Posts by Marcus

    Ja natürlich. Ab deinem Einzug ist relevant. Da kann man natürlich schon kalkulieren.
    Aber in der Praxis wird das schon so gemacht, daß, wenn die Kalkulation plausibel ist, sie so erstellt wird, daß die Angemessenheit gegeben ist. Darf natürlich nicht realitätsfremd sein.


    Gut, wenn die aktuelle Kalkulation darauf basiert, daß die älteren Herrschaften jeden Tag heiß baden, 27 Grad Wohnraumtemperatur bevorzugen und so weiter, ja dann kann man durchaus damit argumentieren, daß einem 21 Grad reichen, statt täglich zwei mal baden einmal Duschen, und damit die Grundlage für die Heizkostenkalkulation dann entsprechend niedriger ausfallen.

    So kann man das sehen .. selbst die Garage wurde beheizt, deshalb die hohen Kosten.
    War rückblickend gesehen wohl ein Fehler, die Heizkosten des Vormieters anzugeben.


    Ok, vielen dank für deine ausführliche Hilfe .. mal wieder :)

    Überleg mal selbst; die Kommune wählt natürlich den Modus, wo sie besser wegkommt. Warum also von der Möglichkeit der Gesamtangemessenheit Gebrauch machen, wenn durch die Nichtanwendung die Kriterien der Angemessenheit nicht zutreffen.
    Als kommunaler träger würde ich da auch nur das anwenden, wo ich besser wegkäme. Und so lange die verbraucherfreundlichere Regelung nicht bindent (zwingend anzuwenden ist), läßt man das. Ich kenne keine Stadt oder Kommune, wo die Gesamtangemessenheit Anwendung findet.

    Ich verstehe das schon, aber trotzdem ist das dumm. Finde mal ne Wohnung über 115m², die NUR 450€ Kaltmiete kostet.


    Hätte ich jetzt also 2 Mietangebote vorgelegt, einen mit gesamt über 1100€ Warmmiete (in welchem die Heizkosten angemessen sind) und eines wie in meinem Fall über 856€, hätte ich die zustimmung für die 1100€ Wohnung bekommen, aber die über 856€ wäre abgelehnt worden, oder hätte man sich da für die günstigere endschieden?
    Da darf man garnicht drüber nachdenken :D


    Vielen dank für deine Mühe und Hilfe!!!

    2. Und ja, natürlich, es muß dann ein geänderter Vorauszahlungsbescheid her. Den bekommt dann in Kopie das JC. Für die Heizkosten sind in deinem Falle die Stadtwerke zuständig.




    3. Warum mußte der Vermieter die Heizkosten angeben? Auf welcher Grundlage? Wie sieht denn der Mietvertrag aus? Was steht dann zu den Heizkosten?

    zu 2. Also gehe ich morgen zu den Sadtwerken und kann einen geänderten Vorrauszahlungsbescheid anfordern, obwohl der alte Mieter z.Zt. noch seine monatlichen Abschläge zahlt bis zu unserem Einzug?


    zu 3. Die wurden im Mietangebot vom Vermieter so angegeben, auf Grundlage der monatlichen Beiträge des Vormieters.
    Aber dem Mietangebot wurden die Abschlagsabrechnungen in Kopie des letzten jahres beigefügt.

    https://www.haufe.de/oeffentli…sk_PI13994_HI9706329.html


    Das nur wegen dem allgemeinen Interesse: Die Berücksichtigung der Gesamtangemessenheitsgrenze ist eine "Kann" Bestimmung. Natürlich wird keine Gemeinde oder Stadt davon Gebrauch machen. Ist ja auch logisch. Siehe Beispiel hier. In sofern sehe ich auch durch die Novellierung bei einem Rechtsstreit keine Aussicht auf Erfolg. Die Stadt darf das anwenden, muß aber nicht.


    Die Städte und Kommunen profitieren eben davon, daß jeder der Einzelposten für sich genommen, die Angemessenheitsgrenzen nicht überschreiten sollen.

    Danke für den Link!
    Da steht doch aber ..


    Daraus folgt, dass eine Überschreitung der Angemessenheitsgrenze bei den Aufwendungen für die Unterkunft durch eine entsprechende Unterschreitung der Aufwendungen für die Heizung aufgefangen werden kann und umgekehrt. Im Ergebnis werden den Leistungsberechtigten damit mehr Gestaltungsmöglichkeiten eingeräumt.

