Posts by Mercury220

    Was hast du denn überhaupt schon angegeben, denn es wird eigentlich alles angefordert. Diese Unterlagen müssen auch eingereicht werden.


    Wenn du selbstständig warst, müssten die Unterlagen problemlos zu beschaffen sein. Wie lange warst du selbstständig?


    Was hat den dein Steuerberater zu der Vermischung Privat/Geschäft auf einem Konto gesagt. Eigentlich sollte das nicht so sein.

    Das war wohl etwas missverständlich, gemeint war oder ist man sollte wirklich erkennen ab wann das "Kind" ein Jugendlicher ist und wo der "Jugendliche" anfängt ein Erwachsener zu werden.


    Das sollte man fördern und dazu gehört -zumindest ist das die Meinung meiner Frau und mir- das auch im Sprachgebrauch das zum Ausdruck kommen soll.


    Aber vielleicht eine völlig andere Frage, die habe ich leider nicht in Erwägung gezogen, sorry "Warum hat dein Sohn das Studium versenkt?". Hat er es verdattelt (Party, versäumte Studiengänge etc.) oder ist er an seine Leistungsgrenzen gekommen?


    Ach ja, zu der Frage, also die Familienbande hat das mal auf einen sehr umstrittene Aussage gebracht: "Papa, du bist manchmal peinlich, aber du bist der Beste.".

    Die Frage ist doch ganz einfach, was macht dein Sohn bzw. was hat er bis jetzt schon gemacht, damit er finanziell über die Runden kommt.


    Ich kann mich einem Vorposter nur anschließen, es irritiert schon das er mit 23 Jahren zwar rein rechnerisch erwachsen ist, aber nun das "Kind" ist und Mama ihm helfen muss.


    Ich würde vielleicht -an deiner Stelle- das "Kind" mal kurz und schmerzhaft auf die Schnauze fallen lassen und dann im realen Leben willkommen heißen. Vielleicht täte es auch Sinn machen den Elternpart etwas zurückzunehmen, um dem "Kind" die Möglichkeit zu geben ein paar Schritte in das Erwachsenenleben machen zu lassen.


    Bevor ich einen Vortrag über Kindererziehung und sowas von keine Ahnung bekomme, 3 Töchter (13;15;19) und 2 Söhne (10; 21). Alles eigene Produktionsreihe mit derselben Frau. Die beiden Großen machen eine erweiterte Ausbildung und der Rest versucht die Unwegsamkeiten der hiesigen Schulbildung zu verinnerlichen.

    Hallo Loni,



    zu 1)
    Kann es sein, dass die Aussage aus dem Zusammenhang gerissen wurde? Die freiwillige Arbeitslosenversicherung ist nicht so billig und mit der Sicherheit eines Hauses mit vermieteten Wohnungen benötigt er, als zusätzliche Absicherung die ALG1 Versicherung nicht mehr.


    zu 2)
    Ich würde nichts in Richtung Kündigung veranstalten, außer ich habe einen wirklichen Grund. Es gibt nicht wenige Arbeitgeber die aus Gutmütigkeit so eine Kündigung ausgestellt haben und anschließend von dem ex.Arbeitnehmer vor Gericht gezerrt worden.

    Shorty


    Ich habe jetzt alles soweit durchgelesen und ich habe das Gefühl, du suchst alle möglichen Gründe, damit dich irgendeiner an die Hand nimmt und durch das Leben führt.


    Das Schöne an Schulden ist, es ist dann ganz persönlicher Spass sie zu machen und -das ist das Blöde- auch sie wieder loszuwerden. Der Gesetzgeber hat da etwas sehr humanes Erfunden, die Privatinsolvenz. Also selbst dort hilft er schon aus der Klemme.


    Hast du irgendwo einen Beleg das du wegen der PI und ALGII-Bezug keine Wohnung bekommst oder ist das so ein "Reichsbedenkenträgerding" nach dem Muster "Ich habe gehört.." oder "Es könnte eventuell so sein...".


    Der Grund für meine Feststellung, ganz einfach im Oktober Anfrage wegen Auszug bei Omilein und im November schon Resignation. Ernsthafte Wohnungssuche sieht ein wenig anders aus.


