Posts by lopo

    Hi


    Um Arbeitslosengeld beziehen zu können, müssen folgende Voraussetzungen gemeinsam erfüllt sein:



    Zur Bemessung wird nur auf Arbeitsentgelt aus versicherungspflichtigen Beschäftigungen im Bemessungszeitraum zurückgegriffen. Andere Zahlungen oder Leistungen (zum Beispiel Krankengeld) werden nicht zur Bemessung herangezogen.



    Für die Bemessung wird aus den versicherungspflichtigen Arbeitsentgeltabrechnungszeiträumen, die im letzten Jahr vor Eintritt der Arbeitslosigkeit liegen (Bemessungsrahmen) und am Tag Ihres Ausscheidens abgerechnet waren, zunächst ein Bemessungszeitraum ermittelt. Umfassen diese


    • mindestens 150 Tagen mit Anspruch auf Arbeitsentgelt, wird aus dem gesamten Arbeitsentgelt im Bemessungszeitraum ein tägliches Durchschnittsentgelt (Bemessungsentgelt) ermittelt.
    • nicht mindestens 150 Tage mit Anspruch auf Arbeitsentgelt, wird der Bemessungsrahmen auf zwei Jahre verlängert. Können auch in diesem verlängerten Bemessungsrahmen keine 150 Tage mit Anspruch auf Arbeitsentgelt festgestellt werden, wird der Berechnung des Arbeitslosengeldes ein fiktives Arbeitsentgelt zugrunde gelegt. Die Höhe des fiktiven Arbeitsentgelt ist in vier Qualifikationsstufen gestaffelt und von der Beschäftigung abhängig ist, auf die sich die Vermittlungsbemühung der Agentur für Arbeit für Sie erstrecken.


    Zum Nachlesen:Bemessungsentgelt/ -zeitraum


    http://"http://www.arbeitsagentur.de/nn_546672/Navigation/zentral/Buerger/Arbeitslos/Alg/Hoehe-Anspruch/Bemessungsentgelt-zeitraum/Bemessungsentgelt-zeitraum-Nav.html"

    Nachtrag zum vorherigen Beitrag.


    (1) Bemessungsentgelt ist das durchschnittlich auf den Tag entfallende beitragspflichtige Arbeitsentgelt, das der Arbeitslose im Bemessungszeitraum erzielt hat. Arbeitsentgelte, auf die der Arbeitslose beim Ausscheiden aus dem Beschäftigungsverhältnis Anspruch hatte, gelten als erzielt, wenn sie zugeflossen oder nur wegen Zahlungsunfähigkeit des Arbeitgebers nicht zugeflossen sind.


    § 131 (1) SGB III

    Hi,


    die Bemessung des ALG kann nur maximal mit der tatsächlich gearbeiteten wöchentlichen AZ bemessen werden.


    Eine Absenkung der wöchentlichen AZ (bei vorheriger Vollarbeitszeit) zieht die Minderung in der Höhe des ALG nach sich, logischerweise.


    Siehe vorherigen Beitrag § 131 Abs. 2 SGB III.

    Hi,


    die fachlichen Hinweise zu § 123 SGB III der Arbeitsagentur geben hier umfassend Auskunft:


    2. Erfüllung der Anwartschaftszeit mit überwiegend kurzen Beschäftigungen etc. pp.


    Kurze Beschäftigungen Rz (123.11)


    (2) Kurze befristete Beschäftigungen (bis zu sechs Wochen bzw. 42 Tage) sind mit längeren oder nicht befristeten Beschäftigungen zu vergleichen. Nur wenn die kurzen befristeten Beschäftigungen überwiegen, kann die Anwartschaftszeit nach § 123 Abs. 2 erfüllt werden.


    Als kurze Beschäftigungen können nur Beschäftigungen, die von Vornherein auf eine Zeit bis zu sechs Wochen arbeitsvertraglich oder nach dem Zweck begrenzt sind, berücksichtigt werden. etc.


