Posts by referent

    Da meine Fragen leider untergegangen sind möchte ich diese noch einmal zusammenfassen
    Nach der Aussteuerung aus dem Krankengeld steht mir theoretisch AL I zu.
    Aber nur, wenn der MD der Agentur sagt, ich bin noch länger als 6 Monate arbeitsunfähig.
    Was passiert, wenn ich durch eine Rehamaßnahme innerhalb dieser 6 Monate wieder arbeitsfähig werde, muss ich dann das Geld zurückzahlen, da innerhalb von 6 Monaten wieder arbeitsfähig?
    Oder der MD stellt meine Arbeitsfähigkeit zu einem bestimmten Termin fest, dann bekomme ich ab diesem Termin AL I
    oder rückwirkend zum Termin der AL Meldung?
    Sollte meine Arbeitsfähigkeit wie auch immer in 6 Monaten herstellbar sein bekomme ich diese Zeit nichts?
    Wie bin bis zur Feststellung des MD versichert, diese Festellung kann ja über 4 Wochen dauern?
    Wird die Zeit, die ich gemeldet bin aber keine Leistungen beziehe von meinem Anspruch abgezogen?
    Ich hoffe, dass meine Fragen jetzt übersichtlicher sind und vielen Dank im voraus

    Zum Ende des AL I Bezuges müßtest du von der Agentur eine Bestätigung für die Krankenkasse bekommen. Die Kasse zahlt dann ab dem 1. Tag nach Ablauf der AL I das Krankengeld in Höhe des AL I. Eventuell mußt du die Kasse auf den Ablauf hinweisen, da das nicht überall bekannt ist, die 6 Wochenregel gilt hier nicht. Die Kasse zahlt übrigens auch die Beiträge zur AL I weiter.

    Das würde mich auch interessieren, da bei uns die ARGE z.B. einen Teil nicht übernommen hat, soweit ich mich erinnere aber den KK Anteil. Bei der Agentur für Arbeit ist das anscheinend genau anders herum.

    Hallo Mandy,
    wir sind eine 2´er BG und waren bisher Selbstständig mit Aufstockung AL II. Auf Grund der freiwilligen Einzahlung in AL I haben wir beide Anrecht auf AL I erworben und das auf Grund von fehlenden Projektaufträgen in den nächsten Monaten auch beantragt. Die Selbstständigkeit läuft nebenberuflich (Akquise) weiter. AL II wurde zum Beginn der AL I Berechtigung abgemeldet, die ARGE fordert nun von der Agentur das ausgezahlte Geld incl. Sozialleistungen zurück. So weit so gut. M.E wird hier eine Form des Zuflussprinzips angewandt. Sollte jetzt aber das restliche AL I Geld nicht im Berechtigungsmonat ausgezahlt werden, sondern erst verspätet, müßte diese Berechnung des Zuflusses wieder rückgängig gemacht werden,weil kein Geld geflossen ist, oder sehe ich da was falsch?

    Guten Morgen,
    gilt das Zuflussprinzip auch bei AL I Bezug nach AL II ? AL I wird ja für den Monat rückwirkend bezahlt, was ist nun, wenn, nach Abzug des AL II, der Restbetrag nicht bis zum letzten des Monats sondern erst im neuen Monat bezahlt wird. Dann ist doch im AL II Bezugsmonat kein Einkommen geflossen, müßte dann nicht das ganze Procedere neu aufgerollt werden?
    Vielen Dank im voraus

    Meine Frage zielt dahin, ob der SB/ die ARGE zum Beispiel ( wie bei Arbeitsaufnahme ), auf Ratenzahlung eingehen kann/ darf. Bei der derzeitigen Situation ist bei der Höhe der Rückforderung in Einmalzahlung zum Leben im nächsten Monat nichts mehr viel vorhanden, da die Kosten ja weiterlaufen.
    Viele Grüße

    Danke für die Antwort,
    dann gilt hier also die 56 % der KDU und die max. 30% Regel bei Rückforderungen nicht. Kann der SB die Höhe variieren? Mit dieser Rückforderung liegt für den folgenden Monat erstmal kein Geld mehr vor.
    Viele Grüße

    Guten Morgen,
    erst einmal die Fakten und dann die Frage für die Spezialisten.
    2ér BG, beide selbstständig aufstockend,
    Eintritt beider zum Monatsanfang in AL I,
    das wird korrekterweise durch die AA an die ARGE gemeldet,
    kurz darauf Aufhebungsbescheid der ARGE, in Kopie ein Schreiben der ARGE an die AA, das der gesamte Betrag ( des betreffenden Monats) des AL II incl. KV/RV auf einmal an die ARGE zu überweisen ist. Und das alles nur von einem Mitglied der BG. Gelder sind bisher noch nicht geflossen, kämen ggf. wohl noch in diesem Monat oder nicht. Die EKS für den letzten Monat wurde noch nicht angefordert/abgegeben.
    Ist das so korrekt oder hat da die Kollegin/ der Kollege der ARGE etwas übersehen?
    Viele Grüße

