Posts by gustl

    Hi,


    es wundert, von einem Jahrgangsbesten in Jura zu hören, dass er doch gerne eine Privilegierung in Anspruch nähme, und die gesetzlich vorgesehene Verpflichtung zur Annahme zumutbarer Arbeit suspendiert sein sollte. Das SGB II enthält keine Bestimmung, die Ruhepausen für die spätere Elite oder jedenfalls die vorsieht, die Elite werden wollen.

    Hi,


    gegen die Kündigung an sich kannst du nichts unernehmen, denn dass setzt voraus, dass der Betrieb eine Mindestzahl an Arbeitnehmern beschäftigt.
    Vorgehen kannst du aber gegen die fristlose Kündigung. Wenn der Arbeitgeber insoweit nicht mit sich reden lässt, müsstest du zum Arbeitsgericht. Dass kostet erst einmal nichts. Du könntest dort zur Rechtsantragstelle gehen. Wenn der Arbeitgeber dann immer noch nicht einlenkt, gibt es einen Gütetermin, indem im beisen des Richters/Richerin eine Einigung versucht wird. Dort besteht dann auch die Möglichkeit, dass du um Prozesskostehilfe bittest, wenn es in der Sache weiter nicht voran geht.
    Gegen die fristlose Kündigung vorzugehen, ist deshalb sinnvoll, weil zum einen du bis zum Ablauf der Kündigungsfrist noch einen Anspruch auf bezahlung hast und zum anderen für das Amt klar sein sollte, dass dur dir nichts vorzuwerfen hast.

    Hi,


    Du bist gegenüber dem JC nicht verpflichtet, Deine Eltern zu unterstützen. Diese bekommen, wie schon gesagt, weniger Miete aber ansonsten soviel Regelsatz wie zuvor auch.
    Dass du dich natürlich an der Füllung des Kühlschrankes mit Lebensmitteln beteiligen solltest, ist klar, spielt aber für das JC keine Rolle.

    Hi,


    in der konkreten Situation halte ich es für alles andere als sinnvoll, sich mit dem JC anzulegen.
    Die TE kann darlegen, dass sie letztlich der Situation nicht gewachsen war und ohne Böswilligkeit in die Problematik geraten ist. Um dies überzeugend zu tun, ist eine Beratung allemal gut.
    Sich über nicht beweisbare Meldungen zu streiten, ist eher kontraproduktiv. Und die Idee, das JC habe Mitschuld, weil es nicht gemerkt habe, das auch die Schwester unter der gleichen Adresse gemeldet war, halte ich - zurückhaltend gesprochen- für sehr gewagt. Zumindest bei unterschiedlichen Nachnamen in einem Mehrfamilienhaus dürfte das völlig unrealistisch sein.
    Unabhängig davon ist, die Annahme nur 10 % des Regelsatzes zurückzahlen zu müssen, auch deshalb ziemlich verwegen, weil für 30% auch reicht, wenn man hätte merken müssen, dass viel zu viel Geld kam. Im Regelfall ist bei 12 Mieten für eine nicht bewohnte Wohnung grobe Fahrlässigkeit nicht zu bezweifeln. Wenn doch, müßten dafür schon sehr gute Gründe da sein. das JC ist Schuld, gehört sicher nicht zu solchen Gründen.

    Hi,


    du, Lost Soul, erzählst eine Geschichte, die man glauben kann aber nicht muss. Ohne dass du berichten und belegen kannst, was du unternommen hast, um das Mietverhältnis zu verbessern, wirst du vom JC keine Zusicherung bekommen. Beim Gericht wäre es nicht anders, auch dort sind eindrucksvolle Schilderungen nicht genug.
    Ohne die von Dir behaupteten anderen Wege hast Du keine Chance.

    Hi,


    es schon ein merkwürdiges Phänomen, dass viele derjenigen, die meinen, "Hartz IV" sei ein fürchterliches Verbrechen, keinerlei Skrupel entwickeln, wenn es gilt von diesem "Verbrechen" zu profitieren und dabei gar nicht merken, wie selbstgerecht ihr Gerede daherkommt.
    Revolutionäre Absichten äußern, aber doch bitte mit kompletter sozialer Absicherung, wenn es nicht so grotesk wäre, könnte man fast drüber lachen!

    Hi,


    wenn ich die eingangs gestellte Frage genau lese, scheint es zwei Fragen zu geben: Zum einen, die nach einem Darlehen, dass dürfte wie schon gesagt, eher schwierig sein. Zum anderen muss das JC für eine gekündigte Wohnung sehr wohl zahlen. Solang du noch dort wohnst schuldest du dem Vermieter eine Entschädigung, die genauso hoch ist, wie die eigentliche Miete. Dieser Betrag sind deine Kosten der Unterkunft und sind vom JC zu übernehmen.

    Hi,


    wenn ich den Fragesteller richtig verstehe, geht es ihn darum, ob durch die Einbeziehung des Rententrägers mit seiner Schweigepflichtsentbindung die Gefahr begründet wird, dass bei zukünftigen Klinikaufenthalten mehr Medikamente verabreicht werden.
    Eine solche Gefahr wird es nicht geben. Ärzte bei zukünftigen Krankenhausaufenthalten haben keinerlei Grund, Medikamente danach auszuwählen, was zuvor ein Arzt des Rentenversicherungsträgers gesagt haben mag.

    Hi,


    wichtig wäre, mal einigermaßen genau zu erfahren, was dem Amt bzw. dem Gericht für eine Entscheidung fehlt.
    Das einigermassen chaotische Gejammer mag der Aufregung geschuldet sein, bringt aber gar nichts.

    Hi,


    mag sein, dass du bei deiner Sachbearbeiterin schlicht Glück gehabt hast, weil sie einem Irrtum aufgessesen ist.
    Drückt Dir jemand im JC eine Vollzeittätigkeit oder eine entsprechende Maßnahme auf, genießt dein Studium keinerlei Schutz.
    Und Fahrtkosten zur Uni sind natürlich für das JC völlig bedeutungslos.