Posts by JonSnow

    sobald er 25 ist, kann er eine eigene Bedarfsgemeinschaft gründen (ohne Anrechnung des elterlichen Einkommens)


    Solange er unter 25 ist und bei seinen Eltern wohnt, kann er nur mit den Eltern einen Antrag stellen, d.h. das Einkommen der Eltern wird berücksichtigt und es wird geschaut, ob das Einkommen für alle Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft (Eltern, dein Bekannter und evtl weitere Kinder) ausreicht.


    Er sollte direkt am Montag zu dem für ihn zuständigen JC gehen und einen eigenen Antrag stellen. Macht er keinen Bedarf für die Kosten der Unterkunft geltend (weil seine Eltern keine Miete fordern), müssen hierzu auch keine Nachweise vorgelegt werden.

    Dadem JC für Juli keine Erstattung zusteht, wird dir die Nachzahlung für Juli auf dein Konto gezahlt. Ist ALG I geringer als ALG II und kann die September-Zahlung dadurch nicht vollkommen erstattet werden, ist zusätzlich die Juli-Nachzahlung anzurechnen, so sie denn noch im September ausgezahlt wird.

    Caesars Vorschlag macht Sinn. Oder mal bei der Versicherung nachfragen, ob man den Vertrag "aufteilen" kann und nur noch Du über deinen Vertrag versichert bist.
    Wenn alles beim alten bleibt und Du das Geld von Deinen Kinder bekommst, würde ich mich mit 'nem Dreizeiler absichern und direkt dem JC Bescheid sagen (damit nicht der Verdacht aufkommt, du hättest was zu verbergen). Wenn Dir wider Erwarten die Überweisungen Deiner Kinder als Einkommen angerechnet werden, lohnt sich m.M.n. ein Widerspruch.

    a) Ist m.E. nicht ganz richtig. Falls 540 Euro die angemessenen KdU für einen 1-Personen-Haushalt sind, würden in dem Beispiel auch 540 Euro KdU in der Bedarfsberechnung berücksichtigt. 160 Euro Mieteinnahmen wären anrechnungsfrei, da sie zur Deckungslücke 700 Euro vs. 540 Euro dienen.


    Die restlichen Mieteinnahmen iHv 140 Euro wären Einkommen, das um 30 Euro bereinigt wird, falls dieser Freibetrag noch nicht bei einem anderen Einkommen zur Geltung gekommen ist.


    Ist der Freibetrag schon "verbraucht", ist es eine Milchmädchenrechnung:
    Ob du 400 Kdu + 300 Euro anrechnungsfreies EK oder 540 Euro KdU, 160 Euro anrechnungsfreies EK und 140 anzurechnendes Einkommen bekommst, ändert für dich nix. Es ist dennoch relevant hinsichtlich der Kostenträger. Denn wenn von vorneherein weniger KdU berücksichtigt werden, spart die Kommune, werden die KdU voll gezahlt und die "überschüssige" Miete als Einkommen angerechnet, spart der Bund, der die Regelleistungen zahlt.

    Ich komme auf einen Restanspruch von 353,68 Euro für deinen Ehepartner und 184,32 Euro für Sohn 3 (ohne Gewähr und unter der Voraussetzung, dass es keine MB gibt und Sohn 1 tatsächlich weiter Kindergeld bekommt).


    Du und dein Partner habt einen Bedarf von je 520 Euro (368 RS + 152 Miete). Da Du über 660 Euro Einnahmen aus der Rente verfügst, werden die überschüssigen 140 Euro für die Bedarfsdeckung der noch nicht bedarfsgedeckten Personen verwendet.


    Sohn 1 hat einen Bedarf von 479 Euro, den er mit ALG I und dem KiGe (teilweise iHv 49 Euro) deckt. Das restliche Kindergeld wird auf deinen Ehepartner "verschoben").


    Sohn 2 ist mit seinem Einkommen bedarfsgedeckt und muss dann 1/5 der Miete zahlen. Von ihm wird kein überschüssiges EK für den Rest der Familie verwendet.


    Sohn 3 hat einen Bedarf von 463 Euro und 192 Euro Kindergeld, bleiben 271 Euro.


    Das "rübergeschobene" Einkommen deines Ehepartners (143 Euro Kindergeld und 140 Euro Rente) wird um 30 Euro bereinigt und dann auf deinen Ehepartner und Sohn 3 aufgeteilt. Vor Bedarfsanrechnung haben dein Ehepartner und dein Sohn 3 Restbedarfe iHv 520 Euro bzw. 271 Euro.

    Als Schweizerin bist du Staatsangehörige der sog. EFTA-Staaten. Da Du mit deinem Minijob den sog. Arbeitnehmerstatus innehaben dürftest, bist du nicht von Leistungen nach dem SGB II ausgeschlossen (vgl. §7 Abs 1. Satz 2 Nr. 1 SGB II). Dir sollte aber klar sein, dass nicht Du aufstockst, sondern Du und dein Partner zusammen.


    Hierzu musst Du dich bei Deinem für Dich zuständigen JC melden. Was für Unterlagen die dann haben möchten, bekommst Du dort mitgeteilt.

    versuch' den Altersrenteneintritt möglichst weit hinauszuzögern. Das JC prüft ja auch schon aus Eigeninteresse, ob man dich auf die Altersrente verweist (weil man dann einen Kunden loswird).


    Grundlage dafür ist die sogenannte Unbilligkeitsverordnung. Man darf dich nur auf die vorgezogene Altersrente verweisen, wenn 70% der Regelaltersrente mehr sind als der Bedarf nach dem SGB II.


    Hierbei ist zwischen Bedarf und Anspruch zu unterscheiden! Dein Bedarf setzt sich zusammen aus den Kosten der Unterkunft, der Regelleistung und eventuellen Mehrbedarfen.


    Anders sieht das natürlich aus, wenn Du die vorgezogene Altersrente eingeninitiativ beantragst.

    Du hast vier Monate gebraucht, um einen Antrag auszufüllen, aber wenn der nicht innerhalb von zwei Wochen bearbeitet wird, willst du schon Klage androhen?

    Du kannst ohne Genehmigung umziehen. Dann hast du allerdings keine Beteiligung an den Umzugskosten zu erwarten.


    Wenn Dein Vater eine Nebenkostenbeteiligung in einem vernünftigen Rahmen verlangt, wird sich da wohl niemand querstellen.
    Immerhin könntest du auch ohne Genehmigung in die Zuständigkeit des dortigen JCs ziehen und Kosten bis zur Höhe der dort angemessenen Kosten der Unterkunft geltend machen.

    du musst auf jeden Fall warten, bis du beide Bescheide hast (Wohngeld und KiZ). Da steht dann drin, wie viel von der Nachzahlung jeweils ans JC ging. Sobald du das hast, kannst du dann zum JC und den Fehler dort nachweisen. Solange du nichts in der Hand hast, wirst du abgewimmelt nach dem Motto "lassen Sie uns mal machen, das hat schon alles seine Richtigkeit".

    Es scheint, als würde sich das JC einen Großteil der gezahlten Leistungen doppelt erstatten lassen.


    Ich kann mir erklären, worin der Fehler liegt, aber das würde hier zu weit führen.


    Fakt ist: Wenn sich das JC zuerst die 211 mtl. vom Wohngeld erstatten lässt, hätte es anschließend effektiv nur noch 63 Euro monatlich gezahlt.
    Die wären dann noch von der Familienkasse zu zahlen. Der Rest müsste an dich gehen.

    und vor allem:
    Wie kann es aktuell so sein, dass deine Partnerin ALG II erhält und du nur Elterngeld, wovon du deine KV bezahlen musst?
    Entweder erhalten alle ALG II oder keiner. Wenn ALG II gezahlt wird, seid ihr auch alle krankenversichert. Ohne Eigenbeitrag.


    Oder ist es etwa so, dass ihr im JC widerrechtlicherweise nicht angegeben habt, dass ihr zusammen wohnt?