Posts by Arme Sau

    Nett...


    Die Situation ist aber das eben viel versprochen wird und sehr selten sich dran gehalten wird.


    Aber als Troll lass ich mich hier nicht diskriminieren. Das ist mal Fakt, auch wenn irgendwer hier ne solche Meinung von mir hat.


    Ebensowenig kann ich die ganze Geschichte hier hinschreiben, wäre eh bissel lang und für die meisten nicht nachzuvollziehen.


    Fazit zur Zeit: 3 echte Angebote für Vollzeitstellen, Entscheidung erfolgt Ende September. Schulden, verursacht durchs Amt: 576 Euro, zuzüglich jeden Monat 24 Euro Gebühren aus verschiedenen Stellen. Sachbearbeiter im Amt wechselnd, da Urlaub, krank, Kindergeburtstag, was weiß ich. Wenige Tage noch und dann erfolgt zwangsweise Wechsel in Basistarif der Krankenkasse, von dem ich nicht so schnell wegkomme. Kostet dem Amt sogar noch mehr Geld, genau 47 Euro den Monat. Aber das zählt ja nicht.


    Leider hat sich die ganze Sache zugespitzt, mir wird sogar seitens dem Amt ein Anwalt empfohlen. Was soll ich davon halten???


    Ok, für die Admins hier und die Moderatoren, um den Trollverdacht auszuschließen: per PM gerne mein echter Name mit dem Sachverhalt.


    LG Arme Sau

    Hallo,


    soll jetzt kein Statement werden...


    Aber ich werde aus Harz4 aussteigen. Keine Anträge mehr, keine Bearbeitung, bringt eh nix. Das Amt hat mich mit den langen Bearbeitungszeiten an den Rand der Privatinsolvenz gebracht, hunderte Euronen Mahngebühren (und anhängende Kosten), nur weil es eben dem Amt möglich ist wochenlang mit der Bearbeitung zu warten. Widersprüche werden "fristgemäß" mit der maximal möglichen Zeit bearbeitet, auf Klage von einem Anwalt wird bewußt spekuliert. "Wir sitzen das aus", so die Meinung des Sachbearbeiters. Trotz sehr vielen Eigenbemühungen, Dienstaufsichtsbeschwerden... Ich bemühe mich wirklich um einen Job (Vollzeit, nachweisbar), aber das Amt schickte mir massenweise Minijobs, die ich nicht annehme, weil die mich in den Ruin bringen. Meine Bemühungen werden nicht anerkannt, trotz Schreiben der Firmen (Absagen oder Vorstellungsgespräche). Das Ergebnis sind Sanktionen, die ganz sicher anzufechten sind. Jedoch vergeht dabei wieder Zeit ins Land, was ich finanziell nicht durchstehe.


    Wenn jemand wirklich raus will aus Harz4, Eigenbemühungen zeigt, alles schriftlich nachweisen kann und trotzdem sanktioniert wird Kraft der Auslegung in irgendeiner Weise für Gesetze, so bin ich nicht mehr bereit diesem "Sozialstaat" die Treue zu zeigen.


    Ich mache weiter wie bisher, bewerbe mich und versuche ne Stelle zu finden. Das Amt kann mich mal. Ich verzichte auf dessen Leistungen, die eh nicht kommen und wenn, dann so spät das nix mehr zu retten ist.


    Ok, ich stelle hier keine konkrete Frage, ich wurschtele mich dann eben durchs Leben, vertraue meinem gesunden Verstand und komme damit ohne ...zig Anträge und sinnlosem Aufwand auch über die Runden.


    Danke fürs Lesen.


    Liebe Grüße
    Eure Arme Sau

    Hallo,


    jeden Job muß man annehmen, ist ok. Nun habe ich einen nicht sozialversicherungspflichtigen Job, aber ich bekomme neue Angebote vom Amt für sozialversicherungspflichtige Jobs. Bewerbe ich mich da nicht, drohen Sanktionen (allesamt Teilzeitjobs, oder auf xx Monate befristet). Aber wenn ich ich in dem derzeitigen Job mich bewähre, so werde ich in Vollzeit übernommen nach 6 Monaten (Probezeit). Es gibt keinen Vertrag deswegen, aber wie kann ich dem Amt glaubhaft machen, das dem so ist? Mein Arbeitgeber stellt mir dahingehend kein Versprechen aus, kann er ja auch nicht.


