Posts by Zauberer74

    Dann verstehe ich das richtig, dass die Personen die innerhalb von 11 Stunden und 59 Minuten Ihren Job, Auftrag usw. erledigen, besser gestellt werden als die, die 12 Stunden und mehr für Ihre Arbeit als Zeit aufwenden?


    Das wäre doch ein klarer Verstoß gegen den Gleichberechtigungsgedanken gemäß unserer Verfassung!


    In meinem Fall stehe ich um 390,00 Euro (6 x 65,00 Euro) schlechter da als jemand der weniger als 12 Stunden pro Tag arbeitet.


    Um es vorweg zu nehmen, dass Argument, man kann ja über die Steuer das Geld wieder rein holen, ist so lange entkräftet wie man unter dem steuerlichen Freibetrag bleibt (man keine Einkommenssteuer zahlt).


    Eigentlich kann ein SOZIALGESETZBUCH doch nicht so ungerecht sein!?!

    Hallo Leute,


    nach langer Zeit bin ich wieder hier und leider immer noch nicht aus dem Bezug von Leistungen nach dem SBG II ausgeschieden.


    Meine heutige Fragen sind:

    1. Wann und unter welchen Voraussetzungen kann der Verpflegungsmehraufwand vom Einkommen als Selbständiger in Anrechnung gebracht werden?

    2. Ist es statthaft, dass der Grundfreibetrag von 100,00 Euro genutzt werden kann um den Verpflegungsmehraufwand zu decken bzw. zu reduzieren?


    Hintergrund ist eine Aufstellung des Jobcenters welches nun für mich zuständig ist, in dem erst die 100,00 Euro Grundfreibetrag in Abzug gebracht werden. Desweiteren die üblichen 20 % vom 100,01 bis 1.000,00 Euro und anschließend ein kleiner weiterer Betrag für den Betrag vom 1.000,01 bis 1.500,00 Euro. Dann wird nach §11Abs.2S.2 ein zusätzlicher Freibetrag von 40,00 Euro angerechnet.


    Dieser wird extra erklärt und setzt sich aus der Versicherungspauschale (30,00 Euro), dem Beitrag zur Riesterrente (5,00 Euro) und den Verpflegungsmehraufwand (105,00 Euro) somit 140,00 Euro zusammen und von dem dann der Grundfreibetrag in Höhe von 100,00 Euro in Abzug gebracht wurde.


    Für mich ist es nicht nachvollziehbar wieso die pauschalen 6,00 Euro pro Tag der mindestens 12 stündigen Ortsabwesenheit (Verpflegungsmehraufwand) mit dem eigentlich jedem Erwerbstätigen zustehenden Grundfreibetrag von 100,00 Euro angeblich verrechnet werden dürfen.


    Der Grundgedanke des Grundfreibetrages ist doch der, dem Leistungsempfänger einen Anreiz zu schaffen, einem Erwerb in welcher Form auch immer nach zu gehen um die Leistungen nach dem SGB II zu reduzieren. Das es dann auch mal Zeiten geben kann in denen man 12 Stunden oder länger nicht Ortsanwesend ist, gehört meist dazu und die Kosten die dadurch, dass man nicht im häuslichen Umfeld ist entstehen, sollen meines Erachtens auch separat in Anrechnung gebracht werden dürfen.


    Ich würde mich über eine rege Debatte über diesen Fall sehr freuen.


    Eurer Zauberer74

    Danke für Deine Antwort Mercury220,


    Ich möchte erst mal richtig stellen, dass es hier NICHT darum geht was steuerlich mit meinem KFZ passiert, sondern was seitens des JOBCENTER her mit meinem Fahrzeug passieren darf. Nebenher zur Steuerseite, mein Auto läuft über die 1% Regelung.


    Nur ein Fahrtenbuch muss ich schon alleine wegen dem Jobcenter führen und daher habe ich ja jetzt auch das Problem, dass mir das Jobcenter nur die Hinfahrten zum Auftrag bzw. an meinen Betriebssitz um von dort aus arbeiten zu fahren, übernehmen will und die Rückfahrten nach Auftragsende (Rückfahrten vom Betriebssitz) als private Fahrten gelten sollen.


