Posts by MrSippi

    In einer Kinderkrippe werden die ganz kleinen, bis 3 Jahre, betreut. Kindergarten geht dann ab 3 Jahren.


    Man muss ja nicht deshalb in den ersten 3 Jahren nicht arbeiten, sozusagen als Belohnung, nur weil man ein Kind hat, sondern weil man dieses betreut. Welchen Grund gibt es also, ein Sabbatjahr zu finanzieren, während das Kind in einer Einrichtung betreut wird?

    Die Überschrift ist unpassend. Wenn dein Partner zuviel verdienen würde, hättet ihr ja kein Problem ;)


    Ich habe im Internet gelesen dass er nicht zwingend für mich aufkommen muss, was er auch nicht tut

    Das wird sich dann wohl bald zeigen. Wie wird er reagieren, wenn du deinen Anteil an den Wohnkosten nicht mehr tragen kannst oder wenn es bei dir nur noch zu Nudeln reicht, er aber z.B. lieber 'ne Pizza essen möchte. Lässt er dich dann hängen oder teilt er dann eben doch, übernimmt sozusagen Verantwortung für dich und steht für dich ein?


    Im übrigen könnte er einen Teil seiner Ausgaben für dich wiederum steuerlich absetzen.
    Wie mainzerin schon schrieb, für den Anfang wäre ein Minijob ja schon mal nicht schlecht.

    Kein Grund, sauer zu sein. Wenn es keine ärztlichen Diagnosen gibt, ist es deine subjektive Selbsteinschätzung = gefühlt. Der eine empfindet seinen Zustand als akuten Burnout, für einen anderen könnte es "nur" leichte Erschöpfung sein. Der eine meint, eine Depression zu haben, für einen anderen könnte der gleiche Zustand nur ein "ich bin schlecht drauf" sein.
    Ohne, dass deine gesundheitlichen Probleme dokumentiert sind, wird es halt schwerer. Andererseits hast du ja immer noch die Möglichkeit, dies nachzuholen. Wäre sowieso wahrscheinlich mal langsam an der Zeit, damit anzufangen.



    Ich finde es echt mied von ihm quasi die Bedingung zu stellen das ich mich mit ihm treffen muss damit er mich unterstützt . Er schrieb es gäbe verschiedene Möglichkeiten die er persönlich mit mir besprechen wollen würde.

    Was soll es da für verschiedene Möglichkeiten geben? Entweder du hast noch Anspruch, dann soll er zahlen oder du hast keinen Anspruch mehr, dann soll er sich mopsen. Das Prinzip "hab mich wieder lieb, dann zahle ich trotzdem" funktioniert nicht so wirklich und führt mit Sicherheit nicht zu einer normalisierten Beziehung.

    Natürlich ist es richtig, dass man das, was man mit rumschleppt, aufarbeiten muss. Aber ob da der Kontakt oder die Auseinandersetzung mit dem Mitverursacher unter diesen Umständen und zu dieser Zeit unbedingt angesagt ist, möchte ich mal anzweifeln.
    Vorrausgesetzt die Geschichte war wirklich so ernst und die daraus resultierenden gesundheitlichen Probleme waren wirklich nicht nur gefühlte, wie Fate das so schön schrieb, sehe ich weder Sinn noch Notwendigkeit darin, als "Kind" mehr Grösse zu zeigen als der Vater. Jahrelang gab es keinen Kontakt, viel Zeit auch für den Vater sich den ein oder anderen Gedanken zu machen. Die wird er aber wohl nicht so recht dazu genutzt haben. Stattdessen ist die erste Amtshandlung dem Sohn/ der Tochter zu erklären, dass der Unterhaltsanspruch längst verwirkt ist (wo bleibt da die Frage nach dem Warum?) und die zweite, sich aber grosszügig zu Verhandlungen bereit zu erklären, unter der Vorraussetzung das....


    Ich sehe es wie Turtle


    Nimm dir einen Anwalt.


    Eine Besserung der Situation wird erst nach Ablauf der Elternzeit in drei Jahren eintreten. Dann wird sie in der Lage sein, wieder voll zu arbeiten und ggfs. eine eigene Wohnung zu bewohnen.

    Ist ein bisschen dramatisch formuliert. In der Lage wird sie dazu schon etwas früher sein. Es gibt bei uns so was, das nennt sich Kinderbetreuung. Darauf hat man inzwischen sogar einen Rechtsanspruch.

    Das ist tatsächlich so. Um Wohngeld zu bekommen, brauchst du ein Mindesteinkommen. Das Wohngeld ist ja nur ein Zuschuss, deckt also die Wohnkosten nicht. Also wird erst mal geguckt, ob du mit deinem eigenen Einkommen und dem Wohngeld überhaupt deinen Bedarf decken kannst.


    Google mal nach Wohngeld/Plausibilitätsprüfung.

    Ja, wir sind beide Hauptmieter, das ändert aber an der Problematik einfach nichts, wenn ich nicht gehen will, dann kündigt er,

    Kann er aber nicht. Ihr könnt nur gemeinsam kündigen, da ihr beide Hauptmieter seid.
    Aber, im ersten Beitrag hast du geschrieben, dass du nicht die volle Miete gezahlt bekommst. Hast du da nicht irgendwann eine Kostensenkungsaufforderung bekommen? Mehr brauchst du doch dann nicht.



    Ich finde es übrigens seltsam, dass man die Familie von Hilfeempfängern dazu verdonnern will/soll, bei einem Umzug zu helfen, aber das ist nur meine Meinung.

