Posts by gfr

    Ok, Du möchtest dich weiterhin weitgehend in Emden bei Deiner Freundin aufhalten, aber trotzdem in Lüneburg gemeldet bleiben und dort Leistungen beziehen?
    Leistungen zahlt immer die Kommune, in der Du angemeldet bist - somit Lüneburg.


    Andere Optionen gibt es nicht - entweder regulärer Umzug, oder alles bleibt beim alten.

    Jetzt kann man es verstehen.


    Du wohnst mir Deinem Bruder in einer Wohnung und hast Dich bei Deiner Freundin in Emden aufgehalten.
    Grundsätzlich kannst Du auch zu Deiner Freundin ziehen - ob Du dann dort Leistungen beziehen kannst, hängt von den Einkünften Deiner Freundin ab.


    Problematisch wird es unter Umständen für Deinen Bruder. Ist die Wohnung für eine Person auch angemessen und Dein Bruder kann sie von seiner Rente nicht bezahlen, dürfte auch er leistungsberechtigt werden.

    In meiner Augen ist der Bescheid grundfalsch, weil Dir wieder der Stromanteil in Abzug gebracht wurde und dafür der komplette Beitrag als Bestandteil der Kosten der Unterkunft gerechnet wird.


    Es sei denn, dass es bei Euch in der Gegend die Regelung gibt, dass ein HE immer nur den im Regelsatz enthaltenen Anteil für Haushaltsstrom zahlen muss und der Rest vom Amt übernommen wird - davon habe ich allerdings noch nichts gehört.

    Bitte schön:



    § 14 Grundsatz des Förderns





    (1) Die Träger der Leistungen nach diesem Buch unterstützen erwerbsfähige Leistungsberechtigte umfassend mit dem Ziel der Eingliederung in Arbeit.



    (2) 1Leistungsberechtigte Personen erhalten Beratung. 2Aufgabe der Beratung ist insbesondere die Erteilung von Auskunft und Rat zu Selbsthilfeobliegenheiten und Mitwirkungspflichten, zur Berechnung der Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts und zur Auswahl der Leistungen im Rahmen des Eingliederungsprozesses. 3Art und Umfang der Beratung richten sich nach dem Beratungsbedarf der leistungsberechtigten Person.


    (3) Die Agentur für Arbeit soll eine persönliche Ansprechpartnerin oder einen persönlichen Ansprechpartner für jede erwerbsfähige leistungsberechtigte Person und die mit dieser in einer Bedarfsgemeinschaft lebenden Personen benennen.

    (4) Die Träger der Leistungen nach diesem Buch erbringen unter Beachtung der Grundsätze von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit alle im Einzelfall für die Eingliederung in Arbeit erforderlichen Leistungen.

    Hier darf ich 50 qm haben
    https://www.sozialhilfe24.de/n…eche-sind-angemessen.html


    Und Hier darf ich 90 qm haben,so wie es Turtle1972 oben auch geschrieben hatte.
    http://www.hartziv.org/was-zaehlt-als-vermoegen.html

    Das erstere ist die angemessene Größe bei Mietwohnungen, das zweite gilt für Wohneigentum...
    Aber bei der Größe des Hauses ist beides eh nicht relevant, da Du auch die 90 m² deutlich überschreitest und somit im Falle der Selbstnutzung verwertbares anstatt geschütztes Wohneigentum besitzt.

    Kennst Du diese Satzung, oder woher hast Du diese Information?


    Bei uns z.B. ist das Kennzeichen aG für höhere KdU nicht relevant, sondern der Betroffene muss tatsächlich Rollstuhlfahrer sein, damit wir 15 m² mehr anerkennen...

    Nööööö, habe ich auch nicht gesagt. Das ist deine Interpretation. Das JC handelt nach geltendem Recht und Gesetz.

    Gut erkannt - und zu diesem Handeln gehört, dass der Anspruch eines HE gedeckt wird, indem er zusätzlich zu einer Einnahme aufstockende Leistungen erhält und nicht, dass Gelder abgezogen werden...