Posts by Adrenalin

    Quote from WalterWinter;216674

    Naja, die Nachbarn bitten, ihre Tiere abzuschaffen, das halte ich ehrlich gesagt für ziemlich weltfremd.
    Wer bitte schön, verzichtet freiwillig auf das Zusammenleben mit dem Haustier - um des Nachbarn Gesundheit willen.
    Schließlich hat man - meistens - ein Haustier der eigenen Gesundheit bzw. Wohlbefinden wegen.


    Eher hätte ich bei Deinem Bekannten davon ausgehen wollen, dass er sich eine Wohnung sucht, wo der Vermieter Tierhaltung untersagt.


    Ja, das denke ich ja auch. Ich würde jedenfalls meine Katzen nicht so einfach abgeben, nur weil ein Nachbar ein Allergieproblem hat. Aber das steht auf einem anderen Blatt.


    Mein Bekannter hatte wohl damals die Wohnung nicht nach "Tierhaltungskriterien" ausgesucht. Er war ja schon froh, dass er überhaupt eine "angemessene" Wohnung gefunden hatte.


    Die Allergie bei ihm ist übrigens wirklich übelst und auch ein Grund, warum er mich hier nie besuchen kann. Wenn wir uns mal sehen wollen, muss ich immer zu ihm fahren. (Und vorher gründlichst meine Klamotten von Katzenhaaren befreien...)

    Hallo Ihr Lieben,



    vielleicht kennt mich ja der eine oder andere hier noch. Ihr habt mich damals so toll unterstützt, als ich in H4 gerutscht war.
    (und ich habe meinen Job immer noch und bin sehr glücklich und war deshalb schon lange nicht mehr hier!:))


    Mit anderen Worten: um mich geht es nicht, sondern ich frage mal wieder für einen Freund.


    Also, folgender Fall:


    Mein Bekannter ist 57 Jahre jung, und vor ca. 2 Jahren aufgrund einer Betriebsschließung und trotz zahlreicher Bewerbungen bei H4 gelandet. (Er ist Bilanzbuchhalter, aber in seinem Alter etwas zu finden, gestaltet sich wohl so gut wie unmöglich:()


    Na ja, jedenfalls ist er der Aufforderung des Jobcenters nachgekommen und hatte sich eine "angemessene" Wohnung gesucht. War auch alles gut, bis vor 4 Monaten neue Nachbarn in dem Haus eingezogen sind. Diese haben 2 Hunde und 2 Katzen. Und natürlich "fliegen" dann auch mal Tierhaare im Treppenhaus (und bei meinem Bekannten auf dem Balkon - die Balkone grenzen unmittelbar aneinander) herum.


    Das Problem ist nun, dass mein Bekannter hochgradrig allergisch auf diese Haare reagiert. Das fängt an bei tränenden Augen und geht bis zu Ausschlag und Husten.


    Er hat also erneut beim Jobcenter angefragt, ob ein weiterer Umzug "machbar" wäre.


    Dieses wurde jedoch abgelehnt, mit der Begründung: in einer neuen Wohnung könnten ja auch wieder Tiere im Haus wohnen und man wolle das Risiko nicht eingehen. Er müsste halt damit "leben" Er solle mit dem Vermieter sprechen, dass die Nachbarn eventuell ihre Tiere abgeben sollen.


    Jetzt meine simple Frage: wie ist da die Rechtslage? Hat er überhaupt eine Chance auf eine andere Wohnung oder muss er es jetzt mit den Tieren im Haus aushalten? Geld für einen weiteren Umzug auf eigene Faust hat er nämlich leider nicht.


    Danke im Voraus für Eure Antworten!:)

    Quote from Penti;195944

    Lieber Arbeitslos und Glücklich, als 2000 Brutto, unglücklich und verbittert!


    Ich denke, genau DAS ist der Fehler in der Denkweise vieler Menschen. Ich frage mich ernsthaft, wie man glücklich sein kann, wenn man arbeitslos ist:confused:. Ich hatte jedenfalls in der Zeit einen "Kloß" im Bauch und war alles andere als glücklich.


    Und um nochmal auf die Ursprungsfrage zurückzukommen: ich bin damals mit Mitte 40 unverschuldet arbeitslos geworden und in diesem Alter ist es nunmal leider nicht mehr so einfach einen Job zu finden. Ich habe mich jedenfalls auch bei ZA Firmen beworben und ich war froh, dass ich dann so eine neue Arbeit bekam.
    Und das beste ist: ich wurde dort fest übernommen und habe heutzutage wieder einen Festvertrag bis zum Rentenalter:)


    Von daher sehe ich ZA nicht als "Ausbeutung", sondern als eine Chance, die man nutzen sollte.

