Benötigte Unterlagen für Antrag

  • Hallo,


    Ich beziehe für diesen Monat noch Grundsicherung, da meine Erwerbsminderung aber diesen Monat endet und neu beantragt wurde von mir (läuft noch), hat mich die Grundsicherung gebeten beim Jobcenter U25 einen Antrag zu stellen. Habe ich getan und ich habe eine ganze Liste von benötigten Unterlagen bekommen.


    Da der Antrag bei der Grundsicherung so einfach war und der Arbeitslosengeld 2 Antrag gefühlt 5x so viele Dokumente verlangt, wollte ich hier mal nachfragen ob wirklich alle Unterlagen benötigt werden.


    Im Raum steht auch die Frage ob es jetzt schon Sinn dem Jobcenter alle Unterlagen zu geben, da es ja sein kann dass die erneute Erwerbsminderung bejaht wird und dann wäre das Jobcenter sowieso von vornherein ab September gar nicht zuständig, sondern weiterhin die Grundsicherung. Oder macht es trotzdem Sinn? Damit alles schneller geht, sollte das Jobcenter doch zuständig sein?


    Ich soll zusätzlich zum bereits eingereichten Hauptantrag, einen Antrag EK (Einkommen) einreichen. Macht Sinn. Dazu noch 2x UH3 (evtl. Unterhaltsansprüche) von den Eltern ausfüllen lassen. Muss ich bzw. müssen die das? Ich weiß dass meine Eltern keinen Unterhalt leisten müssen, da ihr Einkommen dafür zu niedrig ist.


    Dann wird eine Telefonnummer und E-Mail verlangt. Telefon habe ich bereits abgelangt, ich habe meine E-Mail angegeben und finde das reicht. Kopie Personalausweis. Macht denke ich mal auch Sinn.


    Sozialversicherungsnummer, Steuer-ID. (von beidem ein schriftlicher Nachweis). Nachweis Kundennummer bei der Arbeitsagentur (ggf. telefonisch erfragen und falls nicht existierend dem Jobcenter das schriftlich mitteilen, steht da)


    Beendigungsbescheid Grundsicherung. (geht ja nur falls Erwerbsminderung verneint wird.) Bescheid von der Deutschen Rentenversicherung. Kontoauszüge der letzten 3 Monate macht auch Sinn.


    Habe schon einen Mietvertrag vorab eingereicht, der alles wichtige abdeckte, aber es wurde jetzt der VOLLSTÄNDIGE Mietvertrag gefordert. Alle anderen Seiten sind absolut uninteressant für das Jobcenter aber reiche ich dann eben doch ein.


    Mir fällt auf dass das Jobcenter weitaus mehr Unterlagen als die Grundsicherung möchte. Der Grundsicherung hat beispielsweise nicht den vollständigen Mietvertrag verlangt. Denen hat genügt was ich ihnen geschickt habe.


    Wohnungsgröße wird benötigt. Die ist recht klein aber steht leider nicht im Mietvertrag. Dem Jobcenter habe ich bereits untersagt meinen Vermieter zu kontaktieren und ich weiß auch dass die das nicht dürfen. Wie weise ich das jetzt nach? Ich will logischerweise auch nicht dass mein Vermieter weiß dass ich ALG 2 beziehe.


    Habe jetzt schon dass Gefühl dass mein SB angepisst ist weil wir nicht telefoniert haben (hatten es beide tagelang nicht geschafft uns gegenseitig zu erreichen, dann habe ich meine Telefonnummer zurückgenommen und auf meine E-Mail verwiesen). Aber vielleicht kommt mir das auch nur so vor, mal schauen...

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  • Ergänzung: Ich habe beim Hauptantrag vergessen anzukreuzen "Ich habe KEIN erhebliches Vermögen."


    Der SB meint ich soll jetzt nochmal den kompletten Hauptantrag ausfüllen.


    Empfinde ich als Schikane. Reicht nicht auch die einfache Angabe "Ich bestätige hiermit dass ich kein erhebliches Vermögen besitze"?

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    Ich habe noch eine etwas kompliziertere Frage: Ich bin aktuell noch privatversichert und die PKV "lässt mich auch nicht raus", da man in Deutschland ja nicht nicht versichert sein kann und das ist ja auch gut so. Nur ist es ja nicht so einfach in die GKV wieder reinzukommen. Familienversicherung geht bis 25 aber nur mit Studium, es wird aber aktuell geprüft ob das aufgrund der Erwerbsminderung nicht vielleicht trotzdem geht. Freiwillig gesetzlich wird aktuell auch geprüft.


    Jetzt ist es aber so die Beiträge für diesen Monat hat die PKV logischerweise schon eingezogen und die meinten dass sie die Beiträge von 50% auf 100% erhöhen würden, da es ja keinen AG mehr gibt der paritär den hälftigen Betrag zahlt.


    Die Grundsicherung meinte Sie müsste die Beiträge nur teilweise (Pflichtteil) und die PKV Beiträge auch nur dann übernehmen wenn GKV keine Option wäre. Solange die GKV keine Ablehnungsbescheide erstellt hat, übernehmen die gar nichts.


    Ist das rechtens? Wenn die PKV Beiträge jetzt auch noch steigen, dann kann ich sie mir absolut nicht mehr leisten. Kann ich mir die irgendwie stunden lassen oder Ratenzahlung vereinbaren? Habe von der PKV schriftlich noch nichts. Alle Auskünfte habe ich am Telefon bekommen (ich hab angerufen).