Posts by maria1956

    siehe hier: https://www.berlin.de/sen/sozi…av/av_wohnen_anlage3.html


    Bruttokaltmiete = Kaltmiete + Betrieskosten; bei euch:
    Kaltmiete 531,60
    Betriebskosten 125,11
    Bruttokaltmiete= 531,60 + 125,11 = 656,71
    Richtwert Bruttokaltmiete (s. Link oben): 587,35


    Ihr habt zwar geringe Heizkosten, aber die Wohnung liegt trotzdem über den letztlich entscheidenden Gesamtaufwendungen:


    Die zulässigen Gesamtaufwendungen dürfen 715,00 bis 727,00 EUR betragen (je nach Gebäudefläche).
    Ihr seid bei 738,01 EUR.
    Also ist die Wohnung eigentlich etwas zu teuer.
    Fragt in eurem Jobcenter nach.

    Hallo,


    ich stelle jetzt meinen WBA für den Zeitraum ab 12/2015.
    Im Oktober ist eine Kindergeldnachzahlung auf meinem Konto eingegangen (32,- EUR für die Monate Jan. bis Aug. 2015).


    Frage: Muss ich diese Nachzahlung als "einmalige Einnahme" jetzt im WBA angeben, oder kann ich den Eingang mit getrennter Post melden?


    Hintergrund der Frage: In meinen pers. Verhältnissen hat sich seit dem vergangenen Antrag nichts geändert.
    Ich möchte das Risiko einer verspäteten Bearbeitung gern auf ein Minimum reduzieren.
    Habe in der Vergangenheit leider schon mehrfach erlebt, dass sich wg. irgendwelcher Kleinigkeiten/Veränderungen die Bearbeitung von Anträgen in die Länge gezogen hat, was zu verspäteter Auszahlung meines ALG II geführt hat.

    Das Septembergeld müsste aber am 25.8. schon raus gewesen sein. Ich denke auch, dass man den MV sehen will, um zu prüfen, dass der Umzug nicht wirklich schon früher war. Denn beim Einwohnermeldeamt melden sich ja viele Leute teilweise erst Wochen später um...


    Der Mietvertrag sagt aber nichts über den tatsächlichen Umzug aus. Es ist nicht außergewöhnlich, eine Wohnung 1-2 Monate vor dem Umzug anzumieten. Dann hat man entweder doppelte Miete oder z.B. 1-2 Monate ohne Mietzahlungen für die neue Wohnung - mietfrei im Gegenzug für Übernahme der Renovierung... alles durchaus üblich.
    Was das JC anhand des neuen Mietvertrags erkennen will, ist mir schleierhaft. Beweisen lässt sich mit dem Mietvertrag nur die Tatsache, dass eine Wohnung ab einem bestimmten Zeitpunkt gemietet ist. Über einen tatsächlichen Umzug sagt der Mietvertrag nichts aus.
    Klar gibt es Leute, die sich erst Wochen später ummelden (z.B. hier in Berlin, weil die Bürgerämter hoffnungslos überlastet sind. Zwei Monate auf einen Termin zu warten, ist keine Seltenheit.). Trotzdem stehen doch wohl nicht alle, die sich ummelden, unter Generalverdacht...


    Nur zur Klarstellung:
    Du selbst beziehst ALG II?
    Bezieht Deine Mutter ebenfalls eine einkommensabhängige Sozialleistung?


    Ich beziehe ALG II (schon lange).
    Muttern bezieht keine Sozialleistungen. Sie wurde kürzlich in eine kleinere Wohnung bei meinem Bruder umgezogen, da sie allein nicht mehr klarkommt.
    Mein Bruder kümmert sich um den Verkauf der größeren Sachen (Teppiche, Mobiliar...) - ich mich um den "Kleinkram".


