Posts by norstone89

    Quote from Lenchen123;285502


    1. Punkt: Das Arbeitslosengeld wird berechnet anhand eines normal verdienenden Call Center Agents, was deutlich weniger ist, als das was er verdient hatte. Er bekommt knapp 700 euro.


    Dazu müßte man mal den § lesen.
    Also wonach das ALG bemessen wurde.
    Frage: Eine Amtsärztin??? hat was festgestellt?
    Und er bekommt ALG?
    Und seit wann er das bekommt, Datum des Bewilligungsbescheides.

    Quote from Lenchen123;285502

    2. Punkt: Wohnung und Fahrzeug etc. Die Wohnung selbst hat er nun gekündigt. Er wohnte mit seiner Ex Freundin in einer größeren Wohnung. nach der Trennung haben Sie diese nun gekündigt. Er will in eine kleinere Wohnung ziehen,


    Erst hat er die Wohnung gekündigt, bevor er eine kleinere andere gefunden und gemietet hat?


    Er sollte jetzt unbedingt versuchen, seine Kosten zu reduzieren.
    Also Versicherungen ruhend/beitragsfrei stellen, nur das Nötigste weiter bedienen. Dabei könntest du ihm sicher helfen.
    Stück für Stück die Versicherungen prüfen und ggfls. kündigen oder ruhend stellen.
    Das Auto nur benutzen, wenns unbedingt nötig ist.


    Wenn er 300,- fürs Wohnen bezahlt, sollten die Nebenkosten mit drin sein.
    Dann hat er etwa soviel wie ein Alg2- Bezieher.
    Dann gibts tatsächlich kein Wohngeld.
    Mit Alg2 gibt es für Alleinstehende 391.- im Monat. Davon leben sehr viele.

    Quote from gfr;285478

    Das ist ja der Punkt - "Hoffnung" - "ich setze voraus" - diese beiden Floskeln sagen doch nichts aus.
    Da wird nicht erwähnt "Wir ziehen nach Berlin, weil wir dort Arbeit haben", sondern "wir wollten schon lange dort hin".

    Warum wird heutzutage erstmal irgendwo hingezogen um dann letztendlich auch dort zu scheitern, anstatt sich bundesweit um Arbeit zu bemühen und dann den Wohnort zu wechseln?


    Ja, das ist der Punkt. Ich stimme dir zu.
    Allerdings kann ich dir die Frage mit dem "WARUM nicht erst---und dann..." nicht beantworten.
    Es geht halt. Der Gesetzgeber hats möglich gemacht. Er hat Freizügigkeit nicht eingeschränkt.
    Er hat die Kostenübernahmen im § 22 SGB II und detaillierter in den örtlichen RiLi geregelt.
    Nichts anderes kann man hier immer wiederholen.
    Inzwischen hat die TE wohl verstanden, daß es mehrere Varianten gibt.
    Aber auf keinen Fall gibts vom JC was für den Umzug.
    Nur DAS war doch ihre Frage bezüglich "Finanzierung des Umzugs".


    Wäre die Frage so gestellt worden, wie du (und auch ich) es wünschst, wären doch auch ganz andere Antworten gekommen.
    Sorry, ich kann die Fragen nicht steuern, ebensowenig wie du.
    Die TE erklärte ganz zu Beginn:
    Seit knapp 2 Jahren haben wir nun schon den Wunsch, nach Berlin zu ziehen. Wir wissen natürlich, dass es dort viele Arbeitslose gibt, aber auch, dass dort viele Helfer gesucht werden.
    Mein Mann hätte 2 -oder 3 mal einen Job in Berlin bekommen können. Es scheiterte jedoch immer daran, dass er noch keine Unterkunft hatte bzw. fand.
    Wir möchten umziehen, da es hier in unserer Region kaum Arbeitsplätze gibt. Da wir keinen Führerschein haben, ist die Chance auf einen Job hier in der Region noch geringer.

    Quote from LoneRanger;285441

    Auch wenn der TE sich ungenau ausgedrückt hat. Schon mal was vom Kopfteilprinzip gehört?
    Natürlich geht die Hälfte der KdU "zu Lasten" des TE.


