Posts by LoneRanger

    Für welchen Zeitraum ist denn das Insolvenzgeld?


    Ist es überhaupt Insolvenzgeld oder hast du in die Insolvenzmasse des ehemaligen Arbeitgebers hinein geklagt??


    Über wieviel Geld sprechen wir überhaupt?? Wenn von dem Geld nach dem Erstattungsanspruch und der Pfändung nichts mehr übrig bleibt, dann besteht auch kein Grund die zukünftigen Leistungen "zu streichen".

    Moin Werder (falls der Name seinen Bezug zum Norden hat),


    nein, du darfst 450,00 € dein Eigen nennen. Dafür fallen die 144,00 € ALG 2 weg. Du hast also in der Summe 306,00 € mehr Geld in der Tasche.


    Das von mir dargestellte ist der Weg zur Ermittlung in welcher Höhe Arbeitseinkommen auf das ALG 2 angerechnet werden kann.

    Von den angenommenen 450,00 € wird ein Grundfreibetrag von 100,00 € abgezogen. Von den verbleibenden 350,00 € wird ein Freibetrag von 20 % errechnet, also 70,00 €. Diese 70,00 € werden von den 350,00 € abgezogen und es verbleibt ein anrechenbares Einkommen von 280,00 € übrig.


    Damit ist der aufstockende Anspruch von 144,00 € weg.

    Das wird dir keiner beantworten können wenn er nicht weiß welches Sozialamt das ist.


    Manche Sozialämter verschicken Weitergewährungsanträge manche nicht.


    Es gibt für die Sozialämter keine Verpflichtung dies zu tun. Es reicht wenn im Bewilligungsbescheid deutlich der Zeitraum der Bewilligung angegeben ist.


    Wo ist das Problem im November den Folgeantrag einzureichen? Tue es einfach wenn es soweit ist.

    Du liegst falsch. Dass du die Zuviel erhaltenen Leistungen zurückzahlen musst ist doch keine Bestrafung im Sinne des Verbotes der Doppelbestrafung.


    Das Verbot der Doppelbestrafung bezieht sich auf Bestrafungen(Verurteilungen) nach dem Strafgesetzbuch, und nicht auf die Rückzahlung von Geldern welche dir nicht zugestanden haben.


    Die jetzt erfolgte Anzeige wegen Betruges ist die Einleitung eines Verfahrens nach dem Strafgesetzbuch.

    Ihr seit keine Bedarfsgemeinschaft. Diese endet für Eltern mit ihren Kinder wenn die Kinder 25 Jahre alt werden. Du bist eine eigene Bedarfsgemeinschaft, und man erkennt dir kopfteilig die halben Unterkunftskosten an.


    Was man jetzt evtl. überprüfen will ist die Frage der Unterhaltsvermutung des § 9 Absatz 5 SGB 2.


    Die Vorschrift lautet: Leben Hilfebedürftige in Haushaltsgemeinschaft mit Verwandten oder Verschwägerten, so wird vermutet, dass sie von ihnen Leistungen erhalten, soweit dies nach deren Einkommen und Vermögen erwartet werden kann.


    Diese Vermutung kannst du widerlegen, bzw. mit einer Erklärung deiner Mutter widersprechen.


    Ab wann sollte die Weiterbewilligung laufen? Ab März? Dann solltest du mal nachfragen und es eilig machen.

    Da das Amt schon gesagt hat, das es nur 700 der 750€ KM übernimmt, wird es wohl nichts dagegen haben, dass wir in eine

    Wohnung für 680€ kalt einziehen wollen. Ist mir es jetzt richtig bewusst geworden.

    Unangemessen hohe Unterkunftskosten können ein Grund sein eine Genehmigung zum Auszug zu erteilen. Holt euch aber vorher die Genehmigung nicht nur zum Auszug sondern auch zur Anmietung der konkreten neuen Wohnung ein.


    Nur mal als Rat.

    Natürlich ist die Wohnung von der Größe her angemessen. Nur weil die Richtlinien sagen dass bei 3 Personen 75 qm angemessen sind, so ist dies als Höchstgrenze zu verstehen und nicht als die Größe die man mit 3 Personen haben muss.


    Es ist eher die Frage ob das Wohnen in der Wohnung mit den richtig errechneten qm noch zumutbar ist. Falls nicht, werdet ihr evtl. die Zustimmung zum Auszug aus dieser Wohnung bekommen.


    Einen Teil der Miete vom Vermieter zurückfordern?


    Na dann viel Spaß. Er kann euch zu diesem Preis auch 20 qm vermieten, wenn ihr den Vertrag unterschreibt, dann ist das euer Bier.


    Ihr müsstet wahrscheinlich eher versuchen den Mietvertrag anzufechten. Ob euch das gelingt?? Es gibt dazu Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes. Eine Abweichung der Wohnungsgröße bis zu 10 % kleiner als angegeben, rechtfertigt keine Rückforderung von Miete.

    Was soll an meiner Antwort schlecht sein?


    Ja ich weiss dass man die VV´s über die Jobbörse erhalten kann.


    Aber: Du hast den VV mit Rechtsfolgenbelehrung erhalten. Hast dich auch drauf beworben. Fakt ist aber dass du den Job nicht willst.


    Willst du jetzt behaupten dass du den Job selbst gesucht hast bevor du den VV erhalten hast? Einen Job den du nicht willst? Warum sucht man sich einen Job aus den man nicht will und bewirbt sich dann??


    Das wird dir die Agentur nicht glauben.


    Aber um deine Frage zu beantworten: Ja es ist möglich das zu behaupten, und Nein es ist nicht sinnvoll

    Ist doch richtig.


    Du hast für Juli und August ALG 2 bezogen.


    Das Juli Gehalt ist im Juli tatsächlich zugeflossen und daher auch in Juli beim ALG 2 zu berücksichtigen, folglich ist eine Überzahlung eingetreten und du musst erstatten. Gleiches gilt fürm August.


    Es ist nicht relevant für welchen Monat das Gehalt war, sondern wann das Gehalt tatsächlich zufließt. Auch wenn das erst am Ende des Monats ist.

    Ja. siehe markierter Teil.


    § 44a SGB 2 Feststellung von Erwerbsfähigkeit und Hilfebedürftigkeit


    (1) Die Agentur für Arbeit stellt fest, ob die oder der Arbeitsuchende erwerbsfähig ist. Der Entscheidung können widersprechen: 1.der kommunale Träger,
    2.ein anderer Träger, der bei voller Erwerbsminderung zuständig wäre, oder
    3.die Krankenkasse, die bei Erwerbsfähigkeit Leistungen der Krankenversicherung zu erbringen hätte.
    Der Widerspruch ist zu begründen. Im Widerspruchsfall entscheidet die Agentur für Arbeit, nachdem sie eine gutachterliche Stellungnahme eingeholt hat. Die gutachterliche Stellungnahme erstellt der nach § 109a Absatz 4 des Sechsten Buches zuständige Träger der Rentenversicherung. Die Agentur für Arbeit ist bei der Entscheidung über den Widerspruch an die gutachterliche Stellungnahme nach Satz 5 gebunden.


    Bis zu der Entscheidung über den Widerspruch erbringen die Agentur für Arbeit und der kommunale Träger bei Vorliegen der übrigen Voraussetzungen Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende.

    Ich schließe mich Turtle an und bitte dich zu bedenken, dass der Wert, wenn du keinen Unfall hattest, wahrscheinlich nicht so weit runter ist wie du angibst. Der Wertverlust ist bei weitem nicht so hoch wie bei PKW.