Posts by Spejbl

    Was alles in den 100 EUR Grundfreibetrag enthalten ist?


    Gehe ich dann aber auch richtig, dass in den 100 EUR Grundfreibetrag auch der zu berücksichtigende Teil einer gezahlten Betrieblichen Altersvorsorge enthalten ist ( 4% vom Brutto des Vorjahres, max. 2.100 EUR), deren gezahlten Beiträge durch den Arbeitgeber allerdings wiederum dem Einkommen hinzuzurechnen sind.:o?

    Berechnung - Danke für die schnelle Antwort.


    Danke für die schnelle Antwort.
    Werbungskosten, Versicherungspauschale etc. sind also in 100 EUR Grundfreibetrag bereits mit drin. Das habe ich nicht bedacht :o. Wäre also dann nur noch das abzugsfähig, was im Monat 100 EUR an Werbungskosten übersteigt (Bei WK 150 EUR noch 50 EUR).

    Ich will mal den Rechenweg der ARGE hinsichtlich der Bescheiderstellung verstehen lernen bzw. nachvollziehen. Deshalb die Fachanfrage.

    BEISPIEL Aufstockung ALG II bei Erwerbseinkommen:
    ---------------------------------------------------------

    Vom Nettoeinkommen (also nach SV Abzug) stehen, mal angenommen, 420 EUR.

    Abzuziehen sind:
    30 EUR Pauschale für Versicherungen (die müssen nicht nachgewiesen werden)
    1/60 des Werbungskostenpauschalbetrages nach dem EStG p.a. im Monat => 15,33 EUR
    Dazu Kilometerpauschale zum Arbeitsort. (z.B. bei 6 km Entfernung 21 Arbeitstage) sind das also 6x 30ct x 21 AT => 37,80 EUR.
    Zusammen also 83,13 EUR noch vom Netto abzuziehen.
    Gibt also ein zu berücksichtigendes (anzurechnendes) Einkommen von 336,87 EUR
    Danach gehen ja noch die Freibeträge raus (100 EUR komplett, was darüber liegt 20%)
    Also 336,87-100-(20%von 236,87 => 47,37) => 189,50 EUR vom Bedarf abzuziehen.
    Wenn der Bedarf angenommen, bei 540,00 EUR liegt, gibt es 350,50 EUR ALG II ?
    Liege ich da richtig oder habe ich da ein (oder mehrere Denkfehler)?

    Pfandflaschen Jonny - I need cash


    Formal gesehen mag es korrekt sein, die "Einnahmen" aus Pfandflaschen angeben zu müssen. Nur, versteuern muss ich diese Einnahmen nicht. Ist steuer- und Sozialabgabenfrei :D.

    Allerdings, um 100 EUR zusammenzubekommen, da müsste man schon an die 1.250 Bierflaschen sammeln. Gibt 8 ct/ Flasche. Und von anderen Getränkeflaschen wären immerhin 400 Stück nötig (25 ct./ Flasche).

    Wenn mir jemand erzählt, wo diese Mengen an Flaschen wachsen... könnte man ja mal in die Flaschenernte gehen :D.

    Immerhin, ein Dienst für die öffentliche Sauberkeit wäre es ja, und ich finde es auch völlig o.K., dass diese Arbait vergütet wird. Macht ja sonst keiner. Gehe jedenfalls mal davon aus ;).

    Frage: Warum schickt denn nicht die ARGE Leute in die Flaschenernte, so als 1 EUR-Job? Dann wäre die Disskussion hinfällig, ob man den "Erlös" aus Flaschenernte der ARGE melden soll :cool::rolleyes:.

    Fazit: Juristisch zwar interessant, geht aber, denke ich mal, völlig am Leben vorbei. De jura: ja, de facto: no :rolleyes:.

    Sehe ich auch so. Attest vom Arzt vorlegen, ggf. wird von der ARGE noch ein Amtsarzt beauftragt. Der muss dann noch entscheiden. ... Zumutbar muss die Arbeit schon sein :).
    Dann dürfte es eigentlich keine Probleme geben. Sollte wider Erwarten die ARGE dann doch noch sanktionieren, bleibt der Weg der Klage und/oder, was auch wirksam ist, damit an die Öffentlichkeit gehen.
    Besteht die Möglichkeit, Rente oder Teilrente zu beantragen?? Müsste mal mit dem Arzt besprochen werden...

    Ein Freund von mir macht auch Zeitarbeit. Für ihn ist das O.K., weil, er lebt allein und umziehen macht man bei Zeitarbeit nicht, weil ja der Arbeitsort immer mal wechselt ;). Die Gage, naja ... Aber er krigt Unterkunft bezahlt, Heimreise bezahlt :). Er ist mit seiner Zeitfirma sehr zufrieden. Weil, die sieht zu, dass er in gute Projekte reinkommt. Momentan ist er im Max Planck Institut Greifswald :cool:.