    Ja, schon klar mit dem Kopfteilprinzip...:)
    halbe-halbe bei den KdU.
    weils wie ein Zitat da stand... mit ""
    Und einer HG-Vermutung kann man widersprechen.

    Quote from Loni;285440

    Weil ich es halt vom Süden weiß, mit deinem Vorschlag sind es nun schon zwei.
    Was ist daran verwerflich wenn es im Wohngebiet keine Arbeit gibt, in ein anderes Bundesland zu gehen. Mit 22 Jahren dürfte das kein Problem sein.


    Sorry, genau das tun sie doch wohl. Sie wollen nach Berlin---in der Hoffnung, daß es dort besser als in Lauchhammer wird.
    Ich setze mal voraus, daß es in Berlin auch für die Tochter besser als in Lauchhammer werden soll.
    Es ist überhaupt nicht verwerflich, hier zu schreiben, daß es wo auch immer wohl besser wäre.
    Ich denke aber, um jemanden einen imaginären Job im Süden oder Norden im Gastgewerbe vorzuschlagen, sollte man von diesem Menschen schon etwas mehr als das Alter wissen.
    Mein Vorschlag war kein ernstgemeinter.

    Quote from Sabrina K.;285437

    Danke für die Reaktionen, auch wenn sie nicht auf meine fettgedruckten und direkten Fragen antworteten. Geholfen ist mir also nicht wirklich:(


    Bei *Beziehungen* läßt sich Fremden schlecht raten, wann die Beziehung was an den Verhältnissen ändert.
    Deswegen ganz direkt:
    1. Wenn ihr jetzt Partner seid und ganz offen spielen wollt, dann ist das dem JC zu melden. Also morgen schriftlich mitteilen, daß ihr als Partner zusammenwohnt.
    Es gibt das Formular VÄM, es geht aber auch formlos.
    Alles weitere ergibt sich.
    2. Ja, das JC könnte rückwirkend auch schon eine Partnerschaft vermuten.
    3. Zu PKV bzw. Rückkehr in die GKV weiß ich nichts.

    Quote from edy;285387


    Jobcenter will nicht zahlen: Mit Hartz IV nach Indonesien? - n-tv.de
    Bekommen Väter mit geringem Einkommen dann auch die Umgangskosten
    bezahlt?
    Wo gibt es Gutscheine/Tickets ? Darf auch der neue Partner mit?
    Direkt beim Gericht?


    Über diese deine Fragen entscheidet wahrscheinlich ein Gericht. Wenn du klagst.
    Der hier mußte ja auch erst klagen.
    Wenn man den Volltext lesen kann, wird man wissen, WAS er alles eingeklagt hat und mit welchen Begründungen.
    Es gibt auch gegenteilige Entscheidungen.
    Es ist ein Einzelfallurteil---hat aber offenbar medienweit ziemlichen Unterhaltungswert.
    Gab es nicht mal ähnliches---in die USA ??

    Quote from Loni;285411

    Wenn man es sich leisten kann ist es auch kein Problem, aber bei der Konstellation und dann noch Berlin sind Bedenken erlaubt.


    Es sind ja auch genügend Bedenken geäußert worden. Von verschiedenen Usern.
    Wenn die Familie es sich leisten kann, alle Umzugskosten selbst zu zahlen, dann kann sie nach Berlin ziehen. Nichts anderes habe ich ausgedrückt.
    Ob das richtig oder falsch ist, wird die Familie selbst entscheiden.
    Mir würde auch nicht im Traum einfallen, nach Berlin zu ziehen.
    Aber wir haben Freizügigkeit, auch für Hartz-4-Bezieher. Und klaro: Man muß es sich leisten können.
    Wir wissen doch gar nichts über die Tochter außer daß sie 22 ist.
    Warum schlägst du denn Gastgewerbe im Süden vor? Was soll das denn? :confused:
    Ich schlage jetzt noch Saiason-Gastgewerbe an der Küste im Norden vor. Da wird auch dringend Personal gesucht. pffft.

