Posts by bubu1882

    Der Kredit für ein Haus interessiert bei einer Unterhaltsberechnung überhaupt nicht, das Einkommen kann damit nicht bereinigt werden. Es ist einzig sein jetziges Einkommen entscheident und das müsste auch eine Richterin wissen...zumal ja im November dann nochmal ein Erhöhung anstehen würde...

    Quote from anfree72;204398

    Abänderungdklage läuft beim bein Amtsgericht, schaut aber nicht unbedingt rosig aus. Damals verdiente ich ca 150€ mehr und habe 100 % tituliert, laut Jugendamt war ich 100% leistungdfähig. Hatte damals noch ein Haus das ich abzahlen mußte nach zahlen des Unterhalts, Hausraten und Umgangskosten verbliben mir gut 300 € zum leben. In der Anhöhrung meinte die Richterin ich hätte nie so viel titulieren lassen dürfen da ich da schon Mangelfall gewesen wäre . Einen Grund jetzt abzuändern sieht sie nicht wirklich denn jetzt habe ich ja um die 600 € zur verfügung also fast die Hälfte mehr als damals. Das Haus konnte ich nicht halten und wurde verkauf um mehr zu haben , jetzt wird mir das vorgehalten das ich ja jetzt mehr hätte.


    Irgendwie scheint sich diese Richterin ja zu widersprechen, erst sagt sie du wärst Mangelfall und nun wo du weniger verdienst hast du genug? Da scheint es wieder auf ein Mütterlastiges Urteil hinauszulaufen. Mache dich schon mal mit dem Gedanken an ein Gang in die nächste Instanz vertraut.

    Da der Selbstbehalt bei 950€ liegt und die 1300€ Netto sicher noch nicht bereinigt sind wird der Abänderungsantrag wohl durchgehen. Die Umgangskosten werden wohl dann von Gericht nur minimal gewertet werden, da du schon ein Mangelfall bist...die Kosten vom Umgang wirst du die wohl immer leihen müssen...oder versuchen die Fahrkosten zu minimieren...Wie wäre es selber mal mit einer Berechnung vom JC zwecks Aufstockung?

    Quote from Turtle1972;203117

    Trotzdem bleibt er doch wohl nach BGB unterhaltspflichtig. Die Verwandtschaft 1. Grades wird doch wegen der Mittellosigkeit nicht aufgehoben.


    Zwischen Unterhaltspflicht und -fähigkeit liegt der Unterschied.


    Turtle


    Ja, du hast Recht. Hab mich etwas ungeschickt ausgedrückt. Die Unterhaltspflicht besteht weiterhin, jedoch die Unterhaltshöhe beträgt 0€. Desweiteren hat er auch noch eine gesteigerte Erwerbsobliegenheit, um seinen Unterhaltspflichten nachkommen zu können.

    Quote from jette;202750

    Auf Unterhaltsvorschuss kann man nicht verzichten, das ist eine vorrangige Leistung und muss daher beantragt werden. Machst du es von dir aus nicht, dann wird es vom Amt gemacht. Nur, weil der Kindesvater kein Geld zur Zeit hat, ist er dem Kind trotzdem unterhaltspflichtig.



    Unterhaltspflichtig ist er nur wenn er auch leistungsfähig ist. Hat er kein Geld ist er auch nicht Zahlungsfähig. Immer vorrausgesetzt die Zahlungsunfähigkeit ist nicht mutwillig herbeigeführt bzw. billigend in Kauf genommen worden. Wenn er jetzt nicht leistungsfähig ist, braucht er auch nicht die jetzigen UHV-Leistungen zurückzahlen.

    Das ich beim Kindergeld nix gewinne ist klar. Mir geht es nur darum, das ich nicht die ganze Nachzahlung als Einkommen für den Monat der Auszahlung angerechnet bekomme, obwohl ich das Geld vorher weniger bekommen habe.


    Kann ich denn das Elterngeld als "Vorschuss" vom JC bekommen? Wie gesagt, es geht mir um die Freibeträge, die wir bei monatlicher Zahlung angerechnet bekommen. Wenn ich beispielsweise für 3 Monate nachgezahlt bekomme und das von regulären Monat dann auch noch dabei ist wären es 1200€ mit einem Schlag, von dem nur 140€ Freibetrag abgezogen werden für die 300 vom regulären Monat. Bei monatlicher Zahlung wären es aber 4x 140€ Freibetrag, was dann insgesamt eine Betrag von 560€ ergibt. Das ist immerhin ein Unterschied von 420€, die mir dann verloren gehen würden.

    Hallo,
    Unsere Tochter ist im November geboren worden. Noch haben wir keinen Bescheid wegen dem Kindergeld. Für Dezember ist es aber schon als Einkommen angerechnet worden, obwohl es noch nicht da ist. Sollen wir jetzt gegen den Bescheid Widerspruch erheben oder einfach warten bis das Kindergeld kommt? Der Bescheid von JC ändert sich ja sowieso nochmal, da die Kosten meines Umgangs mit meiner Großen und deren zeitweise Zugehörigkeit zu unserer Bedarfsgemeinschaft noch eingerechnet werden müssen.
    Wie sieht es beim Elterngeld aus? Da der Antrag ja noch läuft, werden wir wohl eine Nachzahlung bekommen. Wird das dann entsprechend auf die Monate zurückgerechnet oder zählt hier auch nur das Zuflußprinzip. Da meine Frau auf 400€ angestellt war zählt es ja als Einkommen mit den entsprechenden Freibeträgen. Diese würden ja für diese Monate dann wegfallen, in denen wir auf das Geld warten. Das heißt, das wir dann bei 300€ Elterngeld pro Monat 140€ weniger Geld haben in den Monaten, in denen wir auf den Elterngeldbescheid warten.

    Hat keiner eine Idee? Sollte ich vielleicht mal die SB meiner Ex anschreiben oder einen Widerspruch zu der momentanen Regelung? Und bekomme ich dann die letzten 6 Monate nachbezahlt?

    Hallo, ich hab mal wieder eine Frage.
    Meine Tochter aus meiner ersten Beziehung ist regelmäßig alle 2 Wochen und auch in den Ferien bei uns.
    Ich bekomme dafür vom JC die Kosten des Umgangs (Fahrkosten und Kosten des zeitweiligen Bedarfs) erstattet bis auf den Teil, der vom Einkommen meiner Tochter(Kindergeld und Unterhalt von mir) nach Abzug des Bedarfs übrig bleibt. Diesen Rest soll sie nach Aussage meiner Sachbearbeiterin für den Umgang bei mir verwenden.
    Also ist dieses Geld wohl von meiner Tochter an mich zu zahlen, da die Kosten des Umgangs ja bei mir entstehen. Dieses Geld wird aber im Moment noch meiner Ex als Einkommen angerechnet, da auch sie Geld vom JC bekommt.
    Laut Schreiben meiner SB hat sie sich bereits mit der Sachbearbeiterin meiner Ex(gleiches JC) in Verbindung gesetzt und mir mitgeteilt, das meine Ex "in naher Zukunft" eine neue Berechnung erhält, in der der Restbetrag vom Einkommen meiner Tochter nicht mehr meiner Ex als Einkommen angerechnet werden soll. Leider ist das nach Aussage meiner Ex noch immer nicht geschehen.
    Gibt es eine Möglichkeit das zu beschleunigen? Sind ja immerhin schon 2 Monate seit dieser Mitteilung meiner SB vergangen. Und da die Kosten ja schon seit Juli entsprechend gekürzt wurden, sind schon ein paar Euro zusammengekommen.

    Hab dazu auch mal ne frage...


    Ich bekomme von meinem AG zusätzlich zu meinem Lohn 40€ pro Monat in eine betriebliche Altersvorsorge überwiesen. Da diese auf meiner Lohnabrechnung erscheinen, bekomme ich sie als Einkommen angerechnet. Ich kann mir diese 40 € jedoch nicht auszahlen lassen, um diese selber für eine Altersvorsorge zu nutzen. Also entweder die 40 € zur betrieblichen Altersvorsorge oder gar nichts.
    Mein JC argumentiert nun, das ich darauf ja verzichten könne damit ich diese nicht als Einkommen angerechnet bekomme, was jedoch in meinen Augen eine Milchmädchenrechnung wäre, da ich ja dann vielleicht im Alter Hartz 4 brauche, da ich das Geld der betrieblichen Altersvorsorge dann nicht habe.
    Habe dagegen erstmal Widerspruch eingelegt, da es mir ja nicht zur Verfügung steht.
    Wie ist Eure Meinung dazu? Ist es Einkommen oder nicht? Oder ist es in den 100€ grundfreibetrag mit drin bzw bei bei den 100€ anzurechnen?

    Das sehe ich anders. Wenn etwas gemacht werden soll, so ist das auszuführen. Wenn mein Chef zu mir sagt, ich soll einen bestimmten LKW fahren, so habe ich das zu machen. Wenn ich zu meinem Makler sage, meine Wohnung soll einen Balkon haben, so will ich das auch.
    Im Gesetz steht ja nix von kann man machen.

    Stelle einen Antrag auf ALG2 mit deinem Freund zusammen. Vielleicht bekommt Ihr ja aufstockend etwas und dann habt Ihr auch Anspruch auf eine Erstausstattung. Den Bescheid brauchst du auch wenn du was bei der Bundesstiftung beantragen willst, auch wenn der Bescheid negativ ausfällt.

    Sinnvoll wäre wenn die Kinder nicht auseinandergerissen werden, also am besten Betreuung zu 50 Prozent, d.H. beispielsweise Kinder 14 Tage bei dir und dann 14 Tage bei deiner Frau. Wenn doch der Sohn zu dir kommt und die Tochter zu deiner Frau, warum nehmt Ihr euch beide denn keine kleinere Wohnung? Im Übrigen steht im §22b SGB II drin, das es Sonderregelungen für die KdU geben muss wegen erhöhten Raumbedarf für Personen, die das Umgangsrecht ausüben.

    So, nachdem ich ein bisschen durchs SGB II geflogen bin muss ich feststellen, das ich wohl doch einen Anspruch auf mehr Wohnraum durch den regelmäßigen Umgang mit meiner Tochter hätte. Dies ergibt sich meines Erachtens aus dem §22b Absatz 3 SGB II. Darin steht:

    In der Satzung soll für Personen mit einem besonderen Bedarf für Unterkunft und Heizung eine Sonderregelung getroffen werden. Dies gilt insbesondere für Personen, die einen erhöhten Raumbedarf haben wegen
    1. einer Behinderung oder
    2. der Ausübung ihres Umgangsrechts.


    Wie sehen solche Sonderregelungen aus?


    Gruß

    Deshalb hatte ich ja auch "idealerweise" geschrieben. Nur weil es momentan nicht geht heißt es doch noch lange nicht das es immer so sein muss. Es geht einfach darum das beide zusammen Eltern sind und deshalb auch beide für die Kinder verantwortlich sind. Kinder brauchen Vater und Mutter.