Posts by LoneRanger

    Das könnte schwierig werden. Es gibt nicht viel Rechtsprechung dazu, und die die es gibt ist eher negativ.


    Da es sich um eine Kann-Leistung handelt, müsste sich das Ermessen auf Null reduzieren damit das JC die Kosten übernehmen kann.


    Dazu müsste z.B. der Führerschein die einzigste Möglichkeit der Eingliederung in den Arbeitsmarkt sein.


    Dass kann hier keiner beantworten. Dazu müsste man z.B. wissen, wie alt du bist, wie lange schon im ALG 2 Bezug, welche Qualifikationen und Berufserfahrungen du hast, und und und....

    Sorry Helfer Norbert,


    aber deine Angaben sind falsch.


    Das die Kosten der Unterkunft nur in Höhe der letzten Kosten übernommen werden gillt nur bei einem nicht erforderlichen Umzug innerhalb des Bereiches eines Jobcenters. Damit soll vermieden werden dass man innerhalb der Angemessenheitsgrenzen im Bereich eines Jobcenters ohne Notwendigkeit umzieht.


    Das neue Jobcenter muss prüfen ob die "neuen" Kosten der Unterkunft angemessen sind. Was sie ja offensichtlich sind. Mehr hat es ncht zu prüfen. Dann erbringt auch das neue Jobcenter die Kaution als Darlehen.


    Eine Notwendigkeit muss durch das alte Jobcenter trotzdem festgestellt werden, aber nicht im Verhältniss zum neuen Jobcenter, sondern nur im Verhältnis zu xsteffsteff1986, denn eine Notwendigkeit muss gegeben sein, damit das alte Jobcenter Wohnungsbeschafungskosten und die Umzugskosten übernimmt.

    Schöne Überschrift, dass Jobcenter soll schuld sein.


    Sorry, aber das stimmt so wohl nicht. Wenn man seine Bescheide nicht liest, dann ist man selbst dran schuld.


    Ist zwar eine blöde Situation, aber die wäre vermeidbar gewesen.


    Das Jobcenter muss die Miete in der Berechnung berücksichtigen aber nicht automatisch immer direkt an den Vermieter überweisen. Und genau das hättest du erkannt wenn du den Bescheid gelesen hättest.


    Dennoch scheint bei der Berechnung was nicht zu stimmen, was man aber so nicht nachvollziehen kann.


    Verdienst du 215,00 € Netto? Wie hoch ist der Gasabschlag? Strom ist über die Regelbedarfe zu zahlen, ist also nicht relevant.


    Wurde das Kindergeld deiner Freundin angerechnet obwohl Sie es tatsächlich nicht erhält?


    Wenn du kannst, dann lade den Bescheid und die Berechnungsbögen mal hier hoch. Nachdem du die Namen und Anschriften schwarz gemacht hast. Auch die des Jobcenter.

    Und so ein anstehender Umzug/Auszug kommt über Nacht angeflogen wie ein Schnupfen??


    Vieles hätte man schon im Vorfeld abklären können, wie z.B. die Frage nach der angemessenen Miete etc.


    Wenn der Auszug aus dem elterlichen Haushalt geklärt ist, dann kann es doch nur noch an den Kosten hängen, oder?


    Ist denn die Wohnung die du in Aussicht hast von den Kosten her angemessen? Oder musst du das erst erfragen?


    Wie weit ist den der Umzug insgesamt mit dem Jobcenter abgesprochen?

    Ich antworte obwohl ich gerade von der optionalen Gemütlichkeit geplagt werde.


    Ab Beginn der 15. Schwangerschaftswoche besteht Anspruch auf einen Mehrbedarf:


    § 21 Absatz 2 SGB 2: Bei werdenden Müttern wird nach der zwölften Schwangerschaftswoche ein Mehrbedarf von 17 Prozent des nach § 20 maßgebenden Regelbedarfs anerkannt.


    Im weiteren Verlauf der Schwangerschaft kann dann noch eine einmalige Leistung für Umstandsbekleidung beantragt werden.


    Und Schwangerschaft ist ja keine Krankheit. Davon ausgehend dass keine Risikoschwangerschaft besteht, kann die Arbeitskraft natürlich eingesetzt werden.


