Ortsabwesenheit - 6 Monate Rückforderung

  • Hallo und Guten Tag an das Forum,

    Im Zeitraum 03/2020 bis 03/2021 bezog ich Hartz4.


    Gemeldet und wohnhaft war ich bei meiner Mutter (da mein Vater verstarb und ich aus dem Ausland zurückkehrte) zu einer geringen Miete (welche das Amt nicht bezahlen wollte).

    Insofern wurde diese von mir selbst aufgebracht. Soweit so gut.


    06/2020 lernte ich meine Partnerin kennen.


    Kurz darauf entschieden wir uns, aufgrund von Corona und Null-Jobaussichten, mit dem Wohnmobil meiner Mutter für eine zunächst nur sehr kurze Zeit ins Ausland zu verreisen.
    Mir ist, jetzt, bewusst, dass dies hätte genehmigt werden müssen, zumal wir 2 Monate später, aufgrund mechanischer Probleme, erst wieder in unseren Heimartorten eintrafen.
    Ich war jederzeit telefonisch erreichbar, postalisch durch die Weiterleitung von emails meiner Mutter. Angerufen oder angeschrieben wurde ich nicht.


    Natürlich kann das Jobcenter hier für diesen Zeitraum eine Rückforderung verlangen, der ich auch nachkommen würde!


    Ab 12/2020 bis 03/2021 habe ich immer wieder einen oder 2 Tage im Ort (100km entfernt) meiner Partnerin verbracht.

    Dabei ist auch alle 2-4 Wochen eine Bezahlung dort mit meiner Kreditkarte erfolgt.

    Wohnhaft blieb ich in meinem Heimartort!


    03/2021 lief meine Bewilligung aus.

    Nachdem Kontauszüge rückwirkend für ein Jahr, für eine Weiterbewilligung, eingefordert wurden, teilte ich ich dem Amt mit nun doch auf weitere Leistungen zu verzichten und meinen Lebensunterhalt selbst zu bestreiten, inkl. KV. Dies tat ich auch.


    06/2021 wechselte ich in ein Angestelltenverhältnis und zog 09/2021 komplett ins Ausland.


    Kontoauszüge, speziell meiner Kreditkarte, habe ich NIE eingereicht. Mein gemeldeter und tatsächlicher Wohnsitz war immer mein Heimatort.


    Jetzt kam das beigefügte Schreiben vom Amt mit einer Rückforderung des gesamten bewilligten Zeitraums von 09/2020 - 03/2021.

    Nicht tageweise nach Überschreitung der 21 Tage Urlaub sondern komplett.

    Begründet wird dies mit vorliegenden Kreditkartenauszügen und der damit begründeten Ortsabwesenheit.


    1. Kann man mir einfach so unterstellen ich sei in dem gesamten Zeitraum NICHT in meinem Heimatort gewesen?

    2. Sind die Forderungen so berechtigt?


    Wie gesagt, ich gestehe mir ein, dass ich für die Auslandsreise (09-12/2020) eine Genehmigung hätte erfragen müssen!

    Einer Rückzahlung würde ich zustimmen.


    Jedoch war ich NUR temporär bei meiner Partnerin und stand jederzeit dem Jobcenter in meinem Heimatort zur Verfügung. Persönlich eingeladen wurde ich genau 1x.

    Ich danke schon vorab vielmals für das Lesen meiner Nachricht.
    Beste Grüße

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    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.

  • Na, dann antworte doch, wann du wo warst und leg ggf. Nachweise dazu.

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