Beiträge von Perle

    Meine Frage:


    Auf welcher Grundlage ermittelt ihr die Wohnfläche? Wir stützen uns in der Regel auf die Angaben des Kunden. In Zweifelsfällen oder Fällen, in denen die Angemessenheit knapp werden könnte, schicken wir unseren Außendienst zum Nachmessen raus.


    Wird von euch ein (von der Baubehörde bestätigter) Wohnflächennachweis / Flächennutzungsnachweis angefordert? Grundsätzlich oder nur in bestimmten Fällen? z. B. bei ausgebauten Kellerräumen oder Um- und Ausbauten des Hauses? Die Frage wäre in diesen Fällen ja, ob solche Räumlichkeiten heute bzw. bei Verkauf als Wohnfläche deklariert werden dürften.

    Hallo,

    ich habe als Leistungsträger übergegangenen rückständigen Unterhalt nach § 33 SGB II vom Unterhaltspflichtigen gefordert. Er will diesen Rückstand in Raten zahlen, leistet aber keinen laufenden Unterhalt,

    Zur Zeit laufen monatlich neue Forderungen auf, es ist jedoch fraglich, ob die Bedarfsgemeinschaft (aufgrund Arbeitsaufnahme) weiterhin im Bezug bleiben wird.

    Ich würde ihm empfehlen zunächst laufend zu zahlen...
    Wäre es aber grundsätzlich möglich, dass übergegangene Ansprüche zurückgezahlt werden "ohne laufende Zahlung"?

    Danke...
    Gruß Perle

    Wenn du noch andere verwertbare Vermögensgegenstände hast, musst du die erst verbrauchen, wenn der Bausparer bestehen bleiben soll.


    Sollte der Bausparer allerdings die einzige Vermögensposition sein und den Freibetrag übersteigen (wovon ich hier einfach mal ausgehe), besteht die Möglichkeit die Gesamtbausparsumme zu teilen. Damit wird ein Teil des Bausparvertrages zuteilungsreif und kann anschließend verbraucht werden (ggf. ist in der Zeit bis zur Auszahlung eine darlehensweise Gewährung des SGB II vorzunehmen und anschließend das Darlehen mit der Auszahlung zu begleichen). Der andere Teil läuft weiter wie der bisherige Bausparvertrag, jetzt nur gemindert um den herausgelösten Teilbetrag in Höhe des übersteigenden Vermögens!


    Lass dich vorher aber unbedingt vom Bankberater informieren, da eine Teilung immer Gebühren kostet, weil der neue "Teilvertrag" wie ein Neuvertrag gehandelt werden kann (zumindest verlierst du dann nicht den Anspruch auf die bisherige Vertragsinhalte des Bausparers, wie z.B. höhere Zinsen oder bessere Darlehenszinsen).