Posts by alucard00

    Aber meinst du das ist wirklich notwenig ? In dem von mir zitierten Text aus dem Netz steht ja, dass man sogar eine HG, wenn sie den bestanden hat, für die Zukunft jederzeit auflösen kann. Ich frage mich ob der Untervermietvertrag überhaupt notwendig ist. Weil der Mietvertrag läuft auf meine Mutter und mich und somit ergibt sich ja quasi schon eine WG. Durch den Einzug und die Nutzung der Räume so wie es jetzt gerade vorliegt wurde ja auch stillschweigend die WG-Aufteilung definiert. Und wie gesagt ich habe seit Beginn meiner Ausbildung keinen Cent mehr von meiner Mutter erhalten. Wäre ja auch irrsinnig.

    So langsam komm ich rein


    Quote


    § 39 SGB XII Vermutung der Bedarfsdeckung


    Lebt eine nachfragende Person gemeinsam mit anderen Personen in einer Wohnung oder in einer entsprechenden anderen Unterkunft, so wird vermutet, dass sie gemeinsam wirtschaften (Haushaltsgemeinschaft) und dass die nachfragende Person von den anderen Personen Leistungen zum Lebensunterhalt erhält, soweit dies nach deren Einkommen und Vermögen erwartet werden kann. Soweit nicht gemeinsam gewirtschaftet wird oder die nachfragende Person von den Mitgliedern der Haushaltsgemeinschaft keine ausreichenden Leistungen zum Lebensunterhalt erhält, ist ihr Hilfe zum Lebensunterhalt zu gewähren. Satz 1 gilt nicht

    Ja genau DAS ist mein Problem. Wenn du mir helfen willst dann bin ich dir sehr dankbar aber dann lese bitte auch den ganzen Thread
    In der Zurückweisung unseres Widerspruchs steht wie ich ein paar Posts weiter zitiert habe, dass ich die Halbe Miete tragen muss weil wir angeblich eine HG bilden.


    Und zu dem Anderen : Ich bin kein Rechtsanwalt sonst bräuchte ich auch eure Hilfe nicht, aber mein Rechtsverständnis sagt mir, dass der Gesetzgeber in Gesetz X eine HG nicht anders definieren kann als in Gesetz Y.

    @ LoneRanger wieso liegt bei mir keine WG vor ? Kann man nur weil man mit seiner Mutter zusammen wohnt nicht für sich selber wirtschaften ? Ich betone noch mal das ich 23 Jahre bin und nicht auf meine Mutter angewiesen bin.


    Ich will mir auch nix ergaunern oder so. Anscheint hat nur MrSippi mein Anliegen richtig verstanden.


    Hab da mal was nettes im Netz gefunden. Erklärt eigentlich alles.


    Hier wird überhaupt nicht versucht sich irgendetwas zu entledigen! Ich weiß auch nicht was so schwer daran zu verstehen ist, dass ich nur EIN Zimmer nutze und ich mich mit 23 Jahren nicht mehr zu Hause bekochen lasse und für mich autonom lebe. Auch wenn ich mit meiner Mutter zusammen wohne. Genau das scheint auch der Irrglaube des Amts zu sein.


    Wenn ich richtig gelesen habe sieht die ganze Sache auch anders aus sobald ich 24 Jahre bin oder ? Für mich stellt es sich nämlich so dar, dass der Staat der klar festgelegt hat, dass Kinder erst ab einem Einkommen von 100.000€ im Jahr ihre Eltern unterstützen müssen hier versuchen die eigenen Gesetze noch mal anders auszulegen. Es liegt keine Haushaltsgemeinschaft vor und Ende. Und meine Mutter hat lange genug in die Gesetzliche Rente eingezahlt und daher ein Recht auf Unterstützung.

    Also die Zimmer haben in der Tat alle drei sind jeweils ca. 20qm. Ich sehe es natürlich ein Küche, Diele und Bad auch zur Hälfte zu tragen aber nicht die ganze Wohnung.


    Und Schneeflocke ... In dem Schreiben das einen Widerspruch meiner Mutter ablehnt steht es wie folgt


    "Sie bilden mit Ihrem Sohn eine Haushaltsgemeinschaft[...]Ihr Sohn muss demnach die Hälfte der Kosten der Unterkunft zahlen[...]er ist sozialrechtlich dazu verpflichtet die Zahlungen zu erbringen[...]"


