Posts by bubu1882

    Hallo,
    Ich hab mal wieder eine Frage, diesmal in Bezug auf einen Überprüfungsantrag.


    Ich bin gerade dabei einen Überprüfungsantrag zu stellen. Einige der Bescheide die überprüft werden sollen, wurden bereits durch einen Änderungsbescheid aufgrund zuwenig ausgezahltem anteiligen Sozialgeld aufgehoben.
    Ist mit diesem Änderungsbescheid der komplette alte bescheid aufgehoben oder nur der Teil des Bescheides, der sich auf das Sozialgeld bezog, also der Teil, der überprüft wurde? Muss ich mich in meinem neuen Überprüfungsantrag also auf den Änderungsbescheid beziehen, auch wenn etwas anderes der alten Bescheide Überprüft werden soll? Im Änderungsbescheid ist nämlich nur das Sozialgeld aufgeführt, nicht die jeweils komplette Berechnung.


    Danke schonmal für eure Antworten.

    Quote from bubu1882;295878

    Auch Kosten für den Umgang stehen dir zu. Das sind pro Kilometer 20 Cent (meines Wissens aber nur für die einfache Entfernung). Also z.B. bei 30 km Entfernung sind das 6 Euro für das Abholen und 6 Euro für das Bringen.


    Hier eine kleine Korrektur:
    Laut BSG-Urteil gibt es für jeden Kilometer 20 Cent. Also beim zitierten Beispiel von 30 Km einfache Entfernung sind es beim Abholen 12€ (30Km hin und 30Km zurück) und beim Zurückbringen auch 12€. (30Km hin + 30Km zurück gleich 60Km mal je 0,20€ macht 12€) Auch gibt es keine Bagatellgrenze von 10% für die Umgangskosten.

    Quote from pAp;296059

    Genau, für den Entfernungskilometer, nicht für den gefahrenen Kilometer.


    Einfach die kürzeste Strecke mit Google Maps raussuchen und angeben. Man kann ja nicht quer durch den Wald fahren, wo keine Strasse ist, nur weil es Luftlinie die kürzeste Strecke ist.

    Nach deinen Örtlichen Richtlinien stehen dir 47qm und jeder weiteren Person 15qm zu, macht bei dir und deiner Tochter 62qm. Die Angemessenheit entscheidet sich nach deinem Örtlichen angemesenen Quadratmeterpreis. Der sollte, denke ich, in deinem Bescheid drin stehen.

    Hallo,
    Dir steht als Wochenend-Papa und somit als temporäre Bedarfgemeinschaft eine Wohnung entsprechend für 2 Personen zu. An Tagen, an denen Deine Tochter mindestens 12 Stunden bei Dir ist, steht dir entsprechend der Bedarf für deine Tochter zu. Holst du sie beispielsweise am Freitag um 17 Uhr ab und bringst sie am Sonntag um 17 Uhr zurück, ist dein Tochter am Samstag und am Sonntag jeweils mindestens 12 Stunden bei dir. Auch Kosten für den Umgang stehen dir zu. Das sind pro Kilometer 20 Cent (meines Wissens aber nur für die einfache Entfernung). Also z.B. bei 30 km Entfernung sind das 6 Euro für das Abholen und 6 Euro für das Bringen.

    Wenn die Mutter das nicht bestätigen will, sollte auch eine einfache Aufstellung reichen, von wann bis wann (Datun/Uhrzeit) der Umgang stattgefunden hat. Die Fahrtkosten gehören auch zum Umgang und sind somit bei Nachweis in Grenzen auch Erstattungsfähig. Ebenfalls sind die angemessen Kosten der Unterkunft entsprechend höher.
    Eine rückwirkende Antragstellung ist denke ich in Grenzen möglich, evtl. mit einem Überprüfungsantrag.

    Also ich soll fragen, ob sie verrechnen und selber machen sie es einfach bei Überzahlung...
    Und wenn sie sagen es wird nix verrechnet, muss ich zahlen und renne dann dem Geld hinterher.
    Naja..ich werde einfach erst mal abwarten was passiert. Erstmal werde ich das JC nochmal anschreiben und auf das Geld warten.

    Ich hatte Ende November und Anfang Dezember 2013 Überprüfungsanträge gestellt bzw. Widersprüche eingelegt. Diese habe ich im März 2014 alle positiv beschieden bekommen. Leider ist noch immer nicht die gesammte Summe überwiesen worden. Auf ein Anschreiben meiner SB Ende April habe ich keine Antwort erhalten und telefonisch ist weder meine SB noch das JC selbst zu erreichen.

    Hallo,
    So wie es aussieht werden wir aufgrund der Arbeitsaufnahme meiner Frau wohl in 2 Monaten endlich wieder aus dem Aufstockenden Bezug herauskommen.


    Sollte es dann Rückforderungen vom JC wegen Überzahlung geben, kann ich diese mit ausstehenden Zahlungen vom JC einfach verrechen?

    Hallo,
    Wem wird bzw. muss beim Empfang von Leistungen nach dem SGB2 das Kindergeld als Einkommen angerechnet werden, dem Kind oder dessen in der BG lebenden Eltern/Elternteil?
    Habe da mit einem Bekannten gesprochen und er behauptet das es als Einkommen der Eltern anzurechnen sei, in meinen Bescheiden dagegen ist es als Einkommen des Kindes aufgeführt.
    Was stimmt nun?

    Ich denke auch nicht, das du die Monatskarte bezahlt bekommst. Solltest du die Karte tatsächlich nur und ausschließlich für den Umgang nutzen, könntest du eine Eidesstattliche Erklärung darüber abgeben. Ansonsten wäre es sinnvoll, für jede Hin und Rückfahrt, welche für den Umgang erforderlich ist eine Einzelkarte zu holen, um die Kosten des Umganges nachzuweisen.
    Kosten des Umganges sind im übrigen immer Mehrbedarf und nicht im Regelbedarf enthalten.

    Der gezahlte Kindesunterhalt wird, wenn du über die 150€ einen Titel erstellen lässt, vom JC als einkommensmindernd anerkannt. Kannst ja einen über die 150€ erstellen und befristet auf ein Jahr und kurz vor Ablauf wieder erneuern. Wobei du bei einem Einkommen von 1000€ keinen Unterhalt zahlen müsstest.
    Und auch die Kosten des Umgangs sollten dir auf Antrag erstattet werden. 0,20€ pro einfachen gefahrenen Kilometer bzw. die Fahrtkosten lt. Fahrkarte (je nach dem was günstiger ist) und dazu die Kosten der Unterkunft am Umgangsort.