Posts by Spejbl

    Pflegestufe 3 (Altes Recht) also Pflegegrad 5? Richtig? Oder meintest du Pflegegrad III (ehem. Pflegestufe 1-2)?


    Erst mal zur Pflegekasse des Vaters. Kurzfristig Termin vereinbaren. Da ist nämlich einiges zu erledigen.


    Wenn du aus dem ALG I aussteigst, mußt du das auch beiom JC mit einer Veränderungsmitteilöug anzeigen. Pflege von nahen Angehörigen (leiblicher Vater zählt dazu) ist ein wichtiger Grund, der anzugeben ist. Die Nachweise gibt es von der Pflegekasse.


    Das JC zahlt jetzt nicht nur aufstockend, sondern den ganzen Bedarf. In Summe ändert sich nichts. In diesem Fall darf das Pflegegeld nicht angerechnet werden. Weder beim Vater noch bei dir.


    Mehr Infos unter:


    https://www.pflege.de/pflegende-angehoerige/

    Versteht mich nicht falsch. Ich fühle mich gerade nicht stark genug solche Spielchen einfach wegzustecken. Ich fange dann an darüber nachzudenken warum die das machen. Das ist halt nicht auf Augenhöhe sondern da man etwas brauchst musst man es nehmen wies kommt. Oder man steht weiter im Regen. ich habe jahrelang immer tadellos dort funktioniert und alles mitgemacht was mir aufgetischt wurde. Und jetzt mit dieser dummen Erkrankung tuh ich mir so furchtbar schwer.


    Ich nehme mal an, bei diesem "Spielchen" handelt es sich um die obligatorische Informationsveranstaltung. Daran muß teilgenommen werden.


    Warum die das machen? Weil es so im Gesetz gefordert wird. Da gibt es notwendige Routinen. Des Weiteren gibt es einen Arbeitsvermittler oder auch Fallmanager. Der wird natürlich auch einladen. Das sollte unbedingt auch wahr genommen werden.


    Es bestehen natürlich auch Pflichten im ALG II. Kann man im SGB II nachlesen. Im SGB gibt es Rechte und Pflichten.


    Hallo turtle,


    "Mit solch einer Einstellung wirst du dir (wie anscheinend bisher auch) selbst im Weg stehen."


    Ich unterhalte mich gerne mit dir aber nicht auf der Grundlage von Unterstellungen und Pauschalisierungen.

    Ich bin zwar nicht die Schildkröte, aber vielleicht offenbart sich sich hier eine der vesteckten Ursachen deiner psycischen Probleme.


    Das aber werden wir nicht im öffentlichen Bereich zu diskutieren.

    Naja, ich dachte mir also dass irgendwie ein Fehler beim Jobcenter sein müsste, das sie einfach im Verzug sind o.ä. - doch dann schaue ich mir meinen neuen Bescheid nochmal genauer an und dort steht klein in einem Nebensatz erwähnt, dass die Mieten ab dem Zeitpunkt des Zusammenzugs mit der Partnerin selbst bezahlt werden müssten. ...


    Okay, selbst wenn, das kann man irgendwie Regeln, entweder indem ich mir einen Vollzeit Job bis August suche oder meine Freundin einfach wieder auszieht bzw ich sie bei mir wieder abmelde.


    Nun aber zum viel dramatischen Punkt. Die fristlose Kündigung. Ich/Wir haben nun also 1050€ Mietschulden bei einem Nettoeinkommen von 117,50€ pro Person im Monat. Wenn ich wirklich aus der Wohnung fliege, wäre das mein Ende. Ich bin aktuell arbeitslos und der Wohnungsmarkt ist eine absolut Katastrophe, erst recht für einen Arbeitslosen. ...

    Korrektur / Zusammengefasst:


    * Wurden nicht richtig gelesen bzw. der Inhalt teilweise ignoriert. - Bleibt dennoch Schuldhafte Unterlassung.

    * Wie regeln? Rückständige Miete sofort, vollständig und unaufgefortert nachzahlen. Künftig pünktlich zahlen. Sonst - No Way.

    * Netto von 117,50 EUR zzgl. der Sozialleistungen. Wo liegt das Problem?

    * Für den Vermieter ist es ein Problem, wenn er seine Miete nicht bekommt. Für nicht wenige Vermieter kann das das Ende sein. Und deswegen gilt in der Rechtsprechung der Tenor, daß das für den Vermieter unzumutbar ist.


    Auch wenn die Miete hernach pünktlich gezahlt wird, besteht, ist lediglicg die "Fristlose" vom Tisch. Allerdings heißt das auch, wurde nicht auch noch hilfsweise ordentlich gekündigt, dann kommt der Mieter noch mal mit einem Blauen Auge davon. Vorausgesetzt, Alle Schulden wurden beglichen.

    Egal, wie die Modalität der Zahlungen geregelt ist, der Mietvertrag besteht zwischen dem Vermieter und dem Mieter. Der kann natürlich im Rahmen der Geldbeschaffungsmaßnahmen für den Vermieter einen Teil seiner Leistungsansprüche an den Vermieter abtreten, was ja durch eine Direktzahlung auch erfolgt.


    Aber, letztendlich hat der Mieter dafür zu bürgen, daß der Mietvertrag erfüllt wird. Und das beeinhaltet zum Ersten und auch vorrangig die fristgerechte Entrichtung der Mieten. Das JC ist doch nicht Mieter. Da gibt es doch gar keinen Vetrag!


    Lediglich Ansprüche des Hilfeempfängers können auf Antrag hin im Rahmen einer Direktzahlung an den Vermieter übergeleitet werden.


    Wenn der Sozialträger das nicht macht, dann bekommt der Hilfebedürftige seinen vollen Hilfeanspruch ausbezahlt. Natürlich muß davon dann die Miete bezahlt werden. Fristgerecht. Eigentlich logisch.


    Bei 2 Monatsmieten Rückstand und mehr kann der Vermieter (fristlos) kündigen. Selbst, wenn die Miete vollständig nachgezahlt wird, besteht nur eine Rückstufung auf eine Ordenliche Kündigung. Gründe, die die Fristlose aufheben können, sehe ich nicht. Da ja der Rückstand selbst verschuldet wurde und zwischenzeitlich auch keine Kontaktaufnahme zum Vermieter erfolgte.


    Änderungsbescheide durch das JC wurden wohl der Werbung zugeschrieben und damit ignoriert. Dieses Verhalten ist nicht entschuldbar.


    Aber das Weitere betrifft dann ausschliesslich das Mietrecht.

    Sofern sich bereits Schulden angehäuft haben, ist ein Gang in eine kostenlose Schuldnerberatung minimum notwendig. Es ist ja nicht nur die KK, auch Miete Strom und die lfd. Lebenshaltung kostet.


    Auf jeden Fall hängst du nicht in der Luft. Auch wenn das JC nicht nur arbeitsvermittelnd wirken muß und ggf. auch prüfen muß, ob vorrangige Leistungen zu beantragen sind.


    Das mal nur zu Info, aus meinem Bekanntenkreis berichtet. Aber, soweit ist es noch nicht. Mach erst mal das bis jetzt Gesagte.


    Prüfung auf Anspruch von Erwerbsminderungsrente - Begutachtung ablehnen?

    Da ja erst ab Mai arbeitslos, ist

    Ja wir sind letztes Jahr zusammen gezogen... Bin auch bei Ihr gemeldet... Ich habe einen anhörungsbogen bekommen und habe denen genau so alles geschildert... Dann kam heute dass die Sperrzeit nicht aufgehoben wurde...

    So, wie alles geschildert wurde, würde ich Widerspruch gehen. Dabei aber auch die Tatsache mit erwähnen, daß das "alte" Arbeitsverhältnis auch ohne Eigenkündigung jetzt geendet hätte, weil der Arbeitgeber betriebsbedingt gekündigt hätte.


    Sofern du das Schriftlich nachweisen kannst, z.B. durch ein Schreiben des alten AG, welches das bestätigt, sehe ich gute Aussichten auf Erfolg. Auf jeden Fall werden die Erfolgsaussichten dadurch deutlich besser.

    Ja... Habe mehr verdient als beim meinem vorherigen AG. Hatte auch 500 Euro weniger Spritkosten, bin jeden Tag 120 km zur Arbeit hin und 120 km zurück... Zum neuen AG hatte ich nur 20 km...

