Posts by Wolfsoul686

    Hallo.


    Vorweg möchte ich darum bitten, diesen Beitrag zu verschieben, sollte ich Ihn im falschen Unterforum gepostet haben.


    Ich bräuchte eine Auskunft für meine Schwiegereltern, welche ein eigenes Haus geerbt haben. Sie beziehen nun auch schon seit etwas mehr als 2 Jahren ALG II und bisher gab es auch nie Probleme.


    Heute hat meine Frau wieder mit Ihren Eltern telefoniert und dabei bekam Sie erzählt, dass Ihre Eltern einen Brief vom Jobcenter bekommen haben, in welchen Sie aufgefordert werden, dass Haus zu verkaufen. Angeblich sei das Grundstück zu viel Vermögen. Deswegen will man Ihnen ab Oktober das ALG II nicht mehr weiter genehmigen.


    Das Haus besteht aus drei Etagen, die jeweils ca. 65qm groß sind. Das Grundstück im Allgemeinen ist ca. 250qm groß.


    Die von meinen Schwiegereltern genutzte Wohnfläche beträgt aber nur 65qm, also nur die untere Etage. Die oberen beiden Etagen werden von meiner Schwägerin bezogen, welche aber Arbeit hat.


    Auf die Frage, ob man das Haus nicht an meine Schwägerin überschreiben kann, um dann als Untermieter in dem Haus zu bleiben, kam von Seiten des Jobcenters nur die Antwort, dass das Haus in den Fall schon 10 Jahre meiner Schwägerin gehören müsste, um dies als Option zu akzeptieren.


    Soweit der Fall, wie er mir erzählt wurde. Nun zu meinen Fragen.


    Ist es Rechtens, eine Familie vor die Entscheidung zu stellen, dass geerbte Haus zu verkaufen oder kein ALG II mehr zu bekommen? Besteht die Möglichkeit, dass Haus doch an meine Schwägerin zu überschreiben, damit es in Familienbesitz bleibt? Oder kann man meine Schwägerin als Untermieter angeben?


    Gibt es überhaupt eine Möglichkeit das Haus zu behalten? Es befindet sich nun schon die 3. Generation in Familienbesitz und meine Schwiegereltern können sich nun wirklich nicht davon trennen. Beide sind auch nicht mehr die jüngsten, was das Thema Arbeit erschwert.


    Ich hoffe, dass Ihr mir in diesen Fall helfen könnt und bedanke mich schon einmal für die Antworten.

    Hallo.


    Ich hoffe, dass man mir hier etwas weiter helfen kann.


    Wir haben gelesen, dass man Mehrbedarf beantragen kann, wenn man Warmwasser über ein dezentrale Warmwassererzeugung (sprich Durchlauferhitzer) bezieht. Wir haben einen Durchlauferhitzer bei uns im Badezimmer hängen.


    Nun war ich beim für uns zuständigen Jobcenter, um eben diesen Mehrbedarf zu beantragen. Diesbezüglich sollte ich ein Schreiben unseres Vermieters holen, welches dies bestätigt.


    Gesagt, getan. Ich am nächsten Tag wieder zum JC, dass Schreiben des Vermieters einreichen. Dies wurde am Empfang engegen genommen und zur Bearbeitung weiter gereicht.


    Nach 2 Wochen haben wir immer noch nichts bezüglich des Mehrbedarfs gehört. Deswegen bin ich wieder zum JC und die nette Dame am Empfang konnte nichts im Computer finden. Nur, dass ich 2 Wochen vorher das Schreiben eingereicht habe. Ich musste eine Zettel ausfüllen, in welchen ich mein Anliegen schreiben sollte. Die dafür zuständige Sachbearbeiterin würde sich bei mir melden.


    Heute habe ich dann einen Anruf bekommen. Ich wurde gefragt, für was ich Mehrbedarf beantragt habe. Als ich Ihr am Telefon sagte, dass wir einen Durchlauferhitzer haben, über welchen sowohl Heizung als auch Warmwasser läuft, wurde mir mitgeteilt, dass dieses Gerät über Gas läuft und somit kein Mehrbedarf gültig wäre.


    Meine Frage ist nun, ob Sie Recht hat oder mich einfach nur abwimmeln wollte. Denn unser Durchlauferhitzer braucht Strom, um überhaupt anzugehen. Desweiteren habe ich schon beim suchen im Internet gelesen, dass ein Durchlauferhitzer unter Mehrbedarf fällt.


    Vielleicht hat hier ja jemand schon einmal solche Erfahrung gemacht oder kennt sich mit dieser Thematik besser aus, da ich mir diesbezügliche nicht sicher bin.