Brot wie vom Bäcker!

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    • Brot wie vom Bäcker!

      Man kaufe sich eine ganz einfachen Brotbackmischung(z.B. von Aldi) Kostet ca. 69 Cent! Und ergeben gut und gerne 2 Laibe Brot!
      Und so hab ich es immer gemacht! Aller Anfang war schwer,aber das Resultat überzeugt! Im Preis und Leistung!
      Da in der Mischung sogar die Hefe bereits enthalten ist, muß ich nur 500g, sprich eine halbe Packung, in eine Schüssel geben und 310 ml lauwarmes H2O hinzufügen.
      Das ist für mich schon der schwierigste Teil der ganzen Prozedur. Woher weiß ich, ob das lauwarme Wasser gerade den erforderlichen 20-25 °C entspricht? Fieberthermometer? Aber dann entscheide ich mich doch für die Pi-mal-Daumen-Methode und liege damit wohl goldrichtig. Beide Zutaten müssen dann 5-10 Minuten geknetet werden.
      Keine Angst, nicht mit der Hand.
      :rolleyes: Eine Küchenmaschine mit Knethaken eignet sich sehr gut. Leider habe ich nur ein Handgerät, halte aber tapfer 7 Minuten durch, in denen ich schon befürchtet einen Knetarm zu bekommen. Aber da dies wohl medizinisch eher ungewöhnlich ist, bleibe ich davon verschont.
      Danach muß der Teig mit einem Tuch abgedeckt und für 30 Minuten in Ruhe gelassen werden. Entgegen vorheriger Befürchtungen ist mein Teig nicht abgehauen, obwohl die Backanleitung meinte, ich solle ihn gehen lassen. Wahrscheinlich gefiel es ihm doch ganz gut bei mir.:D
      Nach einer halben Stunde nimmt man den Teig aus der Schüssel und setzt ihn auf ein Backblech, das man entweder gefettet hat oder mit Backpapier belegt hat.
      Das ist ganz einfach, da der Teig einen großen Klumpen gebildet hat, der kaum an den Händen klebt.
      Mein Tip dennoch: vorher die Hände nassmachen, dann ist es noch einfacher, daraus einen Laib zu formen.
      Wer möchte, kann den Teig auch in eine Backform (Kastenform) geben, das ist aber wirklich nicht notwendig. Selbst ich mit meinen 2 linken Händen habe es auf Anhieb geschafft, einen Laib zu formen, der bei jedem Bäckerwettbewerb den Hauptpreis bekommen hätte.

      Diese Konstruktion wird dann nochmals mit einem Tuch abgedeckt und für 30-40 Minuten an einen warmen Ort gestellt. Jetzt im Winter stelle ich das Blech immer einfach auf die Heizung.
      Und dann wird endlich gebacken.
      Der Ofen muß auf 230 °C vorgeheizt sein. Den Teig mit etwas Wasser bestreichen und ab damit in die Hitze. Nach etwa 10 Backminuten wird der Ofen auf 200 °C runtergestellt und das Brot etwa 40 Minuten weitergebacken. Während des Backens zieht ein traumhafter Geruch durch die Wohnung. Also lieber die Küchentür schließen, sonst klingeln garantiert eure Nachbarn an der Tür und fragen – ganz unverbindlich versteht sich – nach dem Auslöser dieses Duftes.
    • Danke für den ausführlichen Anleitung.
      Wenn man bedenkt das ein frischer Leib Brot um die 2,-Euro kostet und hier mit ein bißchen arbeit für -,69 Cent 2 Leibe frisches Brot hat,ist wirklich der Spartipp des Jahres :)

      Dabei möchte ich noch dazusagen das Aldi und Lidl verschiedene Brotbackmischungen anbieten,von Ciabata bis Voll-od. Mehrkorn Brot.
      Und wer mag kann so ein Ciabata gerne mit Kräuter,Oliven od. Paprikastückhen aufpeppen.
      Na dann,zum ersten sofort 10 Packungen Brotbackmischung kaufen und ganzen Monat keine Sorgen haben das das Brot ausgeht :)
    • So, machen wir mal eine etwas bessere Kalkulation:
      Brotmischung ist klar - 69 Cent.
      Warmwasser - reine Wasserkosten können wir vernachlässigen, aber die Erwärmung des Wassers! Aus der Leitung, wieviel rinnt ungenutzt in den Abfluss und steht danach auch noch ungenutzt in der Leitung. Wasser mit Wasserkocher erwärmen verbraucht auch Strom.
      Kneten - 10 Minuten mit Küchenmachine oder Handrührgerät mit Knethaken, Strom wird verbraucht.
      Mit Tuch abdecken - das Tuch muss anschließend gewaschen werden
      Geformten Teig an warmen Ort stellen - wo findet man die Wärme im Sommer?
      Ofen vorheizen, Brot backen - 1 Stunde ordentlicher Stromverbrauch
      Während das Brot bäckt, kann man ja spülen - wieder Wasser- und Energieverbrauch

      Dass das Brot besser ist als das meiste gekaufte, will ich gar nicht abstreiten.
      Aber wirklich sparen kann man damit nicht.
    • Aus der Leitung, wieviel rinnt ungenutzt in den Abfluss und steht danach auch noch ungenutzt in der Leitung.


