Posts by Anja100

    Ich kenne dieses Dilemma auch!


    Ich hatte vor Jahren erst einmal stundenweise auf Abruf gearbeitet, mit der Option auf eine Festeinstellung nach den ersten Monaten.


    Die Arbeit machte mir große Freude, ich hoffte darauf, übernommen zu werden.


    Während dieser Zeit erhielt ich von mehreren Sachbearbeitern des JC Bewerbungsvorschläge, die ich natürlich auch annehmen musste. Es hätte ja sein können, dass ich in eine versicherungspflichtige Beschäftigung überwechseln konnte.


    Die Termine überschnitten sich ständig,und da ich ja auf Abruf eingesetzt wurde, konnte ich auch öfter keine Überschneidung vermeiden, musste ständig umdisponieren. Es war ein heilloses Durcheinander.


    Da es nicht anders machbar war, von keiner Seite aus, sagte ich dies meinem damaligen Chef. Ergebnis: Ärger von beiden Seiten. Kündigungsandrohung vom Chef deswegen (er wollte natürlich fest einkalkulierbares Personal), Sanktionsandrohung vom JC, wenn ich die Termine nicht wahrnähme bzw. ständig umschmisse.


    Ich hatte schließlich nur noch Angst, dass ich dadurch über kurz oder lang ganz und gar ohne Job dastehen würde.


    Es ist wirklich schwierig, da allen Seiten gerecht zu werden.

    Quote from Hexepebbles;267769

    1. Dann kämpf doch als erstes mal um das Recht, dass Dein Göttergatte als "Werkstattleiter" anständig bezahlt wird.

    2. Doch bist Du. Wo gibts denn sowas, dass ein "Werkstattleiter", der für alles den Kopf hinhält 460 € bekommt.

    An dieser Stelle würde ich zuerst mal anfangen!!!!! Ich behaupte fast mal, dass diese Bezahlung unter den Begriff "sittenwidrig" fällt.
    Solche Klüngeleien kann man eingehen, wenn man es sich leisten kann......


    Hallo, kleineMaus,


    ich bin selten hier im Forum, aber aufgrund besonderer Umstände habe ich heute mal wieder reingeguckt.


    Ich muss sagen, dass ich diesen Thread auch merkwürdig finde. Ein Werkstattleiter arbeitet für 460,-- Euro??? Absolut sittenwidrig!


    Und das, was Du eingestellt hast, ist eine ganz normale Erfassung, die jeder erhält. Meine ich zumindest. Auf jeden Fall nicht Außergewöhnliches.

    Quote from Anja100;253843

    Aber einen Tag vor Ostern zu erwarten, dass behördlich sofort alles läuft, ist selbst für deutsche Verhältnisse sehr anmaßend! Und für mich aus der Sicht von Jemanden, der gerade die Willkür in Afrika erlebt hat ("zahl oder kratz ab!") überhaupt nicht nachvollziehbar.


    Ich zitiere mich mal selbst, weil ich hierbei davon ausging, dass Du im Sinne Deines Bekannten schreibst. Allerdings geht das nicht explizit aus den bisherigen Beiträgen hervor, so dass ich ihm evtl. unrecht tue und Du Deine eigene Sicht darlegtest.


    Keine Frage ist auch für mich, dass er in Deutschland ein Anrecht auf Behandlung hat. Nur die Schnelligkeit, mit der alles in die Wege geleitet werden soll, ist irritierend. Ganz besonders im Hinblick darauf, dass er 13 Jahre vergaß, für diesen Fall vorzusorgen. Das wäre schon in Deutschland eine lange Zeit. Aber in Afrika, wo selbst ein simpler Abendspaziergang um Lichtjahre (lebens)gefährlicher ist.....hmmmm....schwer nachzuvollziehen.

    Liebe Sofia,


    ich muss ehrlich sagen, dass ich auch verwundert bin!


    Da mein verstorbener Mann im Entwicklungsdienst tätig war, habe ich jahrelang in Afrika gelebt. Ich weiss, dass all Deine Vorwürfe gegen die Behördenwillkür ein Witz sind im Vergleich zu dem, was ihm jetzt in Afrika passieren würde!


    Da interessiert es niemanden, ob er auf der Strasse zusammenbricht, glaube mir! Und deswegen ist er ja auch zurückgekommen!


    Aber einen Tag vor Ostern zu erwarten, dass behördlich sofort alles läuft, ist selbst für deutsche Verhältnisse sehr anmaßend! Und für mich aus der Sicht von Jemanden, der gerade die Willkür in Afrika erlebt hat ("zahl oder kratz ab!") überhaupt nicht nachvollziehbar.


    Hallo, liebe henni,


    gilt das mit der sofortigen Kündigung im Krankheitsfall nur in der Probezeit?
    Wie sieht es danach aus? Mir erscheint das sittenwidrig, allerdings ohne rechtliche Kenntnisse der Situation.

    Quote from Transistor;251280

    ich bin IT-Systemelektroniker in ländlicher Gegend, alles Bauern hier, es gibt weit und breit keinen der Ahnung von Handys, HD Receivern, PC's, TV, Satanlagen Autodiagnose usw. hat. Die wissen nichtmal wo ein PC angeschaltet wird.
    Soll oder muß ich vor Ort was machen, lass ich mich abholen und nach Hause bringen.


    Hallo Transistor,


    ziemlich verwundert habe ich hier mitgelesen...allerdings nicht aus den bisher aufgeführten Gründen. Ich bin perplex, dass in einer derart ländlichen Gegend, in der niemand "einen PC einschalten kann", alle technischen Spielzeuge offensichtlich vorhanden sind, trotz völliger Unfähigkeit,damit umzugehen.

    Quote from Endymion;250509

    Zitat Threadüberschrift:
    Steht mir nun eine Wohnung zu oder nicht???
    Zitatende


    mal abgesehen vom geflügelten Wort "der Ton macht die Musik" zeugt doch der ganze Beitrag des TE von einer gewissen Anspruchshaltung, die er nicht mit eigenen Lebensleistungen oder eigener Ausdauer begründen kann.


    Ja, es wäre schön, von hauzuwienix zu erfahren, wie er seine weitere Lebensgestaltung plant. Er schrieb ja bereits, dass er keine 2. Ausbildung beginnen möchte.


    Da bist Du wirklich in einer schlimmen Situation! Ich drücke Dir ganz herzlich die Daumen, dass es schnell zu Deinen Gunsten geregelt wird!

    Hallo porkpiepaddy,


    Du erwähntest mehrfach, dass Du eine Festanstellung gekündigt hattest, um die Arbeitsstelle mit den 400,-- E mehr im Monat anzutreten. Ich kann aber aus Deinen Äußerungen nicht ersehen, ob der neue Job auch als Festanstellung geplant war.


    400,-- E mehr im Monat ist ein Batzen Geld. Im Hinblick auf die schnell eingetretene Arbeitslosigkeit und den erwünschten Bezug von ALG 1 könnte ein Amt da schon mal sehr aufmerksam die Sachlage prüfen.


    Ich wünsche Dir, dass sich diese Sache schnellstens aufklärt!

    Liebe Leyla,


    mich interessiert Dein Thread aus menschlichen Gründen, weil ich es schrecklich finde, was Dir passiert ist.


    Aber eines verstehe ich nicht: Du lebst auf der Flucht vor Deiner Familie - so weit, so schlimm.


    Die wussten doch aber, wo Du arbeitest? Stand da nie Jemand auf der Lauer? Du schriebst, Du habest Vollzeit gearbeitet, seit 9 Jahren im gleichen Betrieb. Das wäre doch der erste Anlaufpunkt gewesen.


    Verstehe mich bitte nicht falsch. Es ist wunderbar, dass Du heute mit heiler Haut hier schreiben kannst. Ich versuche nur den Schweregrad der Gefahr zu verstehen, in der Du schwebst. Im Hinblick auf Deine eigene Wohnung, in der Du Dich wohl oder Übel (?) anmelden musst.


    Oder wäre es möglich, Dich bei der Beratungsstelle für Obdachlose anschriftsmäßig zu melden? Das wäre natürlich super!


    Dir wünsche ich weiterhin ganz viel Kraft!

    Quote from Krakowiak;248876

    Die WG hat den Nachteil, dass über kurz oder lang das JC ankommen wird und eine BG "vermutet", auch wenn es damit nach der neuesten Rechtsprechung des BSG kaum durchkommen wird, wenn keine groben Fehler gemacht werden.




    Ich dachte nicht an eine 2er WG, sondern an mehrere Bewohner.
    Wie Studenten-WG`s.


    Es ist allerdings ewig her, seit ich in einer WG lebte. Eventuell sieht das heute alles etwas anders aus. Von uns verdiente auch jeder Geld, deswegen kenne ich mich mit staatlichen Hilfen diesbezüglich nicht aus.


    Ich hatte mehr das Gefühl der Sicherheit im Blick, das Leyla durch die WG-Wohnform evtl. hätte.

    Quote from Mandy;248875

    Sie geht erst seit 3 Monaten wieder arbeiten. Da wird das wahrscheinlich noch nicht so oft vorgekommen sein. Aber selbst wenn, dann kann man ja bei Krankheit des Kindes zuhause bleiben.


    Liebe Mandy,


    sorry, dass mixxa erst seit 3 Monaten wieder arbeiten geht, hatte ich irgendwie überlesen. Ja, da wird es noch nicht oft vorgekommen sein.

    Liebe Leyla,


    was ich jetzt nicht ganz nachvollziehen kann: Du lebst auf der Flucht und möchtest zur Ruhe kommen. Absolut verständlich.


    Aber wäre es dann nicht besser, in eine Wohngemeinschaft zu gehen? Wenn wirklich mal was sein sollte, könnte ich mir das "sicherer" vorstellen als in einer eigenen Wohnung. Und soviel Erstausstattung brauchtest Du auch nicht.

    Quote from gfr;238076



    Ich kenne viele, gerade ältere Leute, die lieber am Monatsende von trocken Brot leben, als Leistungen von der "Fürsorge" zu erhalten und die sich schämen, zum Amt gehen zu müssen.

    Bei dieser Generation (hauptsächlich Witwen) ist das mit einem Makel behaftet sein noch ausgeprägt, obwohl das der Personenkreis ist, der am wenigsten für seine Notlage kann.


    Danke! Genauso ist es.


    Früher war es ein Makel, zur "Fürsorge" zu gehen. Es galt als asozial. Lieber sich aufhängen als sowas...so bin ich auch aufgewachsen.


    Und auch ich hatte einen anerkannten, guten Beruf gelernt (Stenographie),
    einen Einserabschluss, war Vollzeit arbeiten und fühlte mich glücklich im Job. Doch wenn Ehemann und Eltern zeitgleich an Krebs erkranken, war die (einzige) Tochter gefragt! So, wie es halt üblich war.


    Nachdem der Letzte den Kampf gegen den Krebs verloren hatte, gab es auch meinen Job nicht mehr! Ersetzt durch das Diktiergerät.

    Hallo Walter und alle,


    ich habe nur gute Erfahrungen mit dem KreisJobCenter gemacht! Menschliche, faire Sachbarbeiter, die ohne jegliche Schikane auskommen. Das möchte ich ganz ausdrücklich erwähnen.


    Hallo Walter,


    das stimmt schon. Aber es gibt auch Menschen, die sich nicht zum Amt trauen. Nicht, weil sie etwas zu verbergen haben, sondern, weil sie sich schämen, Hilfe beantragen zu müssen. Das ist vor allem in der älteren Generation der Fall, zu der ich auch gehöre.


    Ich habe derart gezittert bei ersten Gespräch, dass mir die Sachbearbeiterin ein Taschentuch in die Hand drückte und Mut zusprach.

    Jetzt habe ich nochmal eine Frage:


    ich hätte ab März 2012 die Möglichkeit, einen Minijob auf Anmeldung bei der Minijobzentrale anzunehmen, für 200,-- Euro pro Monat, von denen ich geringe Leistungen abziehen lassen möchte (Renten- und Sozialversicherung).


    Würde dies als Beschäftigungsverhältnis gelten und ALG II - Aufstockergehalt ermöglichen?