Posts by gustl

    Hi Posemuckel,


    deine Schilderung erweckt so ein bißchen die Befürchtung, dass du dich verrennst. Nach dem, was du erzählst, ist der Chef des ehemaligen Arbeitgebers nicht ohne Einfluss.
    Wenn du also - ob berechtigt oder nicht - eine umfassende Auseinandersetzung mit dem Laden führst, läufst du Gefahr, dass du, wenn du verlierst, sowohl aus deiner Branche raus bist, als auch für sonstige interessante Jobs nach langer Arbeitslosigkeit nicht mehr attraktiv bist.
    Wenn du dagegen gewinnst, hast du bestenfalls Ruhm und Ehre. Für das berufliche Fortkommen dürfte dir das dagegen herzlich wenig nützen, denn es bindet sich nunmal kein neuer Arbeitgeber jemanden ans Bein, der in der Lage und bereit ist, langwierige Streitigkeiten zu führen.


    Ob diese Bedenken ins Schwarze treffen, lässt sich nur mit genauer Kenntnis der Angelegenheit beurteilen. So wie du die Sache aber schildersrt, wärst du nicht der Erste, der sich nach einem ungerechten Ausscheiden ohne es zu wollen, ganz fürchterlich ins Abseits manövriert.

    Hi,


    baumkuchen möchte offensichtlich nicht nur einen tatsächlich bestehenden Bedarf gedeckt sehen, sondern meint, das JC und damit der Steuerzahler müsse auch Vorsorge für den Fall treffen, dass er später zwar genug Geld hat, dies aber lieber anders verbraten will.
    Das hat fast eine neue Qualität: da werden nicht nur Ansprüche für aktuelle Zahlungen erhoben, sondern man möchte auch später in Ruhe gelassen werden. Meines Erachtens eine sehr merkwürdige Anspruchshaltung.

    Hi,


    es ist aber auch sinnvoll, den Vermittler zu informieren. Dann könnte die Notwendigkeit verringert werden, sich auf ohnehin nicht erreichbare Stellen bewerben zu müssen und statt dessen eine Strategie erarbeitet werden, die dein Führungszeugnis berücksichtigt.

    Hi,


    der Vermittler unterliegt dem Datenschutz. Er ist keineswegs berechtigt, mit der Kenntnis von deiner Vorstrafe an die Öffentlichkeit zu treten. Er soll dich vermitteln. Das geht aber nur, wenn klar ist, welche Möglichkeit realistisch sind. Das musst du mit dem vermittler klären. Wenn du die Vorstrafe verschweigst, wird sie dir in Form von Sanktionen immer wieder auf die Füße fallen.

    Hi,


    die Petition ist unsinnig genug, um den Mantel des Schweigens auszubreiten.
    Richtig ärgerlich wird so ein Geschreibsel, wenn mal wieder eine Parallele zur NS Zeit gezogen wird. Gerade in Zeiten, in denen rechte Positionen wieder salonfähig werden, sollte man sich schon ein bißchen mit dem Inhalt des Nationalsozialismus vertraut machen, bevor man derart dummerhaftes Gerede von sich gibt!

    Natürlich, was arbeitsrelevante gesundheitliche Einschränkungen sind, kannst du ja mit dem Arbeitgeber klären, so fern es zum Vorstellungsgespräch kommt. Vorher hast du dich erst einmal beworben und soweit gut. Eine Bewerbung auf ein Stellenangebot heißt ja noch nicht, daß du dort anfängst. Und das gilt auch bei einer Initiativbewerbung.

    Hi,


    das setzt aber voraus, dass es solche arbeitsrelevanten Einschränkungen tatsächlich gibt. Arbeitgeber, die durch pro-Forma Bewerbungen genervt werden, reagieren mitunter empfindlich.
    Und der Ansatz, gesundheitlicher Schwierigkeiten, die es schwer machen, normal arbeiten zugehen auf der einen Seite und einer forcierten Selbständigkeit auf der anderen seite klingt nicht sonderlich plausibel: Wie soll eine Selbständigkeit funktionieren, wenn jemand für eine normale Arbeit zu krank Ist ?

    Er kann sich doch jederzeit beim Jobcenter abmelden wenn er meint nicht mehr bedürftig zu sein, warum sollte sein zukünftiges Einkommen für das JC noch relevant sein. Das wird es doch nur, wenn er vor ablauf der 6 Monate wieder einen Antrag stellt.

    Hi,


    wäre das richtig, könnte jeder Selbständige durch den Verzicht auf Rechnungstellung in einzelnen Monaten seine Bedürftigkeit herbeiführen. Dies soll verhindert werden.

