Posts by imkarolek

    Hallo,


    folgende Sachlage:


    Mein Bewilligungszeitraum endet am 29.02.2016.
    Am Montag, dem 19.10.2015, habe ich eine Verzichtserklärung mit Wirkung zum 01.11.2015 an das JC geschickt, da ich mich ab dem 01.11.2015 selbständig machen will (Aufträge, somit Einnahmen, ab November habe ich sicher und will mit dem Jobcenter nichts(!!!) mehr zu tun haben).
    Heute, 21.10.2015, habe ich auch schon ein Antwortschreiben vom JC erhalten, in dem Folgendes steht:


    Sie haben auf die Gewährung von Leistungen verzichtet. [...] Sie erhalten daher ab dem 01.11.2015 keine weiteren Leistungen mehr. Dies ist unabhängig von der Dauer des Bewilligungszeitraums, der erst am 29.02.2016 endet. Durch den Verzicht werden Ihre Mitwirkungspflichten nach §§ 60 ff. SGB I nicht berührt. Daher sind Sie weiterhin verpflichtet, für den laufenden Bewilligungsabschnitt Ihren Mitwirkungspflichten nachzukommen. [...] Im Falle der Selbständigkeit ist eine abschließende Erklärung Ihrer Einnahmen und Ausgaben durch die Anlage EKS zum ursprünglichen Ende des laufenden Bewilligungsabschnitts erforderlich. [...]


    FOLGENDE FRAGE:
    Besteht tatsächlich noch eine Mitwirkungspflicht bis zum 29.02.2016 trotz Verzichtserklärung mit Wirkung zum 1.11.2015?? Grund für die Verzichtserklärung war hauptsächlich gerade das Loskommen vom JC, da ich überhaupt keine Lust mehr habe, überhaupt etwas mit denen zu tun zu haben. Womit können Sie mir denn Drohen, wenn ich denen einfach nichts mehr antworte? Im Grunde genommen geht das JC doch nichts mehr an, wie und wieviel ich durch diese Selbständigkeit verdienen werde, da ich ja auf jegliche Leistungen verzichte, oder sehe ich da was falsch?


    Über eine hilfreiche Antwort würde ich mich sehr freuen und Danke im voraus!

    Na gut, immerhin gilt die Wohnung dann als angemessen und es sollte keine Probleme hinsichtlich der Mietkaution, Provision und Erstausstattung geben:rolleyes:
    Vielen Dank für die Antworten

    Die Miete wird aber voll und ganz von mir getragen und nur ich werde die Wohnung tatsächlich bewohnen(und meine Freundin als Untermieterin). Das weiss auch die Hausverwaltung. Meine Mutter als zweiter Hauptmieter erfüllt lediglich den Zweck einer Absicherung, weil mein Einkommen zu sehr schwankt, bzw. weil ich nicht angeben wollte, dass ich staatliche Leistungen momentan beziehe.

    Die Zustimmung zur Untermiete liegt vor.
    Ob meine Mutter im Mietvertrag ein Problem darstellt, war genau meine Frage. War wäre denn genau das Problem? Wie könnte den das Jobcenter argumentieren?(rechtlich)

    Naja, wie gesagt, im Mietvertrag stehen meine Mutter und ich als Hauptmieter mit dem Vermerk, dass nur ich (von uns beiden) in der Wohnung wohne und meine Freundin als Untermieterin.
    Was widerspricht sich jetzt genau?

    Danke für deine schnelle Antwort.
    Aus dem Inhalt deiner Nachricht erschliesse ich, dass ich den Höchstsatz für die Wohnung bekommen würde und den Rest aus eigener Tasche draufzahlen müsste(richtig?).
    So weit, so gut, denn mein Plan ist, dass meine Freundin als Untermieterin eingetragen wird. Somit müsste doch die als unangemessen eingestufte Wohnung wieder als angemessen gelten... richtig?

