Posts by Schnuppertaucher


    Hi, und danke... werde mich dann rechtzeitig dort melden.
    Wie ist das denn dann mit dem erhöhten Kindergeld...läuft das einfach weiter...oder fällt es weg und wird durch den Harz IV Satz getragen?


    Interessant wäre welche Leistungen von aktuell Harz IV beziehenden beantragt und bewilligt wurden.


    Oder kann man Pauschal sagen es gibt nur 1x im Monat den errechneten Harz IV Satz aufs Konto und das wars.


    Es ist totales Neuland und man möchte gerüstet sein...denn es gibt zu viele Gruselmärchen von Bürokratie, verzögerten Leistungen und unnötige Verarmung (teilweise durch Unwissenheit..."ach, hätte ich das nur gewusst...")


    Wie war das mit der GEZ... falls man sich da nicht kümmert zahlt man gnadenlos weiter und von rückwirkend wollen die glaube ich nichts hören...
    Gibt es sonst noch solch ähnliche situationen...?


    Das Thema mit der neuen Waschmaschine ist glaube ich gegessen...
    Wie schaut es beim Zahnarzt aus...notwendige Arbeiten die aber eine Eigenbeteiligung verlangen...Sprengt man da das Dispolimit und wartet bis der Insolvenzberater klopft oder gibt es da auch Möglichkeiten und Antrag XY.


    Wie schaut es mit rechtschutz aus...man sagte mir es gibt wohl einen Rechtsbeistand im Falle von Harz IV. Könnte men sich die Jährlichen 150 € Rechtschutzversicherung sparen?


    Hier geht es nicht nur ums Ausloten...sondern für bzw. im Ernstfall Kosten sparen und optimieren um zu überleben.


    Danke schon mal und wie gesagt...dies ist nicht nur für mich sondern könnte auch anderen "ahnungslosen" auf die Sprünge helfen...

    Lieber Leser,
    aktuell befinde ich mich in der Arbeitslosigkeit und erhalte zusätzlich zum ALG-I seit Eintritt in die Arbeitslosigkeit auch Wohngeld. Die Bewilligung hierzu beruht auf meinem Status „bedürftig“…was so viel bedeutet wie…“mein Arbeitslosengeld reicht nicht aus“.


    So weit so gut. Nun erfahre ich Monate später dass wir bedingt durch die "Bedürftigkeit" auch Anspruch auf erhöhtes Kindergeld für unsere Tochter hätten. Dies musste ich leider erst durch einen Bekannten erfahren und nicht durch die offiziellen Stellen. Da dies nun eine Sozialleistung ist, besteht keine Möglichkeit der rückwirkenden Auszahlung, dies hätte meinem dunkelroten Kontostand sehr geholfen.


    Ich finde es schade dass hier nicht aufgeklärt wurde bzw. dass es keine offizielle Stellen gibt die sich die persönliche Situation betrachten und rechtzeitig informieren welche Möglichkeiten es gibt und beraten wie man aus seiner Situation die vielfältigen angebotenen Unterstützungen wahrnimmt.
    Was läuft automatisch, was muss man wo beantragen?


    Situation: Vater, Mutter, Kind (14), zur Miete.
    Angenommen der Arbeitslosenanspruch endet in zwei Monaten. Wie vollzieht man den Wechsel zum Hartz IV am geschicktesten. Wo beantragt man was, und wer kann einem sagen welche Zusatzleistungen noch infrage kommen.


    Vielleicht gibt es jemanden oder kennt jemanden der kürzlich die gleiche Situation durchlebt hat und einen ähnlichen Familienstand hat.
    Es wäre nett vielfältige & ausführliche Möglichkeiten zu erhalten. Ob diese dann infrage kommen steht auf einem anderen Blatt, aber zumindest weiß man dass es sie überhaupt gibt und kann für sich nachhaken.


    Ich bedanke mich vorab und hoffe das auch weitere Betroffene an diesem nennen wir es „Ausloten der Möglichkeiten“ einen Nutzen finden können.
    PS: Ein Job ist natürlich die beste Lösung, wenn dies allerdings ausbleibt muss man trotzdem schauen wie das Essen auf den Tisch kommt. Also bitte keine gut gemeinten „…sucht Euch einen Job“ antworten.