    Quote from alucard00;285347

    Ich hab noch mal geguckt und laut dem Amt bilden wir eine Haushaltsgemeinschaft und ich bin "sozialrechtlich verpflichtet die Hälfte der Miete an meine Mutter zu zahlen".


    Wo hast du denn da nochmal geguckt?
    Wenn das (Sozial)-Amt euch als HG=Haushaltsgemeinschaft betrachtet, mag das irgendwo stehen. Findest du einen §?
    Wo aber steht das??:ich bin "sozialrechtlich verpflichtet die Hälfte der Miete an meine Mutter zu zahlen.
    Guck doch bitte nochmal genau nach.

    Quote from das Jettilein;285297

    Uns hält eben nix hier, aber da uns einiges noch unklar ist, zwecks der Finanzierung etc und da wir den Umzug noch nicht ganz zusammen haben.


    Ich denke trotzdem, es ist alles, was ihr vom JC an Geld erwarten könnt, hier schon geschrieben worden.
    Wenn ihr den Umzug noch nicht zusammengespart habt, müßt ihr eben weitersparen.
    Der Hinweis auf Ro&Wie war nur ein Tipp. Keinerlei Berechnung.
    Wie kommst du auf max. 540,- warm?
    Von wem hast du diese Summe genannt bekommen und meinst du das für Berlin und 3 Personen?
    Hat eure Tochter eine Ausbildung abgeschlossen oder bewirbt sie sich um eine Ausbildung in Berlin?
    u.U. braucht sie dann gar nicht "mit euch" umziehen.


    Du schreibst, du bist auf dem 1. AM nicht mehr vermittlungsfähig---bist du denn noch beim JC als "erwerbsfähig" geführt? evtl. erwerbsgemindert?


    Ob wir früher x qm und Clo auf halber Treppe und kein Internet, kein Handy, keine Stütze und kein fäsebuch hatten, ist hier wirklich irrelevant.
    Es besteht Freizügigkeit. Das Umziehen wird nicht verwehrt.

    Quote from Glaneur;285234

    Lt. Jobcenter bilden wir eine Bedarfsgemeinschaft, weil wir in gerader Linie verwandt sind und deshalb füreinander aufkommen müssen.
    Das Einkommen meines Sohnes (z.Zt. 900/Monat) soll voll auf meinen Bedarf angerechnet werden. Begründung des Jobcenters: "Ihr Sohn wohnt bei Ihnen und muss Sie unterstützen. Und wenn er mehr verdient, wird auch alles weitere angerechnet."
    Meine Frage:
    Ist die Begründung des Jobcenters richtig?


    Hast du diese "Begründung" des JC denn schriftlich vorliegen?
    Bezieht sich das JC dabei evtl. auf den §9 SGB II Absatz 5 ---Vermutung einer Haushaltsgemeinschaft?
    Bekommt dein Sohn noch Kindergeld?
    Daß ihr beide eine 2-er BG seid, ist richtig. Aber nicht, WEIL ihr in gerader Linie verwandt seid.
    Sondern, weil ihr nach § 7 SGB II, Absatz3, Nr.2 eine BG bildet.
    Da dein Sohn seinen Bedarf mit seinem Einkommen selbst decken kann, fällt er rechnerisch heraus.
    Er muß mit seinem Einkommen seine Kosten bestreiten (Lebensunterhalt und hälftige Wohnkosten).
    Hast du schon einen Bewilligungsbescheid bekommen?

    Quote from SV1977;285197

    ...auch wenn es nicht meine eigenen Kinder sind?


    Lies bitte mal den § 7 SGB II.
    Dort insbesondere den Absatz 3a.
    § 7 SGB II Leistungsberechtigte
    Dort sind die Kriterien aufgeführt, die euch ganz sicher nicht ein solches von dir gedachtes Beziehungs-Probejahr zugestehen.
    Die 3 Kinder erhalten Unterhalt und Kindergeld??? Das ist Einkommen im Sinne des SGB.
    Wie hoch der gemeinsame "Bedarf" nach SGB II wäre, hast du schon ermittelt?


    Grundsätzlich:
    1. Beantragen kann man alles.
    Fraglich allerdings, ob es Sinn macht----also ob der Antrag wahrscheinlich abgelehnt würde.
    2. Beziehungen zu probieren ist üblich. Klappts nicht, trennt man sich wieder.

    Quote from KataMikesch;285138

    Ist aber irgendwie schon komisch, dass MEIN Einkommen auf IHREN Regelsatz angerechnet wird, obwohl ich sie nicht auf der steuerkarte habe.
    Ist aber immer noch besser als nix!


    Das mit dem Unterschied zwischen Steuerrecht/Finanzamt und Sozialrecht/Jobcenter wurde ja schon gut erklärt.
    Vielleicht noch zur Ergänzung:
    Ihr seid verlobt, lebt weiter wie bisher als Paar zusammen, wirtschaftet weiter wie bisher zusammen, seid also eine *Gemeinschaft*, sogar recht eheähnlich!! und leider reicht es für 2 auch mit deinem neuen Job noch nicht.
    Deswegen wird euch beiden zusammen noch ergänzendes Alg2 gezahlt.
    Nix mit MEIN oder DEIN. Es ist EUER gemeinsames Einkommen und EURE gemeinsame Ergänzung mit Alg2.
    Auch du bleibst dann, wenn du im Job arbeitest, noch verpflichtet, mehr zu verdienen und eure Hilfebedürftigkeit weiter zu verringern.
    Deine Verlobte ist genauso dazu verpflichtet!


    Glückwunsch zum Job!!

    Quote from Turtle1972;285094

    Nochmal: du hast § 31 SGB II verlinkt, also kennst du ihn doch wohl. Welcher der dort genannten Nummern soll auf sie zutreffen?
    Dass "einfache" Kollegen vom JC gern mal bei Ausbildungsabbruch in Richtung Sanktion denken, ist nichts neues. Und natürlich wird u. U. auch sanktioniert, so dass es u. U. Aufgabe der Widerspruchsstelle wird, da richtig zu entscheiden.
    Hier ist aber noch nicht sanktioniert worden und hier sollte man eher dahingehend raten, dass erst gar keine eintritt.
    Und dazu gehört es, dem JC klarzumachen, dass es im 31 keine Norm gibt, nach der Abbruch einer SCHULISCHEN Ausbildung sanktioniert werden kann, wenn diese nicht z. B. in der EGV vereinbart war.
    Aber los jetzt: welche Nummer trifft zu?


    Eine EGV wird sie nicht haben, davon gehe ich aus.
    Dann wird wohl keine rechtliche Grundlage im § 31 zu finden sein.
    (Ich ging vom Abs. 2, Nr.1 aus.)
    Dann verstehe ich trotzdem nicht, warum Experten das nicht klipp und klar der TE so schreiben.
    Mich kann man gern korrigieren, ich lerne gern dazu (bin übrigens gar kein einfacher MA) und ich lerne durchaus auch durch Lesen richtiger Hinweise.
    Vielen Dank für den Staucher.:o
    Wie wäre denn dein Rat an die TE hinsichtlich einer Abwehr einer mündlich angekündigten Sanktion?

    Quote from Turtle1972;285091

    Nochmal: benennst du mal bitte mal die Rechtsgrundlage für die Sanktion?!


    Welcher der in Abs. 1 oder Abs. 2 des § 31 SGB II aufgezählten Nummern soll es denn sein?


    Bitte umgehend, weil ich ansonsten dazu übergehe, alle deine verwirrenden und wenig hilfreichen Beiträge zu löschen! Du wurdest bereits schonmal darauf hingewiesen, dass dein Halbwissen überhaupt niemandem hilft!


    Sorry, darf ich noch kurz fragen, wer schon kenntnisreiche und hilfreiche Antworten gegeben hat?
    Noch liegt offenbar gar kein Sanktionsbescheid vor.

    Quote from Turtle1972;285078

    Nennst du mir die Rechtsvorschrift des § 31, nach der sie sanktioniert werden kann? Abs. 1 Nr. ?, Abs. 2 Nr. ?
    BITTE?!