    Zum Nachlesen:FH zu § 123 SGB III

    Hi


    Um Arbeitslosengeld beziehen zu können, müssen folgende Voraussetzungen gemeinsam erfüllt sein:



    Die Regelanwartschaftszeit haben Sie erfüllt, wenn Sie in den letzten zwei Jahren vor der Arbeitslosmeldung und dem Beginn der Arbeitslosigkeit (Rahmenfrist) mindestens zwölf Monate in einem Versicherungspflichtverhältnis (zum Beispiel Beschäftigung, Krankengeldbezug) gestanden haben.


    Zum Nachlesen:Anwartschaftszeit


    (1) Die Rahmenfrist beträgt zwei Jahre und beginnt mit dem Tag vor der Erfüllung aller sonstigen Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosengeld.


    § 124 Rahmenfrist


    (2) Der Anspruch auf Arbeitslosengeld kann nicht mehr geltend gemacht werden, wenn nach seiner Entstehung vier Jahre verstrichen sind.


    § 147 (2) SGB IIII


    Infos über ALG II/Hartz IV findet man auf der HP der Arbeitsagentur, hier.Arbeitslosengeld II


    http://"http://www.arbeitsagentur.de/nn_549720/Navigation/zentral/Buerger/Arbeitslos/Grundsicherung/Alg-II-Sozialgeld/Alg-II-Sozialgeld-Nav.html"





    Hi


    Um Arbeitslosengeld beziehen zu können, müssen folgende Voraussetzungen gemeinsam erfüllt sein:



    Die Regelanwartschaftszeit haben Sie erfüllt, wenn Sie in den letzten zwei Jahren vor der Arbeitslosmeldung und dem Beginn der Arbeitslosigkeit (Rahmenfrist) mindestens zwölf Monate in einem Versicherungspflichtverhältnis (zum Beispiel Beschäftigung, Krankengeldbezug) gestanden haben.


    Zur Bemessung wird nur auf Arbeitsentgelt aus versicherungspflichtigen Beschäftigungen im Bemessungszeitraum zurückgegriffen. Andere Zahlungen oder Leistungen (zum Beispiel Krankengeld) werden nicht zur Bemessung herangezogen. etc. pp.


    Härteregelung


    Haben Sie in den letzten beiden Jahren vor dem Eintritt der Arbeitslosigkeit durchschnittlich ein um 10 Prozent höheres Arbeitsentgelt erzielt als im letzten Jahr, sind der Bemessung des Arbeitslosengeldes die Arbeitsentgelte dieser beiden Jahre zugrunde zu legen.


    Da die Agentur für Arbeit aber in der Regel nicht weiß, dass Ihr Verdienst höher war, müssen Sie die Ausdehnung des Bemessungszeitraumes auf zwei Jahre ausdrücklich verlangen und die erforderlichen Unterlagen (Bescheinigung des Arbeitgebers, Lohnabrechnungen) vorlegen.



    Zum Nachlesen:Bemessungsentgelt/ -zeitraum


    (5) Ist der Arbeitslose nicht mehr bereit oder in der Lage, die im Bemessungszeitraum durchschnittlich auf die Woche entfallende Zahl von Arbeitsstunden zu leisten, vermindert sich das Bemessungsentgelt für die Zeit der Einschränkung entsprechend dem Verhältnis der Zahl der durchschnittlichen regelmäßigen wöchentlichen Arbeitsstunden, die der Arbeitslose künftig leisten will oder kann, zu der Zahl der durchschnittlich auf die Woche entfallenden Arbeitsstunden im Bemessungszeitraum.


    § 131 SGB III

    Hi,


    sorry, meine vorherige Aussage war falsch.


    Ich hebe mich soeben nochmals mit den FH zu § 131 SGB III beschäftigt.