    Andersrum wird ein Schuh draus. Jemand, der seinen Umzug nicht finanzieren lässt, sondern selber finanzieren muss, sieht zu, dass es preisgünstig wird. Es gibt reichlich Alternativen zu einem Umzugsunternehmen.

    In erster Linie wird aber wohl die Rundum-Finanzierung eines Umzuges angestrebt.


    Die WG soll aufgelöst werden, für sie und Kind allein ist die Wohnung aber zu teuer. Auf eine Kostensenkungsaufforderung will/kann sie aber nun auch nicht warten, weil der WG-Partner vielleicht doch in der Wohnung bleiben will.
    Wie ist der Mietvertrag überhaupt gestaltet ist. Beide Hauptmieter oder Hauptmieter und Untermieter? Bei Variante 1 wäre der Umzug z.B. eben nicht erforderlich, sondern nur gewünscht.


    Ein bisschen blöde (sozusagen Trick 17 mit Selbstverarsche) wäre es natürlich, wenn sich nicht eine WG auflöst, sondern sich ein (inoffizielles) Paar trennt. Trennung wäre ja nun ein Umzugsgrund

    Ist ja klar, dass man dann nicht einfach blind zahlt, das schreit ja nach Willkür.

    Ist aber auch klar, dass man dann das Geld wenigstens zur Seite legt.

    Frage 1: Hat man kein recht auf eine Auflistung der gezahlten und bereits getilgten Leistungen? Vorallem wenn man 3 unterschiedliche Summen genannt bekommen hat.....

    Vielleicht mal die Bescheide durchblättern und einfach selber rechnen?

    Frage 4: Werden Zahlungen wegen anderen Schulden beachtet bei der Berechnung der Raten?

    Nein.


    Jetzt kam im Januar eine weitere Mahnung, als wäre nie etwas passiert. Diesmal wurde aber auf seine erneute Antwort reagiert: Er bekommt keinen Termin, es wurde nochmal alles geprüft und Summe X sei nun die richtige. Er soll sich innerhalb einer Woche melden, was er zurück zahlen kann.

    Und, hat er sich gemeldet? Wir haben jetzt März.

    Ich habe mich vor ein paar Tagen arbeitslos gemeldet.
    Nun erfahre ich zum ersten mal was es heißt in diesem System ganz unten zu stehen.


    Ja, ein ganz furchtbares System, in dem man nur 25 Jahre lang die Möglichkeit serviert bekommt, sich selbst zu finden und die Ausbildung zu absolvieren, die man möchte.


    Du hast dich arbeitslos gemeldet, also ist es primäre Aufgabe, dich in Arbeit zu bringen. Da du bisher nichts besonderes vorweisen kannst, eben in so gut wie jede Arbeit.


    Möchtest du jetzt lieber doch noch mal eine Ausbildung starten - ausgerechnet eine, in der man nicht nur keine Ausbildungsvergütung bekommt, sondern für die man sogar noch zahlen muss, musst du selber sehen, wie du das gebacken kriegst.
    Aber auch dafür gibt es in diesem furchtbaren System Möglichkeiten z.B. Abend-, Wochenend-, kombinierte Fern- und Präsenzlehrgänge. Die kann man prima mit Erwerbstätigkeit verbinden und man erreicht sein Ziel.

    Das Problem ist, dass du Blödsinn schreibst. Wenn Alexandra ihr Vermögen innerhalb kürzester Zeit verbraten oder verschenken würde, würde sie ihre Hilfebedürftigkeit vorsätzlich herbeiführen. Dann würde die Bewilligung von Grundsicherung nicht ein solcher Selbstläufer, wie du ihn hier suggerieren möchtest.

    In Anbetracht der Tatsache, dass er/sie ja nun schon ein paar Tage weiss, dass der 25. Geburtstag (und damit die erste eigene Wohnung in Sicht) bald endlich erreicht ist, hätte die Planung längst starten können.
    Ich hatte mal die Illusion, dass diese Erstausstattung das ergänzen soll, was man noch nicht hat. Inzwischen geht es andersrum.

    Fragen über Fragen:
    Wofür brauchst du Umzugskosten, wenn du keinen eigenen Hausstand hast? Und warum hast du keinen mehr, wenn du wieder bei deinen Eltern eingezogen bist?
    Hast du überhaupt schon eine Wohnung am Arbeitsort in Aussicht?

    Deine volle EMR besagt lediglich, dass die Gutachter dein Leistungsvermögen auf unter 3 Std. täglich einschätzen. Das bedeutet aber nicht, dass man dir damit ein Arbeitsverbot auferlegt hat. Wenn du meinst, du kriegst es gebacken, kannst du natürlich jederzeit einen Vollzeitjob annehmen. Wenn du damit über die 450,- Hinzuverdienstgrenze kommst, wird die Rente entsprechend gekürzt oder ruht eben.
    Allerdings könnte es auch gut sein, dass man dir die Rente dann irgendwann ganz entzieht und wenn du später auf den Trichter kommst, eigentlich packe ich es ja doch nicht, dann hast du ein Problem und alles geht von vorne los.



    Mit der andern Version, ohne Amtgeld-Bezug, dürfte ich 450 dazu verdienen, ohne Abzüge, aber das wäre dasselbe, minus Miete, auch kein nettes merkbares PLUS!

    Da hilft dann evtl. Wohngeld.