Posts by norstone89

    Mein bzw. unser Traum war es schon immer in einem kleinen Haus auf dem Land zu wohnen. Dies wollten wir, wie gesagt, ein bis zwei Jahre nach der Umschulung realisieren.

    Dagegen wird niemand etwas haben. Das ist noch lange hin.
    Es gibt keinen Grund, heute schon Fragen wegen Sozialhilfe zu stellen.

    @Spejbl


    dass das jobcenter Gelder von mir haben will, über die ich nicht informiert wurde.

    Da fragt der/die TE nach Darlehen, die sie offenbar unwissend oder nicht mehr erinnernd sogar mehrfach angenommen hat.


    Nun habe ich erfahren, daß man ein Darlehn hätte verhindern können wenn man den Arbeitgeber gebeten hätte das Gehalt am Anfang des folge Monats zu zahlen

    Hättehättehätte. Ist vorbei. Der/die TE weiß längst Bescheid, fragt nicht mehr nach. Deine 1-5 Antworten sind also "völlig rille".


    Laß mal gut sein, oder denk still über solche "Konstrukte am Ohr der Masse" nach. :sleeping:

    Ddeine ausgewählte, aber unnütze Statistik in allen Ehren.
    Du unterstellst hoffentlich nicht, daß kleine und mittlere Unternehmen so bei der Lohn-und Gehaltszahlung verfahren, wie du es dir grad so ausdenkst.
    Belegen kannst du das wahrscheinlich überhaupt nicht.


    Die Frage war übrigens indirekt, ob man das jetzt rückwirkend noch irgendwie über einen RA biegen kann.
    Nein, natürlich nicht.


    Was das mit unternehmerischem Denken zu tun hätte, ist auch ziemlich neblig. So wie das derzeitige Wetter;-)

    die Ablehnung kam am 7.Januar 2016.

    Von August bis jetzt hat das JC demnach nichts gezahlt. Die junge Familie lebt nur vom Lohn des Mannes und dem Kindergeld?
    Ich denke, der Anspruch nach SGB II auf ergänzende Leistungen besteht seit August, weil der Mann erwerbstätig ist und die Frau nicht arbeitsuchend sein muß wegen Kinderbetreuung.


    SGB XII trifft meiner Meinung nach hier nicht zu.

    Nun möchte ich das Inkasso schreiben an einen Anwalt übergeben ob das überhaupt rechtens ist.

    Das kannst du dir sparen.
    Was das JC jetzt von dir zurückfordert, ist rechtens.
    Schau mal in deinen Unterlagen nach. Dort findet sich ganz sicher ein Dokument, daß man dir ein "Darlehen" gewährt.
    Um welche Summe geht es denn jetzt?


    Hättehätte ist nicht mehr. Welcher AG hätte denn so was gemacht ?

    Der Mietvertrag ist unterschrieben. Der Fakt ist (vielleicht zu schnell) geschaffen.
    Anträge sollte man besser immer schriftlich stellen. Hier auch den Antrag auf Erstausstattung. Daß deinem Vater diese nicht zusteht, kann ich nicht verstehen. Die Gewährung hat nichts damit zu tun, daß er zuerst bei dir gewohnt hat.
    Aber gibt es denn eine Umzugserfordernis? Hält das Sozialamt den Umzug für erforderlich? Habt ihr dazu ein Schreiben, eine Zusicherung?
    Lies bitte den § 35 SGB XII.
    Ein Darlehen kannst du geben, dazu empfiehlt es sich auch, einen kleinen schriftlichen Vertrag aufzusetzen, in dem die Konditionen festgehalten werden. Summe, Zahldatum, Rückzahldatum, evtl. Ratenzahlung.


    In den Antrag gehört der Grund und die Beschreibung, warum er diese Ausstattung benötigt. Du hast es hier doch bereits erklärt und begründet. Es kann nicht zugemutet werden, daß ihr deinen Haushalt teilt (ähnlich einer Trennung bei Eheleuten), bloß weil dein Vater eine Zeitlang bei dir "untergekommen" ist.


    Dieser Antrag wird automatisch auf dem Schreibtisch der Vertretung landen.

    Wann ist denn die Ablehnung gekommen? Wäre ein Widerspruch noch in der Monatsfrist möglich?


    Wenn der Antrag Ende August 2015 gestellt wurde---wann wurde er abgelehnt?


    Ist die Frist von 1 Monat nach Erhalt des Bescheides vergangen, kann man einen Überprüfungsantrag nach § 44 SGB X stellen mit gleichem Grund.

