Posts by norstone89

    Du hattest in dem anderen Beitrag nachgefragt, was passiert, wenn deine EU-Rentenbefristung auf 3 Jahre ausläuft.
    Für den sehr unwahrscheinlichen Fall, daß der Rententräger deine EU-Rente dann nicht auf dauerhaft=unbefristet setzt, könnte sich etwas ändern.
    Theoretisch könntest du erwerbsgemindert, damit z. T. erwerbsfähig sein und die Zuständigkeit der Behörde würde sich vom Sozialamt auf das JC verlagern.


    Ich stelle mir das bei Autismus aber sehr unwahrscheinlich und nur ganz theoretisch vor.

    Dann geh doch zum Sozialamt und beantrage ergänzende Grundsicherung nach Kapitel 4 SGB XII. (Wegen Erwerbsunfähigkeit)
    Bitte nimm eine Begleitung mit, die dem Mitarbeiter im Amt erklären kann, was du möchtest.
    Es sind verd*** viele Fragebögen.


    Viel Glück!


    Wenn nach der EU-Befristung sich etwas ändern sollte, dann ändert sich evtl. erst dann etwas.
    Genauso verhält es sich bei einer evtl. Erbschaft. Erst dann ändert sich evtl. etwas.

    Wenn dein Bedarf (nach SGB II oder XII) nicht durch dein Einkommen gedeckt ist, hast du Anspruch auf ergänzende Leistungen.
    Der Bedarf ist der Regelbedarf in Höhe von 404,- mtl. für Alleinstehende.
    Dazu der Bedarf für angemessene Wohnkosten.


    Wenn du aber deinen Bedarf schon mit Rente und Verdienst decken kannst, könntest du trotzdem noch Wohngeld bekommen.
    Aber eben keine Sozialleistungen wie Grundsicherung.

    Ja, ich meine, es gibt keinen Grund, hier auf § 35,Abs.3+4 SGB XII hinzuweisen, bloß, weil der Fragesteller den Begriff Pauschale verwendet.


    Unabhängig davon:
    Wenn er sich ausrechnet, daß er jetzt Anspruch auf Grundsicherung nach SGB XII hätte, kann er die Leistungen beim Sozialamt doch beantragen. Das hat mit einer Erbschaft nichts zu tun.
    Alternativ könnte er jetzt auch Wohngeld bei der Wohngeldstelle beantragen.


    Mit dem Reihenhaus der Mutter hat jetzt alles nichts zu tun.


    Wie der TE jetzt wohnt, weiß man??

    Ich denke bei Wohneigentum erhält man eine Pauschale. Ist ja nicht so, dass man keine monatlichen Kosten hat..

    Du hast doch gar kein Wohneigentum.
    Das Haus gehört deiner Mutter. Die ist Rentnerin und lebt. sie hat dir noch kein Reihenhaus vererbt.
    Man erhält auch keine Pauschale, wenn man Wohneigentum hat.
    Der Verweis auf § 35 (3) SGB XII ist hier vollkommen abwegig und falsch.


    Zur Befristung deiner EU-Rente: Dein Rententräger wird selbst entscheiden, ob er ein weiteres Gutachten erstellen lassen will. Das wird der Rententräger dir beizeiten mitteilen.

    Bis 18.12. hatte ich nichts erhalten (Geld war auf dem Konto natürlich drauf), worauf ich telefonisch mit dem Amt Kontakt aufgenommen habe und den Fall geschildert hab (steht auch in meinem Profil beim Amt so drin).
    Der Mitarbeiter meinte, dass ich nochmal schriftlich mit Frist bei meinem ehemaligen AG die Bescheinigung anfordern soll. 10 Tage Zeit sieht das Amt als angemessen an.

    Man kann das durchaus so sehen, daß du dir eine Frist "er-telefoniert" hast.Damit bist du an deine Grenzen der Mitwirkung gekommen, liest man im § 65 SGB I.


    Du kannst auch nicht beeinflussen, wie langsam oder schnell der AG reagiert. Wenn es in deinem Profil vermerkt ist, ist deine Mitwirkung "aktenkundig".


    Ich würde bis zum Montag (heute+morgen) alles schriftlich vorbereiten und dann persönlich vorsprechen und abgeben. Damit es aktenkundig wird.


    Deine Arbeitsagentur hat wahrscheinlich eine ausgelagerte Rechtsstelle, in der Widersprüche bearbeitet werden. Aber im EDV-System kann deine Agentur den Stand auch sehen.


