Was ist eigentlich mit Beratung im Jobcenter?

  • Zitat von musv;64673


    Ich leg's in den Scanner, scan das Ding ein, bearbeite das Bild nach und füg das in den Lebenslauf ein. Dazu brauch ich aber erstmal die Originalbilder. Und die kosten Geld - in meinem Fall waren das für 8 Bilder 20 Euro. 1 Bild für 2 Euro macht der Fotograf leider nicht.



    Und die Originale wirfst du dann in den Müll? :eek: "Richtige" Fotografen machen hier übrigens 4 Bilder für €10.

    Meine hier eingestellten Beiträge stellen nur meine persönliche Meinung und KEINE Rechtsberatung dar. Ich erhebe nicht den Anspruch allwissend zu sein und lasse mich gerne korrigieren. Wer mich nicht mag, darf mich gerne ignorieren, persönliche Angriffe bitte ich zu unterlassen. Vielen Dank.

  • Zitat von Turtle1972;64729

    Jung, ich war noch nie einen Tag im Leben arbeitslos... Mein Mann ... war übrigens auch noch nie einen Tag arbeitslos.


    Herzlichen Glückwunsch. Du hast die deutsche Lieblingseinstellung. Oder war das früher mal so? Wenn du damit glücklich bist, ist das toll. Nur leider hat nicht jeder dieses Glück in Deutschland, was eigentlich unverständlich ist, da du ja diese faulen Schmarotzer mit Deinen teuren Steuergeldern bezahlen musst. Du bist Deutschland.


    Zitat von Turtle1972;64729

    Logisches Denken hat man dir beim Studium aber nicht beigebracht, oder? Wenn ich mich 20 mal schriftlich bewerbe, brauche ich u. U. 20 Passfotos. Die kosten nach Adam Riese mehr als EINMAL 8.


    Ich hab jetzt nochmal den ganzen Thread durchgewühlt. Wo du die 20 Passfotos und 20 schriftliche Bewerbungen jetzt hernimmst, ist mir schleierhaft.

    Zitat von Turtle1972;64729

    "Förderfähige Kurse". Also FbW. Das ist was ganz anderes als Praktikum. Wie soll man sich überhaupt mit jemandem unterhalten, der die Termini des Amtes nicht kennt? Ohne korrekte Bezeichnung der Eingliederungsmaßnahme kann man zu Fördermöglichkeiten gar nichts sagen.


    Es war ein Englischkurs mit Wirtschaftsanteil. Förderfähig bedeutet hier, dass die Arge das ALGII weiterzahlt (für meine Frau) und die Kosten für den Kurs übernimmt. In welchem Beamtendeutsch du das jetzt ausdrücken und in welche Arge-interne Schubladenkategorie du das pressen willst, mag Deiner Erbsenzählermentalität überlassen sein. Das ist nicht mein Zuständigkeitsbereich. So zumindest hatte uns der Arge-Berater die Liste mit den entsprechenden Kursen rausgesucht und angeboten.

    Zitat von Turtle1972;64729

    Vielleicht beliest du dich mal.
    Ein-Euro-Job für Akademiker zumutbar


    1-Euro-Job trifft wohl weniger auf mich zu, da ich noch nicht zu den Langzeitarbeitslosen gehöre. Meine Frau wollte einen 1-Euro-Job in einem Blumenladen annehmen, wurde aber abgelehnt, weil sie keine Floristenausbildung hat.

    Zitat von Turtle1972;64729

    Bei Bon Prix oder über andere Versanhäuser gibt es komplette Anzüge für 40 bis 50 Euro, Hemden mit Krawatte 12 Euro. Dazu noch ein paar Schuhe für 30 Euro. Bin ich immer noch unter 100 Euro.


    ... und angestellt bei der Arge. Hättest Dir vielleicht mal was richtiges kaufen sollen.


    Zitat von Turtle1972;64729

    Mein Mann hat sich darüber noch nie beschwert. Der war übrigens auch noch nie einen Tag arbeitslos.


    Nach der bisherigen Gesprächsrunde hätte er sich auch für einen einzigen Tag Arbeitslosigkeit bestimmt lebenslange Vorwürfe anhören lassen müssen.


    Zitat von Turtle1972;64729

    Etwas Bescheidenheit und runtergeschraubtes Anspruchsdenken würden dir viel besser stehen.


    Wir fassen mal zusammen:
    Ich hab die Uni beendet, mein Studium mit 'nem 400-Euro-Job finanziert, bin jetzt ein paar Tage arbeitslos, da ich in der Schlussphase neben der Diplomarbeit nicht wirklich viel Zeit hatte, mir zig Bewerbungsschreiben auszuarbeiten. Hab also die letzten Jahre von weniger Geld als ein ALG2-Empfänger gelebt und nehme mir jetzt die Zeit, ordentlich ausgearbeitete Bewerbungen zu schreiben, um später mal nicht bei der Arge (als Mitarbeiter oder Kunde) angestellt sein zu müssen.


    Meine Frau hat Biologie und Lehramt studiert, 8 Jahre als Gymnasiallehrerin gearbeitet - das allerdings nicht in Deutschland. Hier in Sachsen laufen wir jetzt von Pontius zu Pilatus, um die Dokumente anerkannt zu kriegen, damit sie endlich wieder in ihrem Job arbeiten kann. Im Blumenladen (siehe oben) wurde sie wegen fehlender Floristenausbildung beim 1-Euro-Job abgelehnt. Bei anderen Firmen kam nicht mal eine Antwort auf die Bewerbungen. Zur Zeit arbeitet sie in einem Kindergarten, in dem sie schon ein Praktikum gemacht hat, auf ehrenamtlicher Basis, weil der Kindergarten nichts zahlen will/kann. Ehrenamtliche Arbeit ist aber immer noch besser als den ganzen Tag lang die Rauhfasertapete anzustarren.


    Und du erzählst mir was von Ansprüche runterschrauben und Bescheidenheit?


    Wir wohnen zwar nicht hier:
    [URL="http://www.spiegel.de/sptv/magazin/0,1518,237386,00.html"]Überleben in der Stadt mit der höchsten Arbeitslosenquote Deutschlands: Jeder dritte ohne Job - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - SPIEGEL TV[/URL]
    Aber viel besser ist es hier von der Arbeitssituation auch nicht. Du kannst ja mal den Feldversuch starten. Kündige Deinen Job, zieh dort hin und versuch Deinen Stolz (keinen Tag arbeitslos) aufrecht zu erhalten, indem du dort gleich am ersten Tag Arbeit findest. Wenn du das schaffst, dann kannst du Deine arrogante und verborte Beamteneinstellung behalten.

    Und genau weil die Situation hier so suboptimal ist, fang ich hier gar nicht erst an sondern such mir gleich einen Job in einer Region, wo es welche für mich und meine Frau gibt.


    Die Berater der Arge haben hier schon selbst eingesehen, dass die Situation hier hoffnungslos ist. Daher schicken sie uns nur noch mit einer Liste von geförderten Stellen los, die aber in der Realität gar nicht existieren oder schon seit vielen Monaten vergeben sind. Kommentare der entsprechenden Träger:
    1. "Für diese Stelle wurde die Förderung nicht genehmigt. Deswegen wurde die wieder gestrichen. Das haben wir der Arge aber schon vor Monaten mitgeteilt."
    2. "Die Stelle ist schon seit Monaten vergeben. Haben wir der Arge aber geschrieben."
    3. "Die Stelle wurde schon lange vergeben. Aber dafür kommen Sie sowieso nicht in Frage. Die Stellen sind nur für Leute über 50. Ich versteh nicht, warum die Arge die Liste nicht aktualisiert."
    ...
    Na wenigstens hab ich jetzt neben Minijob und Bewerbungen schreiben ein Hobby, wo ich bissel an die frische Luft komm und die Stadt anschauen kann.


    Zitat von Turtle1972;64729

    Grandios. Ich liebe Studenten, denen am Tag der Exmatrikulation einfällt, dass sie sich ja auch mal um einen Job kümmern könnten. Das zeugt von Intelligenz.


