Posts by Hexepebbles

    Zunächst müsstest Du den UH für Dich und Deine Kinder gegenüber dem Ehemann geltend machen.


    Der Hausstand wird erstmal geteilt; gerade die Kinderzimmer würdest Du mitnehmen.


    Wenn Du keinen Job hast, kannst Du einen Antrag auf Leistungen nach dem SGB II stellen.

    Die Bruttokaltmiete setzt sich aus der Kaltmiete und den "kalten" Nebenkosten zusammen.

    Dazu kommen lediglich noch (angemessene) Heizkosten.


    Wie hoch ist denn das Einkommen Deiner Eltern? Bei 1000 € Warmmiete vermute ich schon mal einen ziemlich "knackigen" Betrag. Auch wenn dieser Betrag nach § 142 SGB XII jetzt in voller Höhe bei der Leistungsberechnung berücksichtigt wird, spielt es schon eine Rolle wie die Wohnung bisher finanziert wurde.

    § 73 Hilfe in sonstigen Lebenslagen ist die richtige Rechtsnorm für den Bedarf, wenn es einmalige Kosten sind. Wenn es sich um sich wiederholende Kosten handelt, dann wäre die die Anpassung des Regelbedarfes nach § 27a Abs. 4 SGB XII die passende Norm.

    Sorry...….ich meinte natürlich 73 - nicht 78.

    Dann könntest Du einen Antrag auf Übernahme nach § 78 SGB XII stellen.


    Aber ja, es könnte so ausgehen, dass das Sozialamt der Meinung ist, dass Du das Monatsticket auch für andere Fahrten benutzen kannst. Das ist aber reine Spekulation und kann Dir nur Dein zuständiger Sozialhilfeträger mitteilen. Ruf bei er Sachbearbeitung an :-)

    Selbstverständlich kann auch eine komplette Wohnung untervermietet werden.

    Gab es schon öfter, wenn z. B. der Hauptmieter für einen längeren Zeitraum im Ausland arbeitet.

    Allerdings würde ich auch in diesem Fall dringend VOR Abschluss des Untermietvertrages mit dem Kostenträger (JC?) die Angemessenheit prüfen lassen.

    Fragehase


    Die Sozialämter und die Jobcenter sind für den Publikumsverkehr geschlossen. Telefonisch, per E-Mail oder Fax sind die Mitarbeiter (evtl. in Notbesetzung) aber zu erreichen.


    Ich glaube kaum, dass in der derzeitigen Lage eine Leistungseinstellung erfolgen wird, wenn Du im Rahmen der Möglichkeiten mitwirkst. Auch den Mitarbeiterin in den Sozialämtern und Jobcentern ist bewusst, dass einige Dinge nun nicht erledigt werden können!

    Wer hat Dich denn dazu gezwungen die PKV zu kündigen!?


    Da hat Dein Sozialhilfeträger aber einen Riesenfehler gemacht. Die PKV ist grundsätzlich vorrangig in Anspruch zu nehmen. Bei Hilfebedürftigkeit halbiert sich der Basistarif; die anfallenden Beiträge werden im Rahmen der Sozialhilfe bei der Leistungsberechnung übernommen. Die Leistungen im Basistarif entsprechen denen der gesetzlichen Krankenversicherung.


    Btw...…….. die Versichertenkarte, die im Rahmen der Betreuung nach § 264 SGB V ausgehändigt wird, brandmarkt einen nicht! Im Gegenteil: Willkommen in der Welt der gesetzlichen Krankenversicherung.

    Vielleicht habe ich einen Denkfehler, aber ich weiß nicht wirklich was Du genau wissen möchtest.


    Die Pflicht in der PKV zu verbleiben besteht weiterhin, wenn Du nicht versicherungspflichtig (GKV) bist.


    Ich gehe davon aus, dass Du im Basistarif Deiner PKV versichert bist. Der Bezug von Sozialhilfe führt dazu, dass dieser Basistarif halbiert wird. Das bleibt auch dann bestehen, wenn Du einen Nebenjob annimmst und damit zwar ggfs. aus dem Sozialleistungsbezug rausfällst, aber unter Berücksichtigung des vollen Basistarifes wieder sozialhilfebedürftig werden würdest.


    Ich persönlich finde nichts daran auszusetzen, dass man auch im Alter "per Gesetz in der teuren PKV bleiben muss". Immerhin wurden jahrelang die Privilegien der PKV in Anspruch genommen; dann muss man auch dafür zahlen.
    Einen Wechsel in die Solidargemeinschaft der GKV-Versicherten nur aus finanziellen Fehlplanungen oder Schicksalen finde ich nicht richtig. Aber das ist nur meine höchstpersönliche Meinung :-)

    Ich noch Ma


    Also wenn du im Rahmen der Kostenübernahme bist kannst du denn Mietvertrag unterschrieben und diesen abgeben sollte nach 10 Tagen kein Bescheid kommen oder du nicht mit rein Sachbearbeiter sprechen kannst dann musst du eine Klage nötigenfalls eilklage bei Sozialgericht stellen.


    Dass kannst du am besten persönlich vortragen und hast gleich deine Klage in der hand.

    Wo genau diese 10-Tages-Frist steht würde mich sehr interessieren

    Welchen Sinn würde es für das Sozialamt machen, jetzt für Dich in die DRV einzuzahlen!?


    Du bist Mitte 30. Erhältst 100 € Rente. Ähm...….. als EM-Rentner, der bis Mitte 30 "normal§ gearbeitet hatte, hättest Du einen wesentlich höheren Rentenanspruch erwerben müssen.


    Diese genannten Beiträge für eine Altersvorsorge ergeben "einen Sinn", wenn zum Erhalt einer Altersrente einige Monate zur Rentenanwartschaft fehlen, dann erstellt man eine Wirtschaftlichskeitsberechnung und zahlt ggfs. Beiträge nach.

    In Deinem Fall völlig unwirtschaftlich.


    Deine Eltern können für Dich abschließen, was sie wollen. Sobald es zur Auszahlung reif ist, ist es anrechenbares Einkommen.


    Warum möchtest Du von Deinen Eltern 4.999 € für "das Alter" bekommen!? Sobald es Dir zufließt ist es Einkommen und als solches anzurechnen.


    Ich empfehle Dir, wenn Du Dir wirklich Gedanken um eine Altersrente machst (was mit 30 Jahren sehr löblich ist), über eine Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen nachzudenken. Dort werden, gemessen am Einkommen, sehr hohe Rentenversicherungsbeiträge in die Rentenversicherung gezahlt. Darüber hinaus sind die Freibeträge auf das Werkstatteinkommen sehr hoch.


    Viel Erfolg

    § 82 Abs. 7 Satz 2 SGB XII:


    Entfiele der Leistungsanspruch durch die Berücksichtigung in einem Monat, ist die einmalige Einnahme auf einen Zeitraum von sechst Monaten gleichmäßig zu verteilen und mit einem entsprechenden Teilbetrag zu berücksichtigen.


    Aber: ich bin nicht sicher, ob es sich bei "gesammeltem" Einkommen um eine einmalige Einnahme handelt.


    Wieso wird Dein Gehalt denn erst (ggfs. Monate!?) später ausgezahlt? Deine Rente bekommst Du ja auch monatlich und nicht erst dann, wenn Du den Betrag X erreicht hast.