    Wenn du dich am Montag wegen des neuen Jobs zum 31.1. abmeldest, könnte man gleich alles komplett fertig machen.
    Das wäre dann 1) die Berechnung ALG, 2) der Aufhebungsbescheid zum 31.1. und 3) die Anweisung von ALG zur Auszahlung zum Monatsende Januar.
    Die Agentur wird dann am Montag eher keinen Vorschuß auszahlen, sondern auf die reguläre Zahlung verweisen.
    Diese Summe sollte dann ALG für Dezember und Januar beinhalten. Auf dem Konto am 29.1.2016


    Am 23.12. wurde mir meine Arbeitsbescheinigung erstellt (Datum der Bescheinigung) ohne das die Bezüge vom November drauf ersichtlich waren!

    Noch zu klären ist das Novembergehalt. Die Agentur braucht für die Berechnung deiner ALG-Höhe diese Angabe.
    Kontoauszug sollte auf jeden Fall vorgelegt werden.


    Viel Glück!

    Ich denke:
    Die Arbeitsagentur hat den Versagungsbescheid vorschnell und zu Unrecht erteilt. Die Nachfrist war ja 18.12. + 10 Tage.
    Du kannst nachlesen, was im § 66 SGB I steht: http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_1/__66.html
    1. Du kannst hingehen zur Agentur und noch mitwirken.
    2. Du kannst dich auf § 42 SGB I berufen und einen Vorschuß verlangen.
    3. Du kannst dich auf den 41 SGB I, Auszahlung der fälligen Leistung berufen.
    Denn offensichtlich hat sich beides nur überschnitten.
    Am 23.12. ging die A-Bescheinigung zur Agentur, Eingang dort am 24.12. oder später. Jedenfalls VOR der Frist.
    Am 23.12. hat die Agentur aber schon den Versagungsbescheid verschickt. Auch VOR der Frist


    Es ist nicht gesagt, daß dein Widerspruch auch 3 Monate bis zum Bescheid liegenbleibt.


    Wenn du jetzt Alg2 beantragst, hast du mit Sicherheit im Januar kein Geld vom JC.

    Als geneigter Leser wundere ich mich,warum du fiktive Zahlen nimmst, keine Zeiträume beachtest usw.
    Also alles rein fiktiv oder : hättehättehätte.
    Es geht um verschiedene Jahre, hast du das bemerkt? Und warum sollte man was anfügen ?? du hast es doch bereits angefügt---!


    Ich berate definitiv kein Amt, was soll denn so ein Quatsch??


    Die TE schreibt, ihre Wohnung sei mit 85,- unangemessen teuer lt. Örtl. Richtlinie. Das ist offensichtlich schon länger so.
    Ein Guthaben der BK-Abrechnung ist grundsätzlich nach § 22 (3) SGB II zu berücksichtigen. Nachzahlungen betrifft das gleichermaßen.
    Grundsätzlich bedeutet: Vom Grundsatz gibts Ausnahmen.
    Ob hier für die TE Ausnahmen vorliegen, auf die sie sich stützen kann, wissen wir nicht. Du auch nicht.


    Ein Mieter kann seine BK-Vorauszahlung selbst ändern. Dazu muß er nicht mit dem Vermieter etwas vereinbaren. Er ändert das dann selbst. Fertig.


    Warum rätst du dem Verbraucher TE nicht einfach, Widerspruch gegen den Bescheid dann einzulegen, wenn Guthaben tatsächlich die KDU mindern? Warum machst du es so umständlich und kompliziert?


    Du schreibst jetzt: Erst wenn durch die Erstattung der Guthaben die anerkannten KDU sich verringern, ist es m.E. rechtens, dann den vom Amt zuviel getragenen Teil anzurechnen.
    Erkläre das bitte verständlich für Verbraucher wie die TE.
    Wann und wie kommt ein vorh. BSG-Urteil auf den Prüfstand? Wer bringt das wohin?


    Es ist dann schlicht weg ein handwerklicher Fehler, Guthaben, die aus eigenen Mitteln aufbebaut werden (weil anerkannte KDU überschritten), dann doch wieder zu verrechnen.

    Zu dem "handwerklichen Fehler": In welcher Höhe werden denn hier nach deiner Meinung BK-Guthaben aus eigenen Mitteln aufgebaut?