    Man braucht also bitte nicht so tun, als wäre die von mir genannte Person zu dumm, oder würde gar lügen. Ich weiß nicht was so schwer daran war oder ist, einfach die Frage zu beantworten ob es rechtens wäre, wenn die Unterlagen bereits vorliegen, oder Nachweisbar ist(zb durch einen Zeugen) das sie die Unterlagen abgegeben hat. UND ob es üblich ist, das auf Widersprüche nicht eingegangen wird, sondern einfach eine erneute Forderung rausgeschickt wird und das auch nur weil die Person selbst Druck gemacht hat, das der Widerspruch endlich bearbeitet wird. Denn die 3 Monatsfrist vom Jobcenter wurde auch nicht gewahrt, da - ich zitiere "Die Bearbeiterin den Widerspruch vergessen hat."


    Doch bevor wieder eine grantige Schildkröte um die Ecke gekrochen kommt, ja wir haben verstanden das die Person im optimalfall, die Abgabe der Unterlagen nachweisen müsste. Manchmal ist die Welt aber nicht ganz so einfach. Dennoch herzlichen Dank für die Gesetzestexte und jeglichen Input aller Teilnehmer dieser Diskussion, ich konnte auf jeden Fall ein paar Erkentnisse gewinnen.


    Ich wünsche ein entspanntes Wochenende.

    Hi,


    vielleicht sollte noch der Irrtum korrigiert werden, dass ein Widerspruch begründet ist, weil die Bearbeitung lange dauert. Dem ist nicht so. Person A hat nur Glück, später mit der Rückzahlung beginnen zu dürfen, sozusagen einen zinslosen Kredit bekommen.

    Steuern zahlen wir so und auch so. Für Griechenlandrettung, demnächst Italienrettung, grenzenlosem Zuzug von Menschen aus dem nahen und mittlerem Osten und die damit schrittweise Einführung islamischen Rechts in Deutschland, Verluste durch EU- Prestigepolitik (z.B. Russland-Sanktionen - Der wirtschaftliche Schaden dadurch ist immens). Und das ist in der Größenordnung eine andere Liga, als die paar, entschuldige bitte, Pfennige, die durch Gemauschel in der Sozialhilfe an Mehrkosten entstehen.
    Und da sage ich: Fein. Ich habe keine Lust, Das mit 1 Cent zu alimentieren!

    Hi,


    und weil viel Geld verschwendet wird, ist Betrug legitim?
    Und ob hinsichtlich des Zuzugs von Menschen aus dem nahen Osten nicht vielleicht doch eine etwas differenzierte Betrachtung angebracht wäre, könnte man diskutieren.

    Hi,


    Nachtrag. Lies § 23 Kündigungsschutzgesetz und versuche, nachzuvollzihen, ob mindestens zehn Arbeitnehmer in dem dort geschilderten Sinn zusammenkommen. Wenn ja, empfiehlt es sich, die Klage acu gegen die fristgemäße Kündigung zu richten, zumal du nicht viel verlierst, wenn du diese im Verlaufe des Verfahrens zurücknimmst.

    Hi,


    dem Schreiben nach hast Du jemand an der Seite, der ein bißchen was von der Sache versteht. Aber nur ein bißchen, denn wenn das Kündigungsschutzgesetz wirklich gilt, besteht kein Grund, die Klage auf die fristlose Kündigung zu beschränken. Sind die 20 Leute, von denen du sprachst, Vollzietbeschäftige oder nur 450 Euro Kräfte?
    Selbst wenn du dich auf den Aufhebungsvertarg einlässt, solltest du aufnehmen, dass die Kündigung aus betrieblichen Gründne erfolgt und dass dur ein qualifiziertes wohlwollendes zeugnsi erhälst.

    Hi,


    als guter Jurist benötigt der TE Sozialkompetenz. Hat er nicht.
    Als guter Jurist benötigt er die Fähigkeit, strukturiert und differenziert zu argumentieren. Hat er wohl nicht, jedenfalls aber gut versteckt.


    Ob die Jobchancen wirklich zu gut sind, wie behauptet, zeigt sich normalerweise erst nach dem Referendariat. Der TE fällt demnach unter die Kategorie Schwätzer, so dass sich eine weitere Diskussion eigentlich erübrigen könnte.

    Dann muss sich das in den letzten 25 Jahren geändert haben. Damals waren Kündigung wegen Krankheit nicht zulässig.

    Hi,


    grundsätzlich waren solche Kündigungen immer zulässig, für den Arbeitgeber schwierig zu begründen. Entweder müssen sehr viele Kurzzeiterkrankungen vorliegen oder eine Krankheit ist so lang, dass sie im Hinblick auf die zuküftig zu erwartende Arbeitsleistung eine negative Prognose begründet.
    Beides endet in der Praxis beim Arbeitsgericht oft mit einem Abfindungsvergleich.