Posts by Hexepebbles

    Welchen Sinn würde es für das Sozialamt machen, jetzt für Dich in die DRV einzuzahlen!?


    Du bist Mitte 30. Erhältst 100 € Rente. Ähm...….. als EM-Rentner, der bis Mitte 30 "normal§ gearbeitet hatte, hättest Du einen wesentlich höheren Rentenanspruch erwerben müssen.


    Diese genannten Beiträge für eine Altersvorsorge ergeben "einen Sinn", wenn zum Erhalt einer Altersrente einige Monate zur Rentenanwartschaft fehlen, dann erstellt man eine Wirtschaftlichskeitsberechnung und zahlt ggfs. Beiträge nach.

    In Deinem Fall völlig unwirtschaftlich.


    Deine Eltern können für Dich abschließen, was sie wollen. Sobald es zur Auszahlung reif ist, ist es anrechenbares Einkommen.


    Warum möchtest Du von Deinen Eltern 4.999 € für "das Alter" bekommen!? Sobald es Dir zufließt ist es Einkommen und als solches anzurechnen.


    Ich empfehle Dir, wenn Du Dir wirklich Gedanken um eine Altersrente machst (was mit 30 Jahren sehr löblich ist), über eine Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen nachzudenken. Dort werden, gemessen am Einkommen, sehr hohe Rentenversicherungsbeiträge in die Rentenversicherung gezahlt. Darüber hinaus sind die Freibeträge auf das Werkstatteinkommen sehr hoch.


    Viel Erfolg

    § 82 Abs. 7 Satz 2 SGB XII:


    Entfiele der Leistungsanspruch durch die Berücksichtigung in einem Monat, ist die einmalige Einnahme auf einen Zeitraum von sechst Monaten gleichmäßig zu verteilen und mit einem entsprechenden Teilbetrag zu berücksichtigen.


    Aber: ich bin nicht sicher, ob es sich bei "gesammeltem" Einkommen um eine einmalige Einnahme handelt.


    Wieso wird Dein Gehalt denn erst (ggfs. Monate!?) später ausgezahlt? Deine Rente bekommst Du ja auch monatlich und nicht erst dann, wenn Du den Betrag X erreicht hast.


    Bei der Grundsicherung im Alter (SGB XII) muß man auch wissen, daß der Vermögensfreibetrag gerade mal 2.600 EUR beträgt. Zumal zu beachten ist, die Frau bleibt im Rechtskreis SGB II und der Mann wechselt u.U. ins SGB XII. Denn die BG besteht ja weiter.

    Die Vermögensfreigrenze beträgt seit 2017 5.000,00 €

    Irgendwie werde ich aus dem Geschreibsel nicht schlau.......


    1. Du hast ALG II erhalten bis zur Rentengewährung, d. h. dass Dein Bedarf gedeckt wurde.
    2. Wäre die Rente früher bewilligt worden, wären die Leistungen auch früher eingestellt worden, d. h. Du hättest nicht einen Cent mehr gehabt als jetzt.


    Du wirst auch mit einem Ü-Antrag nach § 44 SGB X keine Chancen haben, rückwirkende Leistungen zu erhalten.


    Wusste das Jobcenter von Deinem Antrag auf Erwerbsminderungsrente? Wurde ggfs. ein EA an das zuständige Sozialamt gestellt? Dann könnte es sein, dass Du über das Merkzeichen noch einen Differenzbetrag für die Vergangenheit vom Sozialamt ausgezahlt bekommst. Könnte!!!

    Eisvogel...... und Du kannst bestimmt jetzt den Weg von der PKV in die GKV aus dem Ärmel schütteln.


    Sei mir nicht böse, aber ich finde es persönlich ganz gut, dass die Wechselmöglichkeit im Altern nicht grundsätzlich gegeben ist.
    Jahrelang nutzt man alle Vorteile der PKV gegenüber den gesetzlich Versicherten. Und wenn es dann eng wird, weil man nicht vorgesorgt hat möchte man sich wieder in den Schoß der Solidargemeinschaft der gesetzlich Versicherten kuscheln.


    Die Frau sollte Ihren Anspruch auf Leistungen nach dem SGB XII bei dem Sozialhilfeträger vor Ort prüfen lassen.
    Der Mann seinen Anspruch auf Leistungen nach dem SGB II (denn wer berufsunfähig ist, ist nicht zwangsläufig erwerbsgemindert, das festzustellen obliegt allein der Deutschen Rentenversicherung!).

    Es gibt keinen Pauschalbetrag, den "der Staat" zahlt.


    Bei den Leistungen nach dem SGB XII handelt es sich um einen individuellen Betrag, der anhand des Bedarfs und des Einkommens ermittelt wird.


    Ggfs. "übernimmt" das Kind mit hohem Einkommen "alles".

    Die Erwerbsminderung (teilweise, voll, befristet oder unbefristet) stellt der Rentenversicherungsträger fest.


    D. h. in Deinem Fall, dass frühestens mit Ablauf der befristeten EM-Rente (bei der erneuten Beantragung) durch den medizinischen Dienst die (weitere?) Erwerbsminderung festgestellt wird.


    Wann läuft die Rente aus?

    Naja, es gibt ja sehr viele verschiedene Werkstätten für behinderte Menschen. Ich glaube nicht, dass man pauschal sagen kann, dass Werkstätten für behinderte Menschen kontraproduktiv im Falle von Autismus sind. Die WfbM zahlen, im Verhältnis zum Arbeitslohn, einen hohen Beitrag an die gesetzliche Rentenversicherung und bereits nach 20 Jahren hast Du Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente.


    Was wäre für Dich eine Alternative? Ein Job auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt? Hast Du bereits eine abgeschlossene Ausbildung?
    Ich weiss leider zu wenig über Autismus, aber ich kenne jemanden, der auf dem 1. Arbeitsmarkt tätig ist. Ich denke, hierbei kommt es auf die Form der Krankheit an. Vielleicht kann Dir hier noch jemand Tips geben.

    Wenn Du eine vorgezogene Altersrente erhältst, erfüllst Du nicht die Voraussetzungen für die Bewilligung von Grundsicherungsleistungen nach dem Vierten Kapitel SGB XII.
    Erreichen Regelaltersgrenze oder das Vorliegen einer dauerhaften vollen Erwerbsminderung unabhängig von der Arbeitsmarktlage.


    D. h. Du könntest ergänzend Leistungen nach dem III. Kapitel SGB XII beantragen (Hilfe zum Lebensunterhalt). Vermögensfreigrenze liegt hierbei niedriger; Unterhaltspflichtige werden angeschrieben.

    RiverOrange.............. willkommen in der realen Welt!


    Ich bezweifle mittlerweile, dass das Beamtenverhältnis aufgrund einer Krankheit beendet wurde - Sturköpfigkeit wirds gewesen sein.


    Nur mal kurz für Dich: Ich habe seit Ende Januar einen (vermuteten) Bandscheibenvorfall - gehe weiterhin arbeiten und meinen MRT-Termin habe ich am 11.5. ...............grööööööööööhl.

    a) kann eine Klage beim Sozialgericht (Düsseldorf) Erfolg haben, und wie wäre die Begründung?
    b) gibt es gegenüber dem JC einen Anspruch auf ärzliche Leistungen in dem Umfang wie sie die AOK bezahlen würde? Schließlich sollte der Basistarif ja den Hartz 4 Empfänger mit PKV gleichstellen mit denen, die in der GKV sind?

    Die Klage vor dem Sozialgericht kann keinen Erfolg haben, da für Angelegenheiten mit der PKV nicht die Sozialgerichtsbarkeit zuständig ist ;-)


    Nein, gibt es nicht. Du hast gegenüber Deiner PKV einen Anspruch auf Leistungen die denen der GKV entsprechen, wenn Du im Basistarif bist. Diese durchzusetzten liegt einzig und allein an Dir.