenversicherung erst entschieden werden musste.


    Nun meine Fragen:

    1)

    Die Grundsicherung kann ich ja erst ab diesen Monat beantragen (02/2020) - was ist mit den Monaten seit 01.08.2019,

    in denen ich ALG2 bezogen habe, muss ich das ALG2 zurückzahlen (auf Raten o.ä.), oder wird nur die einmalige Summer verrechnet,

    die ich rückwirkend von der Rentenkasse bekomme und alles was ich darüber vom Jobcenter bekommen habe, brauche ich nicht zurückzahlen?

    Weiteres Einkommen oder Vermögen habe ich nicht, liegt alles deutlich unter den Freigrenzen von ALG2 oder Grundsicherung.


    2)

    Wie gehe ich jetzt am Besten vor? Melde ich mich zuerst beim Grundsicherungsamt oder beim Jobcenter?



    Ich lebe allein, habe keine Freunde oder Bekannte und keine Hilfe und somit Niemanden der sich in diesen Dingen auskennt.

    Das Bürokratische schaffe ich immer alles gerade so, aber ich tue mich manchmal schwer damit alles in der richtigen Reihenfolge zu

    beantragen oder tun...


    Danke vielmals!

    Kam das Erbe bereits zur Auszahlung? Ich gehe mal davon aus, ja, und es war im ALG II Bezugszeitraum.

    Ja, richtig. Diesen Monat, im laufenden ALG2 Bewilligungszeitraum.


    Nach § 11 SGB II Abs 3 gilt das hier:
    (3) Einmalige Einnahmen sind in dem Monat, in dem sie zufließen, zu berücksichtigen. Sofern für den Monat des Zuflusses bereits Leistungen ohne Berücksichtigung der einmaligen Einnahme erbracht worden sind, werden sie im Folgemonat berücksichtigt. Entfiele der Leistungsanspruch durch die Berücksichtigung in einem Monat, ist die einmalige Einnahme auf einen Zeitraum von sechs Monaten gleichmäßig aufzuteilen und monatlich mit einem entsprechenden Teilbetrag zu berücksichtigen.

    Genau, das war mir bekannt. Darüber hinaus gibt es noch Paragraphen die regeln, dass der Restbetrag der einmaligen Einnahme nach den 6 Monaten in Vermögen umzuwandeln ist.
    Auch die aktuellen fachlichen Weisungen der Arbeitsagentur kommentieren das so.


    Dann würde m.E. ein Neuantrag mit Wirkung zum 01.02.2017 ausreichen. Der Rest wäre dann als als Vermögen anzugeben.

    Danke. Ich denke, dass ich es dann wohl so machen werde. Die Variante hatte ich auch am ehesten in Betracht gezogen.


    Zudem liste ich bei dem Antrag dann auf, was ich in den 6 Monaten von dem einmaligen Einkommen bezahlen musste.
    D.h. man wird ja sicherlich prüfen wieviel von dem einmaligen Einkommen übrig ist, um festzustellen ob ich wirtschaftlich damit umgegangen bin.
    Z.B. die Krankenversicherung muss ich ja nun auch selbst zahlen.


    Über weitere Meinungen, Kommentare und Erfahrungen würde ich mich dennoch freuen!

    Hallo,
    ich habe 15.000 Euro geerbt. Das Jobcenter hat nun natürlich für den Rest des laufenden ALG2 Zeitraumes (01.08.2017 bis 31.10.2016) die weiteren Leistungen abgelehnt.
    Außer einem Berechnungsbogen, in dem die einmalige Einnahme auf einen 6-Monatszeitraum gleichmäßig verteilt wurde (gilt als Einkommen von 2.500.- Euro pro Monat), habe ich keine weiteren Informationen.
    Jedoch weiß ich, dass i.d.R. spätestens nach 6 Monaten nach dem Erhalt eines hohen einmaligen Einkommens der nicht für die notwendige Lebenshaltung aufgebrauchte Betrag - also das danach übriggebliebene Geld - als Vermögen gilt.
    Das wird bei mir genug sein, um den Vermögensfreibetrag (Lebensjahre x 150.- Euro) voll auszuschöpfen.



    Meine Frage ist nun, wie gehe ich am Besten vor um mir diesen Vermögensfreibetrag (Schonvermögen) zu sichern ?


    a) Stelle ich der Form halber pünktlich zum 01.11.2016 einen Neuantrag, auch wenn ich weiß, dass ich dann noch zu viel Geld habe und der Antrag abgelehnt wird,
    um mir die Umwandlung des Restbetrages in Vermögen nach 6 Monaten zu sichern?
    oder
    b) Bzw. würde der Vermögensfreibetrag bereits bei einem erneuten Antrag am 01.11.2016 sofort greifen, da der Ablehnungszeitraum ja nur bis zum 31.10.2016 gilt?
    oder
    c) genügt es wenn ich in 6 Monaten, also am 01.02.2017 einen Neuantrag stelle, und dort selbst dann den Restbetrag als Vermögen angebe?


    Vielen Dank! :)