ARGE zwingt zum Umzug

  • Hallo,
    ich würde mal gerne wissen was man alles beantragen kann , wenn die ARGE mich zu einem Umzug zwingt. Da unsere Tochter jetzt ausgezogen ist und unsere jetzige Wohnung somit zu Gross ist.
    Es fallen ja viele Kosten an und wir wissen nicht genau was wir beantragen können.


    LG

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    Es fallen ja viele Kosten an und wir wissen nicht genau was wir beantragen können.


    Hier wird es sich - wenn denn eines Tages eine sog. "(Kosten) Senkungsaufforderung" erfolgt -
    handeln um


    -Wohnungsbeschaffungskosten sowie
    -Umzugskosten


    Danach solltest Du erst mal googlen oder hier die Suchfunktion bemühen - und dann mit letzten
    konkreten Fragen wiederkommen.


    Das ist ein weites Feld, Dir dieses Thema hier und jetzt umfassend aufzuzeigen, das wird (zumindest mir)
    gerade zu viel!


    Ansonsten: Beantragen kann man das, was anfällt bzw. was anfallen wird!
    Die oben genannten Leistungen sind "Kann" - und "Soll"-Leistungen, damit Du schon mal klar siehst,
    was auf Dich zukommt.... :cool:
    BestBoy

  • Davon ab zwingt die Arge nicht zum Umzug, solltet ihr jetzt oder in Zukunft eine Kostensenkungsaufforderung bekommen, würdet ihr nach längstens 6 Monaten nur noch die angemessene Miete für die verbleibende Personen Anzahl nach Auszug der Tochter bekommen.
    Sollte da die Differenz nicht allzu hoch sein, könntet ihr Euch auch überlegen diese Differenz zu zahlen und in Eure jetzigen Wohnung zu bleiben.

  • Vorsicht mit der 6-Monatsregel. Das ist der maximale Zeitraum, der nur dann ausgeschöpft wird, wenn auch Bemühungen zur Wohnungssuche nachgewiesen werden.


    Und wie Floeckchen schon schrieb, die KdU-Differenz kann auch selbst gezahlt werden. Wenn der Wohnungsmarkt nachweislich leergeräumt ist und keine Wohnungen zum "Preis" der ARGE vorhanden sind, dann "muss" die ARGE die volle Miete weiterzahlen. Dazu ist aber eine genaue Dokumentation der Wohnungssuche erforderlich, die Gerichte stellen da hohe Ansprüche, 3 Zeitungsinserate pro Monat werden da nicht genügen. Außerdem wenn die Mietdifferenz nicht zu hoch ist, dann muss die ARGE die Wirtschaftlichkeit des Umzugs nachweisen.