    Du schreibst so schön, dass es nur die 1% Regelung oder die Regelung via Fahrtenbuch gibt. Für das Jobcenter gibt es noch eine 3. Möglichkeit, da es im SGB II die Regelung gibt, dass wenn weniger als 50 % der mit dem vorhandenen Fahrzeug gefahren KM Betrieblich sind, es NUR die Möglichkeit gibt 0,10 Euro pro KM als Betriebskosten ansetzen zu können. Und da ist es egal ob man die Anfahrt und Rückfahrt zum Schluß vom Gewinn abzieht oder direkt im Bereich der Betriebskosten einträgt, da es laut Formular EKS nur die Möglichkeiten in den Feldern B5.2 (Betriebskosten) bei unter 50 % betriebliche Nutzung oder C10 (Abzug vom Gewinn) gibt. Bei über 50 % betriebliche Nutzung darf mal erst alle entstehenden Kosten, wie schon in anderen Posts geschrieben, als Betriebskosten ansetzten.


    Nach den nun vorliegenden Abschließenden Bescheiden sind aber nun 8.351 Kilometer nicht eintragungsfähig, da diese KM nach Auffassung meines zuständigen Jobcenters weder im den Bereich B5 noch im Feld C10 eingetragen werden können. Dies ganze betrifft einen Zeitraum vom 18 Monaten.


    Abschließend möchte ich noch hinzufügen, dass ich nicht erwarte das ich über das Finanzamt irgendwas zurück bekomme, denn wenn man unter den Freibetragsgrenzen liegt, dann brauche ich auch keine Steuer zahlen. Möchte hierzu den Begriff Kleinunternehmerregelung nennen. Das einzigste wäre, dass es einen Verlustvortrag gibt, aber das ist eine andere Baustelle, an die ich mich noch machen muss.

    Danke Turtle1972 für Deine Antwort... Damit das richtig klar wird, eines der beiden Kinder lebt bei mir und meiner neuen Partnerin und mein kleineres Kind lebt bei meiner Ex. Gehe ich also wieder zurück in meine Heimat, dann wird es zumindest in den Sommermonaten aus beruflichen Gründen kaum mehr zu Umgangskontakten zwischen meinem jüngeren Kind und mir kommen. Ich kann also nicht mit beiden Kindern dort hin ziehen wo ich meinen Betrieb habe! Ach bevor ich es vergesse, wer oder was sind "TE"?


    Und mir ist durchaus bekannt, dass ich meine Kosten die durch meine Tätigkeit bedingt sind so gering wie möglich halten muss. Daher auch die aktuellen Probleme und die aktuelle Lage des Betriebssitzes/Übernachtungsmöglichkeit.


    Ich finde es immer trauriger, dass ich mich mit solchen Dingen befassen muss, anstatt mich um Aufträge für dieses Jahr kümmern zu können. :-(


    Und nun noch mal die Bitte an alle die eine Meinung zu diesem Thema haben... Ist es richtig, dass NUR die Hinfahrt zum Betriebssitz/Schlafmöglichkeit als betriebliche Fahrt/als vom Umsatz abziehbar anerkannt wird und die Rückfahrt grundsätzlich ein Privatvergnügen ist??? Und was ist, wenn ich den Betrieb hier in den Osten hole und dann bei Aufträgen am Niederrhein meine dortige, dann nur noch Wohnung, als Übernachtungsmöglichkeit nutze??? Wie könnte ich mir eine Abrechnung vorstellen, oder was darf ich dann im Feld Übernachtungskosten eintragen???

    Danke für Deine Richtigstellung Grubenpony beim Eintrag von Mercury220...


    Ich möchte da mal was klar stellen, ich bin meist an Wochenenden unterwegs und das bedingt durch das saisonale Gewerbe auch nur im Zeitraum Mai bis Dezember. Dann kann es aber durchaus sein, dass ich Mittwochs zurück komme, am Donnerstag meinen Unterhaltsreinigungstermin hier mache und am Freitag schon wieder los fahre zum Betriebssitz/Übernachtungsmöglichkeit um dann von Samstag bis Dienstag drüben wieder zu arbeiten auf einen von verschiedenen Partnern aufgestellten Toilettenwagen.