    Hallo,
    folgende Sachlage: Ich bin auf der Suche nach einer eigenen Wohnung(Auszug aus Elternhaus). Ich komme frisch von einer Wohnungsbesichtigung und die Wohnung gefällt mir, gilt jedoch als unangemessen...
    Da ich ein unregelmäßiges Einkommen habe(Freiberufler), werde ich durch Alg2 abgesichert und auch eine allgemeine Mietkostenanerkennung liegt vor. Die Alg2-Bezüge habe ich dem Makler verschwiegen(aus Angst eine direkte Absage zu bekommen). Ich schilderte ihm hingegen meine Lage, dass mein Einkommen als Freiberufler stark schwankt und meine Mutter aus diesem Grund als Bürge einspringt(Bürgschaftserklärung meiner Mutter liegt vor).
    Der Makler hingegen bestand darauf, dass meine Mutter direkt in den Mietvertrag mit einbezogen werden soll, sprich neben mir als zweiter Hauptmieter.


    Frage: Kann das Jobcenter solch einen Mietvertrag, wo ich und meine Mutter beide als Hauptmieter drin stehen ablehnen, bzw. werden die Kosten trotzdem übernommen? (im Mietvertrag steht ausdrücklich drin, dass nur ich in der Wohnung wohne, meine Mutter aber als zweiter Hauptmieter im Mietvertrag steht)


    Vielen Dank schon Mal im voraus

    Das mit der Kaution und der Renovierungshilfe kann ich ja noch nachvollziehen, weil es direkt die tatsächliche Wohnung betrifft und dies würde ich auch noch verkraften, was hat aber die Erstausstattung damit zu tun? Das ist ja ein vollkommen unabhängiger Antrag, der bei erstmaliger Gründung eines Hausstandes beansprucht werden kann. Ob die erste Wohnung jetzt als angemessen oder unangemessen eingestuft wird, hat ja im Grunde genommen gar nichts damit zu tun...

    Vielen Dank für die schnelle Antwort ;)


    Genauer genommen suche ich keine Arbeit, sondern warte auf meinen Masterstudienplatz und überbrücke die Zeit mit gering oder gar nicht bezahlten Praktika(auch mit dem JC soweit abgesprochen und akzeptiert). Da ich mein Leben lang in dieser Gegend gewohnt habe und ich mich in dieser Gegend nunmal am wohlsten fühle, sehe ich es auch nicht ein, von hier fortzuziehen.


    Zum zweiten Punkt: Naja, so lange hat es nun auch nicht gedauert, ausserdem könnte ich theoretisch zu der Zeit bei einem Kumpel untergekommen sein(das Gegenteil sollten sie mir mal erst beweisen...)


    Was allerdings auch irrelevant ist, da ich ja, wie gesagt, bereits eine allgemeine Mietkostenanerkennung bekommen habe und ich jetzt das Recht habe umzuziehen.

    Hallo allerseits,


    folgender Fall liegt vor: Ich bin 25 Jahre alt und wohne NOCH bei meinen Eltern. Ich habe den Antrag auf Alg2 gestellt und auch bekommen(391€, da ich keine Miete zahlen muss). Da ich aber so schnell wie möglich ausziehen möchte, habe ich direkt nach der Bewilligung auch einen Antrag auf Zusicherung der Übernahme der Kosten für eine neue Unterkunft gestellt. Heute kam auch eine allgemeine Mietkostenanerkennung per Post an.


    Nun zur Frage: Angenommen ich würde in eine Wohnung ziehen, die teurer wäre als die zulässigen Grenzen(ca.411€ warm), inwieweit bzw. würden die Kosten überhaupt dann übernommen werden?


    Ich habe mich so weit wie möglich selbst erkundigt und kam zu dem Schluss, dass die Möglichkeit besteht unter gewissen Umständen 10% Zuschlag zu bekommen(um diese zu bekommen würde ich ein Anwaltsschreiben aufsetzen lassen, der besagt, dass mir Obdachlosigkeit droht wegen Rauswurfs meiner Eltern...) aber nehmen wir mal an, die Kosten überschreiten selbst diese 10%(was in den Berliner Bezirken, in denen ich eine Wohnung suche, keineswegs unwahrscheinlich wäre, was wäre dann?
    Ja, ich weiss, das JC übernimmt die Kosten in Höhe der alten Wohnung... ABER wie würde das bei mir aussehen?
    Ich wohne ja bei meinen Eltern ohne Miete... zahlt das JC mir den maximalen zulässigen Höchstbetrag und den Rest zahl ich selbst aus den 391€ oder kann das JC sich weigern jeglichen Betrag zu übernehmen?


    Ich wäre sehr dankbar, wenn mir jemand meine Frage(n) beantworten könnte, liebe Grüße ;)