    DA 1.3.3


    Die Entscheidung des BSG vom 18.05.2010 - B 7 AL 49/08 R wird nach Auswertung der schriftlichen Urteilsbegründung zu §§ 130,131 SGB III wie folgt umgesetzt:


    Personen in außerbetrieblicher Ausbildung werden hinsichtlich der Versicherungspflicht nach Maßgabe des § 25 Abs. 1 Satz 2 SGB III den zur Berufsausbildung Beschäftigten gleichgestellt. Diese Gleichstellung erstreckt sich nicht auf die Anwendung der §§ 130,131 SGB III (vgl. BSG vom 18.05.2010 - B 7 AL 49/08 R). In der Folge müssen Versicherungszeiten nach § 25 Abs. 1 Satz 2 SGB III (außerbetriebliche Ausbildung) bei der Bildung des Bemessungszeitraums unberücksichtigt bleiben, weil bei außerbetrieblicher Ausbildung keine Beschäftigung vorgelegen hat. Dies gilt sowohl für außer-betriebliche Ausbildung ohne Ausbildungsvergütung (BSG vom 03.12.2009 - B 11 AL 42/08 R) als auch in Fällen, in denen für Zeiten der außerbetrieblichen Ausbildung eine Ausbildungsvergütung gezahlt worden ist (BSG vom 18.05.2010 – B 7 AL 49/08 R).


    FH § 131 SGB III


    Somit wirst du fiktiv, wie die Dame dir sagte eingestuft.


    url=http://dejure.org/gesetze/SGB_III/132.html]§ 132 Abs. 2 Nr. 3 SGB III[/url]

    Quote

    Die Frau auf dem Amt meinte das ich "Fiktiv" eingestuft wurde (?)

    Hi,


    da hat dir die Dame leider etwas falsches erzählt.


    Die fachlichen Hinweise zu § 131 SGB III der Arbeitsagentur sagen hier folgendes :


    Berufsausbildung Rz (131.26)


    (1) Für Zeiten der Beschäftigung zur Berufsausbildung (§ 25 Abs. 1 Satz 1 SGB III) ist das erzielte, beitragspflichtige Arbeitsentgelt (Ausbildungsvergütung) zugrunde zu legen.


    FH § 131 SGB III


    (1) Versicherungspflichtig sind Personen, die gegen Arbeitsentgelt oder zu ihrer Berufsausbildung beschäftigt (versicherungspflichtige Beschäftigung) sind. Auszubildende, die im Rahmen eines Berufsausbildungsvertrages nach dem Berufsbildungsgesetz in einer außerbetrieblichen Einrichtung ausgebildet werden, stehen den Beschäftigten zur Berufsausbildung im Sinne des Satzes 1 gleich.


    § 25 SGB III

    Quote from Fussel;189576

    Hallo miteinander,


    habe mal eine Frage....was auch sonst ;)
    Also ich bin seit 4 Wochen arbeitslos und bekomme Alg.1.
    Ich habe seit 2.5 Jahren einen Nebenjob als Zeitungszustellerin , dort arbeite ich 6 Std. in der Woche für 280-320 € je nach dem wies läuft.


    Hi,


    achte darauf, dass dir der richtige Freibetrag gewährt wird.


    (2) Hat der Arbeitslose in den letzten 18 Monaten vor der Entstehung des Anspruches neben einem Versicherungspflichtverhältnis eine Erwerbstätigkeit (§ 119 Abs. 3) mindestens zwölf Monate lang ausgeübt, so bleibt das Einkommen bis zu dem Betrag anrechnungsfrei, das in den letzten zwölf Monaten vor der Entstehung des Anspruches aus einer Erwerbstätigkeit (§ 119 Abs. 3) durchschnittlich auf den Monat entfällt, mindestens jedoch ein Betrag in Höhe des Freibetrages, der sich nach Absatz 1 ergeben würde.


    § 141 Abs. 2

    Hi,


    " Der Freibetrag in Höhe von 2160 € wird vom Netto abgezogen, der Restbetrag wird angerechnet. "


    Sorry, der Freibetrag ist natürlich 216,00 €

    Hi,


    der Freibetrag wird vom Bruttoeinkommen berechnet und vom Nettoeinkommen abgezogen.


    Der Grundfreibetrag bei Erwerbseinkommen ist immer 100,00 €.


    Brutto 680 € - 100 € = 580 € X 20% = 116 € = 216 € Gesamtfreibetrag.


    Der Freibetrag in Höhe von 2160 € wird vom Netto abgezogen, der Restbetrag wird angerechnet.

    Quote

    Der Antrag wurde abgelehnt und ich habe erstmal Widerspruch einlegen lassen.