    Ende letzten Jahres habe ich versucht, auch hier im Großraum Fuß zu fassen, nur leider war mir dies nicht vergönnt. Ich habe einen Einsatz von 35 Tagen gefahren und habe NICHTS verdient...


    Und schon jetzt habe ich die ersten Anfragen für dieses Jahr um am Niederrhein wieder arbeiten zu können... Was würdest Du tun?

    Auch Dir ein Danke schon mal vorab Mercury220... Mir ist durchaus bewusst, dass dieses Thema nicht gerade alltäglich ist. Und mir ist auch klar, dass ich hier nur Meinungen der einzelnen Personen erhalten kann. Wirtschaftlich sollte das ganze immer sein, nur wenn ich falsche Informationen von Stellen bekomme auf die man sich eigentlich verlassen können sollte und ganz nebenher die meisten Gewinnbringenden Aufträge sowieso am Niederrhein für mich zu finden sind, die Bekanntheit spielt in meinem Bereich eine große Rolle, dann behält man mal gerne einen Betriebssitz an einer Stelle an dem sich für Außenstehende es sich so anschaut als ob sich das ganze nicht rentieren würde. Und zugegeben, nicht nur der Umstand der sehr günstigen Übernachtungsmöglichkeit lässt mich bislang den Betrieb im Westen belassen, sondern auch der Grund, dass dort meine Heimat ist.


    Aber nun genug, ich möchte auf Deine Antwort zurück kommen. Wie schon Grubenpony richtig erkannt hat, ist mir durchaus bewusst, dass der Firmen- bzw. der Betriebssitz dort ist wo er gemeldet ist. Ich möchte eigentlich vom Jobcenter eine Aussage was ich mit den Fahrten von hier aus (Osten) zum Betriebssitz und zurück machen soll. Wie schon vorher geschrieben, war mir nur Bekannt, dass ALLE betrieblich bedingten KM auch als solche anzusehen sind und wenn ich über 50 % komme diese nicht nur in den Feldern B5 "Kraftfahrzeugkosten" dort Betrieblich und Privat eintragen muss sondern auch die realen Kosten für Steuern, Versicherung, laufende Betriebskosten, Reparaturen sowie minus den privaten Kilometern eintragen darf. Gleiches gilt für den Fall der Unterschreitung der 50 %, dann halt leer lassen der Felder B5.1 a) bis d) sowie Feld der minus privaten KM, dafür aber Eintragung der betrieblich bedingten KM als Betrag pro gefahrenen KM mit 0,10 Euro.


    Eine Kalkulation gibt es in meinem Haupttätigkeitsfeld nicht, da diese Aufträge zum Teil sehr gut bezahlt werden. Die Bezahlung erhalte ich meist direkt von meinen Kunden, direkt bei Nutzung meiner bereit gestellten und sauber gehaltenen mobilen Toilettenanlage. Ich kann da nicht wirklich kalkulieren, da viele Faktoren für meinen Verdienst eine Rolle spielen und diese werden nicht von den jeweiligen Auftraggebern abgesichert.


    Mir geht nur nicht in den Kopf, dass ich versuche alles so günstig wie möglich zu halten und dann wird es mir fast unmöglich gemacht meine Tätigkeit weiter auszuführen und damit meine ich ganz klar die ständigen Änderungen in den Aussagen des Jobcenters.


    Würde mich freuen, wenn Du Dich auch weiterhin an der Diskussion hier beteiligen würdest...

    Danke für Deine Antwort Caesar1211. Wo muss ich denn dann die KM eintragen um diese gemäß § 11 b vom Gewinn absetzen zu können.


    Und ist nicht das Jobcenter dazu verpflichtet auf Nachfrage meinerseits zu erklären in wie weit ich meine betrieblich gefahrenen KM aufdröseln muss? Mein Wissensstand war, dass ALLE betrieblich bedingten KM unter B5 im Feld Betrieblich in der EKS eingetragen werden müssen und meine privaten KM im Feld Privat. Nun habe ich erfahren, seitens meines Sachbearbeiters, dass die Anfahren zum Betriebssitz weiterhin in das Feld Betrieblich eingetragen werden sollen und die Rückfahrten nach Auftragsende im Feld Privat. Wenn Deine Aussage, dass Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb gar keine Betriebsausgaben sind, dann ist doch die Aussage des Sachbearbeiters auch falsch!