    Warum findet das bei mir keine Anwendung, unsere BG liegt ja 340€ unter den Angemessenen UK und nur 80€ über den Angemessenen Heizkosten![i][/i]

    Rechnet denn der Vermieter die Heizkosten ab oder gibt es einen Energievertrag des Mieters mit den Stadtwerken??


    Wenn der Vermieter abrechnet, denke ich kann man das so schreiben.


    Wenn aber ein Vertrag des (Vor)Mieters mit den Stadtwerken vorliegt, dann würde mich als JC das Schreiben des Vermieters nicht interessieren.

    Ja, Vormieter bezw Besitzer hat einen Vertrag mit den Stadtwerken, die Abschläge bezw die Abrechnung des letzten Jahres liegen dem JC vor.
    Was dann tun? Die Dame am Telefon meinte, das es reicht ein Schreiben des Vermieters einzureichen, bezw zum Widerspruchtermin mitzubringen.


    Dann würde ich den Vertrag des Vormieters so nicht akzeptieren. Wenn der Mieter wechselt, muß auch in so einem Fall der Vertrag angepaßt werden.


    Was rechtswirksam ist, einen aktuellen Vorauszahlungsbescheid des Gläubigers vorlegen. Ist es der Vermieter, vom Vermieter, sind es die Stadtwerke, dann von denen.

    Wir können, aufgrund der Kündigungsfrist zum 01.03.19 umziehen. Kann ich da jetzt schon bei den Stadtwerken vorsprechen, damit sie mir einen Vorauszahlungsbescheid ausstellen?
    Der Vermieter musste doch die Kosten im Mietangebot für Heizung etc angeben, wenn er bestätigt, das diese vom Vorbesitzer stammen und wir deutlich weniger verbrauchen sollte das nicht reichen?

    Ich habe jetzt nochmal mit dem JC telefoniert, die nette Dame meinte, das es reicht ein schreiben vom Vermieter einzureichen, in dem der Vermieter bestätigt, das die Heizkosten auf diese 193€ pro Monat gesenkt werden und ich dieses vor Umzug den Stadtwerken melde und das schreiben über die monatlichen Abschläge dem JC nachreiche.


    Reicht es, das Schreiben vom Vermieter formlos einzureichen, da es ja von Privat ist?
    Folgendes habe ich mal schnell vorbereitet.



    Die angegebenen Heizkosten in Höhe von 273€ stammen, wie anhand der eingereichten Abrechnungen zu sehen ist, von Herrn XYZ.
    Die Heizkosten für Familie XYZ werden auf 193€ pro Monat angepasst.


    Reicht das so und der Vermieter muss nur noch Unterschreiben?


    Danke für die Hilfe und vG
    M.

    Ich würde da erstmal mit den Stadtwerken reden, ob die nicht, anstatt sich an den Vormietern zu orientieren, einen realistischeren Abschlag ansetzen würden. 273 Euro monatlich für Gas ist schon 'ne Hausnummer.

    Danke für deine antwort ..
    Wie erwähnt altes Pärchen, welches nur am Dauerheizen war!


    Genau das habe ich mir auch gedacht, einfach die Heizkosten auf diese 193,58€ anpassen und das JC gibt Grünes Licht.
    Die Abschlagshöhe sollte doch von mir selbst bestimmt werden können bei den Stadtwerken oder nicht? Die geben doch nur eine Vorgabe?


    Danke und vG
    M.

    Das Thema hat hier -> Ab wann zählt ein Kind als Person? angefangen, der Übersichthalber mache ich aber ein neues Thema auf.


    Ja, wie der Titel schon sagt, wurde mein Antrag abgelehnt, was sich mir aber nicht so wirklich erklärt.


    Das Mietangebot, welches wir eingeholt und eingerreicht hatten, war für eine 115 m² Unterkunft für 7 personen
    Unterkunftskosten 583,00 € (450 Miete + 133,00 NK)
    Heizkosten 273,00 € (Die angegeben Heizkosten .. Gas .. sind die des Vormieters, ein altes Pärchen, welche wirklich SEHR viel geheizt haben, wir sind da eher sehr sparsam! (Bisher haben wir mit 6 Personen nicht mal den durchschnitt eines 4 personen Haushalts erreicht und das JC hat bisher immer von uns wiederbekommen, statt Nachzuzahlen!)
    Ingesamt sind das also 856,00 € Warm


    Vom JC kam
    Unterkunftskosten, angemessen 920,70
    Heizkosten, angemessen 193,58
    Insgesamt also 1114,28 €


    Kann mir mal jemand den Sinn erklären?