    Lieber 'ne Diplomarbeit mit Einser-Schnitt und Job danach suchen als einen Hilfsarbeiterjob mit gerade so bestandener Diplomprüfung, weil ich während der Diplomarbeit fleißig Bewerbungen hätte schreiben müssen. Aber vermutlich hast du dafür auch kein Verständnis. Und für das Ergebnis meiner Diplomprüfung ist mir die Belastung des Steuerzahlers für ein paar Wochen ehrlichgesagt scheißegal.


    Zitat von Turtle1972;64738

    Nett. Es gibt Leute, die haben das Geld nicht und bewerben sich deshalb ausschließlich schriftlich. Denen soll auch gerne Bewerbungskosten erstattet werden. Weil wirklich welche in einem Umfang anfallen, den sie als ALG 2 Bezieher nicht aufbringen können.


    Meinst du die 5 Euro pro Bewerbung?


    Bewerbungsbilder 8 Stk für 20 Euro = 2,50 pro Bild
    Porto Versandtasche (niedrigste Kategorie) = 1,45 Euro
    Versandtasche: ca 0,65 Euro
    Bewerbungsmappe: ca. 5 Euro (Bewerbung, Bewerbungsmappe, Bewerbungsunterlagen, Bewerbungen, Emailbewerbung)
    qualitativ ansprechende Ausdrucke in einem Copyshop: ca. 2 Euro

    Übrigens: Im letzten Link gehen die von einer Bewerbung von Kosten von 10-15 Euro aus. Das Wort "Erstattung" beinhaltet eine Differenz zwischen aufgewendete Kosten und geleisteter Zahlung von 0. Bei Dir ist dann anscheinend 5-15 = 0?


    Zitat von Turtle1972;64738

    Denn offensichtlich hält er Deutschland für Schlaraffia, wo es fürs Nixtun Designeranzüge gibt. Wie wär es denn noch mit ein paar hübschen Klunkern, natürlich in Echtgold oder Platin? Sowas sollte doch wohl der Steuerzahler für seine alimentierten Mitmenschen übrig haben, oder?


    Die 300 Euro waren das von der Arge genannte Budget, das genau für den Erwerb der Bekleidung für diese Vorstellungsgespräche gedacht war und uns im ersten Gespräch auch so genannt wurde. Rennt eigentlich Frau Merkel auch mit Hosenanzügen von C&A rum? Die wird doch auch vom Steuerzahler entlohnt.


    Zitat von Turtle1972;64738

    Trotzdem behaupt ich nach wie vor nicht, dass alle ALG 2 Empfänger doof, dumm und faul sind.


    Kommt hier anders rüber. Eventuell solltest du an der Stelle mal Deine Diffamierung leisten. Ist nicht der erste Thread, in dem du den Leuten an den Kopf knallst, dass sie sich lieber einen Job suchen sollten, anstatt eine hilfreiche Antwort zu geben.


    Zitat von gfr;64744

    Und der Satz ist für mich die Krönung :D
    Endlich erfahre ich, wie böse unser Staat ist, der schickt die Bürger auf die Uni und beschafft ihnen dann keine angemessene Arbeit!


    Dum? Ignorant? Wo hab ich geschrieben, dass mir der Staat eine angemessene Arbeit beschaffen soll? Das mach ich schon selbst. Ich hab aber trotzdem noch die dumpfe Ahnung, dass eine Uni nicht dafür gedacht ist, Müllmänner auszubilden. Dafür wäre die Ausbildung auf Kosten des Steuerzahlers wohl zu teuer.


    Zitat von Grubenpony;64746

    Und die Originale wirfst du dann in den Müll? :eek: "Richtige" Fotografen machen hier übrigens 4 Bilder für €10.


    Womit wir wieder beim Thema wären, wie man ein Bewerbungsbild auf eine Online-Bewerbung klebt. Da man für die Online-Bewerbung ja keine Bilder in Papierform benötigt, könnte man ja auch die Bilder nach dem Einscannen wieder an den Fotograf zurückgeben. Die Kosten wären dann 0 für unendliche viele Bewerbungen. Damit wäre auch begründet, warum Online-Bewerbungen nicht von der Arge erstattet werden brauchen. Ob der Fotograf das gutfinden wird?