    Zu beachten ist außerdem, daß es nicht nur um den Eigenanteil an BK geht, sondern (bei 85,- zu teuer) auch um 85,- monatlichen Eigenanteil

    Nachtrag:
    1. Was die %-Zahl betrifft, kommt es durchaus auf den Einzelfall an, wie man an der verlinkten Entscheidung des erkennen kann.
    2. Was die Meldung betrifft, die du genutzt hast: Mal wieder zeigt sich, daß diese Website "Daten und Fakten" veröffentlicht, die leider keine sind oder so eben nicht allgemein zutreffen. Ist dort häufig, um nicht üblich zu sagen;-(

    Wenn die Widerspruchsfrist vorbei ist, kannst du stattdessen einen Überprüfungsantrag nach § 44 SGB X stellen.
    Dein Anliegen hat dann den gleichen Inhalt (das JC möge prüfen, ob die Ablehnung lt. Bescheid vom X. rechtskonform war und ob in deinem vorliegenden Fall die Härtefallregelung anzuwenden gewesen wäre).
    Für diesen Antrag hat das JC dann allerdings max. 6 Monate Zeit bis zur Bescheidung.


    Die Zahlen sind hier nicht so wichtig, denn es geht um Leistungs-Anspruch überhaupt, weil du eine verwertbare KLV hast und u.U. die Verwertung unzumutbar einzustufen ist.

    Auch wenn sie nach lokaler ALG II Bestimmungen angemessen ist?

    Das interessiert doch einen Vermieter nicht. Für den Vermieter ist wichtig, daß er die Mietkosten pünktlich und vollständig bekommt.
    Woher das Geld kommt, ist zweitrangig. Er entscheidet auch selbst, WEM er eine Unterkunft vermietet.
    Deswegen sichern sich viele V. ab und verlangen "Sicherheiten". Eine wäre eine Bürgschaft deiner Eltern, falls du nicht zahlst. Ob ein potentieller Vermieter das akzeptiert, wirst du von ihm erfahren.
    Beginne doch zunächst mal mit der W-Suche.


    Lies dir auch bitte erst mal das Grundsätzliche zu Hartz 4 an. Die Spezialfragen ergeben sich dann evtl. in geringerer Zahl. Es ist eigentlich alles im Netz sehr gut beschrieben.
    Von der Arbeitsagentur am H-Wohnsitz (oder am neuen Wohnort) brauchst du eine sog. Negativbescheinigung für ALG 1, die will dann das Jobcenter für die Alg2-Antragstellung haben.
    Unabhängig von Alg2: Wer eine neue Wohnung anmietet, unterliegt der Meldepflicht und dem Meldegesetz. Der meldet sich mit neuer Adresse am neuen Ort im Meldeamt an. Jeder soll das tun. Abmelden ist nicht persönlich nötig, steht schon lange im Meldegesetz.
    Such das Meldegesetz für dein Bundesland, denn es ist Länderrecht und durchaus in Passagen unterschiedlich (nicht bundeseinheitlich) geregelt.


    Mich wundern deine Fragen nicht. Wenn bisher alles irgendwie geregelt war bzw. wurde, und nun solls ganz anders wegen "Sozialstatus" laufen, ergeben sich oft ganz neue Sichtweisen zu Politik, Gesellschaft, im Kleinen wie im Großen.


    Mach dich schlau!

    Um diese Träumerei evtl.mal mit realistischen Sachverhalten zu ergänzen:
    WENN ihr das Häuschen erworben habt und WENN es zum Sozialhilfebezug nach SGB II kommt: Die Zinsen für einen Kredit werden im Rahmen von Alg2 auch für einen gewissen Zeitraum gezahlt. WENN es dann das Gesetz in der derzeitigen Form noch gibt.
    Es werden auch die Betriebskosten für einen gewissen Zeitraum gezahlt.


    Die Tilgungsrate des Kredites sind allerdings als Leistung nach SGB II ausgeschlossen.
    §§ 12 und 22 SGB II lesen.

    Definitiv besser ist es für einen 28jährigen, wenn er nicht mehr zurück zu den Eltern zieht.


    Wäre ich in dieser Situation, würde ich mir zuerst eine kleine angemessene Unterkunft oder ein WG-Zimmer mieten, dann den Hartz-4-Antrag stellen.


    Definitiv.


    Vielleicht kannst du deine Eltern noch überzeugen, wenigstens für die MIetzahlung zu bürgen. Vermieter mögen das noch häufig.