    Die sauberste Lösung wäre wirklich eine Trennung der Konten bei eb*y oder sonstwo. Wenn das aus Gründen, die ich jetzt gerade mal nicht verstehe, nicht geht, dann achte unbedingt darauf, das Ganze absolut sauber zu dokumentieren. Also alle Verkäufe sehr genau aufschreiben, den Erlös dazu dokumentieren und wirklich sofort weiter an Deine Mutter überweisen.
    Denn Du musst damit rechnen, dass das Jobcenter bei solche vielen Verkäufen von gewerblicher Tätigkeit ausgehen muss. Dann musst Du haargenau belegen können, dass es nicht Deine Sachen waren und dass der Erlös direkt wieder an Deine Mutter ging.


    Muttern sieht ziemlich viel fern, gern auch Dokus und Ratgeber-Sendungen. Deshalb ist sie bestens informiert über die Tücken und Sicherheitslücken des WWW. Auch wenn es ihr schleierhaft ist, wie das ominöse Internet funktioniert (und wie es möglich ist, dass meine Nichte in Australien eine Mail schreibt, die innerhalb kürzester Zeit auf meinem Laptop zu sehen ist... und ihr völlig unverständlich: skypen... mit Bild...).
    Sie möchte eben nicht, dass z.B. ihre Kontodaten, Adresse, was auch immer ins ominöse Internet kommt.
    Sie ist, wie erwähnt, 87 Jahre alt und sowieso schon ängstlicher Natur. Sie hätte keine ruhige Minute mehr, wenn irgendeine ihrer Daten im bösen Internet wäre.


    Danke für die Antwort - sowas in der Richtung hatte ich mir schon gedacht.
    Haargenau nachweisen könnte ich alles. Aber auf zusätzlichen Stress habe ich absolut keine Lust. Mir reicht's schon, dass ich mich um den Verkauf kümmere.
    Mal sehen, was ich mache.
    Das JC würde sich ganz schön wundern, wenn ich mit der Sackkarre vorfahre um die Belege/Nachweise abzuliefern.
    Kann sogar sein, dass ich in den Sachen meiner Mutter noch ein Kistchen mit Kaufbelegen finde. Sie hatte immer schon eine überaus korrekte Buchführung ...
    Nur - wie weise ich nach, dass es sich um meine Mutter handelt - Geburtsurkunde? :rolleyes:

    Hallo Leute,


    Sachlage:


    Ich muss den Haushalt meiner 87-jährigen Mutter auflösen. Es sind viele Sachen dabei, angesammelt über 60 Jahre, für die niemand aus unserem Familienkreis Verwendung hat.
    Ca. 20 Handtaschen (alles gute Marken, 50er Jahre bis heute), einige Pelzmäntel (aus den 70ern und 80ern), sonstige Kleidung (ziemlich viel, Blazer aus einigen Jahrzehnten, Blusen etc.),
    diverse Reiseandenken aus aller Welt...
    Wirklich ziemlich viel Zeugs . Alles mal nicht so billig gewesen - gehobene Ausstattung für -ältere- Damen.
    Es sind immer dieselben Marken, die nahezu gleichbleibende Kleidergröße, derselbe Stil...


    Würde das gern z.B. via Internet verkaufen, den Erlös bekommt meine Mutter.


    Die Zahlungen würden über mein Konto laufen; wenn etwas aus diesen Verkäufen eingeht, würde ich es sofort an meine Mutter überweisen.
    Könnte auch Fotos von den vollen Schränken machen o.ä.
    Meine Mutter weiß nicht, wie das Internet funktioniert, und ich fände es irgendwie unpassend, wenn ich in ihrem Namen Konten bei entsprechenden Internet-Plattformen einrichten müsste zzgl. noch Konto bei z.B. "P..P.." für halbwegs sicheren Zahlungsverkehr.
    Sie holt ihr Geld bis heute bar am Schalter ab (weil ihr der Geldautomat zu unsicher ist).


