Posts by BestBoy

    Hi Turtle,
    vielen Dank für Deine Hilfe!


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    dann lädt dich doch eh niemand ein, d. h. du hast doch deine Ruhe.

    Das hatte ich ja beschrieben, leider wurde dies mit Häme bedacht,
    Zitat "Entsetzte Ehefrau"


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    dass du kein Jobangebot erhalten wirst (echt deprimierend!),

    Zitat Turtle:


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    Und wenn du gar nicht weg willst:
    was ändert sich dann für dich, wenn du eine Genehmigung zur OAW hast?!

    Wie gesagt, hier läuft eine "KdU Senkungsaufforderung", durch meine
    OA würde natürlich die Wohnungs-Suche vorübergehend ausfallen.


    KdU-Absenkungen wg. "nicht korrekter Such-Aktivität" habe ich bereits
    mehrere Male unberechtigterweise erhalten, diese konnten
    glücklicherweise wieder abgewehrt werden, diesen (unnötigen!) Stress
    möchte ich nicht noch einmal erleben, daher mein Argwohn in dieser
    Angelegenheit.


    Hätte ich die "Genehmigung", dann könnte ich mal zwei Wochen
    Kraft tanken und mal an etwas Anderes denken, darum geht's.
    Wenn man sechzig Jahre im selben Stadtteil wohnt und dann mit der
    Gewissheit lebt, diesen definitiv verlassen zu müssen, dann kann das
    schon an die Substanz gehen, und das natürlich egal ob man SGB-II
    Leistungen bezieht oder als Geringverdiener umziehen muss, damit auch
    das geklärt ist.


    Die Wahrscheinlichkeit, dass das JC plötzlich für mich eine
    "angemessene" Unterkunft aus dem Hut zaubern wird, die mag
    womöglich gering sein, wäre aber theoretisch ein Grund, diese
    Genehmigung verweigern zu können.
    Aufgrund gemachter Erfahrungen verbirgt sich hinter einem
    "allgemeinem Wohnungsangebot" aber noch lange kein konkret
    anmietbares Objekt, daher mein Beharren auf einen "Rechtsanspruch".

    Fazit: Scheint also wieder mal "Ermessens-Sache des SB zu sein, die
    Unsicherheit bleibt.
    Nach insgesamt vier unberechtigten und mit viel Aufwand wieder
    korrigierten KdU-Absenkungen wird frau eben vorsichtiger, bei allem,
    was sie tut, das ist der Ausgangspunkt!

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    Gerade rief ich bei der zuständigen SB an...
    Sie sagte mir, dass ich ja damals schon ALG2 bezogen habe und dass da auch nicht voll übernommen wurde

    Welche Antwort hast Du denn auf die naheliegende Frage nach der Begründung zu der
    Ablehnung der kompletten KdU-Übernahme bekommen?


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    Hier gibts auch keine Wohnungen die angemessen sind.

    Hast Du denn jemals nachweisbar nach "angemessenen" Unterkünften gesucht?


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    Ja aber kann ich mich nicht dagegen wehren?
    Weil ich damals schon nicht die volle Miete bekommen habe,
    obwohl ich in der Wohnung schon länger gewohnt habe.

    Den Überprüfungsantrag hast Du ja schon gestellt.
    Sollte sich dieser auf die 2 Monate beziehen, die Du die beantragten KdU
    nicht komplett erhalten haben willst, so wäre doch hier eine Begründung
    für eine womöglich längst getroffene Entscheidung nicht unwichtig.


    Grundsätzlich hast Du Recht:
    Die KdU muss zunächst bis zu sechs Monate komplett übernommen werden.
    Ist dies nicht geschehen, dann sollte dies zB. per Überprüfungsantrag geklärt werden.
    Die sich stellende Frage ist auch die, ob Du denn überhaupt eine sog.
    Kostensenkungsaufforderung samt Suchvorgaben erhalten hast?

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    Meines Wissens gibt es für die neue Wohnung schon deinen Mietanteil, aber halt nur 50% der angemessenen Miete.

    Das widerspricht sich doch: Wenn die KdU "angemessen" eingestuft
    werden, dann sollten sie zu 100 % übernommen werden!


    Was genau meinst Du (nachtvogel) mit "50 %"?


