Posts by Hexepebbles

    Fragehase


    Die Sozialämter und die Jobcenter sind für den Publikumsverkehr geschlossen. Telefonisch, per E-Mail oder Fax sind die Mitarbeiter (evtl. in Notbesetzung) aber zu erreichen.


    Ich glaube kaum, dass in der derzeitigen Lage eine Leistungseinstellung erfolgen wird, wenn Du im Rahmen der Möglichkeiten mitwirkst. Auch den Mitarbeiterin in den Sozialämtern und Jobcentern ist bewusst, dass einige Dinge nun nicht erledigt werden können!

    Wer hat Dich denn dazu gezwungen die PKV zu kündigen!?


    Da hat Dein Sozialhilfeträger aber einen Riesenfehler gemacht. Die PKV ist grundsätzlich vorrangig in Anspruch zu nehmen. Bei Hilfebedürftigkeit halbiert sich der Basistarif; die anfallenden Beiträge werden im Rahmen der Sozialhilfe bei der Leistungsberechnung übernommen. Die Leistungen im Basistarif entsprechen denen der gesetzlichen Krankenversicherung.


    Btw...…….. die Versichertenkarte, die im Rahmen der Betreuung nach § 264 SGB V ausgehändigt wird, brandmarkt einen nicht! Im Gegenteil: Willkommen in der Welt der gesetzlichen Krankenversicherung.

    Vielleicht habe ich einen Denkfehler, aber ich weiß nicht wirklich was Du genau wissen möchtest.


    Die Pflicht in der PKV zu verbleiben besteht weiterhin, wenn Du nicht versicherungspflichtig (GKV) bist.


    Ich gehe davon aus, dass Du im Basistarif Deiner PKV versichert bist. Der Bezug von Sozialhilfe führt dazu, dass dieser Basistarif halbiert wird. Das bleibt auch dann bestehen, wenn Du einen Nebenjob annimmst und damit zwar ggfs. aus dem Sozialleistungsbezug rausfällst, aber unter Berücksichtigung des vollen Basistarifes wieder sozialhilfebedürftig werden würdest.


    Ich persönlich finde nichts daran auszusetzen, dass man auch im Alter "per Gesetz in der teuren PKV bleiben muss". Immerhin wurden jahrelang die Privilegien der PKV in Anspruch genommen; dann muss man auch dafür zahlen.
    Einen Wechsel in die Solidargemeinschaft der GKV-Versicherten nur aus finanziellen Fehlplanungen oder Schicksalen finde ich nicht richtig. Aber das ist nur meine höchstpersönliche Meinung :-)

    Ich noch Ma


    Also wenn du im Rahmen der Kostenübernahme bist kannst du denn Mietvertrag unterschrieben und diesen abgeben sollte nach 10 Tagen kein Bescheid kommen oder du nicht mit rein Sachbearbeiter sprechen kannst dann musst du eine Klage nötigenfalls eilklage bei Sozialgericht stellen.


    Dass kannst du am besten persönlich vortragen und hast gleich deine Klage in der hand.

    Wo genau diese 10-Tages-Frist steht würde mich sehr interessieren

    Welchen Sinn würde es für das Sozialamt machen, jetzt für Dich in die DRV einzuzahlen!?


    Du bist Mitte 30. Erhältst 100 € Rente. Ähm...….. als EM-Rentner, der bis Mitte 30 "normal§ gearbeitet hatte, hättest Du einen wesentlich höheren Rentenanspruch erwerben müssen.


    Diese genannten Beiträge für eine Altersvorsorge ergeben "einen Sinn", wenn zum Erhalt einer Altersrente einige Monate zur Rentenanwartschaft fehlen, dann erstellt man eine Wirtschaftlichskeitsberechnung und zahlt ggfs. Beiträge nach.

    In Deinem Fall völlig unwirtschaftlich.


    Deine Eltern können für Dich abschließen, was sie wollen. Sobald es zur Auszahlung reif ist, ist es anrechenbares Einkommen.


    Warum möchtest Du von Deinen Eltern 4.999 € für "das Alter" bekommen!? Sobald es Dir zufließt ist es Einkommen und als solches anzurechnen.


    Ich empfehle Dir, wenn Du Dir wirklich Gedanken um eine Altersrente machst (was mit 30 Jahren sehr löblich ist), über eine Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen nachzudenken. Dort werden, gemessen am Einkommen, sehr hohe Rentenversicherungsbeiträge in die Rentenversicherung gezahlt. Darüber hinaus sind die Freibeträge auf das Werkstatteinkommen sehr hoch.


    Viel Erfolg

    § 82 Abs. 7 Satz 2 SGB XII:


    Entfiele der Leistungsanspruch durch die Berücksichtigung in einem Monat, ist die einmalige Einnahme auf einen Zeitraum von sechst Monaten gleichmäßig zu verteilen und mit einem entsprechenden Teilbetrag zu berücksichtigen.