    Habe mal eine Fachfrage zum ALG I.

    Wenn man bis 14,9 Stunden/Woche beschäftigt ist und bis 165 EUR im Monat hinzuverdient, bleibt das anrechnungsfrei. Hat man aber über 165 EUR, wird ALG I gekürzt. So weit, so klar.
    Ganz früher war es ja mal so, dass sich dafür der ALG I Anspruch (Bezugsdauer z.B. von von 12 auf 14 Monate) verlängert hat, wenn man diese Verdienstgrenze überschritten hat und eine monatliche Kürzung in Kauf zu nehmen hatte. Gilt das heuite auch noch oder wie ist da die Rechtslage? Welcher Paragraph ist da der richtige?

    Gruss Spejbl

    Antwort auf:

    ... Hab das hier bei meinen Nachforschungen entdeckt:
    http://www.gegen-zwangsumzuege.de/ma...ssendienst.pdf
    Dort steht ganz klar drin, an welche Regeln sich dieser Außendienstmitarbeiter zu halten haben:
    1. Sie können den Eintritt in die Wohnung nich erzwingen.
    2. Sie haben kein Recht in Schränke o.Ä. zu sehen.
    3. Sie hatten gar kein Recht diesen Besuch durchzuführen, da dieser unzulässig ist, weil sie damit versucht haben eine Gemeinschaft nachzuweisen bzw. nachzuweisen, dass ich dort (angeblich) wohne.

    Mag sein, bin mir aber da nicht so sicher. Eine Aussenprüfung wird durch einen Verdacht begründet, dessen Stichhaltigkeit nun überprüft wird. Da müsstest du die Anordnung der Außenprüfung anfechten. Die rechtliche Kanone würde ich aber mal lieber einstecken, da das Amt im negativen Fall dann davon ausgeht, dass die Freundin was zu verbergen hat!! Und bei nicht kooperativem Verhalten denke ich mal, wird das Amt so denken müssen und auch einige Register ziehen. :eek:

    Also: Da drehe den Spiess mal um: Siehe es mal von der Seite: Da nunmal die Prüfung da ist, kann die ja auch zu euren Gunsten ausgelegt werden. Helft doch dem Amt einfach dabei, herauszufinden, dass alles o.K. ist. :D.

    Wenn deine Freunden eine Amtsphobie hat, kannst du ja auch weiterhin ihr Manager sein. Auch die SB und Fallmanager sind nur Menschen. Anzeigen müssen die allerdings von Amts wegen nachgehen. ;)

    Wenn du da als Katalysator vermittelnd wirkst, ist das gut. Versuche mal herauszufinden, was der Prüfungsgegenstand ist. Ich würde auf jedenfall versuchen, eine Politik der Kooperation zu betreiben. Natürlich muss man sich nicht alles gefallen lassen. :)

    Du hattest geschrieben, dass deine Freundin psychisch amtsgeschädigt ist. Vielleicht kann man da mal mit einem Psychotherapeuten, Seelsorger etc. in Kontakt treten. Ich meine Angst und Aggression sind schlechte Ratgeber. Und die Problembeseitigung sollte auch mal von dieser Seite angegangen werden. Ich meine, es ist keine Schande, wegen seelischen Problemen mal den Fachmann zu kontaktieren ... ;)

    ... Zur Situation:
    Meine Freundin (31) bezieht Hartz4 und das Amt zahlt auch die Wohnung von ihr (2 Raum, ca. 43m²). Ich bin Student und deswegen von Montag bis Freitag an der Uni (ca. 350km von meinem Wohnort entfernt). Meinen Erstwohnsitz habe ich hier in der Stadt wo ich studiere, und mein Zweitwohnsitz ist bei meinen Eltern (selbe Stadt wo auch meine Freundin wohnt), wo ich vor dem Studium gewohnt habe. ...

    Also, so, wie ich es hier lese, dürfte eigentlich nichts anbrennen. Denn soviel ich weiß, kann auch ein(e) Hilfebedürftige(r) Besuch empfangen. Da du nebenwohnsitzlich polizeilich bei deinen Eltern gemeldet bist (also andere Adresse) und hauptwohnsitzlich 350 km entfernt, denke ich mal, liegt keine Bedarfsgemeinschaft oder Wohngemeinschaft vor ;).

    In dem Falle ist es besser, das dem Amt plausibel darzulegen. Die Freundin hätte durchaus besser mit den Mitarbeitern vom Amt kooperieren sollen.
    Also, ich würde mal sagen, alle Karten müssen auf den Tisch .

