Posts by Hartz

    Kurz zur Situation:


    Ich war einige Jahre selbständig. Letztes Jahr musste ich leider meine Firma schließen. Daher hatte ich nur Anspruch auf ALG 2. Dieses habe ich Mitte August 2011 beantragt. Bei Beantragung habe ich ordnungsgemäß alles angegeben. Es gab einen Bausparvetrag, den ich angegeben habe und den ich mir im September 2011 auszahlen lassen habe. Die angefallenen Zinsen für 2011 wurden auch ordnungsgemäß von meinen Septemberleistungen abgezogen. Zum 01.12.11 habe ich eine neue Arbeitsstelle angetreten und eine Verzichtserklärung unterschrieben. Alle überzahlten Beträge habe ich zurückerstattet, somit ich mit dieser Behörde im Grunde eigentlich nichts mehr zu tun haben müsste. Jetzt erhalte ich ein Schreiben, daß ich für meinen Bausparvertrag die Zinserträge zum 31.12.2010! nachweisen soll. Zu diesem Zeitpunkt habe ich mit dem Institut jedoch noch gar nichts zu tun gehabt. Den Kontostand zum 31.12.2010 hatte ich jedoch bei Antragsstellung Mitte August bereits bekanntgegeben.


    Nun meine Frage: Hat da jemand in der Behörde "gepennt" oder gibt es hier eine juristische Bestimmung, die ich bisher nicht kenne?


    Im Übrigen wird mir damit gedroht, bei fehlender Mitwirkung meine Leistungen zu versagen. Ist besonders witzig, wenn man gar keine erhält...


    Bitte um kurze sachlich fundierte Antwort.

    Abschliessend bleibt also zu sagen, daß es Dir eine Ehre sein sollte, für Deine Familie einzustehen (in jeder Hinsicht) und ich glaube, daß Du es auch tun wirst, weil Dir ja nach eigener Aussage die Familie über alles geht. Freu Dich auf Deine neue zukünftige Aufgabe und gewöhn Dich einfach an den Gedanken, daß Du Dein Geld in Zukunft für andere Dinge ausgeben musst als heute.

    Ich unterstelle jetzt mal ein Nettogehalt zwischen 1800 und 2000 Euro. Vielleicht sogar noch etwas mehr. Mit dem dann noch zustehenden Kindergeld von fast 200 Euro sollte doch die Familienfinanzierung möglich sein. Klar muss man sich bei einigen Dingen finanziell einschränken. So ist das aber, wenn man Kinder in die Welt setzt. Und was ist daran "Arschkarte", daß Deine Freundin jetzt finanziell von Dir abhängig ist?

    Aber entschuldige bitte Bratmaxe. Laut Aufstellung hast Du im 1.Quartal 2010 schon eine EGV unterschrieben bzw. Dich beworben. Das sind ja bald 2 Jahre. Wäre es da nicht vielleicht sinnvoll, sich nicht nur auf Ausbildungsplätze zu bewerben, die in der Regel ja nur im Sommer neu besetzt werden, sondern auch auf Vollerwerbsstellen? Wie lange willst Du denn auf den "perfekten" Ausbildungsplatz warten?

    Das steht ausser Frage. Wenn ich den Sachverhalt jedoch richtig verstanden habe, wurde dem Threadöffner am 01.11. per sofort gekündigt und er ist auch ab sofort nicht mehr zu Arbeit gegangen. Und da liegt m. E der Hase im Pfeffer. Es besteht ja eine Kündigungsfrist, Anspruch auf Insolvenzgeld etc.

    Bloß letztendlich bleibt davon der Kündigungsschutz unberührt.
    Ich vermute erstmal, daß die gesetzlichen Kündigungsschutzregelungen gelten. Die gelten sowohl vor der Insolvenzantragsstellung, als auch im Insolvenzverfahren. Wenn das vorläufige Insolvenzverfahren besteht, gibt es auch einen vorläufigen Insolvenzverwalter. Mit dem würde ich auf jeden Fall sprechen. Sie haben ja gegenüber Ihrem ehemaligen Arbeitsgeber auf jeden Fall noch Anspruch auf die ausstehenden Löhne. Die müssten Sie als Gläubiger auf jeden Fall geltend machen. Zum Zweiten müssten Sie eigentlich durch eine Kündigungsfrist ins Insolvenzgeld fallen.


    Haben Sie einen Aufhebungsvertrag mit Ihrem ehemaligen Arbeitsgeber vereinbart?

    Was ich jedoch an dem ganzen Vorgang bisher nicht verstehe:


    1. Warum wurde am 01.11. zum 01.11. gekündigt? Es gibt doch gewisse Kündigungsfristen.


    2. Will die Firma in Insolvenz gehen, oder hat sie den Antrag bereits gestellt.


    3. Wenn noch kein Antrag gestellt wurde, woran kann man erkennen, daß sie in Insolvenz gehen will?


    Mir kommt das alles etwas "spanisch" vor.