    Nebenbei kannst du dich auch schon mal auf deine Unterhaltspflicht einschwingen, auch vor der Geburt, für die Mutter und das Kind

    Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
    § 1615l Unterhaltsanspruch von Mutter und Vater aus Anlass der Geburt

    (1) Der Vater hat der Mutter für die Dauer von sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt des Kindes Unterhalt zu gewähren. Dies gilt auch hinsichtlich der Kosten, die infolge der Schwangerschaft oder der Entbindung außerhalb dieses Zeitraums entstehen.
    (2) Soweit die Mutter einer Erwerbstätigkeit nicht nachgeht, weil sie infolge der Schwangerschaft oder einer durch die Schwangerschaft oder die Entbindung verursachten Krankheit dazu außerstande ist, ist der Vater verpflichtet, ihr über die in Absatz 1 Satz 1 bezeichnete Zeit hinaus Unterhalt zu gewähren. Das Gleiche gilt, soweit von der Mutter wegen der Pflege oder Erziehung des Kindes eine Erwerbstätigkeit nicht erwartet werden kann. Die Unterhaltspflicht beginnt frühestens vier Monate vor der Geburt und besteht für mindestens drei Jahre nach der Geburt. Sie verlängert sich, solange und soweit dies der Billigkeit entspricht. Dabei sind insbesondere die Belange des Kindes und die bestehenden Möglichkeiten der Kinderbetreuung zu berücksichtigen.
    (3) Die Vorschriften über die Unterhaltspflicht zwischen Verwandten sind entsprechend anzuwenden. Die Verpflichtung des Vaters geht der Verpflichtung der Verwandten der Mutter vor. § 1613 Abs. 2 gilt entsprechend. Der Anspruch erlischt nicht mit dem Tode des Vaters.
    (4) Wenn der Vater das Kind betreut, steht ihm der Anspruch nach Absatz 2 Satz 2 gegen die Mutter zu. In diesem Falle gilt Absatz 3 entsprechend.

    Es ist ein offizielles Kostensenkungsverfahren.


    Bei dem Schreiben zur Kostensenkung handelt es sich laut Rechtsprechung des Bundessozialgerichtes (BSG) um keinen Verwaltungsakt. Daher ist auch keine Rechtsbehelfsbelehrung enthalten.


    Sinngemäß handelt es sich laut dem BSG um die Aufforderung an den Kunden mit dem Jobcenter in Kontakt zu treten um über die Kosten der Unterkunft zu sprechen.


    Was anderes will man von dir offenbar auch nicht. Man stellt fest dass die Kosten unangemessen sind und dass du etwas tun musst. Gleichzeitig sagt man auch, dass man es schon mal überprüft hatte und von weiteren Maßnahmen abgesehen hat. Jetzt will bzw muss man wieder überprüfen wie die Lage denn jetzt ist.


    Finde ich grundsätzlich ok. Man hat in der Vergangenheit von weiteren Schritten abgesehen, und prüft nach einer gewissen Zeit neu.


    Und ja. Ein Teil ist Standard-Textbaustein und der Rest individuell. So verstehe ich es.

    Moin,


    solange dein JC nicht die Gesamtangemessenheitsgrenze der KdU eingeführt hat, bringen dich deine "nicht in Anspruch genommenen Heizkosten" nicht weiter, denn es spielt keine Rolle wieviel Heizkosten du hast und maximal haben könntest. Nur bei der Gesamtangemessenheitsgrenze werden auch die Heizkosten in die Gesamtbetrachtung der angemessenen KdU einbezogen.


    Das Attest würde ich auf jeden Fall einreichen.


    Was du noch machen könntest, wenn die Unangemessenheit tatsächlich nur 40 € beträgt, zumindest als Versuch, wäre:


    Unter Hinweis auf § 22 Absatz 1 Satz 4:


    "Eine Absenkung der nach Satz 1 unangemessenen Aufwendungen muss nicht gefordert werden, wenn diese unter Berücksichtigung der bei einem Wohnungswechsel zu erbringenden Leistungen unwirtschaftlich wäre."


    könntest du, unterstellt dass deine Angaben zum Gesundheitszustand zutreffen sind, ausführen, dass du den Umzug nicht in Eigenleistung durchführen kannst, folglich eine Fremdfirma von Nöten ist. Du im weiteren die evtl. erforderlichen Renovierungen aus den gleichen Gründen auch nicht selbst durchführen könntest und dass du auch eine Erstausstattung für eine Küche benötigst.


    Das könnte in der Summe unwirtschaftlich sein.