    Wir finden einen Wohnraum, hier im Umfeld der Kinder, was wirklich Glück ist, mehr als angemessen ist und fast 300€ günstiger als uns zu steht und die lehnen ab wegen 80€ zuviel Heizkosten, die wohlgemerkt der Vormieter verbraucht hat und nicht wir!
    Was kann ich jetzt dagegen tun?
    Ich weiß Widerspruch einlegen und am besten zur Niederschrift oder was würde das Forum raten?


    Danke und viele grüße
    M.


    ...Eine Bearbeitungszeit für einen Neuankömmling, also das er in die BG mit einbezogen wird, dauert wie lange? Bei mir im Fall habe ich die Geburtsurkunde ca 1 Woche nach Geburt abholen können und am nächsten Tag 13.01. persönlich im JC eingerreicht, welche, wie mir am Telefon bestätigt wurde, am 25.01. ankam, im Haus also fast 2 Wochen unterwegs. Wiederum bekame ich eine Neuberechnung nach einigen Anrufen im Service Center erst am 06.05.! D.h. nach über 3 Monaten. BUT Anträge (Sportverein) dauern, wie ich hier anhand eines Schreibens vorzeigen kann schonmal 10 Monate ...

    Hier .. aber bei den ganzen Texten kann man es schonmal übersehen.
    Rückwirkend ab Geburt gabs es Änderungsbescheide.

    Mir fiel noch auf, daß die Erweiterung der BG auf 7 Psrsonen erst durch das Mietangebot vom JC realisiert wurde. Natürlich ist bei der Ermittlung des Bedarfs nunmehr auf 7 Personen ab Geburt des Kindes abzustellen.


    Es müßten da eigentlich geänderte ALG II Bescheide ergangen sein. Ist dem so? Falls nicht, muß der Bedarf ab Geburt des Kindes neu berechnet und beschieden werden.

    Ja, der kam wie weiter oben erwähnt am 06.05. also über 3 Monate nach Geburt. Die Geburtsurkunde liegt aber schon seit 25.01. dem JC vor, wie mir auf telefonische Nachfrage gesagt wurde.

    Deine Angaben betreffen den neuen gewünschten Wohnraum? Ich gehe mal davon aus, daß er für 7 Personen nicht zu teuer ist.
    Es ist der Wohnraum relevant. Oder mietet ihr das Haus?

    Wir würden da zur Miete Wohnen.
    Diese Werte sind für das Haus > 180qm Gesamtfläche - 115qm Wohnfläche .. 450€ Kaltmiete + 133€ Betriebskosten + 273€ Heizkosten = Gesamtmiete 956€

    Ja, eine Überbelegung ist ein anzuerkennender (wichtiger) Grund. Hierfür aber gibt es gesetzliche Regelungen.


    https://www.promietrecht.de/Be…ele-Mitbewohner-E1430.htm


    Das ist aber nicht vom "Gefühl" abhängig. Wie viele Quadratmeter Wohnfläche habt ihr denn zu siebent ?

    Aktuell 81qm .. das Haus hätte dann 115qm - 450€ Kaltmiete + 133€ Betriebskosten + 273€ Heizkosten = Gesamtmiete 956€ .. die angegeben Betriebs- bzw Heiskosten sind das was der Vormieter gezahlt hat bzw zahlt.
    Ps. Danke für den Link!

    2. Geburtsurkunde als Kopie wäre ausreichend. Das Original ist dein Eigentum. Die Kopie können sie behalten.


    3. Ja gut, wenn durch den Schimmelbefall auf Grund baulicher Mängel Sanierungsbedarf besteht, i.V. vielleicht auch damit verbundene gesundheitlichen Einschränkungen, sollte die Genehmigung kein Problem sein.


    Aber, wie du gerade schreibst, möchte das JC den Schriftverkehr mit dem Vermieter in Kopie zu den Akten nehmen. Das dient als Nachweis. Damit muß gerechnet werden. Es geht darum zu prüfen und herauszufinden, weshalb denn nun wirklich der Umzug angstrebt wird. Weil, du schreibst:

    2. Sorry vergessen zu erwähnen, ich hatte eine Kopie Der GU eingereicht. Nachdem Originale schonmal verschwunden sind oder kaputt (Drucker gefressen) zurück kamen, habe ich IMMER Kopien eingereicht, woraufhin man ja seit einiger Zeit sowieso hingewiesen wird.