  • Zitat von musv;64794


    Dum? Ignorant? Wo hab ich geschrieben, dass mir der Staat eine angemessene Arbeit beschaffen soll? Das mach ich schon selbst. Ich hab aber trotzdem noch die dumpfe Ahnung, dass eine Uni nicht dafür gedacht ist, Müllmänner auszubilden. Dafür wäre die Ausbildung auf Kosten des Steuerzahlers wohl zu teuer.


    Lieber musv,
    Ignorant sind Personen, die Zitate aus dem Zusammenhang reissen und dann andere als dumm bezeichnen.


    Zitat von musv:
    "Ist sicher für den deutschen Staat erstrebenswert, die Leute erst jahrelang auf die Uni zu schicken, damit sie dann als Müllmänner arbeiten."

    Viele Menschen sind zu gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.(Orson Welles)


    Es ist nicht nötig, mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: [URL=http://www.sozialhilfe24.de/forum/thread/231-nutzung-des-forums-hinweise/]

  • Zitat

    Wenn du damit glücklich bist, ist das toll. Nur leider hat nicht jeder dieses Glück in Deutschland, was eigentlich unverständlich ist, da du ja diese faulen Schmarotzer mit Deinen teuren Steuergeldern bezahlen musst.



    Glück? Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. Wenn jemand mit einem super Abschluss nicht mit Kusshand auf dem Arbeitsmarkt genommen wird und auch keine Anstalten macht, rechtzeitig vor Ende des Studiums Arbeit zu suchen, dann muss man sich sehr wohl fragen, ob derjenige tatsächlich von A bis Z denken kann. Andere Azubis und Studenten bekommen das auch hin. Warum sollte ich also so einen Faulhaufen unterstützen?

    Zitat

    Wo du die 20 Passfotos und 20 schriftliche Bewerbungen jetzt hernimmst, ist mir schleierhaft.



    Streng mal deine Gehirnmasse an.

    Zitat

    Es war ein Englischkurs mit Wirtschaftsanteil.



    Jepp, dafür braucht man natürlich einen Gesundheitspass. Logisch. Falls man den English-Teacher anhustet.

    Zitat

    So zumindest hatte uns der Arge-Berater die Liste mit den entsprechenden Kursen rausgesucht und angeboten.



    Hochintelligenten Menschen mag es durchaus zumutbar sein, sich aus "kursnet" das selbst raus zu ziehen. Aber wohl nur solchen. Stimmt, da bin ich etwas erbsenzählerisch, was vermeintliche Intelligenz angeht.

    Zitat

    1-Euro-Job trifft wohl weniger auf mich zu, da ich noch nicht zu den Langzeitarbeitslosen gehöre.



    § 15a SGB II trifft wunderbar auf dich zu, da du als Studioso wohl kaum in den letzten 2 Jahren ALG 1 oder 2 bezogen haben kannst.

    Zitat

    Hättest Dir vielleicht mal was richtiges kaufen sollen.



    Geht nicht. Meine Steuergelder verplempern doch Leute, die 300 Euro für einen Anzug brauchen. Ggf. solltest du aber auch mal darüber nachdenken, dass es Leute gibt, die sparsam wirtschaften können. Und eine Bluse für 10 oder 15 Euro bei C&A oder eine Hose für 20 Euro können sehr wohl sehr chic sein. Aber das kann man natürlich als reicher ehemaliger Studioso und reicher jetziger HartzIVler nicht verstehen, scheint mir.

    Zitat

    Nach der bisherigen Gesprächsrunde hätte er sich auch für einen einzigen Tag Arbeitslosigkeit bestimmt lebenslange Vorwürfe anhören lassen müssen.



    Wohl kaum. Sein ALG 1 hätte eine Anspruchshöhe, mit der er sich deinen 300 Euro Anzug noch gut jeden Monat leisten könnte, ohne das wir auf 3 mal Urlaub im Jahr verzichten müssten. Allerdings müsste er sich Vorwürfe anhören, wenn er seinen Arsch nicht schon während der Kündigungsfrist (bei dir gleichlautend mit dem absehbaren Ende des Studiums) in Bewegung setzen würde, um sich zu bewerben. Und den ganzen Tag faul zuhause genüsslich sich Vera am Mittag und Barbara Salesch usw. reinziehen würde.