    Ich habe mich jetzt auch ein wenig eingelesen und habe dann erfahren, dass mir die Haushaltsgemeinschaft bewiesen werden muss und nicht andersrum.
    Ich habe der entsprechenden Stelle jetzt geschrieben und gefordert die Berechnung neu zu erstellen oder mit mir einen Termin zu vereinbaren. Ist es nicht eigentlich rechtswidrig einfach eine Haushaltsgemeinschfat zu unterstellen und das sogar auf einen Widerspruch hin der aussagt, dass keine HG besteht ?



    Zwischenfrage: was bedeutet TE und KdU?

    Ja ich zahle alles für mich selber. Ich gehe selber einkaufen, wasche und koche auch! Wir haben einen Internet und Festnetz Anschluss welchen ich auch zur Hälfte bezahle. Da finde ich die Hälfte natürlich auch gerechtfertigt, aber halt nur bei der Miete nicht. Das Grundsicherungsamt hat zwei Widersprüche von mir bzw. meiner Mutter aber abgelehnt. Und zurzeit zahle ich halt die Hälfte. Wenn ich dann jetzt aus der Ausbildung raus bin dann bin ich ja noch mal ein Stück eigenständiger muss aber erstmal zu Hause wohnen bleiben. Daher will ich gerne entweder eine WG gründen oder als Untermieter hier wohnen. Meine Frage ist halt ob das einfach so geht und ob ich ohne erst einmal auszuziehen als Untermieter wohnen kann.

    Die Gesamtmiete beläuft sich auf 400€ + 60€ Gas (Heizung)


    Ich verdiene netto ca 700€


    Ich will kein Theke vom Start sehe es jedoch auch nicht ein meine Mutter von 700€ netto zu unterstützen. So hart sich das jetzt auch anhört aber ich möchte erstmal etwas erreichen und nicht jetzt schon mein Geld abgeben müssen. Und laut SGB zum Thema Grundisicherung bin ich ja auch erst ab 100.000€ Jahresverdienst dazu verpflichtet. Ich finde man nötigt mich damit dazu meine Mutter zu unterstützen obwohl das Gesetz das bei meinem Gehalt nicht so vorsieht. Ich hoffe auch das sich hier keine Grundsatzdiskussion darüber entwickelt, ob ich ein schlechter Sohn bin oder so, aber ich bin der Meinung das ich mir eine Grundlage geschaffen habe nicht wie meine Mutter im Alter auf den Staat angewiesen zu sein und durch solche Regelungen mich innerhalb der Ausbildung schon zur Kasse zu bitten ist mehr als kontraproduktiv.


    Also ich will meinen Teil der Miete Zahlen und meine Mutter soll vom Staat ihren Teil dazu bekommen. Und sobald ich genug verdiene werde ich meine Mutter gerne unterstützen und ihr eine Eigentumswohnung kaufen. ;)


    (Ich will mich echt nicht als Sozialschmarotzer anhören! Das bin ich nicht und werde ich auch nie sein)

    Ich bin 23 und habe bis jetzt von meiner Ausbildungsvergütung gelebt. Meiner Mutter habe ich natürlich einen Teil zu der Miete dazu gegeben und ihr das Kindergeld überlassen. Mir ist klar und alles andere wäre für mich nicht denkbar, dass ich meinen Teil der Miete übernehmen muss aber das Grundsicherungsamt unterstellt mir halt ich würde die Hälfte der Wohnung nutzen obwohl ich halt wie beschrieben nur ein Drittel der Wohnung also ein Zimmer nutze.

    Quote from MrSippi;285334

    edit: und ja, ich denke, dass sie an dich untervermieten kann, sofern du genug eigenes Geld verdienst, um aus der BG zu fallen.


    BG=Bedarfsgemeinschaft ? Ich habe niemals irgendeinen Bedarf gehabt der vom Amt gedeckt wurde. Ich wurde meiner Mutter halt nur so angerechnet als würde ich die Hälfte der Miete tragen obwohl ich nur ein Drittel der Wohnung nutze. Oder habe ich dich falsch verstanden ?


    Vielen Dank schonmal für deine Hilfe bis hier hin !!!!!

    Vielen Dank MrSippi das wenigstens einer einfach meine Frage beantwortet. Ich finde so Foren super und bin sehr dankbar für jede Antwort die natürlich gleichzeitig eine Hilfe für mich ist !!!


    Und genau wie MrSippi es geschrieben hat ist es auch. Meine Mutter bewohnt Wohn- und Schlafzimmer ich muss das Wohnzimmer für nichts betreten und meine Mutter hat es auch selber eingerichtet und raucht z.B. auch dadrin was in meinem Zimmer STRIKT untersagt ist. Jeder herrscht über sein Reich und mein Reich ist halt 20qm groß. Für eine Konversation trifft man sich dann in der gemeinsam genutzten Küche ... So nun genug aus meinem Leben und zurück zu meiner Frage:


    Würdest du denn sagen, dass meine Mutter mir das Zimmer untervermieten kann MrSippi ? Im Internet stand, dass man dann halt eine Einkommenssteuererklärung machen muss.

    Ich frage mich echt was daran so selbstverständlich sein soll. Ich nutze das Wohnzimmer GARNICHT nicht ab und zu sondern wirklich garnicht. Ich lebe in meinem Zimmer und nutze natürlich Küche, Bad und den Flur.


    Wieso kann ich denn keine WG gründen ? Dazu hätte ich gerne Infos.

    Hallo zusammen,


    ich bin im Juni mit meiner Ausbildung fertig und wollte dann eigentlich ausziehen. Leider hat es sich so ergeben, dass ich meine Mutter erstmal nicht alleine lassen kann (Auf die Gründe muss ich sicherlich nicht eingehen).
    Ich beziehe jedoch nur ein Zimmer unserer 3-Zimmer-Wohnung jedoch berechnet mir die Stadt die halbe Wohnung. Meine Mutter bekommt Erwerbsunfähigkeitsrente und Grundsicherung Ist es möglich eine WG zu gründen ? Meine Mutter und ich wohnen jeder für sich. Ich kaufe für mich ein, koche und wasche auch selber. Wir sind halt eine WG jedoch auch Mutter und Sohn. Eine Andere Idee war es das meine Mutter mir das Zimmer untervermietet ich habe jedoch gelesen, dass die Miete die ich dann an meinen Mutter zahlen würde als Einnahmen gelten und wahrscheinlich dann auch angerechnet werden würden.


    Ich weiß das es sicherlich teurer wäre wenn ich ausziehen würde und natürlich möchte ich meine Mutter auch unterstützen nur würde ich ausziehen und z.B. in eine WG ziehen müsste ich auch nur mein Zimmer und nicht für die anderen mit bezahlen.


    Über Tipps oder eigene Erfahrungen wäre ich sehr dankbar.

    Ich wüsste eigentlich wieso ich die Hälfte der Miete zahlen sollte wenn ich wie oben beschrieben nur ein einziges Zimmer bewohne und nutze (Küche und Bad natürlich auch). Das es eine "Kopfteilprinzip" gibt war mir nicht bewusst. In einer WG würde ich auch nur ein Zimmer zahlen und wenn der andere WG Bewohner zwei Zimmer nutzt ist es sein Problem. Da die deutsche Rentenkasse so miserabel ist müssen die Kinder halt ran.

    Hallo zusammen,


    ich bräuchte Hilfe bei einem Sachverhalt rund um die Grundsicherung.
    Meine Mutter bekommt Erwerbsunfähigkeitsrente und da diese leider nicht mal ansatzweise reicht wird durch die Grundsicherung der Betrag aufgestockt. Soweit so gut. Ich bin 22 Jahre mache eine Ausbildung und wohne noch bei meiner Mutter. Wir haben eine 3-Zimmer Wohnung und ich nutze ein Zimmer als Wohn- und Schlafzimmer und halte mich auch nur bei mir im Zimmer auf. Natürlich nutze ich auch das Bad und die Küche sowie den Flur. Das Amt verpflichtet mich jedoch jetzt die Hälfte der Miete zu tragen. Ich habe die Sachbearbeiterin schon darauf hingewiesen, dass ich nur das eine Zimmer nutze und ich auch nicht abends zusammen mit meiner Mutter im Wohnzimmer sitze oder sowas. Ich bin 22 Jahre und habe mein eigenes Leben und sobald die Ausbildung beendet ist bin ich auch von Zuhause weg !
    Die Sachbearbeiterin sagte mir, dass das egal sei und ich die Hälfte der Miete tragen muss. Ich sehe da aber § 42, Abs. 2 SGB XII missachtet welcher besagt, dass man seine Mutter erst unterstützen muss sobald man mehr als 100.000 € im Jahr verdient und das verdiene ich sicherlich nicht. Ich fühle mich genötigt und meinem Recht beraubt welchers mir nach §42 Abs. 2 SGB XII klar zusagt NICHT zu zahlen. Über eine Einschätzung würde ich mich freuen.