Posts by Berthold2008

    Gibt mehrere Möglichkeiten Wilfried:

    a) Der Nachbarin hinterherziehen ;)
    b) Abwarten ob vielleicht eine ebenso hilfsbereite neue Nachbarin einzieht.
    c) oder aber ein Darlehen zur Anschaffung einer Waschmaschine beantragen (§ 23 Abs. 1 SGB II)

    Hallo jagger,

    Euch stehen derzeit zu:
    Je € 311 für Dich und Deine Frau plus der KdU in Höhe von € 750. Beides zusammen ergibt besagte € 1372. Hiervon zieht die ARGE € 320 vom Einkommen Deiner Frau ab, verbleiben also € 1052 die von der ARGE an Euch überwiesen werden.
    Nun kommen aber diese € 500 aus dem Job Deiner Frau hinzu, also zusammen € 1552 abzgl. Miete = € 802!

    Hättest Du nun besagten Job für € 780, dann habt ihr im Monat zusammen € 1280. Da Euer Bedarf aber bei € 1372 liegt, würde die ARGE noch € 92 zuschiessen um auf diesen Betrag zu kommen. Ggf. käme statt Hartz IV dann Wohngeld in Frage, sodass ihr von Hartz ganz weg wärt.

    Zusammengefasst: Ob ohne oder mit Deinem Job hättet Ihr dasselbe Geld zur Verfügung, d. h. Eure derzeitige Wohnung könntet ihr dennoch vorerst erhalten.

    Natürlich würde sich Eure finanzielle Situation deutlich verbessern, wenn ihr in eine billigere Wohnung zieht, sobald Dein Job zum Tragen kommt.

    vG Berthold

    Hallo jagger,

    ihr habt 6 Monate Zeit euch eine angemessene (billigere/kleinere) Wohnung zu suchen. Bis dahin bezahlt die ARGE die Kosten der Unterkunft in der aktuellen Höhe.
    Berechne ich Euren Bedarf, so komme ich auf einen Betrag von € 1372! Diesen Betrag bringt die ARGE zur Zeit für Euch auf. Aus dem Einkommen Deiner Frau ergeben sich Freibeträge in Höhe von € 180, also habt ihr monatlich € 1552 zur Verfügung. Davon ist die Miete zu bezahlen und es bleiben Euch € 802 zum Leben.
    Worüber beklagst Du Dich? Damit habt ihr mehr als so manch anderer ALG II-Empfänger!

    vG Berthold

    Hallo staub,

    ob das Heimatland des Betroffenen zur EU gehört oder nicht, ist sicher nicht der springende Punkt. Denk doch mal z. B. an die türkischen Mitbürger, die als Gastarbeiter nach Deutschland kamen. Sie wohnen hier, sie arbeiten hier und sie entrichten ihre Steuern und Abgaben wie jeder Einheimische auch und werden sie hilfebedürftig, dann erhalten sie auch Hilfe.
    Ich kann mir nicht vorstellen, warum mit Deinem Bekannten anders verfahren werden sollte. Ich glaube auch, dass besagte Unterschrift, von der Du schreibst, anders zu werten ist. Wahrscheinlich kam er nach Deutschland ohne einen Arbeitsplatz vorweisen zu können und er wurde darüber aufgeklärt, dass er nicht als "Arbeitsloser" einreisen und Anspruch auf Sozialleistungen erheben kann.

    Sollte also die Insolvenz Deines Bekannten Realität werden, soll er sich beim zuständigen Arbeitsamt melden und Hilfe beantragen.

    vG Berthold

    Hallo Petra,

    das erfragst Du am besten bei der für Dich zuständigen ARGE/Jobcenter. In meiner Region gibt es dafür € 300 für 6 Monate, wobei die Ausgaben zu belegen sind, um nach 6 Monaten erneut diesen Betrag zu erhalten!

    Auch hierbei gilt, dass die tatsächlichen Heizkosten (im Rahmen) von der ARGE zu tragen sind, d.h. wenn Du mehr ausgibst für Heizkosten, bekommst Du diese Mehrkosten mit der nächsten 6-Monats-Pauschale erstattet.

    vG Berthold

    Hallo jess17889,

    du wirst dem Amt erklären müssen, dass ihr beiden in keiner eheähnlichen Gemeinschaft lebt, Du also keine Unterstützung gleich welcher Form von Deiner Freundin erhältst.
    Die Folge: Du bekommst vom Amt nur noch die halben KdU, die andere Hälfte muss Deine Freundin tragen.

    Nach einem Jahr wird man euch als eben eine solche eheähnliche Gemeinschaft führen, d.h. das Einkommen Deiner Freundin wird Dir voll angerechnet, sodaß Du entsprechend weniger oder garkeine Leistungen mehr erhältst, jenachdem wieviel sie verdient.

    vG Berthold

    Hallo Markus,

    meiner Meinung nach versuchst Du zuviel in persönlichen Gesprächen mit dem SB zu klären und wirst abgewimmelt.
    Besorge Dir doch 3 Kostenvoranschläge von Umzugsfirmen und stelle bei der ARGE einen schriftlichen Antrag. Du bekommst dann eine schriftliche Antwort und hast etwas in Händen. Unter 4 Augen wird einem bei der ARGE viel Unsinn erzählt, welches der SB meist nicht oder nicht so zu Papier bringen würde.

    Dir wurde die neue Wohnung bereits bewilligt, wie Du schreibst. Somit muss die ARGE auch die Umzugskosten tragen und dazu gehören in Deinem Fall auch die durch eine Umzugsfirma entstehenden Kosten, da Du aus gesundheitlichen Gründen nicht selbst mit anpacken kannst.

    Die ARGE kann weder Deine Freunde noch Deine Nachbarn zu Umzugsarbeiten verpflichten! Dein SB schießt hier deutlich über das Ziel hinaus. Laß Dich nicht abwimmeln, ich drücke Dir die Daumen!

    vG Berthold

    Hallo Markus,

    natürlich ist man angehalten, soviel wie möglich bei seinem Umzug beizutragen, um die Kosten zu minimieren. Geht aber in Deinem Fall nicht! Vielerorts empfiehlt die ARGE für solch einen Fall eine gewisse Umzugsfirma, mit der sie zusammenarbeiten. Ist dies bei Deiner ARGE nicht der Fall, werden in der Regel bis zu 3 Kostenvoranschläge für den Umzug angefordert, welche Du Deinem SB dann vorlegen und die Übernahme der Umzugskosten beantragen solltest.

    vG Berthold

    Hallo Maria!

    Rede doch mal mit Deinem SB über diese Problematik und klopfe freundlich an, ob er nicht das Dir zufließende Krankengeld mit den Leistungen des Folgemonats verrechnen kann.
    Wo ein Wille, da ein Weg! Ich war in ähnlicher Situation!

    vG Berthold

    Rede doch mal mit Deinem SB, ob er nicht die Zahlung vom 15.3. aus Deinem Mini-Job mit der Leistung für April verrechnen kann.
    Mir erging es ähnlich und fand bei der ARGE letztendlich doch Verständnis.

    vG Berthold

    Hallo Luna!

    Du solltest vor einer Ablehnung nicht gleich zurückschrecken :). Wie gesagt wird die ARGE prüfen, ob sie nicht Deine Eltern bzgl. Unterhalt heranziehen kann.
    Andere Gründe für eine Ablehnung sehe ich nicht, wenn Deine Eltern keinen Unterhalt leisten können und Du zudem nur in Teilzeit arbeiten kannst.

    Also: Job-Zusage abwarten und in diesem Zuge am besten gleichmal bei der dortigen ARGE vorsprechen.

    vG Berthold

    Hallo luna!

    Doch, dass Vorstellungsgespräch solltest Du schon wahrnehmen. Ich meinte, Du solltest jetzt nicht einfach irgendwo hinziehen, in der Hoffnung, dort einen Job zu finden. Da wird die ARGE nicht mitmachen!

    Habe mich vielleicht ein bißchen unglücklich ausgedrückt!
    Erst Job suchen, dann zur ARGE, war damit gemeint!

    vG Berthold

    Hallo Luna!

    Da Du U25 bist, wirst Du kein ALG II erhalten! Zudem wird die ARGE prüfen, in wie weit Deine Eltern an Dich Unterhalt zahlen müssen. Kommt auf deren Einkommen an.
    Dein Einkommen aus Teilzeit + Unterhalt könnte es möglich machen, dass Du Dir eine eigene Wohnung nehmen kannst.

    vG Berthold

    Hallo Aiden!

    Dauernde Lärmbelästigung ist gesundheitsgefährdend und das brauchst Du Dir nicht bieten zu lassen. Das sich die Behörde (ARGE) wehrt, Dir einen Umzug zu genehmigen, kann ich nachvollziehen, weil die Möglichkeiten, welche Dir das Mietrecht bietet, von Dir nicht ausgeschöpft wurden.

    Du könntest Deinen Nachbarn zwar auf "Unterlassung" verklagen, aber ob das auf Dauer das gewünschte Ergebnis bringt, bei jemandem mit Alkoholproblemen, bleibt dahingestellt.

    Ich an Deiner Stelle würde mich an den Vermieter wenden, schließlich ist dieser für die Wohnqualität im Hause verantwortlich.

    Nutze doch bitte mal die folgende URL, da steht einiges über Dein Problem:

    http://www.internetratgeber-recht.de/MietrechtAllgemein

    vG Berthold

    Hallo nico!

    Gegen diesen Bescheid solltest Du dringend Widerspruch einlegen!
    Die ARGE darf die Übernahme dieser Kosten nicht verweigern!

    Das Sozialgericht Frankfurt beschäftigte sich mit einem Fall, in dem eine Nebenkostennachzahlung von 2006 erst am 24.09.2008 bei der Behörde eingereicht wurde.
    Es müsse damit gerechnet werden, dass bei Erlass eines Bewilligungsbescheides nach Ablauf eines Kalenderjahres auch eine Nebenkostenabrechnung fällig wird. Aus diesem Grund sei das Amt verpflichtet, die Kosten zu übernehmen. Dabei ist es egal, ob der Sozialleistungsempfänger bereits die Nachzahlung selbst getragen hat und die Nebenkosten-Rechnung erst dann eingereicht hat.
    Sozialgericht Frankfurt, AZ: S 26 AS 1333/07

    Einzig eventuelle Nachzahlungen die Warmwasser-Aufbereitung betreffend, wirst Du selbst tragen müssen.

    vG Berthold

    Hallo sera!

    Ich stimme Clownfish zu, dass 90 qm bei 3 Personen entschieden zuviel sind, aber da die neue, größere Wohnung billiger ist, als die vorhandene, wird nicht selten ein Auge zugedrückt.
    Allerdings wird die ARGE die Neben- und Heizkosten einer angemessenen Wohnung bis 75 qm zugrunde legen und für eventuelle Nachzahlungen nicht aufkommen wird!

    vG Berthold

    Hallo Hartz4student!

    € 351 bekommst Du, wenn Du alleine lebst... in Partnerschaft nur € 316!
    Aufgrund der sich für Dich zum 1. März ergebenden Lage wirst Du kaum Unterhalt für Deine Tochter bezahlen können. Diese bekäme dann (je nach Alter) UVG.

    vG Berthold

    Hallo Sera!

    Ihr bekommt für die neue Wohnung maximal den Betrag, den die ARGE für die jetzige Wohnung bezahlt.
    Die Umzugskosten werdet ihr allerdings selbst tragen müssen, da für den Umzug kein zwingender Grund vorliegt.

    vG Berthold