    Für heavenmeetshell bleibt also der den angemessenen Anteil überschießende Betrag,
    der aus Regelleistung und/oder Nebenjob selbst zu leisten wäre.
    Dieser darf dann allerdings nicht all zu groß ausfallen, ohne dass dieser Fakton
    meines Wissens irgend wo präzise beziffert ist.


    Gemäß der sog. "Produkttheorie" (bitte ergooglen oder SuFu) kann eine
    Unterkunft auch größer als den kommunalen Vorgaben entsprechend
    ausfallen, so lange die Gesamt-KdU einen bestimmten Wert nicht überschreiten.


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    Und wenn ja, wie lange?


    Das gilt dann auf Dauer; so lange Deine Bedürftigkeit anhält, solange wird Dir
    der "angemessene" Anteil zugestanden.



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    Oder können sie uns gar zu einem Auszug zwingen?


    Nein, zu einem Auszug zwingen kann man Dich nicht!



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    Oder müssen wir den Umzug jetzt doch selbst bezahlen?


    Wenn ein Umzug vom JC nicht als "erforderlich" eingestuft worden ist,
    dann muss der Umzug aus eigener Tasche finanziert werden.

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    Aufwendungen für die Anmietung eines Stellplatzes sind allenfalls dann Kosten der Unterkunft nach § 22 Abs. 1 SGB II, wenn eine Wohnung ausschließlich mit einem Stellplatz vermietet wird und der Vermieter diese Kosten laut Vertrag verlangt.

    Quelle: L 2 B 178/06 AS ER


    Tacheles EV - Entscheidungsdatenbank


    Die Frage ist, ob der Stellplatz fester Bestandteil des MV ist und
    vom Vermieter nicht abgetrennt werden will bzw. kann.


    Dann ist natürlich die Frage, ob incl. Stellplatz die NettoKaltmiete
    noch den Angemessenheitskriterien (x) Deiner Kommune entspricht.
    Ist dem so, dann sollte ein Widerspruch sinnvoll sein.


    (x) Vielleicht sind diese hier dabei:


    Harald Thome - Örtliche Richtlinien


    Weitere Möglichkeit: Weitervermietung, wenn Vermieter sich damit
    einverstanden erklärt.


    Nächstes Mal: Zustimmung vom JC ("wird voll bezahlt") unbedingt
    schriftlich einholen, denn diese Handlungsweise ist nun wirklich von vorgestern:


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    Der Sachbarbeiter, der das bei uns macht, meinte zu mir...

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    Kosten und Nutzen abwägen

    So ist es, ein Umzug ist zB. dann "unwirtschaftlich", wenn sich die
    Einsparungen NICHT in 24 oder 36 Monaten - das ist reginonal unterschiedlich geregelt
    (bitte Kommunale Richtlinien lesen -x-) - amortisieren!


    Ob dies bei einem Einsparungsbetrag von 30 Euro möglich ist, das
    müsste eine Wirtschaftlichkeitsberechnung ergeben.


    -x-) Richtlinien evtl hier zu finden:


    Adressen — Tacheles Adressdatenbank

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    rückwirkend meine ich mit der jetzigen Nachzahlung bzw.
    Schlussabrechnung die demnächst kommen wird wegen den
    vorstehenden Umzug.

    Ich denke, solange Du weiterhin bedürftig bist, solange werden Dir auch
    fällige (Nach)Zahlungen der KdU übernommen. Wie sich die beiden
    JobCenter (früherer und späterer Wohnort) intern einigen, das soll nicht
    Dein Problem sein. Sind die Nachzahlungen vom JobCenter zu
    übernehmen, dann spielt die Zuständigkeit - für Dich - keine Rolle!


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    Und zugleich meine ich mit rückwirkend die Atteste etc. zum Nachweisen.

    Wie gesagt, die Belege für eine den Durchschnitt (womöglich) weit
    überschreitende HK-Rechnung kannst Du bei Antrag oder auch dann
    vorlegen, wenn das JobCenter ablehnt oder Dich zu den Umständen
    der (möglicherweise) überdurchschnittlich hohen Rechnung befragt.

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    Mein Freund und Vater meines Babys ist an einer Krankheit verstorben

    Mein aufrichtiges Beileid!


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    Nun werde ich im August die Stromnachzahlung erhalten. Ich vermute die wird auch sehrr hoch sein.

    Ich kann verstehen, dass Du Dir jetzt schon Gedanken über
    einen möglichen Ausgleich einer Nachzahlung machst, aber eigentlich
    macht es erst Sinn darüber zu grübeln, wenn die Nachzahlung da ist,
    zumal es dann auch nicht auf die Minute ankommt.



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    1. Könnte man als Mehrbedarf für Stromkosten die Krankheit angeben.

    Angeben kann man alles, es geht darum, was laut
    Gesetz möglich ist, eine (hohe) Nachzahlung anerkannt zu bekommen.


    Die Bestimmungen sehen vor, dass Heizkosten in tatsächlicher Höhe
    übernommen werden, so sie angemessen sind.
    Jetzt liegt es einerseits an Dir, die "Angemessenheit" zu umtermauern
    bzw. am JobCenter, Dir "unwirtschaftlilches Heizen" nachzuweisen,
    wenn es die Nachzahlung NICHT übernehmen will.


    Insofern sollte Dir zu raten sein, eine kommende
    (Heizungskosten)-Nachzahlung erst mal beim JobCenter einzureichen,
    ggf. incl. Begründung und Belege (Arzt) wie oben erwähnt - und erst mal
    abzuwarten.


    Erst mit einer JobCenter-Absage-Begründung könnte man Dir weitere
    Ratschläge geben; so ist es schwierig, Dir schon jetzt mögliche
    Ergebnisse aufzuzeigen.


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    2. Würde dies auch, falls es als Mehrbedarf gesehen wird, rückwirkend gehen.

    Das solltest Du weiter ausführen: Meinst Du Nachzahlungen aus
    vergangenen Perioden, die aber längst (womöglich von Euch) selbst
    gezahlt worden sind?

    Klare Antwort:
    Wenn Du weiterhin bedürftig bist und Dein Anspruch auf ALG II weiterhin
    besteht, dann werden die Kosten übernommen!
    Also cool down, alles wird gut!


    EDIT: Wie ich gerade zurückgelesen habe, erhältst Du ja wohl Unterstützung
    nach SGB-XII, aber dort sollten die gleichen Regeln gültig sein.
    Ggf. in dem dafür vorgesehenen Forum nachfragen, hier geht es um ALG-II!

    "Musiker" spekuliert


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    Allerdings gibt es dann am neuen Ort nur die Miete in der bisherigen Höhe weiter.

    Und das ist schon mal flasch, denn am Zielort wird die angemessene KdU
    der Zielkommune genehmigt werden (müssen); ansonsten wäre die
    Freizügigkeit eingeschränkt, und das ist rechtswidrig.


    Ein LB kann somit problemlos von Klein-Kleckersdorf (Mini-Miete) zB.
    nach München (Hochpreis-KdU) ziehen, dort würde ihm die angemessenen
    Werte gezahlt werden müssen - unabhängig davon, wie billig er in KK
    vorher gelebt hat!

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    bei antragsannahme offenbarte mir die sachbearbeiterin, dass ich vom amt die
    genehmigung zum umzug hätte einholen müssen

    Strittige Angelegenheit!
    Ist ja auch nachvollziehbar, denn solange Du noch nicht
    fix (meist nach Probezeit)davon ausgehen
    konntest


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    dass der job etwas Langfristiges ist.

    hättest Du Dir diese (später) "unangemessene" Unterkunft womöglich
    nicht anmieten sollen.


    Mein Rat: Für das Ansinnen der SBin soll sie Dir die gesetzliche Grundlage
    vorlegen. Unter den Mod`s hier an Board sind ja freundlicherweise auch
    SBs zugegen, vielleicht können diese - oder die MitleserInnen auch
    aushelfen.


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    und ich müsste jetzt auch den alten mietvertrag aus der großstadt vorlegen.

    Auch hier: Gesetzliche Grundlage könnte weiterhelfen!

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    Dort kann...ich aber nicht wohnen bleiben

    Was hindert Dich, diesen Umstand als Begründung bei dem
    anstehenden ALG-II-Antrag beim JC vorzutragen.
    Wenn beispielsweise Deine Beziehungen zu Deinen Eltern als "zerrüttet" einzustufen sind,
    dann sollte es womöglich kaum Probleme bei einer Bewilligung geben.


    Bleibt noch zu klären, ob Dir Deine Eltern noch unterhaltspflichtig sind,
    da Du ja noch keine abgeschlossene (Erst)Ausbildung vorweisen kannst.
    Da bin ich leider gerade überfragt, ob das auch für >25jähige gilt, aber
    ich denke mal ja.

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    Mir droht Wohnungsnot und das Amt weiss darüber Bescheid.
    Müssen die da nicht gesondert helfen?

    Möglicherweise, dafür existieren in manchen Kommunen so genannte
    "Ämter für Wohnungsnotfälle" oder ähnlich. Das solltest Du mal bei
    Dir in Deiner Kommune herausfinden versuchen.

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    Ist die Wohnung wirklich zu groß und warum wird die jetzige komplett bezahlt?

    Lies bitte Deine Kommunalen Richtlinien (evtl. s.u.)



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    Ich hab solche Angst und weiss nicht wohin..:(


    Angst ist ein schlechter Ratgeber! :cool:


    Wir werden Dir hier helfen, so gut wir können, verlass Dich darauf! :)


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    Ich lebe im Landkreis Peine und bleibe auch in diesem.

    Vielleicht findest Du Deine Richtlinien hier:


    http://www.sozialhilfe24.de/fo…soweit-bekannt-15978.html


    Ansonsten: JobCenter fragen oder auf der Hompage Eurer Kommune
    nachsehen, ob dort Infos vorliegen.

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    Ich weiß mir einfach keinen Rat mehr, wer kann mir helfen?

    Du hast ja hier in einem Forum zum Thema "ALG II" um Rat gebeten,
    Dein Problem gehört wohl eher in den Bereich "Sozialhilfe/Grundsicherung
    im Alter bzw. Erwerbsunfähigkeit".
    Mag sein, dass wir Dir hier nicht konkret helfen können, weil uns die Erfahrungen
    dazu fehlen.


    Vielleicht solltest Du Dich noch einmal dorthin wenden


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    Laut Schwerbehindertenstelle...

    oder an eine andere Beratungsstelle in Deiner Kommune.


    Alles Gute!

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    Wie soll das denn gehen mit dem Nachweis?

    Eigentlich ist bereits alles Wichtige gesagt zu diesem Thema,
    allerdings drängt sich mir der Hinweis auf, diese Frage doch
    ruhig auch einmal - am besten schriftlich - dem JobCenter vorzulegen. :confused:


    Außerdem könnte es sehr hilfreich sein, dazu noch einmal eingehend
    Eure Kommunalen Richtlinien zu studieren; kann gut sein, dass dort
    dezidierte Hinweise - zB. "mindestens drei Dokumentationen pro Woche"
    zu finden sind.

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    da ich die Mietkosten senken soll
    Ist das denn rechtens?


    Also nicht UMZIEHEN, sondern Kosten senken, das ist grundsätzlich
    ein Unterschied!


    Wie lautet die genaue Begründung (incl. Zahlen) dafür, dass Du
    die Kosten senken sollst?

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    Grenzwert..., der unangemessenes Heizen indiziert.


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    Kann man doch ganz einfach am Heizkostenspiegel nachrechnen


    Für Anfangsverdacht wohl zu gebrauchen.

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    Habe nun eine einigermaßen angemessene gefunden.
    Diese liegt jedoch in einem anderen Zuständigkeitsbereich. Kann ich
    den Bereich ohne Schwierigkeiten wechseln.

    Vielleicht schaust Du ja noch mal hier in diesen Thread:
    Umzug in eine anderen Einzugsbereich ist problemlos möglich,
    wobei darauf zu achten ist, eine am Zielort angemessene Unterkunft
    zu beziehen!


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    Wie + wo kann ich die Vorgaben für Miete + Nebenkosten dort erfahren.

    http://www.sozialhilfe24.de/fo…soweit-bekannt-15978.html


    Manchmal liegt das Gute doch so nah!



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    Hab´es im Inet versucht, komme aber nur auf Kaltmietevorgaben aus 2009.

    Wenn das die in der jeweiligen Kommune aktuellen Zahlen sind,
    dann sind diese auch bei der Wohnungssuche zu beachten.
    Obwohl: Das BSG hat in mehreren Urteilen vorgegeben, aktuelle
    Werte von Bestandsmieten zu verwenden bei den Bestimmungen von
    Angemessenheits-Kriterien.


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    Und wie muss ich grundsätzlich beim Wechsel vorgehen?

    Am besten hier nachzulesen, Dich betreffende Fragen sind hier sicher
    bereits endlos angefallen!


    Für Rückfragen sind wir stets ansprechbar!