    Ich bin leider die Einzige im Familienkreis, die genug Zeit für Verkäufe und die damit verbundenen Tätigkeiten (Post etc.) hat.


    Frage: Könnte es Probleme mit dem Jobcenter geben, wenn ich über meinen Namen verkaufe?


    Meine Mutter wäre auch damit einverstanden, wenn der Erlös als Spende an irgendeine wohltätige Organisation geht.
    Auch das könnte man anhand meiner Kontobewegungen nachvollziehen.
    Für die Kleidersammlung ist das Ganze nicht geeignet.
    Nochmal deutlich: Ich verdiene nichts an der Geschichte.

    Kommt vielleicht auch etwas auf die Größe der Familie an.
    Die Tatsache, dass mein Exgatte zum dritten Mal verheiratet ist, hat u.a. dazu beigetragen, dass sich die Kinderschar schon allein deshalb ständig vergrößert hat.
    Mein Bruder hat auch noch ein paar Kinder etc. - da hat man schon genug damit zu tun, alljährlich wiederkehrende Festivitäten zu feiern.
    Wenn da auch noch Einschulungen dazugekommen wären...
    Habe im Bekannten- und Freundeskreis die Erfahrung gemacht, dass, je weniger Kinder es im näheren und weiteren Familienkreis gibt, die einzelne Festlichkeit an Bedeutung gewinnt.


    Aber selbst wenn man eine größere Einschulungsfeier plant - diese Einschulung kommt ja nicht plötzlich und unerwartet - da kann man gut vorher ein bisschen was zurücklegen und die Feier als solche auch kostengünstig planen

    Mein Text, deine Pinnwand :cool:
    Ah, jetzt weiß ich, wie das geht.Und was das ist (oder sein soll). Über der Pinnwand steht nur keine Bezeichnung "Pinnwand".
    Interessant... Viele Grüße in einen schönen Samstag!

    Ich hatte extra geschrieben:kann das dann eine HG sein, sofern Leistungsanspruch vorliegt.
    Automatisch ist das also nicht immer nicht so. [...]


    Der/die TE möchte aber eine WG mit seiner/ihrer Mutter gründen. Er/sie möchte wissen, ob das geht. Und da hilft ihm/ihr deine Aussage, dass es eine HG sein kann, überhaupt nicht weiter:
    Denn: Es kann auch eine WG sein! Und genau das sagst du eben nicht.
    Wenn du schon beschreibst, was sein kann, warum dann nicht vollständig? Wichtig wäre für den/die TE hilfreich, zu sagen, dass es eine WG sein kann.
    Warum du ausgerechnet die wichtige Information nicht explizit erwähnst, bleibt mir völlig unverständlich.

    [...]Es gibt sehr wohl WGen, ist alles bekannt. Jedoch nicht nach SGB II. Dein Beispiel kann bedeuten: 2 oder 3 Personen in einer WG sind jeweils einzelne 1-Personen-BG. Es kann auch bedeuten, 2 oder 3 Personen, die verwandt sind, sind eine WG, nach Einstufung SGB II kann das dann eine HG sein, sofern Leistungsanspruch vorliegt.


    Ich glaube nicht, dass das so stimmt. In einem BSG-Urteil vom Urteil vom 27.1.2009, B 14 AS 6/08 R steht, dass Vater (Altersrente) und Sohn (Leistungen nach SGB II) eben [B]nicht automatisch
    eine Haushaltsgemeinschaft bilden.


    Quelle: http://juris.bundessozialgeric…af96&nr=10929&pos=0&anz=1


    Zitat (Abs. 16):

    Quote

    Keinesfalls kann, was offensichtlich der Rechtsansicht der Beklagten entspricht, davon ausgegangen werden, dass § 9 Abs 5 SGB II eine Vermutungsregelung auch dahingehend enthält, dass bereits dann, wenn Verwandte und Verschwägerte nur gemeinsam in einer Wohnung zusammen leben, immer vom Vorliegen einer Haushaltsgemeinschaft ausgegangen werden kann.