    Welche Absicht jemand verfolgt hat, ist schwer zu sagen. Wenn du da jemanden bei der ARGE anzeigen willst (mal theoretisch angenommen) wegen Falschinformation, musst du auch beweisen, wer es war und dass offensichtlich eine böse Absicht dem zugrunde liegt. Ich wäre aber wie du in dieser Hinsicht extrem vorsichtig, weil ein solcher Schuss geht i.d.R. nach hinten los.

    Bei Selbständigen bzw. Gewerblichen Einkünften (also ob freiberuflich oder gewerblich, ist für die ARGE nur informativ) - wird eine Anlage EKS fällig. Da werden zunächst kalkulativ für die nächsten sechs Monate (wie bei einer Ertragsvorschau) Zahlen, basierend auf Grundlage der letzten vier, fünf Monate, ausgefüllt.
    Einnahmen wie Ausgaben und das Betriebswirtschaftliche Ergebnis. Wobei der Geldfluss zählt. Investitionen rein, Afa aber, nein.
    Der ALG II - Bescheid ergeht zunächst vorläufig!! D.h. die Bewilligung ergeht vorläufig, weil, bis zwei Monate nach Beendigung des Bewilligungszeitaumes sind die abschliessenden Zahlen - jeweils mit Monatlicher Auswertung der BWA einzureichen.
    Die EKS ist dann rückwirkend noch mal auszufüllen - also zu aktualisieren. Gut, wenn das ein Steuerbüro macht (wegen der Bürokratie).

    Ausserdem: Die ARGE kann das Finanzamt kontaktieren. Das geht, weil mit einem Gewerbe oder Freiberuflicher Tätigkeit ist man bekanntlich auch einkommensteuererklärungspflichtig. In den Fällen, die ich kenne, war es üblich, dass die Arge für rückliegende Bewilligungszeiträume die Einkommensteuerbescheide anforderte. Also, die vorläufigen Zahlen sollten nicht gefaked sein!!

    Schön, dass du erst einmal wieder einen Arbeitsplatz hast. :D
    Was das ARGE- Publikum anbelangt, da glaube ich auch, dass das für die Mitarbeiter in der/den Arge(n) manchmal in Psycho ausarten kann. Das geht sogar soweit, dass schon mal jemand mit der Knarre kam :eek:. Jedenfalls steht bei unserer ARGE am Eingang Security.!

    Aber Gott sei Dank, die meisten - auch sogen. Hartzler - sind anständige Leute :)!!

    Quote from Mandy;90013

    Es gilt immer das Zuflussprinzip, welches besagt: Einkommen wird in dem Monat angerechnet, in welchem es zufließt.



    Soviel ich weiß, sind deswegen einige Klagen anhängig. Aber es ist so wie im Steuerrecht. Hier kann man gestalten und man muss gestalten! :rolleyes: Ob das gerecht ist, nja, darüber kann man streiten.

    Wir leben in Deutschland. D.h. Nicht primär ist entscheidend, was man macht, sondern wie!! Es gilt: für das wie man was macht, hat man die Kosequenzen zu tragen.!! Machen kann man viel, man muss es nur so machen, dass es entsprechend der Paragraphen gemacht wird :). (Gilt gerade in Geldsachen)

    Ich bräuchte mal eine Auskunft. Ich kenne jemanden, die ist Mitte 40. Sie lebt allein (Single), ist also eine Bedarfsgemeinschaft mit insgesamt einer Person.

    In wie weit kann von der Arge verlangt werden, dass Angehörige (z.B. die Eltern) für sie einzutreten haben. Die Eltern leben ungefähr 250 km entfernt, in einem andern Bundesland, haben aber so viel Rente, dass sie vom Finanzamt zwecks Steuererklärung und -entrichtung veranlagt werden. ;)

    Dass, wenn jemand von den Eltern unterstützt wird, es bei der ARGE zu erklären hat, ist mir schon klar. Die Eltern können das dann als "Unterstützung Bedürftiger (in der Anlage Unterhalt bei der Einkommensteuerklärung)" in Ansatz bringen. Frage: ;)

    Sind aber die Eltern in diesem Fall (Kind ist über 40) dazu per Gesetz verpflichtet?? Wie gesagt, die leben ca. 250 km entfernt in einem anderen Bundesland. Ist zwingend vor dem Bezug von ALG2 (Tochter) die Unterstützung der Eltern einzufordern? Oder ist die Untertützung der Eltern an die Tochter eine Kann-Bestimmung? D.h. wenn diese keine Untertützung geben (wollen), bleibt der Anspruch auf ALG2. Bitte auch die Gesetzesgrundlage mal mit angeben. :confused:

    Für eine Rückantwort wäre ich dankbar.