    Ich war leider auch ne Weile "ganz unten". Mit über 40 arbeitslos geworden, dann erst ALG1, dann knapp 6 Monate H4.:(
    Es war ganz furchtbar für mich! Und ich sollte hier nach 14 Jahren raus und mich nach günstigerem Wohnraum umsehen.:(


    Aber ich habe mich in der Zeit nicht erkundigt, "was mir noch alles zusteht" oder ähnliches.


    Sondern: ich hab die gefühlte 200. Bewerbung geschrieben, um endlich nicht mehr vom "Amt" bzw. Steuerzahler abhängig sein zu müssen. Und ich hab es geschafft und hab nun seit über 1 1 1/2 Jahren wieder Arbeit.!:)


    Nächsten Monat ziehe ich übrigens trotzdem um! Nein! Keine Wohnung vom Amt gesponsert, sondern in eine neue, schöne, grosse Wohnung, die ich mir mit meiner Arbeit verdient habe! Und das ist so ein gutes Gefühl!;)

    Also Toplader sind nun echt nicht der Hit und so gängig und üblich. Und neu sauteuer! Gebraucht auch. Leider....Hatte selbst mal einen Toplader.. Von daher verstehe ich den TE schon irgendwie:confused:


    Smokie, kannst Du wirklich nicht noch 20 cm freischaufeln, so dass ein ganz normaler Frontlader passt?


    Waschmaschinen gehen ja auch in eine Küche zum Beispiel.

    Ich hab damals neben der Schule und kurz vorm Abi einen Job bei Mac Doof angenommen, um mir meinen Führerschein und mein erstes Auto zu finanzieren.. Die Schluss-Schicht mitten in der Nacht war immer besonders doof...:pNa......dämmerts? Manchmal muss man halt arbeiten, um sich seine Wünsche zu erfüllen:cool:

    Quote from JessicaR.;187112


    deshalb haben wir hier keine Dusche (was ja nicht weiter schlimm wäre), aber in dieser kann man sich nicht hinstellen. Wir müssen IMMER Baden, was sich natürlich auf den Wasser und Stromverbrauch schlägt (da warm wasser über Strom) und das mit 4 Personen. D.h JEDEN TAG 3-4x Badewasser voll machen.


    Man kann sich aber auch so eine klappbare Duschwand oder einen Duschvorhang an der Badewanne anbringen und in der Wanne duschen!:cool: Kann mir echt nicht vorstellen, dass die Wanne 1 m unter der Schräge hängt und man sich da hinhocken muss....

    Bin sicher, RTL oder die bekannte Boulevardzeitung mit den 4 Buchstaben bereiten auch schon wieder den nächsten Bericht über Arno Dübel vor:D


    Ne, Spass beiseite. Es ist natürlich ein ernstes Thema. Meine Meinung: wer betrügt, dem sollten erstmal alle Leistungen gestrichen werden! Bin da echt knallhart mit meiner Meinung!

    Quote from Nine;183859

    Ich suche Arbeit, bekomme nur Absagen! Aus diesem Grund will ich auch in die Großstadt ziehen, weil ich dort bessere Chancen habe!


    Mach es doch einfach andersrum! Bewirb ich in den umliegenden Großstädten und wenn Du dann einen Arbeitsvertrag in der Tasche hast, kannst Du doch auch umziehen!:) (Eventuell würde ich aber damit warten, bis die Probezeit vorüber ist)


    Ich wünsche Dir viel Glück!


    Und bitte lass Dich von den ganzen Absagen nicht noch mehr "runterziehen". Es ist natürlich deprimierend, wenn schon wieder die Bewerbungsunterlagen in einem braunen Umschlag zurückkommen, mit einem netten Anschreiben à la "vielen Dank für Ihre Bewerbung, aber leider....". Hab ich auch über ein Jahr lang mitgemacht. Aber trotzdem hab ich selbst in fortgeschrittenem Alter mit Ende 40 noch einen Job gefunden.


    Also nur Mut und weiter bewerben!!!