    Du meinst, sie könnte nicht sanktioniert werden?
    Falls ich etwas Falsches schreibe, erkenne ich ---meinen Fehler-- am besten, wenn ich von *alten Hasen* die richtigen Antworten lese.
    Warum sollte die FM eine 100%-Sanktion androhen und Geldmangel nicht als wichtigen Grund gelten lassen?
    Befinde ich mich hier (evtl. unwissend) in einem Prüfungsmodus bei einem Testballon???

    Quote from sophiesbk;285085


    Wo benantrage ich die Sachleistungen? Beim Fallmanager oder Sachbearbeiter? Die Fallmanagerin meinte zu mir am Freitag, ich könnte bei einer Sanktion einen Bescheinigung bekommen, um Tüten bei der Tafel zugeteilt zu bekommen. Dies ist damit gemeint, richtug?
    Muss ich für diesen Antrag, erst auf den Bescheid für die Sanktion warten?


    In den Links, welche du netterweise mit gesendet hast, steht nach Rechtsbelehrung. Ich wurde nie belehrt, könnte ich dann Glück haben?


    Anträge (Post überhaupt) gehen immer ---an das JC--
    Die sortieren dann schon zu den entsprechenden zuständigen Abteilungen.
    Die BG-Nr. gehört auch auf das Schreiben, damit der Vorgang schnell zugeordnet werden kann.
    Ja, bevor du aber keine Anhörung bzw. keinen Sanktionsbescheid hast, macht der Antrag keinen Sinn.
    Ob du nie belehrt wurdest, vermag ich nicht zu sagen. Zumindest habt ihr als BG das blaurote-Merkheft zum Alg2 bekommen. Das wird zu Beginn des Leistungsbezuges ausgegeben, also müßte dein Mann das bekommen haben.


    Hat die FM sich geäußert, ob es 100% des Regelbedarfs sind oder 100% des Alg2?
    Würde das deine erste Sanktion sein ?

    Quote from sophiesbk;285065


    - schriftlich habe ich vom Jobcenter nur die Vorladung von der Fallmanagerin zu der ich heute war. Von dem Sachbearbeiter, würde es bisher ignoriert.


    Dann denke ich mal SO weiter:
    Deine Fallmanagerin wird der Leistungsabteilung mitteilen, daß die Bafög-Leistungs-Anrechnung korrigiert werden muß. Ich würde das trotzdem nochmals schriftlich machen, damit es nicht in Vergessenheit gerät bei der nächsten Berechnung für Mai.
    Du bist über das JC krankenversichert und kannst am Montag der bisherigen KK mitteilen oder in die Geschäftsstelle gehen und eine eigene Versichertenkarte (eGK) beantragen. Der Nachweis/Bewilligungsbescheid des JC-Leistungsbezuges sollte genügen. Du benötigst doch lediglich eine eigene Karte. Daß man als verheiratete Tochter mit eigenem Kind noch bei seiner Mutter -kv- sein kann, kommt mir sehr suspekt vor. Ist das tatsächlich so?
    Dein Mann hat schon Anspruch auf Alg2, damit seid ihr als Familie eine leistungsberechtigte BG/Bedarfsgemeinschaft und alle 3 krankenversichert.
    Mit 23 = U25 unterliegst du verschärften Pflichten und der Abbruch wird mit 100% Sanktion des Regelbedarfs *Bestraft*. Du hättest evtl. ein Darlehen bekommen oder dir privat was borgen können für die letzten paar Monate.
    Du solltest am Montag unbedingt beim JC Lebensmittelgutscheine /Sachleistungen beantragen. Diese werden dir gewährt, vor allem auch, weil ihr ja ein 3 jähriges Kind habt. Die 100%-Sanktion wird dann ein wenig abgemildert.
    Wer in der 8. oder 9. Woche schwanger ist und das noch nicht mal ärztlich bestätigt bekommen hat, kann sich mE ohne weiteres um einen Job bewerben und ist keinesfalls verpflichtet, darauf hinzuweisen, daß man evtl. schwanger wäre.
    Hier mal die §§ zu den Sanktionen
    § 31 SGB II Pflichtverletzungen
    § 31a SGB II Rechtsfolgen bei Pflichtverletzungen