    3. Aber der Hauptgrund ist doch nicht ausschließlich der Schimmel, sondern wie ich in meinem Schreiben erwähnt habe der viel zu kleine Wohnraum, der schon vor dem Zuwachs zu klein war .. wir sind aber klargekommen.


    Es gibt keinen Schriftverkehr! Der Vermieter war einmal vor Ort (denen ist das Problem natürlich bekannt) und hat sich das Problem angschaut, woarufhin kurze Zeit später der Hausmeister kam und die Wände quasi mit Antischimmelmittel (Chlor) getränkt hat und ne riesen Sauerei hinterlassen hat. Seitdem habe ich mir öfters Antischimmelfarbe beim Vermieter abgeholt und das Problem selbst beseitigt.
    Der Umzug wird wie erwähnt, durch den viel zu kleinen Wohnraum angestrebt. So steht es auch im schreiben an das JC.

    Die Bearbeitungszeit hängt nicht davon ab, ob der Gesetzestext oder die Angabe der Rechtsnorm beigefügt wird.


    Anderenseits, es ist auch nicht schädlich, das zu tun. Frage, was ist der zweite Punkt? Betriebskostenabrechnung, -vorauszahlung, Mietanpassung etc.??

    Weder noch .. ich hatte als Umzugsgrund den viel zu kleinen Wohnraum angegeben und dazu noch geschrieben, das die Wohnung hier im Block zur Kalten Jahreszeit IMMER vom Schimmel befallen werden. Das JC bezieht sich im Punkt zwei nur auf den Schimmel und das ich den Schimmel als Hauptgrund angegeben hätte (was so nicht stimmt) und ich sollte doch Nachweise wie Schriftwechsel in Kopie nachreichen etc.
    Gut, gebe ich das dann so wie oben erwähnt an "§7 SGB II Nr. 3 Absatz 4"?


    Ja, schick ist es schon, daß das JC sich nun um deine Angelegenheit kümmert. Es handelt nach Recht und Gesetz, da ist es notwendig, alle Einzelheiten zu berücksichtigen ;) .
    Oder magst du, wenn du etwas zu bezahlen hast, eine Rechnung mit einigen Unbekannten?

    Natürlich nicht, aber hier im JC, was nicht nur mir so geht, ist es teilweise nicht nett.
    Eine Bearbeitungszeit für einen Neuankömmling, also das er in die BG mit einbezogen wird, dauert wie lange? Bei mir im Fall habe ich die Geburtsurkunde ca 1 Woche nach Geburt abholen können und am nächsten Tag 13.01. persönlich im JC eingerreicht, welche, wie mir am Telefon bestätigt wurde, am 25.01. ankam, im Haus also fast 2 Wochen unterwegs. Wiederum bekame ich eine Neuberechnung nach einigen Anrufen im Service Center erst am 06.05.! D.h. nach über 3 Monaten. BUT Anträge (Sportverein) dauern, wie ich hier anhand eines Schreibens vorzeigen kann schonmal 10 Monate. :)


    Was schreibt der Vermieter denn?Ich hatte Dich so verstanden, dass er doch in seinem Mietangebot bereits sieben Personen angegeben hat.

    Das Mietangebot musste nochmal überarbeitet werden, es hat sich ein Zahlendreher eingeschlichen und es war nicht mehr ersichtlich für das JC. Verständlich, das es nochmal Ausgefüllt werden musste.
    1. Der Zahlendreher
    2. Die Personen - Was mir ein Rätzel ist, da wie erwähnt die Urkunde am 25.01. angekommen ist.
    3. Der Schimmel als Hauptgrund meines Umzugs.

    Warum willst Du mit Paragrafen kommen, wenn du einfach nur klarstellen willst, dass ihr nun 7 Personen statt 6 seid?

    Weil ich hoffe dass das ganze dann ein wenig schneller geht .. ich möchte nicht im Winter umziehen.
    Zudem wurde das Kind gleich nach der Geburt, in Form der Geburtsurkunde beim Jobcenter gemeldet und trotzdem kommen die mit "differenz" erklären, entweder ist es Schickane, wioe so häufig hier im JC (im schreiben ging es nicht nur um die 6 bzw 7 Personen, sondern noch um einen anderen Pkt.) oder die kennen Ihr Paragraphen nicht.
    Haben hier zudem 3 Monate Kündigungsfrist .. dh ich kann wenn, ich im Juni noch antwort erhalte, im Oktober umziehen.


    Trotzdem danke für deine Antwort!