    Dann müssten doch die Fahrten eigentlich in das Feld C10 eingetragen werden und in den Feldern B5 "Betrieblich" und "Privat" entsprechend korrigiert werden (die KM die nun hier eingetragen werden sind dann im Feld Privat einzutragen).


    Bitte korrigiere mich wenn ich das falsch verstehe... Und damit wir uns nicht falsch verstehen, es geht sich nur um die Angaben in der Abschließenden EKS für das Jobcenter.

    Zum Teil habe ich es gerade schon geschrieben, aus welchem Grunde ich bislang den Betriebssitz noch am Niederrhein habe, Grubenpony. Ich habe dort eine sehr günstige Möglichkeit Arbeitsmaterial, welches ich hier nicht brauche lassen zu können, habe eine sehr günstige Unterkunft, die voll eingerichtet ist und mein Betriebssitz bietet mir die Möglichkeit zumindest hin und wieder in meiner eigentlichen Heimat zu sein. Aber die wirtschaftlichen Gründe überwiegen bisher, allerdings sollte das Jobcenter bei seiner Haltung bleiben nur meine Anfahrten Gewinnmindernt zu berücksichtigen, werde ich den Schritt tun und meinen Betriebssitz auch hier in den Osten zu holen. Das bedeutet zwar einiges an Mehrkosten, aber genau das will ja anscheinend das Jobcenter, obwohl ich verpflichtet bin die Kosten so gering wie möglich zu halten...


    Ich würde mich freuen, genau zu dieser Frage eine Meinung/Antwort zu bekommen, ob es richtig ist, dass das Jobcenter nur die Anfahrt Gewinnmindernt angerechet und die Rückfahrt nach Auftragsende nicht.

    Bezüglich Deiner Frage Mercury220 ob es ökonomisch ist einen Betriebssitz im "Westen" zu haben und im "Osten" zu wohnen, stimme ich Dir durchaus zu. Nur bis Ende letzten Jahres war mein Wissensstand bezüglich des Betriebssitzes der foögende, dass ich laut Handwerksrolle dort in der Handwerkskammer und in der Handwerksrolle eingetragen sein muss wo ich mehr als die Hälfte meiner jährlichen Einsatztage ausführe und das war bis auf letztes Jahr nun mal das Bundesland NRW. Das die damalige Aussage falsch war, habe ich Ende letzten Jahres erst erfahren.


    Und sollte ich meinen Betriebssitz an meinen Privaten Wohnsitz verlegen, dann muss ich sehr wahrscheinlich meine kleine Wohnung, die noch mein Betriebssitz darstellt, aufgeben. Unter 30 Euro pro Nacht ist am Niederrhein kaum eine Unterkunft zu finden und ich muss ja schon am Vorabend anfahren und fahre erst am Tag nach Einsatzende zurück.


    Und wenn man nun denkt, wieso ich mir nicht Aufträge an meinem Wohnort suche, dann möchte ich mal hier anbringen, dass ich genau das Ende letztes Jahr versucht habe und das sogar in unserer Bundeshauptstadt Berlin. Es war ein Reinfall sondergleichen...

    Herzlichen Dank für Deine Antwort Turtle1972. Du hast gefragt welchen Grund es gäbe so weit von meiner Arbeitsstelle zu wohnen. Es gibt den wichtigsten Grund der Welt so weit weg zu wohnen, meine beiden Kinder! Meine Tochter würde ich im Stich lassen, wenn ich wieder zurück in meine Heimat ziehen würde und das mit noch nicht mal 4 Jahren! Zur Zeit gibt es keine Alternative zum aktuellen Wohnort.


    Eigentlich war meine Frage auch nicht der Abstand zwischen Privatwohnung und Betriebssitz sondern ich möchte Wissen ob das Jobcenter die Anfahrt zum Betriebssitz als Gewinnreduzierend zu lässt aber die Rückfahrt nicht. Dadurch fällt in zwei Bewilligungszeiträume die Nutzung meines Privaten KFZ unter die 50 % und somit soll ich neben den Betriebskosten auch noch Reparaturen und Versicherung sowie KFZ-Steuer von meiner Regelleistung bestreiten. Für mich ist dies nicht nachfvollziehbar.


    Was denkst Du dazu?

    Ich bin als Gebäudereiniger Selbständig und beziehe aufstockend ALG II. Durch einen Umzug ist seit dem 01.12.2011 ein neues Jobcenter für mich zuständig. Mein Betriebssitz liegt am Niederrhein und meine private Wohnung ist an der östlichsten Grenze Deutschlands (Entfernung ca. 650 KM). Ich habe jetzt das Problem, dass die Anfahrten zum Betriebssitz als Betriebskosten gelten und die Rückfahrten mein Privatvergnügen sein sollen. Ist diese Aussage so korrekt?


    Über Eure Meinung(en) würde ich mich freuen.

    Hallo Leute,

    ich möchte mir einen neuen Gebrauchtwagen kaufen und würde gerne erfahren was ich alles zu beachten und zu berücksichtigen habe.

    Mein jetztiges Auto ist inzwischen über 10 Jahre alt und hat leider immer mehr Probleme. Alleine dieses Jahr habe ich bislang über 2.500 EUR in den Wagen gesteckt um weiterhin meiner Arbeit nachgehen zu können. Ich bin selbständig und auf ein voll funktionierendes Auto angewiesen. Seitens der ARGE werden alle Kosten die mit dem Auto verbunden sind von meinem erzielten Gewinn abgezogen, sonst hätte ich mir die extra Ausgaben in diesem Jahr nicht leisten können.

    Ich bin BG-Mitglied bei meiner Lebensgefährtin (Eheähnliche Einstehungsgemeinschaft) und mit uns leben noch zwei Kinder mit uns zusammen. Eines 5 Monate und das zweite 7 Jahre alt. In unserer BG gibt es nur dieses eine Auto.

    Einen neuen Gebrauchten hätte ich vielleicht schon in Aussicht, allerdings kostet dieser 8.000 EUR und müsste von mir abgeholt werden. Alle Kosten die für die Überführung und Ummeldung auf mich anfallen würden vom Kaufpreis abgezogen werden. Somit wäre etwa der reale Kaufpreis 7.200- 7.500 EUR.

    Ich hoffe, dass alle wichtigen Infos vorhanden sind und das ich möglichst viele Meinungen zu diesem Thema erfahren werde.

    Herzlichen Dank in voraus

    Euer Zauberer74

    Danke für Deine Antwort Clownfisch.


    Allerdings bin ich mir nach lesen des § 6 Abs. 3 auch nicht sicherer geworden, leider. § 11 SGB II ist mir bekannt und ich habe den Verdacht, dass genau auf diesen § hingewiesen werden wird, wenn ich in Widerspruch gehe.


    Vielleicht gibt es noch mehr Meinungen zu diesem Thema hier in Forum?


    Würde mich auf jeden Fall freuen über weitere Antworten.


    Danke schon mal im Voraus.


    LG Zauberer74:)

    Hallo sunhine64,


    leider kann ich Dir nichts gutes schreiben, da ich noch nie von einer zeitlichen Begrenzung zwischen Antragstellung und Bewilligung bzw. Ablehnung des Antrages gehört habe.


    Mir sind Zeiträume von 2 Wochen bis sogar mehr als 3 Monate bekannt.


    Im Normalfall und wenn alle erforderlichen Unterlagen vorliegen sollte eine Bearbeitung innerhalb einer Frist von 3-6 Wochen erfolgen. Ansonsten würde ich doch mal ganz höflich anfragen, entweder per Schreiben, Telefon oder persönlich vorallem wenn man das Geld braucht.


    LG Zauberer74 :)

    Hallo RainerW,


    ich bin der Meinung wenn Du Dich ausschreibst dann solltest Du auf alle Fälle Dich Arbeitsuchend melden. Dies würde ich erst mal bei der Arbeitsagentur machen um Nachteile, auch für später z.B. Rentenansprüche, zu vermeiden. Sollte die Agentur für Arbeit nicht für Dich zuständig sein, weil Du die Anwartschaftszeit für Bezug von ALG I nicht erfüllt hast, soll sollten die Dir das mitteilen oder ggf. sogar in einem persönlichen Gespräch direkt sagen können. Dann solltest Du Dich an Deine für Dich zuständige ARGE/Jobcenter wenden und einen Antrag auf Harzt IV stellen.


    Allerdings solltest Du erst mal sicher sein ob Du Dich ausschreiben willst oder nicht und dann solltest Du so schnell wie möglich handeln, denn es gilt bei beiden Stellen das es ggf. erst Geld ab Tag der Antragstellung gibt!


    Und noch eins, bei der ARGE/Jobcenter kann es sein, dass Du durch die Zückzahlung Deiner Studiengebühr teilweise über der Hilfebedürfigkeit liegen könntest und somit kein Geld bzw. sogar Gelder zurück zahlen müsstest, denn es gilt das die zurück gezahlte Studiengebühr ein verwertbares Vermögen darstellt. Ob es bei ALG I-Bezug angerechnet wird, waage ich zu bezweifeln.


    Ich hoffe Dir ein Stück weiter geholfen zu haben.


    LG Zauberer74 :)

    Hallo martin12,


    in vielen Bereichen Deiner Anfrage kann ich nicht helfen, allerdings solltest Du mal prüfen lassen, ob Du überhaupt noch GEZ-Gebühren zahlen musst. Für mich klingt es sehr danach das Du Dich auf Antrag befreien lassen kannst.


    Ich würde einfach mir den Antrag runter laden, ausfüllen und mit einem Anschreiben meine Situation erklären. Auf den Antrag müssen diese schriftlich reagieren, entwerden mit einer Befreiung oder einer Abnehnung mit Begründung.


    So könntest Du schon mal die GEZ-Gebühren möglicherweise Dir sparen.


    LG Zauberer74

    Hallo Marko,


    von wo aus möchtest Du ausziehen?


    Für eine Person bis zu 50 m2 ist so viel ich weiß richtig. Kaltmiete dürfte so um 250 EUR liegen. Dies ist unter anderem abhängig vom örtlichen Mietspiegel, wobei 5 EUR sollten in Oberhausen durchaus seitens der ARGE gezahlt werden.


    Nebenkosten werden, wie Du schon richtig geschrieben hast, komplett in angemessener Höhe bis auf Kosten für Warmwasser seitens der ARGE gezahlt. Sollte das Warmwasser über Durchlauferhitzer (Strom) erwärmt werden sollte die ARGE alle Nebenkosten übernehmen. Nur der Strom ist aus der Regelleistung (z.Z. 359,00 EUR so lange Du alleine lebst) zu bestreiten.


    Eine Erstausstattung solltest Du versuchen schriftlich zu beantragen.


    Außerdem kannst Du alle Kosten zur Wohnungssuche bis auf einen Makler seitens der ARGE zurück erhalten und denke bitte an die Genehmigunghttp://"http://de.wikipedia.org/wiki/Genehmigung" seitens der ARGE vor Unterzeichung des Mietvertrages, ansonsten kann es Probleme mit der Übernahme der Kosten geben.


    Ich hoffe Dir ein Stück weiter geholfen zu haben.


    LG Zauberer74

    Hallo Leute,


    ich habe heute einen weiteren Aufhebungs- und Erstattungsbescheid für den Zeitraum 01.05.2009 bis 30.09.2009 bekommen und kann nicht verstehen wieso Aufwedungen bezüglich der Ortabwesenheit übr 12 Stunden am Tag angeblich im Grundfreibetrag enthalten sein sollen.


    Ist diese Aussage richtig?


    Wo kann ich eine Erklärung des Grundfreibetrages finden? Vielleicht direkt mit Verweis auf den entsprechenden Gesetztestext.


    Würde mich freuen wenn Ihr mir helfen könnt, da ich wohl in Widerspruch gehen muss.


    LG :)