Posts by Flamingo

    Das ist von Agentur für Agentur unterschiedlich, das Vermittlungsbudget wird von jeder einzelnen Agentur unterschiedlich bestimmt. Zu sagen, dass bei einer Bewerbung pauschal 5€ erstattungsfähig sind, ist schlicht falsch.
    Schriftliche Bewerbung eines Grafikers sind beispielsweise aufwendiger, - mit 5 € nicht zu bestreiten. Der Vermittler kann also, wenn er den Grund dafür sieht, diese Pauschale auch überschreiten, da es sich hierbei nur um ermessenslenkende Weisungen handelt. Wie der Name bereits sagt, - Vermittlungsbudget ist eine Ermessensleistung. Der Vermittler darf und kann sie dir auch verwehren, wenn er dies für richtig hält. Schriftliche Bewerbungen werden üblicherweise anerkannt, telefonische sowie online-Bewerbungen jedoch in den allermeisten Fällen nicht.
    Dir entstehen keine Kosten, - der Aufwand wird dir ohnehin nicht "bezahlt", da du dazu verpflichtet bist, Bewerbungen zu schreiben.

    Grundsätzlich können Führungszeugnisse gefördert werden, wenn der Vermittler diese im Rahmen des Vermittlungsbudgets für erforderlich hält, um die Ziele der Eingliederungsvereinbarung zu unterstützen.
    In der Regel ist dies der Fall, - wichtig ist nur, dass du den Antrag stellst, bevor du das Zeugnis beantragst.
    Rückwirkend kann und darf der Vermittler diese nicht genehmigen, da nur Nachweise als Förderung aus dem Vermittlungsbudget förderungsfähig sind, die nach Antragsstellung angefertigt werden.
    Wie sieht das in deiner Eingliederungsvereinbarung aus?
    In der Regel halten die Vermittler die möglichen Leistungen aus dem VB dort fest, - da ist auch dieser Fall konkret zu entnehmen.

    Quote from crazyfriend;142881

    Ich habe so viele Fragen und weiß nicht wem ich sie stellen kann. Ich arbeite seit Januar 2010, davor habe ich ALG bezogen.


    Besteht denn ein Restanspruch auf ALG I oder hast du durch diese Beschäftigung einen neuen Anspruch erworben? Heißt: Hast du vom 01.01.10 bis zum 31.01.11 eine Beschäftigung? Oder endet dein Beschäftigungsverhältnis am 01.01.11, das wäre wichtig, um zu wissen, ob du überhaupt einen neuen Anspruch erwirtschaftet hast.
    Dem ist nur so, wenn du innerhalb der letzten 24 Monate ingesamt 12 Monate versicherungspflichtig gearbeitet hast.


    Quote from crazyfriend;142881

    Nun habe ich mit meinem Arbeitgeber gesprochen, dass ich Februar/März die Stelle beenden möchte. Im Januar läuft der Vertrag aus, sie hätten mich aber mir Sicherheit weiter beschäftigt. Ich möchte das aber nicht, aus verschiedenen Gründen.


    Quote from crazyfriend;142881

    (..)...Und dadurch dass ich das Arbeitsverhältnis beendet habe, bekomme ich dann Probleme ALG zu bekommen? Ich bekomme nämlich eine Kündigung vom Arbeitgeber und dadurch dass ich es früh gesagt habe und sich mein Arbeitgeber (es ist ein serh familiäres Unternehmen) darauf einstellen kann, trennen wir uns ja im gegenseitigem Einvernehmen? Wie verhält sich das und wie steht das Arbeitsamt dazu?
    Viele Fragen und es sind noch längst nicht alle. Ich hoffe so, hier einige Antworten zu bekommen! Ich danke euch jetzt schon vielmals! Liebe Grüße


    Deinem Beitrag ist jetzt nicht ganz konkret zu entnehmen, ob du ein Aufhebungsvertrag unterschrieben hast (also im gegenseitigen Einvernehmen) oder eine Kündigung erhalten wirst.


    Dies sind allerdings zwei Paar Schuhe, und die machen einen erheblichen Unterschied. Unterschreibst du einen Aufhebungsvertrag wird dir dazu bei Antragstellung auch ein Fragebogen ausgehändigt, indem du angeben musst, weshalb dieser zustande gekommen ist.
    Erhältst du eine fristgerechte Kündigung entfällt dies, - du wirst also dazu nicht weiter angehört.






    Quote from crazyfriend;142881

    1. Ich möchte meinem Freund unter die Arme greifen. Er ist seit einigen Jahren selbstständig und plant gerade ein neues Projekt. Er wird mich aber im Februar noch nicht bezahlen können.


    Du wirst aber einen Vertrag als Angestellte unterschreiben oder wirst du gleichberechtigte Geschäftspatnerin und möchtest dich somit selbstständig machen?


    In wieweit die AA das fördern möchte, müsste in jedem Fall der zuständige Arbeitsvermittler klären. Da kann ich dir leider keine konkrete Antwort geben, aber aus deinem Beitrag bin ich ehrlich gesagt auch noch nicht 100% schlau geworden.

    Keine Bange, wir von den AAs sind auch alles nur Menschen. ;)


    Wenn ich dich also richtig verstanden habe, hast du nahtlos vom einen in das andere Beschäftigungsverhältnis Arbeit gefunden, richtig? Wie viel du dabei verdienst, ist für die AA ja nur relevant, um die Höhe des ALG zu berechnen. Verdienst du 70€ weniger als vorher, ist das - auf gut Deutsch: deine Angelegenheit, Das hast du ja so entschieden.


    Das wichtigste für die AA ist, wie das letzte Beschäftigungsverhältnis geendet hat, nicht die davor.


    Hast du beispielsweise deinen letzten Job gekündigt, wirst du auch einen Fragebogen dazu ausgehändigt bekommen haben, als du den Antrag gestellt hast.
    Dann ist zu prüfen, ob es ein wichtiger Grund war, warum gekündigt wurde (beispielsweise, wenn der Arbeitgeber sich vertragswidrig verhalten hat) - dann erfolgt keine Sperrzeit. Kündigst du jedoch, weil du einfach keine "Freude" mehr am Beruf hattest, hast du grob fahrlässig deine Arbeitslosigkeit verschuldet und wirst mit einer Sperrzeit rechnen müssen.


    Da spielen einige Faktoren eine wichtige Rolle, aber vielleicht nimmt dir meine Antwort ein wenig die Angst. :)

    ;)Darum geht es doch hierbei gar nicht, - die Frage, die sich die Behörde stellen wird, ist schlicht und einfach die: "Hat man diese Geldquelle vorher angemeldet, und sei sie noch so winzig?!"
    Und um das zu klären, wird der Kunde eben vorgeladen.

    Ein mögliches Vermögen, von dem man nichts weiß?


    Vielleicht hat die liebe Tante in Marokko ja einen Batzen Geld auf ihrem Namen angelegt, oder - was sicherlich auch passiert sein kann: es liegt ein Fehler vor und die Anhörung verläuft im Sand!

    Quote from Urtyp;140869

    Zinsertragszahlung



    Muss man mehr dazu sagen?:confused:


    Wurden vielleicht Angaben vergessen?


    Zinsertrag klingt zumindest in meinen Ohren gehörig danach, als seien Zinsen eingegangen für etwas, das der Behörde so im Vorfeld nicht mitgeteilt wurde.


    Und das hat in jedem Fall klärungsbedarf.

    Du hast ja bereits die Antwort erhalten, die dir auch die meisten Mitarbeiter geben würden, wichtig ist jedoch auch zu wissen, dass in Ausnahmefällen auch vorläufige ABs ausreichen, um einen ALG-Anspruch zu errechnen.


    Klar ist, dass der Arbeitslose da an einem sehr viel kleineren Hebel sitzt, als der letzte Arbeitgeber. Doch dieser ist verpflichtet Angaben zu machen - in welcher Zeit er diese jedoch macht, ist er noch ein wenig ungebundener, wenn man so will.


    2-3 Wochen sind in der Regel keine "Ausnahmefälle" für die AA, - das ist sogar meist der gute Durchschnitt.
    Dauert es allerdings länger, weil der Arbeitgeber die AB trotz mehrmaliger Aufforderung nicht bearbeitet, solltest du noch einmal in der zuständigen AA vorsprechen und die Mitarbeiter darauf aufmerksam machen. Gegebenenfalls werden sie mit der Leistungs-Abteilung Absprache halten und dich "so" durchwinken mit einer vorläufigen AB. Das hängt aber vom Fall ab und kann pauschal auch nicht dahingestellt werden.


    Ist nur ein kleiner Tipp! ;)

    Anhörungen werden zu sämtlichen Unstimmigkeiten angesetzt, - nur als kleine Randnotiz.


    Warum eine Anhörung für 2€ veranlasst wird?


    Weil es für die AA/ARGE keinen Unterschied macht, ob es sich da um 200€ oder um "popelige" 2€ handelt. Geld ist in dem Fall schlicht und einfach Geld, wenn es zu unrecht ausgezahlt wurde oder falsch angegeben wurde, dann hat das Klärungsbedarf.