    Mercury

    Zuerst, es ist beruhigend das eine 21jährige, somit lt. Gesetz erwachsene Frau zwar es geschafft hat schwanger zu werden, aber ansonsten sich die Eltern um alles weitere kümmern müssen.


    Mir sind momentan auch nicht ganz klar was die ganzen Ratschläge zum Thema Mehrbedarf über ALGII sollen, da die junge Dame in der Ausbildung ist und nicht im ALGII-Bezug.


    Zum einen wären die Unterhaltsansprüche an die Eltern und sobald es mit der Schwangerschaft soweit ist die Forderungen an den Kindsvater. Ob sie mit dem Erzeuger Kontakt hat oder nicht ist sowas von egal, der Gute wird für den Unterhalt aufkommen müssen. Das ist keine Entscheidung der jungen Dame, sondern eine gesetzliche Regelung. Dazu müßte die Gute aber vielleicht ein wenig in Wallung kommen und Mami und Papi ein wenig ihr Töchterchen in Richtung Erwachsensein verabschieden.


    Mercury

    Quote from Sorgenvoll;238128

    Bei deiner Betrachtung darf man aber auch die Wohngegend nicht außer Acht lassen. Ich wohne hier nun mal nicht in der Großstadt und will dort auch gar nicht hin. Dann gibt es hier in unserer Gegend keine passenden 45 qm Wohnungen die für das JC gesetzeskonform sind, da ja dann alle kalten Nebenkosten schön gerechnet sind wenn sie unter 100€ liegen :eek: Ich frag mich nur warum dann dort Hartz4 Bezieher eine Wohnung beziehen dürfen.


    Ich habe dir nur mitgeteilt, wie man üblicherweise die Nebenkosten kalkulieren kann. Es geht mehr um die Gesamtkosten und da ist dein Beispiel einfach zu optimistisch gerechnet.

    Was du findest oder empfindest ist bei einer Kostenkalkulation wirklich nicht so interessant.


    Der Mieterbund hat einmal einen Richtwert von 2,19 €/m² rausgegeben. Wer das schon einmal auf Basis dieses Wertes probiert hat, der wird wissen das er nicht schlecht liegt.


    Das würde in deinem Fall heißen, die realen Nebenkosten würden irgendwo bei 105,60 €/Monat liegen. Anders ausgedrückt, du baust dir einen Schuldenberg von ca. 835 €/ Jahr auf.


    Von daher ist die Reaktion des JC schon berechtigt. Übrigens dieses "schönrechnen" der Nebenkosten hat schon bei Vielen in eine Schuldenfalle geführt.

    Eigentlich ist es nicht so schwierig.


    Der gute Mann hat eine Finanzierungsmöglichkeit genutzt die in Deutschland so nicht möglich ist. Seine Frau hat ihre Rentenansprüche aus der Schweizer Pensionskasse beliehen, um die Wohnung zu finanzieren. Problem bei der Geschichte, dieses Geld muss auch wieder -unzwar vor Renteneintritt- in die Kasse zurückgezahlt werden.


    Daraus resultiert wahrscheinlich auch die hohe Rate und das Problem der Sicherheit für die Kasse (vermutlich Grundbucheintrag für die Wohnung). Der Kauf scheint auch noch nicht so lange zurückzuliegen, so dass die Restschuld noch recht hoch ist und offensichtlich der Gegenwert aus der Wohnung nicht vorhanden ist.


    Klingt nach einem klassischen Eigentor beim Wohnungskauf.


    Das dafür der deutsche Steuerzahler nicht aufkommen muss, dass sollte einleuchtend sein. Da sind Größe usw. eigentlich schon völlig uninteressant, denn die Rate kann wahrscheinlich nicht gedrückt werden, da sie an den Renteneintritt der Frau gebunden ist.


    Man kann mit sowas Glück haben und es funktioniert oder es geht schief. Das Restrisiko bei dieser kreativen Finanzierung ist sehr hoch gewesen.


    Da ist nicht der "böse" Staat jetzt schuld, da hätte man sich definitiv eine sicherere Finanzierung entscheiden müssen.