    Zitat (Abs. 18):

    Quote

    De lege lata ist jedoch vom Grundsicherungsträger hinzunehmen, dass § 9 Abs 5 SGB II anders als § 36 SGB XII keine ausdrückliche Vermutungsregelung für das Vorliegen einer Haushaltsgemeinschaft bei bloßem Zusammenwohnen enthält.

    :rolleyes: Für Lebensmittel und alkoholfreie Geetränke hat man 141,67 EUR zur Verfügung. Für dich mehr als genug ?


    Ich weiß zwar nicht, was das mit dem Kauf einer Waschmaschine zu tun hat; aber um die Frage zu beantworten: Ja, 141,67 EUR sind für mich mehr als genug.
    Ich gebe ca. 100,- EUR für diesen Posten aus (für mich allein). Für meine Tochter gebe ich etwas mehr aus, da ich für sie 2-3x pro Monat ein Fleischgericht koche (esse selbst kein Fleisch) - nehme dann aber kein Billigfleisch, sondern das vom Fleischer um die Ecke. Meine Tochter verbraucht ca. 120,- EUR im Monat.
    Wir trinken meistens Wasser aus dem Hahn und viel Tee, meine Tochter auch mal Fruchtsaft (mit Betonung auf "Saft" - nicht Nektar oder andere merkwürdige Getränke).
    Unsere Blutwerte sind bestens und wir haben keine Mangelerscheinungen (wie auch bei dem vielen Gemüse und Obst - meistens das saisonale Zeugs vom Markt).


    Ich sage nicht, dass ich den Regelsatz üppig finde; aber man kann sehr wohl ansparen, wenn man nicht völlig ungeschickt haushaltet und nicht ständig Fertigfutter zu sich nimmt.

    Ich bin alleinstehend und ich benötige eine neue Waschmaschine, wer außer das Jobcenter kann mir helfen? Das Amt bewilligt nur einen Darlehn und bei der DRK bekommt man nur Hilfe wenn Kinder vorhanden sind.


    Wer dir außer dem Jobcenter helfen kann?
    Die Frage verstehe ich nicht ganz. Der Regelsatz setzt sich zusammen aus unterschiedlichen Posten. Für den Posten "Einrichtungsgegenstände für den Haushalt" stehen monatlich 30,24 EUR zur Verfügung.
    Quelle: http://www.harald-thome.de/med…fteilung-RB-2011-2015.pdf


    Da man diesen Betrag mtl. nicht ausschöpft, kann man etwas ansparen. Die Waschmaschine ist also im Prinzip im Regelsatz enthalten und kann aus dem Angesparten finanziert werden.
    Hat man nichts angespart, kann das Jobcenter ein Darlehen geben, das man dann eben aus dem Regelsatz wieder zurückzahlen muss - immerhin zinsfrei!


    Falls deine Frage so gemeint ist, dass dzu wissen möchtest wer dir eine Waschmaschine schenkt - na ja - Freunde/Bekannte/Verwandte o.ä.?


    Ansonsten, wie gesagt, der Regelsatz ist so bemessen, dass für derartige Ausgaben angespart werden kann.
    Ich habe im vergangenen Jahr eine günstige gebrauchte gekauft, als meine alte den Geist aufgegeben hatte. Zwischenzeitlich habe ich bei Freunden gewaschen.

    Kleiner Zwischenruf.
    Leute - was ist los in diesem Thread? :eek:


    "Giftgase" in einer Bastel-Maßnahme... also wirklich. Wahrscheinlich hat die SB nicht von Giftgasen gesprochen sondern von giftigen Dämpfen, und selbst die sind in einer Bastelmaßnahme nicht zu erwarten. :rolleyes:


    Habe selbst schon einmal eine derartige Maßnahme gemacht (die Produkte der Bastelarbeiten wurden auf Märkten verkauft - Erlöse für soziale Einrichtungen) und finde derartige Maßnahmen gerade für Schwangere bestens geeignet.