    Ja, das ist immerhin ein Argument. Mit einbringen. Also den Mehrverdienst i.V. mit reduzierten Werbungskosten.


    Bist du bei deiner Freundin oder in der Nähe von ihr mit deinem Hauptwohnsitz gemeldet. Das wäre ein Argument, wo man einhaken könnte.

    Das Problem ist eben der Wechsel von einem Unbefristeten in ein befristetes Arbeitsverhältnis. Im Grunde stellt das Amt i.V. mit der Eigenkündigung darauf ab. Da kann man auch nicht garantieren, daß die Sperrzeit aufgehoben wird. Eine Aussicht auf Erfolg ist daher ehr unwarscheinlich.


    Mit großer Wahrscheinlichkeit sieht das Amt den Umzug und die Hilfe für die Freundin als privates Projekt an. Und das wird vom Gesetz nicht gefördert oder unterstützt. Eine moralische Verpflichtung im Sinne des SGB nachzuweisen, wäre schwierig. Wohl aber der einige Weg, wenn möglich.


    Dennoch die Frage: Welchen Pflegegrad hat die Mutter deiner Freundin und ist sie in der Lage, die Pflege ohne fremde Hilfe sicherzustellen?

    Ja gut, ist gerade mal ein halbes Jahr dazwischen. Wäre es ein Jahr und mehr gewesen hätte, ich zusätzlich das noch mit in die Begründung einfliessen lassen.


    Aber gut, versuchen würde ich es dennoch. Einfach probieren. Ist der neue Job wenigstens besser dotiert?

    Ist das genau so begründet worden? Also mit Eigenkündigung?


    Vorsorglich würde ich dennoch in Widerspruch gehen. Hilfsweise in Verbindung mit einem Antrag auf Verkürzung der Sperrfrist.


    Grundsätzlich ist eine Eigenkündigung zwar schon ein Sachverhalt, der eine 12- Wöchige Sperrzeit begründet. Und darauf wurde mit Sicherheit auch abgestellt. Wann hattest du die neue Arbeitsstelle begonnen? Ich meine, "letztes Jahr" ist vom 01.01. - 31.12. möglich.


    Den Widerspruch und hilfsweise gestellten Antrag auf Verkürzung der Sperre würde ich begründen mit erfrolgtem Anschlussarbeitsverhältnis und möglicher Verlängerung zum Einen , aber auch mit der durch deinen Ortswechsel verbundenen Möglichkeit zur Unterstützung für deine Freundin in Sachen Pflege ihrer Mutter.


    Dann muß man sehen.


    Was ist AKG I?

    Tippfehler. Muß ALG I heißen.


    Die 3 Monate sind bei mir ja schon längst um. Ich hab ja Mitte letzten Jahres aufgehört, zu arbeiten.

    Nööö. Gilt ab Antragstellung.


    Ich meinte, dass ich verreise und danach ALG I beantragen will. Aber ich würde mir gerne mehr Zeit als 1 Jahr ohne Job und ohne ALG I nehmen. Ist das irgendwie möglich?

    Dann muß du erst einmal ALGI beantragen. 1 Tag Leistungen beziehen und dann abmelden.


    Verlängern kann sich die Bezugsdauer, wenn der Leistungsempfänger innerhalb der letzten vier Jahre schon einmal einen Anspruch auf Arbeitslosengeld erworben, die Anspruchsdauer aber nicht voll ausgeschöpft hat. Die aktuelle Dauer erhöht sich dann um den Rest des vorherigen Anspruchs. Wer also etwa arbeitslos war und einen Anspruch auf 12 Monate Arbeitslosengeld hatte, aber schon nach vier Monaten eine neue Anstellung gefunden hat, kann die „unverbrauchten“ acht Monate an eine in den nächsten vier Jahren entstehenden Anspruch anhängen, wenn er wieder arbeitslos werden sollte.

    https://www.alg-i.de/bezugsdauer.html


    Gilt m.E. auch dann, wenn eine Unterbrechung durch Abwesenheit eintritt. Dann besteht der Restanspruch weiter.