Posts by Illoinen

    Man stelle sich nur einmal vor, die Normalbürger wüssten über die Fakten und Hintergründe von Armut und Reichtum, Weltwirtschaftsordnung, Konzernpolitik in der Dritten Welt, wirtschaftlichen Verflechtungen und Korruption - ganz zu schweigen von den ökonomischen, politischen und philosophischen Theorien und Ihren Folgen. Wäre unter diesen Umständen eine mit beeiflussbaren diletanten durchsetzte politische Klasse überhaupt vorstellbar? Würden informierte, als wirklich mündige Bürger nicht so manchen Politiker sofort als ungeeignet enttarnen und ihr eigens Urteil über die Gesellschaft sprechen?

    Ja unsere Mediengläubigkeit in diesem Land. Ist Ihnen vielleicht auch schon Mal zu Ohren gekommen, dass man sog. unabhängige Wissenschaftler garnicht so unabhängig sind? Befragen Sie einmal wirlich unabhängige Wissenschaftler zu dem Thema, nicht die welche von tagesthemen, heute journal u. a. dazu gehört auch die von Ihnen genannte Zeitung! Haben Sie schon einmal von INSM gehört, wer das ist und wofür und vorallem diese Gemeinschaft steht? "initiative Neue Soziale Marktwirtschaft?

    Wer überprüft denn ob zuwenig gezahlt wird?


    Wenn ein Arbeitgeber, zu wenig Eigenkapital hat deshalb zu hohen Kapitaldienst, oder falschen Standort gewählt, zu hohe privat Entnahmen oder zu hohe Raumkosten. Dann darf das mit Dumpinglöhnen der Arbeitnehmer kompensiert werden? Anschließend muss man zum Amt sich demütigen lassen um uberleben zu dürfen?

    Arbeit ist keine Schande aber Ausbeutung schon!


    bin 49 Baujahr aber bitte schön, Damals konnte man sich auch die Lehrstellen und Arbeitsplätze noch aussuchen, auch dann noch wenn man nur die Volksschule besucht hatte. Heute verdrängen ja schon die Abiturienten, Lehrstellen im Handwerk die Real.- und Hauptschüler sowieso! MEINE ERFAHRUNG IM ARBEITSLEBEN: In den jungen Jahren wurde und wird man verheizt und im Alter entsorgt und arm gemacht! Und dann wird auch noch in den sog. seriösen Medien besonders von ARD und ZDF das neoliberale Weltbild als "sachliche Information" verpackt. So werden die Abbauer des Sozialstaates als Reformer und die Kritiker als "Blockierer" bezeichnet. Von den "Gossenmedien" will ich hier garnicht erst schreiben. Unbedingt notwendig für herrschende Minderheiten sind Feindbilder, Hartz IV Empfänger gegen Aufstocker, Jobinhaber gegen Arbeitslose, Lehrlinge gegen Studenten usw. Hat schon einmal jemand in den Talkshows und Medien hinterfragt, ob das stimmt was der Inhaber eines Friseurladens behauptet, er könne nicht mehr zahlen? Aber wenn das stimmt warum nicht? Vielleicht zu hoher Kapitaldienst, zu hohe privat Entnahmen, falscher Standort keine Standortanalyse usw.

    Es kann aber nicht sein, dass die Arbeitnehmer die Fehler der sog. Arbeitgeber mit Dumpinglöhnen kompensieren müssen! Wem gehören eigentlich die Unternehmen in diesem Land? Wen man weiß, dass 80% des Betriebsvermögens und die Subventionen der Steuerzahler bezahlt? Wenn es schief geht sowieso. Im schlimmsten Fall werden die Gewinne privatisiert und die Kosten solidarisiert und im besten Fall wird ein weiterer Laden eröffnet. Man kann sich als sog. Arbeitgeber ja so leicht ganz legal arm rechnen. Lieber 10 Läden mit Minijobber betreiben als anständige Löhne zu bezahlen. Aber diese Debatte wurde noch nie in der "Öffentlichkeit" geführt! Warum eigentlich nicht?

    Ich habe so eine unprofessionelle Selbstorganisation
    in einer Behörde bisher nicht für möglich gehalten. Ich muß, seit ich damit in
    Kontakt gekommen bin, den Satz "die BRD ist eine moderne Nation" aus meinem
    Bewußtsein wohl streichen. Telefon und E-mail stehen als Kommunikationsmittel
    nicht zur Verfügung. Das Jobcenter produziert einen Aufwand an sinnlosen
    Briefverkehr, der ans Absurde grenzt. Aus persönlicher Erfahrung, sachlich:
    Bescheinigungen, die mehrer Male hintereinander angefordert wurden; einen
    Antrag, den ich angeblich gestellt haben soll, aber frei von der Agentur
    erfunden war; Geld das ich zurückzahlen sollte, aber schon längst bezahlt war,
    wurde 2 Jahre lang verfolgt. All das konnte man nicht, wie bei anderen
    Verwaltungen effizient telefonisch besprechen, nein, es mußte jedesmal ein
    Briefchen mit dazugehörigen Kopien als Beweis geschrieben werden. Briefverkehr
    und Unterlagen darüber füllen einen Aktenordner, ein Vollstreckungsbeamter stand
    achselzuckend und ratlos bei mir in der Wohnung (was das den Staat wohl
    kostet?). Dann kam nach 2 Jahren ein Entschuldigungsschreiben. Ganz zu schweigen
    von der Methode, stets bewußt ein kleines Dokument, das für den Antrag von
    Bedeutung ist nicht zu erwähnen, damit sich der Antrag verzögert und man mehrere
    Male wieder einen halben Tag dort herumhängen darf, um diesen nachzureichen.
    E-mail wäre wohl zu effizient. Ich habe bisher zweimal 2 Monate Sozialgeld in
    Anspruch nehmen müssen und habe sicherlich den Angestellten des Jobcenters
    dadurch viele Bürostunden geschenkt, damit ihre Jobs erhalten bleiben.
    Da ich hier in einem juristischen Portal bin, möchte ich den Verdacht äußern,
    das in dieser Einrichtung bewußt Uneffizienz betrieben wird, um den Selbsterhalt
    zu sichern.
    Punkt Freundlichkeit vor Ort war bei mir OK. Der Stil der Briefe ist eine
    Katastrophe. Es ist weder Sachbearbeiter noch ein Bürotelefon angegeben um
    Rückfragen zu stellen. Die Institution bleibt anonym,während man selber als
    Person dasteht. Dieses Machtgefälle gibt es in keiner Behörde im ganzen Land und
    ist in einer Demokratie unakzeptabel. Die Briefe sind so abgefaßt, daß man jedes
    Mal wie ein Verbrecher dasteht. Das kenn ich selbst vom Finanzamt nicht. Nach
    jedem Satz gibt es Pflichtbelehrungen sofort mit der Androhung von Strafen. So
    eine Behandlung war mir bis dahin völlig unbekannt. Ich wäre bereit anhand
    meines persönlichen Briefverkehrs, diese menschenverachtende Form
    exakter nachzuweisen. Ich kann also persönlich aus meiner Erfahrung sage: Diese
    Einrichtung hat in gegenwärtiger Stimmungslage in unserem Land eine
    katastrophale Auswirkung. Das sich die Menschen so etwas gefallen lassen
    beunruhigt mich zutiefst. Es gibt doch Leute, die jahrelang damit konfrontiert
    sind. Da muß sich doch ein unglaublicher Haß aufstauen.