    Hi,


    mit welcher genauen Begründung wurde der Antrag abgelehnt?


    Um Arbeitslosengeld beziehen zu können, müssen folgende Voraussetzungen gemeinsam erfüllt sein:



    Die Regelanwartschaftszeit haben Sie erfüllt, wenn Sie in den letzten zwei Jahren vor der Arbeitslosmeldung und dem Beginn der Arbeitslosigkeit (Rahmenfrist) mindestens zwölf Monate in einem Versicherungspflichtverhältnis (zum Beispiel Beschäftigung, Krankengeldbezug) gestanden haben.


    Zum Nachlesen:Anwartschaftszeit


    http://"http://www.arbeitsagentur.de/nn_25634/zentraler-Content/A07-Geldleistung/A071-Arbeitslosigkeit/Allgemein/Anwartschaftszeit.html0"

    Hi,


    die fachlichen Hinweise zu § 11 SGB II der Arbeitsagentur sagen hier folgendes :


    Elterngeld Rz (11.58)


    (9) Durch das Elterngeld wird das durch die Aufgabe bzw. Einschränkung der Berufstätigkeit weggefallene Einkommen zu mindestens 65 Prozent bzw. 67 Prozent, bei Geringverdienenden bis zu 100 Prozent, ersetzt.


    Es wird mindestens in Höhe von 300 EUR gewährt. Mutterschaftsleistungen und Entgeltersatzleistungen, die ganz oder teilweise das durch Elterngeld ersetzte Einkommen aus Erwerbstätigkeit ersetzen, werden auf das Elterngeld angerechnet (§ 3 Abs. 1 und 2 BEEG).


    Grds. keine Privilegierung des Elterngeldes Rz (11.59)


    Elterngeldfreibetrag bei vorheriger Erwerbstätigkeit Rz (11.60)


    (11) Nach § 10 Absatz 5 Satz 2 BEEG bleibt jedoch bei der Bemessung der Leistungen nach dem SGB II das Elterngeld in Höhe des vor der Geburt durchschnittlich monatlich erzielten Einkommens der letzten zwölf Kalendermonate (§ 2 Absatz 1 BEEG) bis zu einem Betrag von 300 EUR monatlich als Einkommen unberücksichtigt.


    Zum Nachlesen:FH zu § 11 SGB II

    Hi,


    zur Ergänzung.


    (1) Die Anwartschaftszeit hat erfüllt, wer in der Rahmenfrist mindestens zwölf Monate in einem Versicherungspflichtverhältnis gestanden hat.


    § 123 SGB III


    (1) Die Rahmenfrist beträgt zwei Jahre und beginnt mit dem Tag vor der Erfüllung aller sonstigen Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosengeld.



    (2) Die Rahmenfrist reicht nicht in eine vorangegangene Rahmenfrist hinein, in der der Arbeitslose eine Anwartschaftszeit erfüllt hatte.



    § 124 SGB III

    Hi,


    ich versuche das zu erklären. Normalerweise wird das ALG I nach Abzug der Versicherungspauschale in Höhe von 30 € voll auf das ALG II angerechnet.


    Jetzt kommt das erzielte Nebeneinkommen ins Spiel.


    Die fachlichen Hinweise zu § 11 SGB II der Arbeitsagentur sagen hier folgendes :


    Arbeitslosengeld und Nebeneinkommen Rz (11.67)


    (18) Arbeitslosengeld ist auf den Bedarf anzurechnen. Bezieht die leistungsberechtigte Person neben dem Arbeitslosengeld noch Einkommen aus Erwerbstätigkeit, das nach § 141 SGB III als Nebeneinkommen das Arbeitslosengeld mindert, ist sowohl das geminderte Arbeitslosengeld als auch das um die Absetzbeträge nach § 11b bereinigte Nebeneinkommen auf den Bedarf anzurechnen.


    Beispiel:FH zu § 11 SGB II

    Quote

    Bei meinem ersten Besuch im JC wurde von mir verlangt, den letzten Rentenbescheid vorzulegen. Was bedeutet das?

    Hi,


    das JC will im Rentenbescheid das Datum deiner Rentenberechtigung einsehen.


    Leistungsberechtigte sind verpflichtet, Sozialleistungen anderer Träger in Anspruch zu nehmen und die dafür erforderlichen Anträge zu stellen, sofern dies zur Vermeidung, Beseitigung, Verkürzung oder Verminderung der Hilfebedürftigkeit erforderlich ist. Abweichend von Satz 1 sind Leistungsberechtigte nicht verpflichtet,

    1. bis zur Vollendung des 63. Lebensjahres eine Rente wegen Alters vorzeitig in Anspruch zu nehmen oder etc.


    § 12a SGB II

    Hi,


    Eine Pauschale von 100 Euro bleibt immer anrechnungsfrei.


    Die Pauschale soll alle Ausgaben für


    • Versicherungspauschale in Höhe von 30 EUR für öffentliche und private Versicherungen
    • Kfz-Versicherungen
    • Arbeitsmittelpauschale von 15,33 EUR
    • Fahrtkosten, Kinderbetreuungskosten,
    • Kosten für riester-geförderte Altersvorsorge
    • die mit der Erzielung des Einkommens verbundenen notwendigen Ausgaben (Fahrtkosten, Arbeitsmittel, Kinderbetreuung Gewerkschaftsbeitrag usw. abdecken.


    (2) Bei erwerbsfähigen Leistungsberechtigten, die erwerbstätig sind, ist anstelle der Beträge nach Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 bis 5 ein Betrag von insgesamt 100 Euro monatlich abzusetzen. Beträgt das monatliche Einkommen mehr als 400 Euro, gilt Satz 1 nicht, wenn die oder der erwerbsfähige Leistungsberechtigte nachweist, dass die Summe der Beträge nach Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 bis 5 den Betrag von 100 Euro übersteigt.


    3) Bei erwerbsfähigen Leistungsberechtigten, die erwerbstätig sind, ist von dem monatlichen Einkommen aus Erwerbstätigkeit ein weiterer Betrag abzusetzen. Dieser beläuft sich etc.


    Anstelle des Betrages von 1 200 Euro tritt für erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die entweder mit mindestens einem minderjährigen Kind in Bedarfsgemeinschaft leben oder die mindestens ein minderjähriges Kind haben, ein Betrag von 1 500.



    Zum Nachlesen:§ 11b SGB II


    Du musst das Kind nachweisen, Steuermerkmal oder Kindergeld Nr der Familienkasse.

    Hi,


    Überschreitet in einem 400-Euro-Minijob das regelmäßige monatliche Arbeitsentgelt den Betrag von 400 Euro, so tritt vom Tage des Überschreitens an Versicherungspflicht ein. Für die zurückliegende Zeit bleibt die Beschäftigung versicherungsfrei.


    Ein nur gelegentliches und nicht vorhersehbares Überschreiten der monatlichen Arbeitsentgeltgrenze von 400 Euro führt hingegen nicht zur Versicherungspflicht. Als gelegentlich ist dabei ein Zeitraum von bis zu zwei Monaten innerhalb eines Zeitjahres anzusehen.


    Zum Nachlesen:klick hier


    Du solltest mal zuerst den AG fragen, warum er Sozialbeiträge einbehalten hat.

    Quote

    im Juli hatte ich erfolgreich meine Ausbildung abgeschlossen und wurde leider nicht übernommen....
    hatte dann ALG 1 beantragt und habe den bescheid bekommen das ich 825€ monatlich bekomme.

    Hi,


    das muss aber eine hoch dotierte Ausbildung gewesen sein, dass du nach der Ausbildung soviel ALG I bekommst.


    Die fachlichen Hinweise zu § 131 SGB II der Arbeitsagentur sagen hier folgendes :


    Berufsausbildung Rz (131.26)


    (1) Für Zeiten der Beschäftigung zur Berufsausbildung (§ 25 Abs. 1 Satz 1 SGB III) ist das erzielte, beitragspflichtige Arbeitsentgelt (Ausbildungsvergütung) zugrunde zu legen.Zum Nachlesen:FH zu § 131 SGB III