    Das Thema Immobilie und Alg2-Bezug hat ganz viele Facetten und es gibt sehr viele Fallkonstellationen. Die kann man hier nicht erörtern.
    Für deine Hypothese gilt aber: Deine ETW ist sehr angemessen, also weit günstiger als eine max. angemessene Mietwohnung in deinem Ort für eine Person.


    Was du zu Sammlungen geschrieben hast, ist falsch.
    Lies bitte mal den § 12 SGB II: http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__12.html
    Man hat also nach Absatz 2 einen Freibetrag für Geld und verwertbare Geldanlagen (flüssiges), auch nicht verwertbare Anlagen/Vorsorgen etc sind geschützt (wenn nicht gleich verwertbar) UND ZUSÄTZLICH nach Absatz 3 auch den "Freibetrag" eines angemessen ausgestatteten Haushaltes. Da gibt es keine Summe. Der Hausrat wird ganz einfach nicht berücksichtigt als verwertbares Vermögen.
    Wäre auch unzumutbar, oder? Wer sollte bewerten, was dein B&O noch wert ist? Es ist ein TV, es ist ein Radio. braucht man nicht einmal einzeln angeben. Es ist ja weder Edelmetall noch Antiquität noch echter Schmuck o.s.ä.
    Wertvolle Sammlungen sind sowas, zählen also nicht zum Hausrat, egal, was sie wert sind.


    Und wenn du noch immer denkst, Hartz 4 wäre "Nichtstun & Nichtssein", täuschst du dich ein weiteres Mal.
    Sowohl Nichtstun als auch Nichtssein---sind wahrscheinlich aus deinen Arno-Dübel-Kenntnissen erwachsen.


    Als Hartzer hat man meist immer zu tun und ganz viele sind auch was. Sie haben nur zeitweise kein auskömmliches Einkommen.
    Dazu kommen noch die Aufstocker, die durchaus in ihrem Job viel zu tun haben, aber aus X Gründen für sich oder für ihre Familie mit diesem Einkommen nicht auskommen.

    Man kann festhalten:
    - Deine hypothetische ETW wäre angemessen, weil die Kosten gering sind.
    - Auch eine unangemessen große und teure eigene Immobilie muß nicht zwangsläufig veräußert werden, wenn man Hartz 4 bezieht. Der Gesetzgeber hat nicht beabsichtigt, daß man eine schuldenfreie oder noch belastete Immobilie veräußern muß. Der Gesetzgeber ist nicht davon ausgegangen, daß jemand 1x in Hartz 4 dann dauernd in Hartz 4 bleibt.
    - Die hypothetische B&O-Anlage ist ein teurer Kasten, verwendbar als TV und Tuner. Na und ? Hast du irgendwo lesen können, daß im § 12 SGB II beim nicht zu berücksichtigenden angemessenen Hausrat etwas von Anschaffungspreisen oder Zeitwerten oder gar Auflistung des Hausrates steht?
    - Hast du das Urteil zu der Münzsammlung mal komplett gelesen? Machs mal. Überleg auch mal, ob eine solche Sammlung Hausrat darstellt. Ersetze mal "Münzsammlung" durch : Gemäldesammlung, Briefmarkensammlung, Porzellansammlung, andere wertvolle Sammlungen. Warum sollte das JC an Werten interessiert sein? Es ist an nachvollziehbaren und glaubhaften Angaben im Antrag interessiert, damit der Antrag geprüft, bearbeitet und beschieden werden kann.
    - An Versicherungen sollte man immer denken, die hattest du gestern nicht aufgezählt. Auch zu Versicherungen bzw. Altersvorsorge liest sich etwas im § 12 SGB II. Manche sind geschützt bzw. können geschützt werden, manche sind zu verwerten.
    BU-Versicherungen gehören mM auch ganz ohne Hartz-4-Überlegungen auf den Prüfstand.
    -Mit dem NUR ist es so eine Sache: von den 404,- + evtl. ca. 9,30 extra für dez. WarmWasser-Bereitung ist zu bestreiten:
    Nahrungsmittel, Getränke, Bekleidung, Schuhe, HH-Strom, Instandhaltung/Schönheitsreparaturen der Wohnung, Einrichtung/Möbel, Gesundheitspflegekosten, Verkehrskosten, Telefonie/Internet, Freizeit-Unterhaltung-Kultur, Bildung, und der ganze mögliche Rest. Und ein nicht bezifferbarer Ansparbetrag für Bedarfe, die unregelmäßig anfallen.


