Posts by JonSnow

    Die Rente deiner Mutter wird nicht auf deinen Bedarf angerechnet.
    Gleichwohl ist von der Rente die hälftige Miete zu zahlen.


    Hinsichtlich der angemessenen Kosten der Unterkunft setzt jeder kommunale Träger (Stadt, Landkreis etc.) seine eigenen Grenzwerte fest. Das wird Dir hier niemand beantworten können.

    ALG II-Anspruch bleibt trotzdem bestehen. Das Einkommen des Kindes wird nur beim Kind angerechnet. Dazu zählen in Deinem Fall Kindergeld, Kinderwohngeld und Unterhalt. Wenn dadurch der Bedarf des Kindes gedeckt ist (hälftige Miete + Regelsatz + evt. Mehrbedarfe), bekommst Du für das Kind kein ALG II mehr- es braucht ja auch keines...


    Maximal das Kindergeld (bzw. Teile des Kindergeldes) kann auf Deinen Bedarf angerechnet werden.
    Dein Anspruch ist das die Differenz aus Deinem Bedarf und der Summe aus Deinem bereinigten Erwerbseinkommen und dem eventuell auf die "verschobenen" Kindergeld)

    Dann schaut es für mich so aus, als ob ihr ganz normales Wohngeld beantragen könnt und dadurch kein Hartz 4 mehr benötigt. Dazu kommt eventuell noch Kinderzuschlag in Betracht

    nein. aber falls es so sein sollte, dass er der Kindergeldberechtigte ist und es trotzdem bei der Mutter angerechnet wird (weil die erfahrungsgemäß häufiger Kindergeldberechtigte sind), bringt es schon was -wenn auch wenig- das JC darauf hinzuweisen, dass er und nicht sie Berechtigter ist...

    grundsätzlich macht es keinen Unterschied, ob der überschüssige Betrag bei Dir oder Deiner Frau angerechnet wird.
    Wenn Deine Frau jedoch bereits ein anderes Einkommen erzielt, bei dem die Versicherungspauschale berücksichtigt wurde und Du erzielst kein Einkommen, macht das sehr wohl einen Unterschied.


    Die pauschale ist eine Art Freibetrag. Wenn Dir das Kindergeld Deines Kindes teilweise angerechnet wird und dieser Betrag 30 Euro überschreitet, werden bis zu 30 Euro davon nicht leistungsmindernd angerechnet.

    Ich finde es ist sehr vernünftig von Dir, dass Du selber einsiehst, spielsüchtig zu sein und deswegen nach Lösungen suchst.


    Wie meine Vorredner schon, halte ich es für eine schlechte Idee, wenn Du das JC bittest, das Geld direkt an deine Bekannte zu zahlen.


    Vorschlag von mir: Vereinbart doch einfach, dass Ihr Euch am Zahltag am Bankautomaten trefft, heb alles ab, was abgehoben werden kann (Lastschrifteinzüge beachten), gib Ihr das Geld und deine EC-Karte.


    Dann sind zumindest die meisten Problematiken, die bisher geschildert worden (Geldwäsche, befreiende Wirkung, auf eigene Rechnung) beseitigt und es ist sichergestellt, dass Du das Geld nicht verzockst.

    wie gesagt, wenn Dir das JC Einkommen anrechnet, dass nicht existiert oder auch wenn es Freibeträge falsch berechnet, ist das vollkommen irrelevant, solange das JC keinen Einkommensüberhang bei dir feststellt und dieses "zu viel" an Einkommen dann beim Rest der Bedarfsgemeinschaft angerechnet wird.


    Erst wenn das anzurechnende Einkommen höher ist als dein SGB II-Bedarf es wäre, wirkt sich der Umstand aus, dass das JC -vermeintlich- zu viel Einkommen bei Dir anrechnet.

    Du hast als Studentin im eigenen Haushalt keinen Anspruch auf SGB II-Leistungen.
    Du musst auf dem Bescheid nachschauen, ob Du nur ausgeschlossen bist (was richtig wäre), oder ob von deinem Einkommen Einkommensbestandteile bei den Bedarfen deines Freundes und deiner Kinder angerechnet werden (was u.U. falsch wäre).

    Daß ihr Alle Kriterien des Absatzes 3a ausschließen könnt, müßtet ihr schon mal nachweisen. Und die Bewohner der Wohung sind dem JC bekannt. Also, wenn z.B. ein Kind kommt, spätestens aber nach einem Jahr kommt die "Zusammenveranlagung".

    Es ist nur eine Vermutung. Die Nachweisplicht, dass einer der Punkte zutrifft, hat das Jobcenter. Wenn der Leistungsbezieher weiterhin angibt, dass dem nicht so ist und ihm das Gegenteil nicht nachgewiesen werden kann, dann ist das halt so.

    Wenn die Überstunden auf der letzten Lohnabrechnung abgegolten werden, muss geprüft werden, inwiefern Freibeträge durch den regulären Lohn schon ausgeschöpft sind.
    Freibeträge gibt es in eurer Fallkonstellation nur bis 1500 Euro brutto. Wenn er also diesen Betrag oder gar mehr auch so schon verdient, bleiben für die Überstunden keine Freibeträge über. Das aus den Überstunden resultierende netto muss dann voll angerechnet werden. Fällt der Leistungsanspruch durch die Anrechnung weg, wird es ab dem auf den Auszahlungsmonat folgenden Monat in sechs gleichen Raten angerechnet.


    Beispiel: 1500 Euro netto, Zufluss im Dezember, Wegfall des Leistungsanspruchs. Dann werden ab Januar jeden Monat 250 Euro angerechnet.

    Das wird so nicht funktionieren. In den Monaten, in denen Du das Kindergeld (wie sich nachträglich herausgestellt hat zu Unrecht) erhalten hast, stand es dir nichtsdestotrotz zum Lebensunterhalt zur Verfügung und daher ist eine Anrechnung rechtens.