    Ach ja, hast Du bei der Arbeitsagentur schonmal nach einem Vermittlungsgutschein gefragt? Damit hat man einige Chancen mehr!;) Und auch Zeitarbeitsfirmen sind nicht immer so schlecht. Dadurch habe ich zum Beispiel meinen jetzigen Job gefunden und ich wurde fest übernommen. Also alle Möglichkeiten nutzen!!

    Warum möchtest Du denn Deinen 400 Euro Job kündigen? Sei doch froh, dass Du wenigstens etwas verdienst. Ich würde jedenfalls auf keinen Fall kündigen, sondern davon schonmal etwas für Umzug, Kaution, eventuelle Renovierungskosten, Möbel etc. zur Seite legen;) Abendschule kannst Du ja trotzdem machen.


    Es ist aber immer am besten, seine Zukunft ohne Vater Staat zu planen.

    Also hier in Köln, ist es extrem schwierig, angemessenen Wohnraum zu finden, es sei denn, in sogenannten "sozialen Brennpunkten" wie Chorweiler. Ehrlichgesagt hätte ich als alleinstehende Frau Angst gehabt, dorthin zu ziehen, als ich mir damals auch anderen Wohnraum suchen sollte.:eek:


    Dafür gibt es im Umland wie Kerpen, Nörvenich oder Bergheim beispielsweise jede Menge günstigen Wohnraum. Hier ist nur meistens wieder das Problem mit der Verkehrsanbindung. Also ohne Auto ist man tatsächlich aufgeschmissen, wenn man dann vielleicht auch noch Schichten arbeiten muss.


    Ich wohne in Kerpen und hier fahren genau 2 Busse. Und das alle 1 - 1 1/2 Stunden. Und ab 20 Uhr fährt gar nix mehr....

    Ich frage mal ganz anders: Du bist 24, bekommst H4 und verdienst noch 165 Euro dazu.


    Wie sieht es denn mit Deiner Ausbildung aus? Hast Du irgendwas gelernt, worauf Du aufbauen könntest? Bewirbst Du Dich laufend für einen besseren Job? H4 und 165 Euro können ja nicht die Zukunftsperspektive sein.


    Normalerweise arbeiten Menschen, damit sie sich eine Wohnung nebst Einrichtung leisten können, bevor sie beim Amt anfragen, was ihnen so "zusteht"...:eek:

    Quote from Kari;173149


    Es geht darum, dass ich gerne umziehen möchte , zu meinem Freund weil diese Trennung einfach auf Dauer sehr belastend für mich ist.
    Ich möchte nur zu ihm in die Stadt ziehen, also nicht zusammen ziehen, da er 21 geworden ist im Februar und noch keine Ausbildung gefunden hat, so dass er irgendwas dazu beisteuern könnte und noch bei seinen Eltern wohnt.


    Also jetzt mal Butter bei die Fische. Du möchstest jetzt also eine Bude vom Amt finanziert bekommen, in die Dein einkommensloser Freund dann auch mit einziehen kann...Stimmts?:confused:

    Quote from Schneeflocke;173314

    Da stellt sich die Frage nicht..Was steht mir zu...


    Das ist ja das schlimme finde ich. Heutzutage scheint sich jeder die Frage zu stellen: was steht mir zu?:eek:
    Statt: was kann ich an meiner Situation ändern um möglichst schnell wieder Arbeit finden?:confused:

    Also ich erinnere mich noch an meine Kindheit. Mein Papa hat Vollzeit gearbeitet, meine Mama war Hausfrau. Meine Eltern hatten damals eine 2 Zimmer-Wohnung und ich hatte eine "Spielecke" in der Küche...Geschlafen hab ich im Kinderbett im Elternschlafzimmer.
    Als mein Bruder dann nach 10 Jahren noch "eintrudelte", sind wir umgezogen. In eine 3-Zimmer Wohnung. Dort hat meine Vater aus einem Kinderzimmer zwei gemacht, indem er eine Pressspanwand mit so einer Falttür einzog..


    So entstanden 2 "Kabüffchen", wo jeweils ein Bett, Schrank und Schreibtisch reinpasste. Aber jedes Kind hatte sein eigenes Reich. Ich hab da bis nach dem Abi und meiner Ausbildung gewohnt und fand da gar nix schlimmes bei...


    Aber heutzutage scheinen ja die Ansprüche enorm gestiegen zu sein, vor allem, wenn die ganzen Wünsche eventuell vom Amt finanziert werden:rolleyes: