Posts by Spejbl

    Stress hin, Stress her, das ist der eine Schritt.


    Besteht eine gute Connection, ist das schon mal entspannt zu betrachten. Was die dazu sagen: O.K, jeder die Hälfte der Zuschüsse für die Wohnkosten. Schwupps, deine Oma hat weniger Bedarf. Da gibt es keine Probleme.


    Das zweite muß aber auch sein. Und du mußt zu dem JC, in dessen Zuständigkeit die jetzige Wohnung liegt. Denn die andere Hälfte der KDU zählt zu deinem Bedarf und das muß angezeigt werden. Da ja keine Zusage der Kosten der Unterkunft übernommen wurde, muß man sehen, was passiert.


    Ist das alte JC gleich das neue JC?

    Ich würde, wenn es so käme, in Widerspruch gegen. Es muß ein Bescheid über eine Sperrzeit ergehen, dagegen ist Widerspruch zulässig.


    1. Du hast die Ummeldung eingereicht. Sofern du glaubhaft das begründen bzw. nachweisen kannst, ist dieses Argument zulässig. Das Problem ist nämlich grundsätzlich das, daß der Absender das Risiko der Zustellung trägt. Wäre umgekehrt aber auch so.


    2. Da ja nun bis dato (30.04.) 2 gültige Mietverträge und damit 2 gültige Wohnanschriften existieren, wüde ich auch das mit einreichen und den Widerspruch begründen.


    Dann muß man sehen.

    Wie regelt man das am besten? Kann ich einfach Untermieter werden und nur die Nebenkosten angeben?

    Gibt es noch eine andere Lösung an die ich nicht gedacht habe?

    Das Geld sollte möglichst ohne Umwege an den Vermieter gehen, und ich würde gerne Bürokratie auf Seiten meiner Oma vermeiden.


    Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!


    Vielleicht laßt ihr euch mal beim Vermieter blicken. Und beredet das mal. Ist sowieso fällig, dort einen Termin zu machen. Denn du wohnst ja ständig mit in der Wohnung. Und da ist eine Aktualisierung des/der Verträge mindestens hilfreich. Ich denke sogar, zwingend geboten.


    Ist dein verweilen nur von kurzer Dauer, wovon ich aber nicht ausgehe, könntest du als Besucher durchgehen. Aber, so schaut es wohl nicht bei euch aus. Und damit ist auch auf der Meldestelle eine Ummeldung notwendig. Das aber nur mal am Rande.


    Bei beiden Ämtern kann man natürlich einen Antrag auf Direktzahlung an den Vermieter stellen. Das kann jeder von euch separat machen. Das geht. Dazu braucht ihr lediglich die Bankverbindung des Vermieters. Und dann werden die Bescheide hinsichtlich der aktuellen Verhältnisse geändert.

    Der Vermieter hat bis jetzt kein Problem mit meinem Aufenthalt, wünscht sich aber die Deckung der zusätzlichen Nebenkosten.

    Die soll er erst einmal nachsweisen. Dazu muß er erst einmal eine Betriebskostenabrechnung hinlegen.


    Ok, also muss ich nun als zweiter Hauptmieter in den Vertrag mit rein?

    Ich wunder mich dass mir das JC nichts gesagt hat, die waren komplett informiert =O

    Naja gut, wenn du denen kostenloses Mitbewohnen benennst, gibt es keine Erstattung der KDU. Da gibt es auch erst einmal keine Fragen. Und eine Angemessenheitsprüfung braucht es dabei ja auch nicht.


    So, jetzt aber gibt es derweil mehrere Möglichkeiten. So, wie du es jetzt vorschlägst geht es schon. Ist eine Möglichkeit. Diesen geänderten Vertrag, wo ihr beinde nun drin steht, bekommt eine Kopie dein JC, eine zweite Kopie der Sozialleistungsträger deiner Oma.


    Und bei beiden werden dann also jewels 50% der KDU in die Berechnung mit eingehen.


    Ob, und in welcher Höhe, die KDU bei dir nun noch berücksichtigt werden, muß man sehen. Aber das wäre der korrekteste Weg.

    Sehe ich auch so. Auch wenn sich de facto nichts ändert, mußt du das so angeben. Damit bist du auf der sicheren Seite. Wie der Persönliche Ansprechpartner schrieb, bist du verpflichtet, alle Änderungen anzuzeigen.

    Den Aufwand kannst Du Dir durch ein einfaches Schreiben mit Kopie Deines neuen Arbeitsvertrages sparen.

    Genauso sieht es aus. DAS ist der einfachste Weg.

    Oder noch nicht gewollt haben. Vielleicht auch mal den Amtsleiter kontaktieren. Ob das aber hilft, ist zumindest fraglich.


    Auf jeden Fall würde ich auch schon mal mit dem Vermieter Kontakt aufnehmen. Denn, wenn die Miete nicht gezahlt werden kann, wird es eng. Genauso mit denm Energielieferanten.


    Das Probblem ist, erst nach 6 Monaten kann man wohl Untätigkeitsklage einreichen. Und obendrein ist das Amt dann so frech und behauptet: Ach nööööö, der hat 6 Monate ganz gut gelebt, hatte Vermäögen und/oder Einkommen, der braucht keine Stütze :evil:.


    Also, ich kann denen nur zustimmen, die sagen: Sei dem Amt ein Sacktreter und geh denen auf den Kaks.

    Kündigung ohne Gründe?? Hmmm, das gibt Rückfragen. Da werden Nachweise angefordert.


    Vereinbarung: Keine rechtliche Handhabe gegen Kündigung? Ist letztendlich auch nichts anderes als ein Aufhebungsvertrag.


    Glaube ich nicht, daß die BA das kommentarlos schluckt. Denn das Kündigungsschreiben gehört zu den Unterlagen, die die BA für Arbeit zu bekommen hat. Und da der Kündigungsgrund für eine Sperre relevant ist, wird eine Erklärung darüber angefordert werden.

    Du könntest für deine Eltern ab und zu den Einkauf bezahlen. Oder wenn sie was zum Anziehen brauchen, sie da finanziell unterstützen. Ich rate dringend davon ab, dies mit Geldleistungen zu tun.

    Man könnte einen Antrag auf Pflegegeld stellen. Einfach probieren. Und da du als leibliches Kind zum Personenkreis der Angehörigen gehörst, dürfte das unschädlich sein. Davon könnte man z.B. Medikation, Hilfsmittel, sicher auch Einkäufe & co. finanzieren.

    Als Alleinerbe habe ich das Konto im November 2018
    in Besitz genommen (vermutlich schon der erste Fehler).



    Die andere Frage ist: muss ich dem Jobcenter das überhaupt erklären? Rein rechtlich wahrscheinlich schon. Aber vielleicht kann ich denen einfach nur den Wirtschaftsplan vor legen!? Also so in der Art wie: gestern Mieter – heute Besitzer einer ETW… weiß das Jobcenter überhaupt, das ich Mieter war?


    1. Ja natürlich. Grob fahrlässig gehandelt. Damit erlischt nämlich ab November dein ALG II Anspruch rückwirkend. Das wird zurück zu zahlen sein.
    De facto hast du dir das Erbe an dich gerissen. Und damit kannst du darüber verfügen. Das ist relevant.


    2. Naja natürlich. Möglichst schnell und umfassend. Jede Änderung in den Verhältnissen ist unverzüglich zu melden. Hast du das Erbe überhaupt angezeigt? Wenn nein, unbedingt machen. Hier hast du deine Pflichten verletzt, das kann ein ordentliches Bussgeld geben. Du hattest das Konto ja in Besitz genommen. Klare Sache, brauch man nicht weiter drauf rumreiten.


    Das Andere ist dem JC dann egal.

    Das ist Betrug. Wenn das rauskommt, dann hat sie mit Konsequenzen (Bußgeld, Gerichtsverfahren wegen Betrug etc.) zu rechnen. Sie darf die Wohnung auch nicht weitervermieten. Auf was für Ideen manche Menschen doch kommen...….

    Und natürlich wird das ALG II eingestellt. Und es kann auch zu Rückforderungen kommen.


    An deiner Stelle kannst du bzw. solltest du sie warnen. Damit hast du dann ein reines Gewissen und brauchst dir nichts vorwerfen, wenn es zum Worst Case kommt. Ob ihre "Neue Liebe" etwas taugt, da kann es sein, daß sie Lehrgeld bezahlen wird. Denn so, wie du es beschreibst...

    Zunächst erst einmal, ich hätte das Geld zuerst beim JC angemahnt. Richtig ist, mit der Leistung in Kontakt treten und Sachverhalt klären. Kommt keine Klärung zu stande?


    Wie ist das mit dem Scheck geregelt? Heutzutage macht man das per Überweisung oder online. Das mal vorab.


    Es gibt einige Varianten:


    1. Scheck vor Ort erhalten, aber verlegt => dein Pech. Das könnte das JC nachweisen. Da gibt es nichts mehr.


    2. Kein Scheck vor Ort erhalten, ohne daß ein Aufhebungs-, Eistellungs- oder Änderungsbescheid erging: => Leistungsklage beim SG. Nicht allein auf den §42 1 und 2 SGB II abstellen.


    3. Scheck mit Post versandt. Nicht angekommen. => JC muß nicht nur den Ausgang, sondern auch den Eingang bei dir nachweisen können. Kann es das nicht, Sozialgericht. Oder die Post ging re tour. Auch Zusteller sind nur Menschen. Leistungsklage einreichen.


    4. Es kann auh sein, und ja, das ist zwar nicht sehr wahrscheinlich, aber möglich, und kam sogar auch schon vor: Brief falsch zugestellt. Dann ging das Geld zwar vom JC- Konto runter. Es muß dann der Geldweg nachvollzogen werden. Zieht nämlich ein fremder das Geld, hat das JC nicht entlastend gezahlt, also bitte schön, dann noch einmal; aber auf das richtige Konto. Die Prüfung dessen aber wird im Rahmen der Leistungsklage schon erfolgen.


    Wenn Vorkasse und/oder Darlehen genehmigt und ausbezahlt wurden, werden diese Zahlungsaugänge natürlich automatisch verrechnet.

    Genau. ich habe im Bekanntenkreis einen ähnlichen Fall. Da ging es auch um einen Rentenatrag wegen vorrangigen Leistungen.


    Woanders hatte ich geschrieben, übernehme das aber mal, weil es auch hier zu passen scheint bzw. helfen kann:





    0x

    Hilfreiche Antwort






    Verstoß melden








    Nach oben




    Antworten
    Neuer Beitrag































    Unter welchen Vorraussetzungen erhalte ich Arbeitslosengeld (ALG I)? Die Antworten findet ihr hier:



     [Blocked Image: https://d1v6uc6bimcvsy.cloudfront.net/anwaltimages/resize_1_103613_100x120.jpg?353]

    Arbeitslosengeld: Die Verhängung einer Sperrzeit durch die Bundesagentur für Arbeit

    von Rechtsanwalt Alexander Bredereck



    Wann tritt eine Sperrzeit ein? / Mit Sperrzeit bezeichnet man den Zeitraum, für den der Anspruch auf Zahlung des Arbeitslosengeldes durch die Bundesagentur ... mehr






     [Blocked Image: https://d1v6uc6bimcvsy.cloudfront.net/anwaltimages/resize_1_103613_100x120.jpg?353]

    Der Anspruch des Arbeitnehmers auf Arbeitslosengeld

    von Rechtsanwalt Alexander Bredereck



    Was man beim Arbeitslosengeld beachten sollte / Arbeitnehmer haben bei Arbeitslosigkeit Anspruch auf Arbeitslosengeld, wenn die Meldung persönlich erfolgt ... mehr











    Ähnliche Themen
    Krebs-Erwerbsminderungsrente-Sozialhilfe?
    Erwerbsminderungsrente bei ALG 1
    ALG 2 oder sozialhilfe???
    Erwerbsminderungsrente ?
    Erwerbsminderungsrente

    Das heißt, wenn Du mit Deiner Mutter zu zweit in der Wohnung wohnst, müsste das Jobcenter die halben Mietkosten (Angemessenheit vorausgesetzt) übernehmen.
    Diesen Anteil müsstest Du dann an Deine Mutter weiterreichen.


    Schau mal in Deinen Bescheid ob dort Kosten der Unterkunft auftauchen, wenn nicht solltest Du mit dem Jobcenter klären warum nicht.

    Ja warum nicht durch das JC eine Direktzahlung der anteiligen Miete an den Haupt- Vermieter vornehmen lassen??? Die Mutter zahlt ihren Anteil selbst. Da muß gar nicht weitergeleitet werden und fiskalisch gibt es keine Rückfragen. Jeder zahlt de facto seinen Anteil an den Vermieter und gut ist.