    Für mich stellen sich da ganz andere Fragen, die für andere Selbsständige sicher nicht unwichtig sind und deren Logik sich mir nicht erschließt
    Ich bekomme den Antrag auf Weiterbewilligung automatisch und reiche den dann 4-6 Wochen vor Ablauf der 6 Monatsfrist mit einer Prognose für die nächsten 6 Monate ein. Mit der rechtzeitigen Abgabe versuche ich, ein Loch in den Zahlungen zu vermeiden. Gleichzeitig soll ich aber auch eine genaue und belegbare Abrechung über den letzten Bewilligungszeitraum abgeben. Diese Abrechnung kann ich aber erst am Ende des Bewilligungszeitraums erstellen. Anschließend wird der Antrag mit den üblichen Fristen bearbeitet, wovon lebe ich in der Zeit?
    Was passiert, wenn ich den letzten Monat "schätze" und dann die riesigen Einnahmen erziele, muss ich die dann nachmelden, es wird ja denn nicht mehr überprüft?
    Darf ich überhaupt "lügen", was den letzten Monat betrifft, kann das nicht gegen mich verwendet werden, darf ich überhaupt "schätzen"?
    Wie stehen denn hier die Fachleute aus den Ämtern dazu, bei denen muss das doch ebenfalls auffallen.
    Ich möchte hier auch klarstellen, dass meine zuständigen SB´s anscheinend aus dem Rahmen fallen, sie sind zwar gestresst aber nett und versuchen mich auch zu unterstützen und nicht zu drangsalieren, ich kann also nichts negatives (bisher) vermelden.
    Aber diesen circulus vitiosus hätte ich gerne mal erklärt.

    Danke für die Antwort,
    damit kann er mir also auch die Zahlung verweigern, solange die Daten nicht vorliegen?
    Das ist etwas blöd so vor Weihnachten:(.
    Interessant ist, das die Daten noch im Bewilligungszeitraum abgegeben werden sollen für den gesamten Zeitraum, um eine Weiterbewilligung zu bekommen, damit kann die Berechnung doch nicht exakt sein.

    Hallo,
    ich habe jetzt meinen Weiterbewilligungsantrag eingereicht, nun will die Arge die Berechnung der Einnahmen/Ausgaben der letzten 6 Monate, ohne diese würde der Antrag nicht berechnet. Ist das korrekt?
    Vielen Dank im voraus

    Danke für die erste Einschätzung. Das bedeutet aber auch, das ich diese Möglichkeit sofort an die ARGE melden muss, oder?
    In unserer BG wäre ein Teil ab sofort AL I berechtigt, der zweite Teil aber erst ab Jan 2010, das heißt bis dahin wäre weiterhin eine Aufstockung nötig.
    Kann ich da nicht bis Jan warten und dann ganz aussteigen?
    Viele Grüße

    Guten Morgen,
    eventuell weiß jemand eine Antwort.Als aufstockender Selbstständiger kann ich mich ja freiwillig AL I versichern. Kann nun die Arge verlangen, das ich bei Erreichen der Mindesteinzahlzeit ( 12 Monate) aus AL II in die AL I wechsle, um Kosten zu sparen? Das würde ja dann die Aufgabe der selbstständigen Tätigkeit verlangen.
    Vielen Dank im voraus

    Da möchte ich mich mal anhängen,
    zwei Personen AL1 erschöpft, zusammen 2600€, jetzt aufstockend Selbstständig ALII, kein Zuschuss, da ALII Betrag der BG um 39€ höher ist als der ehemalige AL1 Anspruch des einen Antragstellers, ist das korrekt.
    Im AL II Rechner wird jedesmal der Betrag incl. Zuschuss ausgeworfen.
    Merci vielmals

    Danke für die Anwort und nun das "Problem",
    beide zur Zeit selbstständig, einmal 08.08 Ende AL1(1500€), einmal Nov 08 Ende AL1(1100€), jetzt aufstockend ALII bei angenommenen Einnahmen 500€ in den ersten Monaten. Laut Aussage des SB kein Zuschuss möglich.
    Kann das sein?
    Dazu zwei andere Fragen. Sind Widersprüche eigentlich generell nötig oder gehen auch "normale" Gespräche mit dem SB incl. unterstützenden Fakten, um eine Änderung zu erreichen.
    Ist ein Widerspruch negativ für den SB, also der o.a. Versuch ggf. positiv im Verhältnis zwischen den Parteien?
    Merci vielmals