    Die Besorgnis/das Verantwortungsbewustsein der SB in allen Ehren; aber wo die Freundin dort mit "Giftgasen" oder giftigen Dämpfen in Berührung kommen sollte, ist mit schleierhaft und ich verstehe nicht, warum eine zweimonatige Verlängerung abgelehnt wird.
    Da fehlt das richtige Augenmaß, finde ich.


    Am Ende der Maßnahme ist die Freundin des TE im 7. Monat und wird schwerlich für die restlichen 2 Monate vor Beginn des Mutterschutzes in einen anderen Job o.ä. zu vermitteln sein.
    Dann muss sie eben vom JC verordnet Däumchen drehen.


    Es gibt Schwangere, die meinen, sie könnten keinen Job machen, sobald sie den ersten Ultraschall in der 7. Woche in den Händen halten. Die werden möglicherweise sanktioniert und es wird ihnen vorgeworfen, sich auf der Schwangerschaft auszuruhen.


    Hier haben wir eine, die gern bis zum Mutterschutz weitermachen möchte - und da wird von "Abzocke" geschrieben???? Wie geht das zusammen?


    Die Schwangere hatte dem Maßnahmeträger noch nichts von der Schwangerschaft gesagt (warum auch immer) - ich kann verstehen, dass sie und ihr Freund es nicht gut finden, dass die SB das eigenmächtig im Telefonat gemacht hat.
    Die Mitteilung der Schwangerschaft gehört nun wirklich in den Zuständigkeitsbereich der Schwangeren selbst.


    Der TE ist ein bisschen empört und schlägt etwas zuviel Welle - aber, ach du meine liebe Güte, habt ein bisschen Verständnis für den Freund einer werdenden Mutter, der sich doch eigentlich nur erkundigt hat, ob man irgendetwas gegen die Ablehnung der Verlängerung unternehmen kann, weil seine Freundin gern noch etwas weiterbasteln möchte.
    Die Euronen aus zwei Monaten Verlängerung könnte sie bestimmt gut brauchen.


    Das Forum sprudelt nicht gerade über vor neuen Beiträgen/Fragen - wenn dann schon jemand fragt, mäht ihn doch nicht gleich nieder, nur weil er in der Aufregung/Empörung etwas ungeschickt formuliert.
    Seinen Eingangspost habe ich übrigens sofort verstanden. (Soviele Sätze sind es ja nicht, und unverständlich (wie von anderen beanstandet) finde ich die paar Sätze nicht).

    [...]Wer aber - und das vermute ich halt mal bei Samtfisch, irgendwann vom Arbeitsleben in ALG-II-Bezug geraten ist, der hat ja zu Beginn der Inanspruchnahme dieser Sozialleistung für den Zeitraum eines Monats doppelte Bezüge gehabt, wegen der abweichenden Auszahlung zu Monatsbeginn statt zu Monatsende. 'Doppelte' Bezüge zwar nicht gerade, aber zumindest zwei verschiedene Bezüge für den gleichen Monat [...]


    Wird das Gehalt dann nicht angerechnet, abzgl. Freibetrag?????

    [...]Diese solltest Du Dir allerdings versuchen, anzulegen.
    Denn spätestens, wenn Du zurück ins Arbeitsleben gehst - was Du ja wohl vorhast -, wirst Du sie im ersten Monat benötigen.