      Das könnte man,wenn man keine Spülmaschine hätte,wunderbar fürs Abspülen nützen!

      Mit Tuch abdecken - das Tuch muss anschließend gewaschen werden


      Richtig! In der normalen Wäsche!

      Ofen vorheizen, Brot backen - 1 Stunde ordentlicher Stromverbrauch


      Bei der Benutzung von Backöfen gibt es Sparpotential, wenn man sowohl die Wärme in der Aufheizphase nutzt, als auch die Restwärme des Ofens. Man sollte also zum Einen nach Möglichkeit das zu backende Gut direkt von Anfang an in den Ofen geben und nicht erst das Erreichen der gewünschten Temperatur abwarten (hierzu muß man einfach nur die Gesamtzeit des Backvorganges etwas verlängern) und zum Anderen den Backofen schon ein paar Minuten vor Ende der Backzeit ausschalten, um die Restwärme auszunutzen.

      Geformten Teig an warmen Ort stellen - wo findet man die Wärme im Sommer?


      Z.B. auf der Fensterbank! Dort,wo die Sonnenstrahlen etwas gebündelt sind!
    • diese viele arbeit mit kneten , gehen und so erledigt mein brotbackautomat, genannt" BERND".

      ich habe innerhalb von 13 jahren den 2. von aldi und bin immer noch sehr zufrieden.
      den zweiten habe ich mir nur angeschafft, weil es den dann in grösser gab.
      ersterer leistet weitergegeben immer noch seine dienste.

      die anschaffung hat sich in dieser langen zeit auch amortisiert und mein pizzabrot ist mitgebracht zu grillfesten "der" hit.

      meines wissens ist ein brotbackautomat auch nicht so "der" stromfresser.

      lg die körni
    • Nachtrag: Wenn ich Brot beim Bäcker hole,zahle ich um die 2,- Euro(wie Kalimero34 schon treffend erwähnte!). Dieses ist,selbst bei vernünftiger Lagerung schnell trocken! Oder überlebt,je nach Familiengrösse nicht den nächsten Tag!
      Kaufe ich im Supermarkt abgepacktes Brot(meist 500g) zahle ich zw. 50 Cent und 2,-€! Je nach Qualität und Sorte! Wieder die Rechnung mit der Haltbarkeit....
      Das selbstgebackene bleibt bis zu 3 Tage so frisch und damit lecker,als ob ich es erst vor kurzem aus dem Ofen geholt habe!
    • alida;67374 schrieb:

      Aber wirklich sparen kann man damit nicht.


      Irgendwie schon. Wir haben nämlich festgestellt, dass das selbstgebackene Brot (warum auch immer) besser satt macht.

      Von mir auch noch eine kleine Verfeinerungsidee:

      Brot aus Backmischung verfeinern



      (auf 500 g weißes Backmehl bezogen)

      2 Eier,
      200 g gewürfelter Speck,
      200 g gewürfelter Schnittkäse,
      200 g gewürfelte Zwiebel, roh;
      1 Bund Petersilie, kleingehackt,
      1 Bund Schnittlauch,
      1 Bund Dill,
      lauwarme Milch, entsprechend der Mengenangabe auf der Tüte;

      Zuerst den Hefeteig rühren und gehen lassen,
      inzwischen die Zutaten klein schnippseln,
      dann Hefeteig und Zutaten in einer großen Schüssel
      miteinander verkneten, bis der Teig alle Zutaten aufgenommen hat.
      Backzeit und Temperatur wie üblich.
      Man braucht eine 1 Kg-Backform und dieses Brot wird im Ofen gebacken!
      Für den Brotbackautomaten ist diese Mischung nicht geeignet!
    • Warum nicht einfach selber Brot herstellen OHNE fertige Mischung?
      Wasser erwaermen, mit 1.5 Essloeffel Hefe, etwas oel, Weissmehl, wenn vorhanden 1/3 roggenmehl, Salz und 1 Essloeffel ESSIG untermischen . kurz gehen lassen und dann im Kuehlschrank aufbewahren. Bei Bedarf Teil davon abnehmen und backen....( ohne Ruehren und Kneten ... nur zu einer Brotform formen)
      Rest des Teiges wieder auffuellen mit Hefe, warmem Wasser, Salz und Essig .. so hat man immer frisches Brot und billiger geht es nicht mehr.
    • Mawk;178923 schrieb:

      Nein nicht für zwei Scheiben ;), man nimmt soviel Teig wie man für ein ganzes Brot braucht und in den Restteig gibt man wieder Zutaten rein um es aufzufüllen. Ist wie früher mit Sauerteig, den hat man auch nie ganz verbraucht sondern immer neuen Teig daraus gemacht.


      Hört sich gut an. Und das vergammelt nicht mit der Zeit, denn ein Uraltrest wird ja immer weiter verwendet?

      Wenn ich da an meine Kefir Ansetzungen denke ....
    • Im Grunde lässt man vom Teig immer eine kleine Portion Teig-Kultur übrig um damit wieder neuen Teig zu machen. Ich hab diese Kultur immer im Kühlschrank in einem Schraubglas gehabt (mit Loch im Deckel) und das Glas, wenn ich einen neuen Teig gemacht habe wieder aufgefüllt. Hält sich relativ lange - eine Woche war zumindest überhaupt kein Problem.