    Quote from Sabrina K.;285031

    Nun meine Fragen:
    1. Wann muss die Änderung des Verhältnisses dem JC bekannt geben? Es ist ja doch noch recht frisch.
    2. Kann das JC rückwirkend die Bescheide aberkennen?
    3. Ich bin privat krankenversichert. Das JC zahlt den Grundbetrag und da ich nicht in den Basistarif wechseln wollte, ich einen Eigenanteil. Muss ich dann in einer BG (oder ist es dann eine Einstehensgemeinschaft?) für den Gesamtbetrag ( ca. 340,-) alleine aufkommen?
    4. Wenn ich für die KV keinen Zuschuss mehr bekomme, gibt es eine günstiger Alternative für mich? Ich bestehe nicht auf eine PKV, fand aber aufgrund von Weiterbildung und anderen Gründen nicht mal einen Job über 450,-EUR, um normal in die GKV zu wechseln. Und nun kann ich mich nicht wirklich bewerben, da mir sonst die Umschulung nicht mehr zusteht.
    Ich hoffe, ich habe die Ausgangssituation gut erklärt und freue mich auf klare Antworten. Danke schon mal! :)


    Mit offenen Karten und 1700,- netto hättet ihr aller Wahrscheinlichkeit nach gar keinen Alg2-Anspruch mehr.
    Zu PKV weiß ich nichts.
    Aber bis zum Sommer könntest du durchaus noch n Minijob finden. 3-4 Monate immerhin.
    Ich kenne bisher nur WGen oder Untermietverhältnisse.
    Wer mit eine anderen Person zu zweit eine 2erWG aufmacht, ist mW nicht Untermieter, sondern WG-Mitbewohner.
    Ist aber hierbei irrelevant, denke ich.

    Quote from sophiesbk;285027

    Für die Fallmanagerin war es kein Grund und es droht mir die Sanktion von 100%. Auch in den Bescheid für April,welcher gestern kam, wird immer noch mein Bafög berechnet.
    Zudem kommt das ich in der 8. Woche schwanger bin. Dies habe ich beim Jobcenter noch nicht gesagt. Ich konnte auch noch nicht zum Arzt, da ich momentan nicht krankenversichert bin.
    Ich würde gerne arbeiten gehen. Macht es Sinn sich schwanger zu bewerben?
    Was habe ich für Rechte gegenüber des Jobcenters?


    Fragen:
    -Was war der Grund für den Abbruch der Ausbildung?
    -Bist du U25?
    -warum bist du nicht krankenversichert?
    -hat dein Mann keinen Anspruch auf ALG 1?
    -Dein Mann bewirbt sich auch wieder?
    -Hast du dem JC schriftlich mitgeteilt, daß du keine BAFöG-Leistungen mehr bekommst?


    wer in der 8. Woche schwanger ist, kann noch etliche Monate arbeiten. Zumindest kann man sich auf alles mögliche bewerben. Das geht auch, wenn man schwanger ist.
    Rechte gegenüber Jobcenter??---was ist denn bisher zu lesen?? Was hast du schriftlich?

    Quote from maria1956;284948

    Unabhängig davon, in welcher Höhe die KdU nach erfolgtem Umzug vom dann zuständigen Jobcenter übernommen werden:


    Mein Tipp ist: weiter sparen, und zwar soviel, dass man eine Kaution, den Umzug und die erste Zeit am neuen Ort stemmen kann.
    Und sich gut überlegen, ob man den Umstellungen (von JWD in die Großstadt) gewachsen ist.


    Ich stimme dir zu. In Berlin ist die Zeit der Billigmieten vorbei. Es wird nicht besser.
    Ich gehe davon aus, daß die TE mit "gespart für den Umzug" genau das gemeint hat, was du jetzt empfiehlst.
    Ansonsten macht das ganze Thema auch gar keinen Sinn.
    Allerdings:
    1.Das Berliner JC zahlt dann schon "ab der ersten Zeit".
    2.Viele von JWD ziehen immerzu nach Berlin. Die TE wäre damit nicht grad ne Ausnahme.:)