    Zusammenfassung: die Versuche, die von ganz unterschiedlichen Leuten mal gemacht wurden, waren meist nicht länger als 3 Monate. Warum das so war, ist mir nicht bekannt. Aber 3 Monate gehts wohl ganz gut, wenn man nicht bei 0 beginnt.
    Es gibt jede Menge Alg2-Bezieher, die seit vielen Jahren auf diesem Niveau leben, viele, die auch nicht den kleinsten Minijob oder ein Ehrenamt mit AE machen, um ein paar Euro zusätzlich zu haben.
    Das geht offenbar. Ob es "gut" geht, ist die große Frage. Ob man Angebote wie Tafel, Kleiderkammer u. Sozialkaufhaus in Anspruch nimmt, bleibt einem selbst überlassen. Es soll nämlich auch ohne gehen.
    Es ist das Existenzminimum.


    Halt deinen Job fest und tu was für deine Vorsorge. Das ist mein Vorschlag für dich und deine hypothetischen Kollegen. :D

    Ganz kurz: leistungserhebliche Veränderungen sind dem JC mitzuteilen. Zeitnah, also unverzüglich. Dafür hast du vor ca. 10 Monaten ein Formular VÄM bekommen.
    Also hol es allerspätestens beim Termin nach. Unbedingt! Auch, wenn du das Formular nicht findest.


    Nach EGV kannst du endloses googeln.

    Wenn du keine Einschränkungen hast, dann ist diese Leistungsdiagnostik eine Bestätigung für dich.
    Dann wird im Ergebnis stehen, daß du voll leistungsfähig bist.
    Vor was hast du nun eigentlich Schiß?
    Nochmals: Unterlagen mußt du nicht vorlegen. Dann wird das Diagnostik-Team eben 1 Monat lang testen, ob und wie es um deine Leistungsfähigkeit bestellt ist und nimmt auch keine Eingriffe in deine Privatsphäre vor.


    Aus dem wenigen, was du hier schreibst und beschreibst, läßt sich schon als erste "Ferndiagnose" eine gewisse Leistungseinschränkung ablesen.
    Merkst du es selbst?

    Du wirst lachen, ich habe mehr als eine Ausbildung.
    Doch was hat das mit einer Überprüfung der Leistungsfähigkeit (Leistungsdiagnostik) zu tun?


    Man kann und wird dir evtl. die Leistungseinstellung (vorläufig kein Alg2 mehr) in Aussicht stellen, wenn du deinen Mitwirkungspflichten nicht nachkommst.
    Denn es kann recht gut möglich sein, daß genau das (diese Teilnahme dort) zu deinen Mitwirkungspflichten gehört. Das hätte dir das JC evtl.geschrieben.


    Ein MUSS gibts nicht, also gibts auch keinen Zwang.
    Aber evtl. muß es dann auch kein Alg2 mehr geben. Diese Pflicht hätte das JC evtl. dann nicht mehr.


    Hilft dir das?

    Man sollte schon VORNE anfangen, wenn man über solche Szenarien diskutiert.
    VORNE ginge es bei dir dann los mit dem Blick, wie viel und wie lange es im Falle eines nicht selbst verschuldeten Jobverlustes als ALG 1 gäbe.
    Erst sehr viel später und nur, wenn man während der ALG-1-Leistung (von der Arbeitsagentur) keinen Anschlußjob gefunden hat und wenn man geldmäßig auch mit Wohngeld nicht mehr "gut" leben könnte,
    erst dann wäre zu überlegen, ob man Hartz 4 beantragt.
    Alle Werte finden sich im § 12 SGB II. Du kannst sie auf deine tatsächlichen Bezugsgrößen umrechnen.


    Ob die Wohnung schick und das KFZ fast ein schicker Oldtimer ist, ist irrelevant. Man läßt am besten die nackten Zahlen sprechen.
    Die Kosten deiner Wohnung sind auf jeden Fall angemessen.
    Eine B&O würde auch zu angemessenem Hausrat gehören, wäre also KEIN anrechenbares Vermögen. Das Auto auch nicht.


    Im Falle eines Falles müßtest du demzufolge monatlich mit 404,- auskommen. Davon müßtest du auch deinen Haushaltsstrom noch bezahlen. Natürlich auch den Sprit für dein Wägelchen und dessen sonstige Kosten.


    Mein Vorschlag: Versuch das einfach mal ein paar Monate und lege währenddessen Monat für Monat die Differenz zwischen Nettolohn und 404,- beiseite.


    Solche Versuche gab es schon haufenweise. Warum machst du es nicht auch mal?

    Nein, das genügt nicht. Ein kurzer Auszug ist nicht ausreichend.


    Von wem kam dieses Schreiben?
    Wann sollst du dort erscheinen?
    Wann und wie genau hat dein zuständiges JC dir dieses "angeboten"? Was genau steht in diesem "Angebot"?


    Wenn du so sparsam bist, dann lautet meine kurze Antwort: Ich kann bisher nicht erkennen, daß diese Einladung nicht rechtens wäre.