Posts by JonSnow

    Die Frage ist doch (vorausgesetzt die Frist ist abgelaufen oder eine fristlose Kündigung wäre irgendwie rechtens):


    Falls das Jobcenter den Umzug als notwendig erachtet (und damit die Kosten übernehmen würde), kann es dann sagen


    "Ja, wir finanzieren deinen Umzug, weil er notwendig ist, aber nicht quer durch die Republik"?


    Ausnahme: Die Besonderen Teile des SGB sehen etwas anderes vor. Und imS GB II und im SGB III gibt es in der Tat Sonderregelungen (zB § 42 SGB II), aus denen mittelbar die Verpflichtung folgt, ein Bankkonto zu errichten.

    lies bitte §42 (3) SGB II noch mal genauer und sag' mir dann, woraus sich eine Verpflichtung ergibt, ein Bankkonto zu eröffnen.



    (3) Geldleistungen nach diesem Buch werden auf das im Antrag angegebene Konto bei einem Geldinstitut überwiesen, für das die Verordnung (EU) Nr. 260/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 14. März 2012 zur Festlegung der technischen Vorschriften und der Geschäftsanforderungen für Überweisungen und Lastschriften in Euro und zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 924/2009 (ABl. L 94 vom 30.3.2012, S. 22) gilt. Werden sie an den Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt der Leistungsberechtigten übermittelt, sind die dadurch veranlassten Kosten abzuziehen. Dies gilt nicht, wenn Leistungsberechtigte nachweisen, dass ihnen die Einrichtung eines Kontos bei einem Geldinstitut ohne eigenes Verschulden nicht möglich ist.

    Beantragen kann man alles.


    Solche Sachen regelt der kommunale Träger, es hängt also davon ob, wo Du wohnst.


    Bei uns gibt es pauschal 2 Euro pro m² (dies aber nur bei Einzug und nur wenn der Nachweis vorliegt, dass ein Bodenbelag nicht vorhanden ist).


    So wie sich Dein Text liest, habt ihr einen Bodenbelag, wollt diesen aber nur durch Teppich ersetzen. Ich will Dir wenig Hoffnungen machen.


    Gewissheit bekommst Du aber nur, wenn Du es beantragst. Also: Einfach machen.

    Unter der Voraussetzung, dass die Erwerbsunfähigkeit abschließend im Januar 17 festgestellt wurde:


    Du musst noch im Januar den Antrag auf Leistungen nach dem SGB XII beim Sozialamt stellen (hast Du ja wohl getan).
    Dann müsste das Jobcenter unter Anmeldung eines sogenannten Erstattungsanspruchs weiterzahlen.


    Tatsächlich ist das Jobcenter ab Februar nicht mehr für Dich zuständig, sondern das Sozialamt. ABER: Was ist denn, wenn das JC ab 1.2. einstellt und das Sozialamt 5 Monate für deinen Antrag braucht? Dann stehst Du ohne Geld da. Dafür ist der Erstattungsanspruch da. Sobald das JC dann nachzahlt, zahlt es an das JC nach und ab dem dann nächsten Monatsersten zahlt nur noch das SA (aufstockend zur DRV)

    von mir auch mein herzliches Beileid.


    Bei uns wird das so gehandhabt, dass die Beihilfe zur Geburt erst maximal sechs Wochen vor Geburt lt. Mutterpass ausgezahlt wird, da es ja leider immer wieder vorkommen kann, dass die Schwangere ihr Kind noch während der Schwangerschaft verliert. Sollte der unglückliche Fall erst danach vorkommen, sehen wir von einer Rückforderung ab.

    ja Gutschrift. Aber wenn der Vermieter es nicht überweist, sondern direkt weniger Miete verlangt, würde ich auch die Miete nur so zahlen, wie sie auch anfällt.
    Ne Gutschrift i.d.S., dass der Kundin Geld zufließt gibt es ja nicht.

    wenn der Vermieter das Guthaben schon von sich aus mit der Februar-Miete verrechnet, sind deine Kosten der Unterkunft im Februar geringer. Also zahlt auch das Jobcenter im Februar nur noch die dann fällige Warmmiete.

    Ist das Dein ernst?
    Nur zu Kontrolle, ob ich Dich richtig verstehe: Ein Leistungsberechtigter schuldet seinem Vermieter monatliche Vorauszahlungen von zB 100,00 EUR. Das JC erkennt aber nur 90,00 EUR als angemessen an. Der Leistungsberechtigte zahlt die geschuldeten 100,00 EUR, also 10,00 EUR aus dem Regelbedarf und muss diese 10,00 EUR (insgesamt 120,00 EUR) dann abschreiben, weil sie zum Zeitpunkt der Zahlung noch nicht und zum Zeitpunkt der Abrechnung nicht mehr fällig waren? Super, das nenne ich Logik!

    Wenn das JC nur 90 Euro als angemessen betrachtet (warum auch immer) und der Leistungsberechtigte 10 Euro draufzahlt, kann das JC bei einer Nebenkostenabrechnung auch nur die Nachzahlung übernehmen, die sich bei Zugrundelegung von 100 Euro monatlichen Vorauszahlungen ergeben. Würde man die vom Leistungsberechtigten selbst getragenen 10 Euro auch noch übernehmen, könnte man auch gleich 100 Euro monatlich zahlen.


    Will meinen: Wenn man einen Grund hat, nur 90 statt 100 zu zahlen, kann man bei der Abrechnung nicht so tun, als hätte es den Grund nicht gegeben.

    da sehe ich schwarz für Dich.
    Zunächst mal bildet ihr eine Bedarfsgemeinschaft. Da ist es nicht möglich, dass Du dich aus HartzIV ausklammerst und er Rest der Familie einen Antrag stellt.
    Zudem musst Du Deine Arbeitskraft dafür einsetzen, Eure Hilfebedürftigkeit zu verringern oder zu vermeiden.
    Da passt ein Studium mit 40 Jahren nicht rein.

    so eine Bescheinigung kann man dir nicht ausstellen. wie auch? du musst ja nur entsprechend hoch sanktioniert werden ohne anzurechnendes Einkommen haben, dass dein Leistungsanspruch geringer ist, als die Miete selber. Wie soll man als JC dann noch die volle Miete zahlen?

    wenn das ein Bonus in der Abrechnung ist, schön und gut.


    Aber wenn das eine separate Zahlung ist, ist das für mich Einkommen. So ungerecht es auch klingt. Aber ein gnädiger SB hätte wahrscheinlich auch genug Argumente auf seiner Seit, um das abzuverfügen und niemand würde ihm auf die FInger klopfen.

    1.) Es muss nicht immer gleich ein Widerspruch sein. Meist reicht schon eine einfache Vorsprache, um Missverständnisse aufzuklären.


    2.) Die Miete an deinem alten Wohnort ist dem alten JC zu erstatten. Solltest du aufgrund von Kündigungsfristen für einen Monat zwei Mietverträge "an der Backe" haben, ist das dein Problem.