Posts by JonSnow

    Selbstverständlich nicht.


    In welcher Sprache ergehen wohl in einem Land, dessen Amtssprache Deutsch ist, amtliche Bescheide?


    Was ich auch interessant finde: Du erkundigst Dich auf deutsch, ob das Jobcenter einen Bescheid übersetzen muss, weil Du kein deutsch verstehst...


    Sachen gibt's

    So wie ich das verstehe (und das Verstehen gestaltet sich bei Deiner Schreibweise schwierig) hast Du ALG II ab Juli bekommen.


    Dann konnte sich das Jobcenter auch nur das ALG I für Juli erstatten lassen. Die Zeiträume müssen deckungsgleich sein.


    Das ALG I für Juni konnte daher nicht erstattet werden. Gleichwohl muss es auf Deine ALG II-Leistungen angerechnet werden.

    Deine Berechnung bis 299 Euro ist grundsätzlich korrekt.
    An Stelle des Grundfreibetrags von 100 Euro tritt hier aber die Summe aus 183 Euro (Fahrkarte) und 30 Euro (Versicherungspauschale)
    183 + 180 + 19 = 412


    So wie Du rechnest, unterschlägst Du die Versicherungspauschale, die aber ZUSÄTZLICH zu den Fahrtkosten berücksichtigt werden muss

    Ist doch ganz einfach: Wenn du in einem Monat X Leistungen ohne Anrechnung von Einkommen ausgezahlt bekommst und sich dann später herausstellt, dass Du in dem Monat doch Einkommen erzielt hast, werden die Leistungen ganz oder teilweise (je nach Höhe des Einkommens) zurückgefordert.


    Wie Du darauf kommst, dass Du für April etc. was erstatten müsstest, falls Du ab Juni zu Einkommen kommen solltest, ist mir schleierhaft.


    Glaub mir einfach: Wenn Du Arbeit aufnimmst, hat das erst ab dem Monat Einfluss auf deinen Leistungsanspruch, in dem Du die erste Lohnzahlung erhältst.

    Eben und das kann sich (je nach Alter des Ehemannes) ändern. Dann kommt ein Leistungsbezug nach dem SGB XII in Betracht.

    Spejbl, das Alters in unerheblich. Wenn er Altersrente bekommt (auch wenn die Altersgrenze gem §7a SGB II noch nicht erreicht ist), bleibt für den Anspruch des Ehemanns nur noch das SGB XII.

    m.W. darf die Erhöhung nur als Reaktion auf eine entstandene Nachzahlung erfolgen.
    Soll heißen: Der Vermieter stellt fest, dass die laufenden Vorauszahlungen zu niedrig angesetzt sind, da es zu einer Nachzahlung gekommen ist und erhöht dann die Vorauszahlung, damit es bei der nächsten Abrechnung nicht wieder zu einer Nachforderung kommt.


    Aber der VM kann nicht einfach davon ausgehen, dass es in der Zukunft eine Kostensteigerung geben wird und schon mal prophylaktisch mehr Vorauszahlungen kassieren.


    Fragen:
    1. Wie werden die Posten der beiden BK- Abrechnungen behandelt?
    2. Gilt für die angepaßte Miete die 6- Monatsregel oder erfolgt gleich die Kostendeckelung? M.E. muß zuvor eine Kostensenkungs-aufforderung ergehen mit der Maßgabe, die Kosten zu senken, i.V. mit der Duldung und Übernahme der erhöhten Miete für 6 Monata ab Zugang der Kostensenkungsaufforderung.
    3. Wird die BK- Nachzahlung auch der Kostendeckelung unterworfen? Und/Oder die um die Erstattung (besser verrechneten) verminderte Nachzahlung?

    1. Da das Guthaben der alten Wohnung nicht zufließt, wird es auch nicht in voller Höhe angerechnet. Im Gegenzug wird keine Nachzahlung für die neue Wohnung übernommen, da durch die Verrechnung seitens des Vermieters kein Bedarf entsteht. Gäbe es keine Verrechnung und auch kein Guthaben aus der alten Wohnung, müsste die NZ noch übernommen werden, da noch keine Mietsenkung wirksam ist (muss ja erst ein Senkungsverfahren eingeleitet werden).
    2. Unser zuständiger kommunaler Träger schreibt zwingend vor, dass erst eine Kostensenkungsaufforderung ergehen muss (mit vollen sechs Monaten). Zudem soll auch überprüft werden, ob die Erhöhung der NK überhaupt durch ein "Verschulden" des Leistungsbeziehers entstanden ist. Ist der alleinige Grund die Tatsache, dass die Gemeinde die Grundsteuern drastisch erhöht hat und gäbe es ansonsten keine Erhöhung, wird auch keine Kostensenkung eingeleitet. Ist natürlich alles sehr schwammig.
    3.Siehe Punkt 1. Eine Nichtübernahme von Nachzahlungen erfolgt bei uns nur, wenn in der gesamten Abrechnungsperiode die Kostensenkung gegriffen hat. Beispiel: Umsetzung der Kostensenkung zum 01.02.17. Dann wird die 17er-Abrechnung noch voll übernommen, weil die Kostensenkung im Januar noch nicht umgesetzt war.

    Die Wirtschaftlichkeitsberechnung machen nicht alle. Das hiesige z.B. nicht, weil ein Umzug günstiger ist als jahrelang zu hohe Miete zu zahlen. 1500,00 EUR Umzugskosten gibts auch nicht, die braucht kein Mensch.

    die braucht auch kein Mensch, aber vermittel' das mal dem Leistungsempfänger...

    Oh man, wie hohl kann man sein?


    Du musst schon klar sagen können, was Du vom JC wissen willst. Andernfalls kann niemand, der Ahnung hat, einschätzen, ob das JC im konkreten Fall zur Auskunft verpflichtet ist.


    Wenn Du deine Frage schon von jmd anderem beantwortet bekommen hast und demjenigen auch nicht mehr "Futter" gegeben hast, wird die Auskunft, die du jetzt bekommen hast, nichts wert sein....

    "zu 1. Bedarf wurde nicht gedeckt.........musste Kredit aufnehmen." Wenn Du einen Kredit aufnehmen musstest, weil Dir das Geld nicht ausreichte, ändert das nicht an der Tatsache, dass "Dein" Bedarf gedeckt war. Wenn Du persönlich einen höheren Bedarf hast, ist das was anderes.


    M.W. sind die Geldleistungen nach SGB XII und SGB II deckungsgleich.


    Wenn deine Behauptung zutrifft, dass Dir beim SGB XII ein Mehrbedarf zusteht, den Du vom JC nicht bekommen hast, wärst Du natürlich negativ von der langen Bearbeitungszeit betroffen. Aber dann kannst Du die Behauptung doch auch sicherlich belegen?