    Quote from ubu;155065

    Wo wäre das Problem ?
    Wenn deine Stadt das Grundstück zu Bauland ausweist, und hierdurch würde der Wert erheblich steigen - verkauf das Gelände (bringt dann mehr Geld ein als jetzt), und von dem Erlös stellst du deinen Lebensunterhalt sicher.
    Sollte es soweit kommen, wäre ggfs. eine darlehensweise Gewährung der Hilfe möglich, wenn der Verkauf nicht so schnell über die Bühne gehen kann.


    Und warum gehst du davon aus, dass du in elfeinhalb Monaten immer noch arbeitslos bist ? Zudem könnte auch deine Frau einen Job annehmen - schließlich ist euer Kind nicht mehr im Kleinkindalter.


    Ich finde es immer wieder beeindruckend, wie sich manche Menschen hier schon ein Jahr vor der eventuellen Inanspruchnahme von SGB II-Leistungen Gedanken darüber machen, wie man Vermögen so sichern kann, dass es keine Auswirkung auf die Höhe von (in Zukunft möglicherweise zu gewährenden) Sozialleistungen hat, andererseits aber keine Gedanken dahingehend gemacht werden, wie man diesen Sozialleistungsbezug aktiv verhindern kann, z.B. durch Arbeitsaufnahme.


    Hallo & danke !


    Genau solche Antworten hatte ich mir hier erwartet. Es ist wirklich noch viel Zeit bis es möglicherweise ernst werden könnte. Ich nenne es mal Vorbeugung. Horte genügend Geschichten bei denen erst "kurz vor 12" in Aktion getreten wurde und aufgrund von unwissenheit Fehlentscheidungen getroffen wurden. Dies wollte ich uns ersparen.


    Natürlich wird meine Frau auch aktiv werden können...da hätte ich schon das nächste Thema. Unsere Sprache...ausschliesslich also ca. 90% englisch (Muttersprache meiner Frau).
    Trotz Studium & Berufspraxis wird sie es auf dem deutschen Markt nicht leicht haben...erst recht nach langjähriger Berufspause.


    Schätze dass im Falle von Harz4 und der zwangsläufigen Arbeitsaktivierung meiner Frau es zunächst mal Sprachkurse regnen sollte. Auch mit diesem Thema hatte ich mich noch nicht auseinandergesetzt...man hört nur dass Menschen aus aller Welt bei uns eingegliedert und berufstauglich aufpoliert werden.


    Zum einkaufen und smalltalk reichte es immer aber bedingt durch unseren Freundeskreis und mich als Alleinverdiener gab es da nie wirklich Druck.


    Tja, so sammelt man über die Monate Eindrücke und hofft auf das Beste. Informierte zeigen möglicherweise 3 Monate vorher Interesse am Deutschkurs anstelle es 3 Monate nach Eintritt ins Harz4 vom Berater im Nebensatz zu erfahren.


    Vielen Dank & weiter so...

    Quote from anabell;155053

    ich hoffe, es antwortet hier keiner!:mad:


    Wie war das noch…Jeder ist seines Glückes Schmied…natürlich auch mit allen Konsequenzen für seine Taten.
    Als langjähriger Steuerzahler und Erstanträger entscheide ich mich nun mal für das was mir und meiner Familie am wenigsten schadet…es ist ja auch nur spekulativ und für den äußersten Ernstfall gedacht.
    Habe mich genauso vor meiner Arbeitslosigkeit vielseitig erkundigt und die Ämter bearbeitet…
    Ergebnis = Arbeitslosengeld, Wohngeld, Fortbildung, Fahrtgeldzuschuss usw. und dies vom 1. Tag an.
    Zu oft hört man Geschichten von un- oder fehlinformierten Mitstreitern die sich auf dem Amt vor einem Klugscheisser wiederfinden… „ na das hätten sie aber gleich beantragen müssen…dafür ist es nun leider zu spät“
    Diese Kandidaten findet man dann morgens in den Privatsendern mit ihrer 9-Köfigen Familie auf dem Outing-Sofa.
    Da schadet es meiner Meinung nicht informiert zu sein und seine persönlichen Grenzen auszuloten.
    Recht oder Unrecht muss jeder für sich in die Waagschale legen.

    Danke


    Hallo Turtle,


    danke Dir für die schnelle Antwort. Na dann bin ich ja beruhigt...falls es soweit kommen sollte und ernst wird.


    Wäre es nun weise es mit gutem Gewissen beim Hartz4 Antrag anzugeben...