    Aber: ich bin nicht sicher, ob es sich bei "gesammeltem" Einkommen um eine einmalige Einnahme handelt.


    Wieso wird Dein Gehalt denn erst (ggfs. Monate!?) später ausgezahlt? Deine Rente bekommst Du ja auch monatlich und nicht erst dann, wenn Du den Betrag X erreicht hast.


    Bei der Grundsicherung im Alter (SGB XII) muß man auch wissen, daß der Vermögensfreibetrag gerade mal 2.600 EUR beträgt. Zumal zu beachten ist, die Frau bleibt im Rechtskreis SGB II und der Mann wechselt u.U. ins SGB XII. Denn die BG besteht ja weiter.

    Die Vermögensfreigrenze beträgt seit 2017 5.000,00 €

    Irgendwie werde ich aus dem Geschreibsel nicht schlau.......


    1. Du hast ALG II erhalten bis zur Rentengewährung, d. h. dass Dein Bedarf gedeckt wurde.
    2. Wäre die Rente früher bewilligt worden, wären die Leistungen auch früher eingestellt worden, d. h. Du hättest nicht einen Cent mehr gehabt als jetzt.


    Du wirst auch mit einem Ü-Antrag nach § 44 SGB X keine Chancen haben, rückwirkende Leistungen zu erhalten.


    Wusste das Jobcenter von Deinem Antrag auf Erwerbsminderungsrente? Wurde ggfs. ein EA an das zuständige Sozialamt gestellt? Dann könnte es sein, dass Du über das Merkzeichen noch einen Differenzbetrag für die Vergangenheit vom Sozialamt ausgezahlt bekommst. Könnte!!!

    Eisvogel...... und Du kannst bestimmt jetzt den Weg von der PKV in die GKV aus dem Ärmel schütteln.


    Sei mir nicht böse, aber ich finde es persönlich ganz gut, dass die Wechselmöglichkeit im Altern nicht grundsätzlich gegeben ist.
    Jahrelang nutzt man alle Vorteile der PKV gegenüber den gesetzlich Versicherten. Und wenn es dann eng wird, weil man nicht vorgesorgt hat möchte man sich wieder in den Schoß der Solidargemeinschaft der gesetzlich Versicherten kuscheln.


    Die Frau sollte Ihren Anspruch auf Leistungen nach dem SGB XII bei dem Sozialhilfeträger vor Ort prüfen lassen.
    Der Mann seinen Anspruch auf Leistungen nach dem SGB II (denn wer berufsunfähig ist, ist nicht zwangsläufig erwerbsgemindert, das festzustellen obliegt allein der Deutschen Rentenversicherung!).

    Es gibt keinen Pauschalbetrag, den "der Staat" zahlt.


    Bei den Leistungen nach dem SGB XII handelt es sich um einen individuellen Betrag, der anhand des Bedarfs und des Einkommens ermittelt wird.


    Ggfs. "übernimmt" das Kind mit hohem Einkommen "alles".

    Die Erwerbsminderung (teilweise, voll, befristet oder unbefristet) stellt der Rentenversicherungsträger fest.


    D. h. in Deinem Fall, dass frühestens mit Ablauf der befristeten EM-Rente (bei der erneuten Beantragung) durch den medizinischen Dienst die (weitere?) Erwerbsminderung festgestellt wird.


    Wann läuft die Rente aus?

    Naja, es gibt ja sehr viele verschiedene Werkstätten für behinderte Menschen. Ich glaube nicht, dass man pauschal sagen kann, dass Werkstätten für behinderte Menschen kontraproduktiv im Falle von Autismus sind. Die WfbM zahlen, im Verhältnis zum Arbeitslohn, einen hohen Beitrag an die gesetzliche Rentenversicherung und bereits nach 20 Jahren hast Du Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente.


    Was wäre für Dich eine Alternative? Ein Job auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt? Hast Du bereits eine abgeschlossene Ausbildung?
    Ich weiss leider zu wenig über Autismus, aber ich kenne jemanden, der auf dem 1. Arbeitsmarkt tätig ist. Ich denke, hierbei kommt es auf die Form der Krankheit an. Vielleicht kann Dir hier noch jemand Tips geben.

    Wenn Du eine vorgezogene Altersrente erhältst, erfüllst Du nicht die Voraussetzungen für die Bewilligung von Grundsicherungsleistungen nach dem Vierten Kapitel SGB XII.
    Erreichen Regelaltersgrenze oder das Vorliegen einer dauerhaften vollen Erwerbsminderung unabhängig von der Arbeitsmarktlage.


    D. h. Du könntest ergänzend Leistungen nach dem III. Kapitel SGB XII beantragen (Hilfe zum Lebensunterhalt). Vermögensfreigrenze liegt hierbei niedriger; Unterhaltspflichtige werden angeschrieben.