    Den Arbeitgeber wechseln ist ein echtes Risiko, denn die Chancen stehen sehr gut, das ich übernommen werde.


    LG Arme Sau

    Ich weiß nicht, aber die Frage ergibt sich aus meinem Text. Ok, ganz einfach: Was kann ich tun um die Entscheidung des Amtes zu beschleunigen?


    Folgen einer Verzögerung: kein Lehrgang, Stornierung der Aufträge, weiter Harz4 nd die ganze Geschichte. Ich will mir nicht vom Steuerzahler alles bezahlen lassen, ich will aus der Hilfe raus! Nicht mehr und nicht weniger.


    LG

    Hallo,


    seit April habe ich den Antrag bei der Arge gestellt, das ich eine Förderung wünsche um eine Weiterbildung finanziert zu bekommen. Bin selbständig, aber von Harz 4 abhängig, leider. Mit der Weiterbildung komme ich ganz sicher aus der Hilfe raus, Aufträge liegen schriftlich von den Firmen vor. Voraussetzung ist eben der Schein, den die Weiterbildung beinhaltet. Mündlich hat mein Sachbearbeiter zugesagt, aber was zählt schon mündlich?


    Nun will das Amt einen Nachweis nach dem anderen. Mal ne Bescheinigung über Einkommen, mal ne Umsatzvorschau, mal einen Einkommensnachweis über eventuelle Nebenbeschäftigungen. Aber eine Entscheidung über die Förderung steht aus. Noch sind es 16 Tage bis Lehrgangsbeginn. Kommt die Förderung nicht, so kann ich die Aufträge vergessen, zahle eine Vertragsstrafe von (zum Glück nur...) 50 Euro und bleibe weiter bei Harz 4. Ich muß zu Lehrgangsbeginn 850 Euronen hinblättern, sonst ist nix. Der Lehrgang incl. aller Kosten ist mit 1300 Euro dotiert, von mir aus soll das Amt das auch als Vorschuss gewähren, als Kredit oder sonstwas. Mir egal.


    Wie kann ich in der kurzen noch verbleibenden Zeit was erreichen? Dienstaufsichtsbeschwerde wird nix bringen. Ich habe nicht das Geld, um den Lehrgang selbst zu bezahlen. Auch die Vertragsstrafe zu zahlen ist schwer, aber da findet sich schon was.


    LG Eure Arme Sau

    Hallo,


    sicher ist erst mal, das die Kommune die Selbstbeteiligung nicht zahlt, nur die Krankenkassenbeiträge bis knapp 300 Euro. Hast du also Arztkosten, so zahlst du erst mal selbst. Kommst du nicht über den Selbtbehalt, so wird dir (entsprechend Versicherungsvertrag) im Folgejahr Beitrag erstattet. Das bedeutet Einkommen, welchen vom Regelsatz abgezogen wird. Wieder mal eine Lücke im Gesetz...


    Unter Umständen kann man versuchen zu argumentieren, das Leistungen, für die man bezahlen muß (Allgemeinmediziner, Zahnarzt) ja in der gesetzlichen Versicherung incl. sind, daher Gleichstellung und die Kommune soll bezahlen. Ist aber nur eine Idee.


    Aber auch eine Frage habe ich in diesem Zusammenhang. Geht man gezwungenerweise in den Basistarif der PKV, so ist man von Selbstbeteiligung befreit, nicht von Zuzahlungen. Aber ist es möglich von diesem elenden Basistarif wieder in einen Normaltarif ohne Probleme zu wechseln? Das glaube ich nämlich nicht, oder es wird extrem teuer.


    Gruß

    Hallo,


    bin selbstständig, bekomme Harz 4 als Aufstockungsbetrag. Wie und wo (wenn überhaupt) kann ich die Reisekosten oder einen Zuschuß dazu beantragen? Mein Kind wohnt bei seiner Mutter in Island, ich habe ein regelmäßiges Umgangsrecht, welches wir schriftlich vereinbart haben (ohne Gerichtsurteil). Nur leider kann ich dieses Umgangsrecht mangels Geldmittel nicht ausüben, was wiederum dem Kind schaden könnte. Seht ihr eine Möglichkeit?