    Zitat

    Ich hab die Uni beendet, mein Studium mit 'nem 400-Euro-Job finanziert, bin jetzt ein paar Tage arbeitslos, da ich in der Schlussphase neben der Diplomarbeit nicht wirklich viel Zeit hatte, mir zig Bewerbungsschreiben auszuarbeiten. Hab also die letzten Jahre von weniger Geld als ein ALG2-Empfänger gelebt und nehme mir jetzt die Zeit, ordentlich ausgearbeitete Bewerbungen zu schreiben, um später mal nicht bei der Arge (als Mitarbeiter oder Kunde) angestellt sein zu müssen.



    Mir kommen gleich die Tränen. Wie machen es denn nur andere -weniger begabte?- Studenten?

    Zitat

    Und du erzählst mir was von Ansprüche runterschrauben und Bescheidenheit?



    Warum sollte ich das nicht erzählen dürfen? Ich arbeite für mein Geld. Und das man nicht als Florist arbeiten kann, wenn man das nicht gelernt hat: logisch. Als Friseuse würde sie sicherlich auch niemand einstellen, oder wer möchte sich von einer Lehrerin bitte die Haare versauen lassen? Das sollen doch schon bitte Fachkräfte sein. Hilfsarbeiter in der Produktion (Sachen verpacken usw.) werden zur Genüge gesucht, vielleicht sollte man überlegen, wo man sich bewirbt. 1 Euro Jobs in profitorientierten Betrieben gibt es im Übrigen überhaupt nicht. 1 Euro Jobs haben zusätzlich und im öffentlichen Interesse zu sein.

    Zitat

    Aber viel besser ist es hier von der Arbeitssituation auch nicht. Du kannst ja mal den Feldversuch starten. Kündige Deinen Job, zieh dort hin und versuch Deinen Stolz (keinen Tag arbeitslos) aufrecht zu erhalten, indem du dort gleich am ersten Tag Arbeit findest. Wenn du das schaffst, dann kannst du Deine arrogante und verborte Beamteneinstellung behalten.



    Gottchen, dachtest du, ich wohne in München? Meinst du, in Thüringen ist die Arbeitslosenquote viel besser als in Sachsen? Guckst du überhaupt mal über deinen Tellerrand hinaus? Im Übrigen wüsste ich nicht, wieso ich meinen Job kündigen sollte. Wer noch nicht mal die Kenntnis hat, dass in öffentlichen Behörden nicht nur Beamte arbeiten ("BEAMTENeinstellung"): der ist doch schlichtweg kein Diskussionspartner.

    Zitat

    Lieber 'ne Diplomarbeit mit Einser-Schnitt und Job danach suchen



    Soll Menschen geben, die bekommen beides gleichzeitig hin. Aber wo`s an Engagement fehlt, weil man nach dem Motto: "Staat ernährt schon." lebt, da hilft wohl kein noch so guter Wille zum Verständnis mehr.

    Zitat

    Übrigens: Im letzten Link gehen die von einer Bewerbung von Kosten von 10-15 Euro aus. Das Wort "Erstattung" beinhaltet eine Differenz zwischen aufgewendete Kosten und geleisteter Zahlung von 0. Bei Dir ist dann anscheinend 5-15 = 0?



    Was für`n Quark. Zeitweise haben die Arbeitslosen Bewerbungskosten auf Quittungen nachgewiesen, also Kopie Bewerbungsanschreiben + Quittungen dazu. Die Kosten für eine Bewerbung beliefen sich dabei noch nicht mal auf zusammen 5 Euro. Wenn du Bewerbungsmappen mit Goldeinlage brauchst: das ist doch nicht das Bier des Steuerzahlers.

    Zitat

    Kommt hier anders rüber. Eventuell solltest du an der Stelle mal Deine Diffamierung leisten. Ist nicht der erste Thread, in dem du den Leuten an den Kopf knallst, dass sie sich lieber einen Job suchen sollten, anstatt eine hilfreiche Antwort zu geben.



    Zwingt dich wer, das Forum hier zu nutzen? Wenn es dir nicht gefällt, wende dich an eines der zahlreichen Jammerforen im Netz. M. E. n. wärest du dort bestens aufgehoben.