    Leider ist es so, dass in der Gesellschaft sich die Mentalität breitmacht: "Ja, Sie arbeidden dürfen für uns, abber... wir dich nicht bezallen..." :p. Es ist irgendwie ein Teufelskreis. Manche nutzen eben aus, dass es die ARGE und die Sozialleistungen gibt.

    Auf der Anderen Weise bin ich schon der Meinung, dass es besser ist, in Lohn und Brot zu stehen. Allerdings zu vertretbaren Bedingungen. Bei 900 EUR Steuerbrutto und 40 Std. zzgl. 10 Pflichtüberstunden (es gibt eben ungeschriebene Gesetze) und vielleicht noch ein :eek:- Klima in der Firma, da denke ich auch, das muss nicht sein.

    Auch denke ich ALG2- Empfänger ist nicht gleich ALG2- Empfänger. Sicher gibt es Kunden, die sagen: Arbeit ist Scheisse. Denke aber, der grössere Teil will arbeiten gehen. Und durch die Freibeträge hat men eben mehr in der eigenen Tasche, als wenn man nichts weiter macht und sich "die Eier stimulieren lässt". Da sehe ich es wie der Apostel Paulus im Neuen Testament: Wer nicht arbeiten will (es aber kann), der soll aucht nicht essen. Das ist ja aoch O.K.so. ;)

    Dabei ist das Geld ja nur ein Aspekt. Genauso wichtig ist es, unter Leute zu kommen. Wenn einem die Hütte auf en Kopf fällt, versauert man. Dafür ist keiner geschaffen (Betrifft Thema Soziale Integration). Also, für mich wäre es ätzend, das Gefühl haben zu müssen, nicht gebraucht zu werden. Dann lieber erst mal klein einsteigen oder drin bleiben.:)

    Ich habe mal eine allgemeine Frage zur Bearbeitungszeiten von Anträgen. ;)

    Wie lange dauert normalerweise bei der ARGE die Bearbeitungszeit von Anträgen? Habe ALG2 als Aufstockung beantragt. Unterlagen sind O.K., aber nicht unkompliziert, weil, da sind betriebliche Altersvorsorgebeiträge mit zu berücksichtigen.
    Als Vermögen gehen diese Sachen nicht in die Anrechnung (betriebliche Altesvorsoge / Steuerlich begünstigt) und als Einnahme ist der Teil Hinzurechnungspflichtig, der 4% des des letzten Jahresbruttoentgeldes übersteigt.? Wird Monatlich runtergerechnet (also gezwölftelt) und pro Monat berücksichtigt?. :)

    Sehe ich auch so. Die ARGE will aber zu Recht wissen, wieviel Geld bzw. Vermögen man hat. Um Ärger vorzubeugen: Vermögen erklären, auch wenn es sich nicht auswirkt. Da es sich hier aber um Barvermögen handelt, sind pro Person 150 EUR pro Lebensjahr Freigrenze. Dazu kommen noch 750 EUR Betrag für Anschaffungen pro Bedarfsgemeinschaft. Also, bei 10.000 EUR Barvermögen und eine Person sehe ich da ein Problem. Bei zwei oder mehr Personen sehe ich ehr kein Risiko. Hängt aber vom Alter der Antragsteller ab!! Kann sich ja jeder selber mal überschlagen, wieviel Barvermögen man haben darf.
    Aber: Vorhandenes Vermögen nicht erklären ist strafbar und es wird fetten Ärger geben. :(

    Quote from Vegas;100128

    Hä? Was soll es denn da für bestehende Bescheide geben? DAs könnten ja wenn überhaupt nur Ablehnungen wegen zu hohem Vermögen für Anträge ab Mitte April sein, der ja noch gar nicht ist.




    Gemeint sind natürlich Ablehnungsbescheide, die bereits vor Mitte April bestandskräftig sind, natürlich basierend auch hinsichtlich des vorhandenen Schonvermögens nach alter Rechtslage. Beispiel:

    Schonvermögen 30.000 EUR bei einem Antragsteller mit 45 Jahren.
    => Alte Rechtslage = Ablehnung, da 45 x 250 = 11.250 Freigrenze.
    => Bei Neuer Rechtslage Gewährung, da 45 x 750 = 33.750.

    Ab Mitte April, mal nur diesen Aspekt betrachtet, Anspruch auf ALG II. Aber eben nicht davor.
    Weil das Schonvermögen von 30.000 EUR nunmehr innerhalb der Freigrenze. ;)

    Oder wer übernimmt die Garantie, dass die ARGE ohne extra Antrag Gesetztesänderungen zu Gunsten der Bezieher umsetzt??? :rolleyes::rolleyes: