Posts by RichterT

    fiktive Bemessung


    Ein Neuanspruch ist durch die Elternzeit entstanden. Dieser Neuanspruch kann bis zur jew. Höchstgrenze "aufgestockt" werden durch den Restanspruch. Der Restanspruch erlischt, weil sonst 2 Ansprüche parallel nebeneinander bestehen würden (Alt+Neu).

    Zur Begründung:

    Die qualifikation ist da, die Einschränkung auf Teilzeit sehe ich nicht als Problem, da nach dem Teilzeitgesetz jeder theoretisch die Möglichkeit hätte auf TZ zu reduzieren. Allerdings muss man sich der Vermittlung für diese höherwertigen Tätigkeiten auch zur Verfügung stellen. Je qualifizierter man ist, dest mehr Mobilität muss man im Regelfall (zumindestens formal) aufbringen. Wenn man nun beweisen kann, dass es mehrer Stellen auf dem Arbeitsmarkt gibt, kann das Amt die Einstufung in die beste Stufe eigentlich nicht mehr verwehren.

    fiktive Einstufung


    danke für die Antwort,

    es ist richtig, dass zunächst die Vermittlungskraft diese Einschätzung treffen muss. Nur: Inwieweit ist sie kompetent dafür bzw. ist diese Einschätzung tatsächlich so bindend, wenn sie die beispielsweise die schwächste Einstufung vornehmen sollte? Das Gesetz spricht "nur" von einem Hochschulabschluss; wenn dieser im Ausland erworben worden ist, begründet das nicht einen Rechtsanspruch auf diese Qualifikationsstufe?

    Liebe Forengemeinde,

    zu folgendem Sachverhalt bräuchte ich Euren Rat:

    Meine Frau hat Arbeitslosengeld bezogen und ist dann nach der Geburt des Kindes in Elternzeit gegangen. Nach nun 2 Jahren hat sie sich wieder arbeitslos gemeldet, was einen Neuanspruch und damit eine fiktive Bemessung zur Folge hätte. In welche Qualifikationsstufe ist sie einzustufen, wenn ihr Bildungsabschluss im Ausland erfolgt ist und die Hochschule nach der Anabin Datenbank auch hier als Hochschule anerkannt ist?