    Turtle

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.

  • Zitat von musv;64794


    Lieber 'ne Diplomarbeit mit Einser-Schnitt und Job danach suchen als einen Hilfsarbeiterjob mit gerade so bestandener Diplomprüfung, weil ich während der Diplomarbeit fleißig Bewerbungen hätte schreiben müssen. Aber vermutlich hast du dafür auch kein Verständnis. Und für das Ergebnis meiner Diplomprüfung ist mir die Belastung des Steuerzahlers für ein paar Wochen ehrlichgesagt scheißegal.



    Wenn du so toll waerst, haettest du schon lange vor Studienende einen Haufen Firmen, die Interesse an dir haetten. Aber anscheinend bist du nur einer von Millionen, die einen Job suchen. Richtig gute Leute suchen keine Jobs, sondern sie werden gesucht...

  • Auf die anderen billigen Beleidigungen geh ich jetzt nicht weiter ein. Nur soviel:


    Zitat von Turtle1972;64893

    1 Euro Jobs in profitorientierten Betrieben gibt es im Übrigen überhaupt nicht. 1 Euro Jobs haben zusätzlich und im öffentlichen Interesse zu sein.


    Ich weiß nicht, in welchem Staat es noch 1-Euro-Jobs gibt, von dem du dann sprechen könntest. Jedenfalls hier ist es normal, dass kleinere Läden und Betriebe (o.g. Blumenladen, Kioske, Lottostellen,...) fleißig ihre festeingestellten Mitarbeiter rausschmeißen und auf 1-Euro-Jobs umstellen. Für die Arge ist das insofern auch von Vorteil, weil sie dadurch 4 Leute in derselben Stelle unterbringt, in der vorher nur einer gearbeitet hat. Da zahlen die liebend gerne die Lohnkosten. Es ist bedauerlich, dass du gerade in Deinem Beruf und Deiner Position so eine derartig realitätsferne Naivität an den Tag legst. Aber Hartzis bashen ist schon was Geiles für Dich, oder?

  • Zitat von musv;65114

    Jedenfalls hier ist es normal, dass kleinere Läden und Betriebe (o.g. Blumenladen, Kioske, Lottostellen,...) fleißig ihre festeingestellten Mitarbeiter rausschmeißen und auf 1-Euro-Jobs umstellen.


    Das halte ich für eine Lüge - passt aber zu deinem pseudo-Revoluzzer-(aber tatsächlich asozial)-Gehabe.

  • Zitat von musv;65114

    Nur soviel:

    Ich weiß nicht, in welchem Staat es noch 1-Euro-Jobs gibt, von dem du dann sprechen könntest. Jedenfalls hier ist es normal, dass kleinere Läden und Betriebe (o.g. Blumenladen, Kioske, Lottostellen,...) fleißig ihre festeingestellten Mitarbeiter rausschmeißen und auf 1-Euro-Jobs umstellen. Für die Arge ist das insofern auch von Vorteil, weil sie dadurch 4 Leute in derselben Stelle unterbringt, in der vorher nur einer gearbeitet hat. Da zahlen die liebend gerne die Lohnkosten. Es ist bedauerlich, dass du gerade in Deinem Beruf und Deiner Position so eine derartig realitätsferne Naivität an den Tag legst. Aber Hartzis bashen ist schon was Geiles für Dich, oder?



    Ich weiß nicht, in welchen Staaten angebliche Akademiker mit abgeschlossenem Studium eine derartige Ignoranz an den Tag legen.

    Du bist nicht einmal fähig, zwischen einem Minijob (geringfügige Beschäftigung auf 400-Euro-Basis) und einer gewöhnlich als Ein-Euro-Job bezeichneten Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (nur bei juristischen Personen möglich) zu unterscheiden.

    Auf dich passt einer meiner Lieblingsausdrücke:
    Ich hasse Ignoranz gepaart mit Arroganz und Intoleranz!
    Die Reihenfolge kannst du beliebig vertauschen, wobei bei dir von jedem ein gerüttelt Maß vorhanden ist.

  • Zitat

    Ich weiß nicht, in welchem Staat es noch 1-Euro-Jobs gibt, von dem du dann sprechen könntest. Jedenfalls hier ist es normal, dass kleinere Läden und Betriebe (o.g. Blumenladen, Kioske, Lottostellen,...) fleißig ihre festeingestellten Mitarbeiter rausschmeißen und auf 1-Euro-Jobs umstellen. Für die Arge ist das insofern auch von Vorteil, weil sie dadurch 4 Leute in derselben Stelle unterbringt, in der vorher nur einer gearbeitet hat.



    Als Gott die Intelligenz verteilt hat, da hast du sicherlich gerade geschlafen. Besonders gut kannst du dich mit der Leistung, die du gerade beziehst nicht vertraut gemacht haben, sonst wüsstest du, dass es 1 Euro Jobs nicht bei normalen Firmen gibt. Und das von jemandem, der angeblich einen 400 Euro Job hat... Das ist ja schon mehr als peinlich.

    Zitat

    Es ist bedauerlich, dass du gerade in Deinem Beruf und Deiner Position so eine derartig realitätsferne Naivität an den Tag legst.



    Es ist bedauerlich, dass sowas wie du tatsächlich zu dem gehört, das man als Bildungselite bezeichnet. Wenn du wissen willst, ob es in der freien Wirtschaft 1 Euro Jobs gibt, dann bewirb dich doch mal beim Hauptzollamt. Vielleicht lernst du da Realität. Ich jedenfalls lebe im hier und jetzt. Von jemandem, der -wenn überhaupt anscheinend nur im Ausland und auch das war ein Fehlschlag, sonst wäre man doch heute nicht wieder in D- bisher noch nichts erreicht hat im Leben, kann man da wohl nicht behaupten.

    Zitat

    Aber Hartzis bashen ist schon was Geiles für Dich, oder?



    Lernt man solch einen Slang heute beim Studium? Zu meinen Zeiten war das nicht so... Aber Alt-Studiosos müssen sich ja den jungen Kadern anpassen.
    Ach ja: Tacheles zu reden hat noch niemandem geschadet. Wenn du die Wahrheit nicht verkraftest, ist das doch nicht mein Problem.

    Turtle

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.

  • Zitat von Turtle1972;65162

    Als Gott die Intelligenz verteilt hat, da hast du sicherlich gerade geschlafen. Besonders gut kannst du dich mit der Leistung, die du gerade beziehst nicht vertraut gemacht haben, sonst wüsstest du, dass es 1 Euro Jobs nicht bei normalen Firmen gibt. Und das von jemandem, der angeblich einen 400 Euro Job hat... Das ist ja schon mehr als peinlich.


    Erklär mal, was jetzt der 400-Euro-Job mit dem 1-Euro-Job zu tun hat?


    Ehrlichgesagt wusste ich bisher nicht, dass 1-Euro-Jobs auf Arbeiten von öffentlichem Interesse beschränkt sind. Bei sämtlichen Leuten, die mir im Laufe der letzten Monate und Jahren begegnet sind und mit 1-Euro-Jobs zu tun hatten oder selbst welche ausübten, war das "öffentliche Interesse" nicht gegeben. Dazu auch hier:


    http://www.dgb.de/themen/theme…tsmarkt_aktuell_04_09.pdf


    Zitat von DBG-Bericht

    Erneute Kritik vom Bundesrechnungshof
    (Prüfbericht November 2008) an 1-Euro-Jobs


    - „Das Ziel eines rechtskonformen, zielgerichteten und wirtschaftlichen Einsatzes dieses Instrumentes ist auch in den letzten Jahren nicht erreicht worden.“
    - „Zwei Drittel der geprüften Maßnahmen erfüllten nicht die gesetzlichen Fördervoraussetzungen. In acht und zehn beanstandeten Fällen war die Tätigkeit nicht zusätzlich…In der Hälfte der beanstandeten Fälle stand die Tätigkeit nicht im öffentlichen Interesse.“
    - „Die Arbeitsgelegenheiten blieben aus Sicht des BRH für drei von vier Hilfebedürftigen weitgehend wirkungslos. Messbare Integrationsfortschritte waren nicht erkennbar.“
    - „Den Grundsicherungsstellen war häufig – insbesondere bei teilnehmerstarken Maßnahmen – nicht bekannt, welche konkreten Tätigkeiten die Hilfebedürftigen ausübten.“


    Zitat von DGB-Bericht

    In 2008 nahmen insgesamt 764.000 Menschen an einem 1-Euro-Job teil (2007: 775.000). Auch im laufenden Jahr ist der Trend ungebrochen (76.000 Zugänge allein im April). Das zeigt, dass dieses Instrument unabhängig vom Konjunkturgeschehen im großen Stil eingesetzt wird. Das verstößt in eklatanter Weise gegen das Ultima-Ratio-Prinzip, das eigentlich für den Einsatz dieses Instruments gilt. Dieses besagt, dass Arbeitsgelegenheiten nur dann geschaffen werden dürfen, wenn andere Mittel der Eingliederung in Arbeit, Ausbildung oder Qualifizierung nicht möglich sind.
    ...
    Die übermäßige Nutzung der 1-Euro-Jobs ist keine Überraschung, sondern entspringt einer Fehlsteuerung im SGB II. Insbesondere ist es aus fiskalischer Sicht für SGB II Träger attraktiv, in großer Zahl 1-Euro-Jobs anzubieten, denn aus ihrem Eingliederungsbudget müssen sie nur die Mehraufwandsentschädigung und die Trägerpauschale (zusammen rund 500 Euro) finanzieren. Das Gros der Gesamtkosten bei 1-Euro-Jobs macht die Weiterzahlung des ALG II bzw. des Sozialgelds für Kinder und der Unterkunftskosten aus. Da dies aber passive Pflichtleistungen sind, müssen Bund bzw. Kommune (bei der Miete) außerhalb der arbeitsmarktpolitischen Förderung für diese Kosten aufkommen.
    ...
    Gerade in Ostdeutschland dienen 1-Euro-Jobs vorrangig nicht (mehr) dem Ausgleich individueller Defizite bei Arbeitslosen, sondern es geht um einen großflächigen Einsatz als Marktersatzmaßnahme.


    Und nun?

  • Zitat

    Erklär mal, was jetzt der 400-Euro-Job mit dem 1-Euro-Job zu tun hat?



    Amnesie???? Du hast doch davon angefangen, zu behaupten, dass "kleinere Läden und Betriebe ihre Mitarbeiter rausschmeisen und auf 1 Euro Jobs umstellen", siehe hier:

    Zitat

    Ich weiß nicht, in welchem Staat es noch 1-Euro-Jobs gibt, von dem du dann sprechen könntest. Jedenfalls hier ist es normal, dass kleinere Läden und Betriebe (o.g. Blumenladen, Kioske, Lottostellen,...) fleißig ihre festeingestellten Mitarbeiter rausschmeißen und auf 1-Euro-Jobs umstellen.



    Zum Rest: Der Bundesrechnungshof zweifelt die Wirksamkeit von 1 Euro Jobs für die Eingliederung an. Da steht nirgends, dass sogar 1 Euro Jobs in der freien Wirtschaft vergeben wurden, obwohl das nicht sein darf.

    Lern doch erstmal lesen und verstehen. Die Diskussion mit Minderbegabten macht mir keinen Spaß.

    Turtle

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.

  • Zitat von musv;65455

    Ich hab dabei nirgendwo von 400-Euro-Jobs gesprochen. Die Leute, die ich kennenlernen durfte, ersetzen mit 1-Euro-Jobs Vollzeitstellen.


    Naja, für einen Arbeitgeber dürfte es schon schwer werden, dich für 400 EUR kostendeckend zu beschäftigen... :p

  • Zitat

    Die Leute, die ich kennenlernen durfte, ersetzen mit 1-Euro-Jobs Vollzeitstellen.



    Was für ein ausgemachter Blödsinn.

    Es gibt in "Blumenläden, Kiosken, Lottostellen..." keine 1 Euro Jobber. Red dich doch nicht raus. Du hast keine Ahnung und dumm daherpalavert. Gib es doch wenigstens zu und Ruhe is.

    Turtle

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.