    Viele Grüße
    Arme Sau

    Ich danke dir für diesen Supertip. Gerade die Krankenkasse ist ein riesiger Posten bei den monatlichen Ausgaben. Da meine Krankenkasse die Beiträge erhöht, könnte ich problemlos wechseln. Wenn ich in die gesetzliche Versicherung komme, so bedeutet das freiwillig versichert zum Beitragshöchstsatz. Wenn den das Amt irgendwelche Pauschalsätze beachtet bei der Berechnung, wärs mir recht. Krank kann ich mir eh nicht leisten. Und das Amt ist zu einem gewissen Betrag verpflichtet seinen Beitrag zur Krankenkasse zu zahlen, ums mal salopp zu sagen.


    Danke
    Arme Sau

    So schnell in einem Forum Hilfe zu bekommen verdient Respekt! Danke.
    Habe meinen Widerspruch fertig, den ich absenden werde. Auch der Fachanwalt ist gefunden, allerdings muß ich da noch zum Amtsgericht, den Antrag stellen. Habe ja alle Formulare dank Arge fertig :).


    Den SB laß ich in Ruhe, der macht ja nur seinen Job.


    Ich melde mich wieder. Das ist versprochen! Danke nochmal. Und sicher kommen noch mehr Probleme....


    LG Arme Sau

    Danke.


    Ein Fahrtenbuch zu führen ist sehr schwierig, da ich fast nur mit dem Fahrzeug unterwegs bin. Und zwar von meinen betreuten Objekten (Hausmeisterservice und andere Dienstleistungen) von Objekt zu Objekt. Macht ne Menge Schreibkram für nix. Bin nicht zu faul, aber bei den geringen Erträgen in der Branche ist dazu keine Zeit mehr.


    Krankenkasse ist privat. Davon ist im Bescheid gar keine Rede mehr, obwohl der Zuschuß beantragt wurde. Und auch sämtliche Verträge wie angefordert eingereicht. Werde das im Widerspruch mit erwähnen, danke.


    LG Arme Sau

    Quote from Clownfisch;67783

    Es gibt nicht ein Fitzelchen einer Rechtsgrundlage dafür, dass hieran seitens der ARGE Änderung, Kürzungen, Streichungen vorgenommen werden.... Anderenfalls käme für zu viele aufstockende Selbstständige nach 6 Monaten das ganz böse Erwachen, weil sie von der ARGE mit einer "Riesen"-Rückforderung konfrontiert würden und dies in ihrer Betriebsplanung nicht berücksichtigt hatten.....


    Wobei ich annehmen muß, das die Arge mein Betriebsauto in jedem Fall rausstreichen wird und vollständig als "Privatvergnügen" deklariert. Und das ist der größte Posten. Wie soll ich der Arge begreiflich machen, das dies ein DIENST-LKW ist, wenn die mir das nicht glauben wollen? Weder die KFZ-Versicherung, noch igendein Amt wird mir die Nutzung des LKW als gewerblich bestätigen, wie auch? Allein das Finanzamt tut es, doch dessen Entscheidungen interessieren die Arge nicht. Hintergrund: Der Kredit für den LKW ist als Privatkredit beim Finanzamt zu deklarieren (weil Einzelunternehmung und keine Gesellschaft), damit nicht abzugsfähig. Jedoch über die Abschreibung bekomme ich den Betrag doch noch in die Ausgaben. Aber Abschreibungen zählen bei der Arge nicht, die wissen gar nicht was das ist!


    Viele Worte... Also, wie bringe ich die Arge dazu, mein Betriebsauto als solches anzuerkennen?