    Das ist bestimmt ein guter Rat; aber aus eigener Erfahrung und als sehr sparsamer Mensch kann ich dir sagen, dass eine Finanzdecke, die es erlaubt, eine Mietzahlung und möglicherweise noch andere Fälligkeiten am Monatsanfang abzufangen, nur sehr schwer (eigentlich fast unmöglich) aufzubauen ist.
    Beim ersten Mal habe ich vom Jobcenter eine schriftliche Bestätigung für meinen Vermieter erhalten, dass die verspätete Mietzahlung nicht von mir verschuldet wurde, sondern dass der Fehler auf JC-Seite lag. Trotzdem war mir das Ganze natürlich sehr, sehr unangenehm.
    Beim zweiten Mal konnte ich mir das Geld für die Miete glücklicherweise von einer guten Freundin leihen. Das wäre zwar auch schon beim ersten Mal möglich gewesen; aber da es sich doch um eine für mich große Summe handelte und ich mir von Freunden eigentlich grundsätzlich nichts leihe... Na ja. Ich habe bei der Gelegenheit auch gleich festgestellt, dass ich doch lieber über meinen Schatten springe als die Miete verspätet zu zahlen.
    Habe zwar einen sehr kulanten Vermieter - trotzdem...


    Das fehlende Finanzpolster ist wirklich ein Problem. Ich habe zwar ein Polster, mit dem ich eine Gebrauchte Waschmaschine, einen Kühlschrank oder sonst eine "Kleinigkeit" abfedern kann; aber eine ganze Miete - nein. Das ist mir im ALG II-Bezug noch nicht gelungen.

    Es kann schon sein, dass ein früh abgegebener Antrag irgendwo verstaubt und nicht nach Reihenfolge abgearbeitet wird. Nur frage ich mich dann, wieso das Jobcenter die Anträge selber 5-6 Wochen automatisch an den Leistungsempfänger zuschickt. Außerdem hatte ich ein Gespräch mit einem der Angestellten im Jobcenter, der mir die frühe Abgabe empfohlen hat.
    Den Antrag erst 3 Wochen vorher abzugeben, ist echt mutig. Dabei würde ich mich nicht ganz wohl fühlen, es sei denn, dass Jobcenter empfiehlt das explizit.


    Viele Dinge werden in den einzelnen Jobcentern unterschiedlich gehandhabt.
    Anträge erst 3 Wochen vor Ende des BWZ abzugeben, fand ich ebenfalls mutig. Aber ich hatte ja explizit erwähnt, dass mein JC mir dazu geraten hat.
    Genau an diesem Punkt habe ich bei meinem JC nachgefragt, warum Anträge so früh verschickt werden, wenn man sie nicht umgehend zurückhaben möchte.
    Antwort: ist halt so. :cool:


    Mit Bewilligungsbescheiden könnte es sich ähnlich verhalten - der eine bekommt ihn nach 1W., der andere nach 2,3,4,5 etc. Wochen. Manchmal kriegt man auch erst das Geld und der Bescheid trudelt zwei Wochen später ein... alles eigene Erfahrungswerte. Ist halt so ;)

    Das mit der Reihenfolge kann ich nicht bestätigen. Wird vielleicht von Jobcenter zu Jobcenter unterschiedlich gehandhabt.
    Mir hat man in meinem Jobcenter (ist ein Berliner JC) mal gesagt, die Anträge würden nach Dringlichkeit bearbeitet.
    Ich habe früher meine WBAs immer sehr früh abgegeben (ca. 6 Wochen vor Ablauf des jeweilig aktuellen Bewilligungszeitraums). Dabei ist es zweimal passiert, dass mein Antrag nicht rechtzeitig bearbeitet wurde (obwohl sich nichts geändert hatte). Weil, so hat man mir gesagt, die weniger dringenden u.U. erst mal "auf Halde" gelegt werden - u.a. auch bedingt durch die dünne Personaldecke.
    Ich solle die Anträge nicht so früh, sondern ca. 3 Wochen vor Ende des Bewilligungszeitraums abgeben. Seitdem ich das so handhabe, läuft es problemlos.
    Ich habe mir aber angewöhnt (durch die zweimalige Erfahrung, am Anfang des Monats z.B. die Miete nicht überweisen zu können), kurz vor dem Zahllauf nachzufragen, ob der Antrag bearbeitet ist.