    Es wäre ja sozusagen unantastbar...aber wer weis was die Zukunft und damit verbundene Gesetzesänderungen bringen. Es steht dann nun mal schwarz auf weiß in der Akte. Angenommen es entsteht eine längerfristige Harz4 Geschichte und es wird zwischenzeitlich zu Bauland...das wäre höchst unangenehm.


    Wie schaut das Strafmaß aus... Wenn ich wegen dem aktuell geringen Wert und eh in Vergessenheit geraten stück Weideland versäume es angegeben.


    Scannt der Staat die Finanzämter und Grundbuchämter und präsentiert mir kurz nach Antragsabgabe mein "Vergehen"?


    Droht Vollzugsanstalt und Megakürzung der Bezüge oder wird dann erkannt dass es aufgrund des Wertes für meinen Status unerheblich ist und mit einem du,du,du, meiner Akte nachgetragen.


    Ich sträube mich eben mein einziges Besitz/Wertstück offenzulegen...


    Vielleicht hat jemand erfahrungen oder Geschichten zur Hand...ob es hierbei um eine VERBRECHEN oder ein geradezubiegendes Missgeschick handelt.


    Grüsse
    Schnuppertaucher

    [FONT=&quot]Hallo zusammen,[/FONT]
    [FONT=&quot]ich habe eine Frage bezüglich des Freibetrages welcher Harz 4 Empfängern bei Ersparnissen & Besitz gewährt wird.[/FONT]


    [FONT=&quot]Stand der Dinge:[/FONT]
    [FONT=&quot]Ich befinde mich momentan in einer Fortbildung und mein ALO-Geld I Anspruch läuft zum 01.01.2012 aus. Falls ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht in die Arbeitswelt zurückgekehrt bin besteht die Möglichkeit der Selbständigkeit…welches meinen Anspruch noch etwas verlängern würde. Dies ist aber nicht kern meiner Frage. Es geht vielmehr um den Eintritt ins Harz4.[/FONT]


    [FONT=&quot]Persönliche Daten: [/FONT]
    [FONT=&quot]Alter beim Eintritt ins Harz4: Ehepartner / Ich / Kind = 45 / 38 / 14 (Frau nicht erwerbstätig “Hausfrau“)[/FONT]
    [FONT=&quot]Wenn ich unser System richtig verstehe fallen wir nach Ablauf meines ALO-Geld I Anspruches als 3-Köpfige Familie ins Harz4.[/FONT]

    [FONT=&quot]Soo, nun zur Kernfrage:[/FONT]
    [FONT=&quot]
    1. Meine Eltern überschrieben mir vor einiger Zeit ein Stück Weideland, Wert ca. 8000€.[/FONT]
    [FONT=&quot]Wie ist denn der Aktuelle Stand bezüglich des Freibetrages “???€“ / pro Lebensjahr. Ich finde im Netz wiedersprüchliche Angaben.
    Auch geht es meist um Ersparnisse oder Wohnen im Eigenheim. Wie schaut es mit Grundbesitz (also ohne darauf zu wohnen) aus?[/FONT]

    [FONT=&quot]2. [/FONT][FONT=&quot]Ich habe gelesen dass beide Ehepartner jeweils diesen Anspruch haben. Bedeutet dies…jeder für sich oder könnte man in unserem Fall den Freibetrag beider Ehepartner bündeln und zum Gegenrechnen des Landpreises anwenden? ! Das Land ist aber nur auf meinen Namen im Grundbuch eingetragen ![/FONT]


    [FONT=&quot]Obwohl es hier nicht um Unsummen geht wäre es schade wenn es aufgrund von Unwissenheit vor die Hunde geht da es sich in ferner Zukunft in Bauland verwandeln könnte.[/FONT]


    [FONT=&quot]Sollten die Rechenbeispiele nicht zu unseren Gunsten aufgehen würde ich mich wenn vorhanden über einen Rettungsplan freuen… Schenkungen haben meines Wissens Karenzzeiten… wie sieht es mit dem Verkauf zu symbolischen 1€ im Kreise der “nicht betroffenen“ Familie oder im Freundeskreis aus.[/FONT]
    [FONT=&quot]
    [/FONT]
    [FONT=&quot]Ich danke den Informierten Schreibern bereits für hilfreiche Antworten.