    LG Arme Sau

    Supervielen Dank für eure schnellen Antworten. Eins noch dazu: Die Arge hat pauschaliert, ich habe für alles Belege! Natürlich nicht für die Zukunft, aber da wirds nicht anders werden. Im Grunde ist es so, das mein Betrieb seit 10 Jahren sich über Wasser hält, ich hatte 2 Angestellte und die bekamen ihr Geld immer im Tariflohn. Doch seit Sommer verlor ich zwei wichtige Kunden (Betriebe, die in Insolvenz gingen), meine beiden Mitarbeiter mußte ich auf die Straße setzen, nun kann ich selbst nicht mehr. In meiner Dienstleistungsbranche gehts ab März eigentlich wieder los, ich denke auch, das ich da wieder anfangen kann, auch mit neuem Geschäftszweig. Doch nun ist Ebbe, Finanzamt will seine Steuer, Krankenkasse ihr Geld und mein Auto muß bezahlt werden. Ohne Arge wirds ne Privatinsolvenz oder ich hunger halt die paar Monate :mad:


    LG Arme Sau

    Hallo,


    erste Pleite bei der ARGE. Da stellt man seinen (wirklich notwendigen) Antrag und bekommt - NIX!!!


    Bin grade am Widerspruch schreiben und wollte mich bei euch rückversichern. Vielleicht könnt ihr mir liebenswerterweise helfen :)


    Im Erfassungsbogen zum Betriebsgewinn wurden fast alle Kosten herausgestrichen, kann nicht sein und zeugt von totaler Unkenntnis. Hier erst mal die Begründungen und meine Gedanken dazu (kursiv):


    Punkt 3 - Raumkosten (anteilig)
    Ja warum denn? Weil ich 2 Lager habe und im Nachhinein die Rechnung bekomme? Es gibt keinen Mietvertrag, nur Rechnungen. Deswegen Streichung?


    Punkt 5a - gestrichen, keine Nachweise
    Wie soll ich dem Amt glaubhaft machen und warum, das mein Firmen-Kleintransporter zu 100% für die Firma genutzt wird. Privat gibts einen alten PKW und der wird auch so genutzt!


    Punkt 6 - keine Nachweise
    Rechnungen für Werbung (Visitenkarten...) liegen dem Amt vor. Ohne Werbung kein Geschäft, ist doch klar, oder?

    Punkt 7 - keine Notwendigkeit
    Reisekosten für auswärtige Kunden fallen an. Ich muß ja auch dort hin und auch irgendwo schlafen!


    Punkt 9 - Bürokosten pauschal 100 Euro
    Um Geld zu sparen, drucke ich meine Werbung selbst. Dazu bedarfs gutem Papier und einem Farblaser, der Toner braucht. Auch gewisse Werbeartikel für meine Kunden müssen sein, nicht teuer, aber kosten auch Geld.


    Punkt 10 - Telefonkosten pauschal 50%
    Nö, ich habe ein Privathandy (Rng. liegt vor), das auch privat bezahlt wird. Privat ist auch die heimische Telefonrechnung. Betriebshandy ist zu 100% Betrieb.


    13 - keine Anerkennung
    Jedes Gewerbe hat allgemeine Betriebsausgaben. Das sind eben Ausgaben zur Erhaltung des Gewerbebetriebes, die keinen Gewinn bringen und keine Ware sind (Rng. vorzeigbar).


    16 - keine Anerkennung
    Logisch, wer sein KFZ nicht anerkennt bekommt, braucht auch die Kreditraten nicht zu zahlen! Wie soll ich dem Finanzamt erklären, das mein Geschäft plötzlich keine betrieblichen Ausgaben in Sachen KFZ mehr hat?


    :eek::eek::eek:


    Sind die Mitarbeiter des Amtes dermaßen auf Ablehnung geeicht, das sie nicht mal primitivste Regeln des Gewerbebetriebes kennen? Ich will ja nicht mein Gewerbe durchs Amt finanzieren lassen, doch ohne Fahrzeug kann ich nicht arbeiten, ohne Werbung kennt mich keiner, halbe Telefonkosten wären schön (ich frage mal beim Provider nach ;)). Ich bekomme ja nicht einen Zuschuß zum Gewerbe, ich habe Zuschuß zum (Über-)Leben beantragt. Es werden schon keinerlei Sonderzahlungen oder ein luxeriöses Gewerbeleben beachtet, was richtig ist. Jedoch notwendigste Ausgaben zum Gewerbe können auch gestrichen werden?


    Ok, streichen wir das Gewerbe, was sich ja im März wieder beleben wird. Bis dahin schlafen wir unter der Brücke und holen uns Essen von der Mülltonne hinterm Supermarkt...


    LG Arme Sau