    Zusatzfrage: Gibt es unparteiische Beratungsstellen bei denen man vorab zu solch ungeklärten Fragen handfeste Antworten erhält...bevor man am Tag-X auf der offiziellen Begörde ins offene Messer läuft?
    [/FONT]

    Hallo,
    ich stelle auch an dieser Stelle die Fragen da in dieser Rubrik sicher Leser anzutreffen sind die das Stadium des ALG 1 bereits durchschritten haben und möglicherweise wertvolle Informationen haben könnten...
    Unsere Jobs wandern im kommenden Halbjahr ins Ausland und so wird in den nächsten Monaten die Kündigung ins Haus flattern. Bin natürlich fleißig auf Jobsuche aber für den Ernstfall sollte man doch etwas informiert sein. Ich habe mich zum Thema Erwerbslosigkeit schon etwas im Netz informieren können bin aber noch nicht ganz klar welche und wie viele Schritte am geschicktesten sind. Möchte mir nicht später im Amt „na das hätten Sie aber gleich beantragen müssen“ anhören während mein Girokonto unnötige Mehrkosten auffängt und mich finanziell ruiniert.


    Wenn ich jetzt mal testweise mit meinen Papieren zum Amt gehe…können die mir schwarz auf weiß sagen wie viel Arbeitslosengeld ich bekommen werde und ob ich wenns nicht genügt gleich nen Schwung Wohngeld dazubekomme? Oder muss ich erst warten bis ich arbeitslos bin, nach Wochen meine ersten Bezüge erhalte, merke dass es nicht reicht und dann mit Wohngeldanträgen anfange…während ich bis zur Bewilligung die Miete aus eigener Tasche zahle? Wird so etwas rückwirkend erstattet?


    Fakten Aktuell:


    Steuerklasse 3 (über 2 Jahre im Betrieb)
    Bruttoeinkommen 2688 € / bleiben netto 2010 € hängen + Kindergeld 184 €


    Familienstand: Verheiratet (Gattin nicht erwerbstätig) / 1 Kind (12 Jahre alt)
    Mietkosten: 660 kalt / 760 warm


    Kein Erspartes, keine Immobilien, keine Kapitalversicherungen…also nichts auf der hohen Kante.


    Wenn ich jetzt mit diversen Arbeitslosengeld - Rechnern kalkuliere erhalte ich Nettobeträge im Bereich 1300€ So weit so gut.



    Wenn ich nun aber mal grob eine ALG II also Harz 4 Rechnung mache dann komme ich auf folgende Rechnung:


    Vater: 359€
    Mutter: 359€
    Kind: 251€
    Warm-Miete: 760€
    (für unsere Region (Raum Frankfurt/Main) mit 75qm liegt dies auch meines Wissens noch im angemessenen Bereich)


    Total: 1729€


    Kindergeld wird wohl irgendwie verrechnet und Strom/Telefon etc. müssen selber getragen werden.


    Meine Frage nun…Harz 4 ist meines Wissens das errechnete Existenzminimum. Wie bzw. wer stockt die Differenz des im Vergleich nicht ausreichenden Arbeitslosengeldes auf. Wann mache ich auf welchem Amt darauf aufmerksam dass das Arbeitslosengeld in Bezug auf das rechnerische Existenzminimum nicht reichen wird?


    Dies sind nur grobe Kalkulationen…würde mich über Korrekturen / Belehrungen freuen.
    Kalkulationen zum ALG aber auch Harz4 auf Grund der oben stehenden Daten erwünscht…sollte noch etwas fehlen…kann ich die Daten liefern.


    Noch eine Frage am Ende. Gibt es Institutionen an die man solche Fragen mit klaren Zahlen richten kann bevor man auf den offiziellen Ämtern vorspricht…bei denen man dann vielleicht die Sache falsch angeht und dies eventuell zu finanziellen Nachteilen oder Verzögerung der Leistungen führt.
    (Vergleichsweise > Mieter gehen zum Mieterschutzbund)


    Ich stelle hier Fragen über Fragen…aber ich habe schon so einige Horrorstorys gehört.
    Da ich nun mal noch genügend Zeit habe und keinen Kniff oder Trick scheue…würde ich lieber an meinem letzten Arbeitstag das Gefühl haben alles erdenkliche ausgelotet zu haben um mich und meine Familie bestmöglich mit den verfügbaren Staatshilfen für den Zeitraum der Erwerbslosigkeit abgesichert zu haben.


    Ich bedanke mich hiermit schon mal für hilfreiche Tipps und Antworten.


    MfG
    Schnuppertaucher