Druckkostenerstattung für Kontoauszüge?

  • Hallo an alle Forumsmitglieder und deren Betreiber.

    Ich benötige für folgenden Sachverhalt eine faktische Information.

    Im Zuge meines Weiterbewilligungsantrages fordert das Jobcenter, die Zusendung der Kontoauszüge aus den letzten 3 Monaten.

    Das von mir genutzte Konto ist ein reines Online-Direkt-Konto.
    Ergo: Es ist nicht möglich sich Kontoauszüge aktiv an den Kontoauszugdruckern zu erstellen/auszudrucken.

    Daher besteht nur die Möglichkeit, diese aus dem OnlineBanking auszudrucken.
    Im gesamten sind es 13 Seiten + Druckertinte + Drucker-Betriebsstunden.

    Betrachtet man diesen Aufwand im Durchschnitt mit 0,80 Cent pro Seite, liegt hier ein Kostenfaktor von 10,40 € vor, exkl. Druckerkosten.

    Selbst wenn die Kosten pro Blatt und Druckkosten geringer wären, was kann man in diesem Zuge bzgl. der Papier- und Druckkosten geltend machen?

    VG Dirk

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  • Scherz, oder?

    Viele Menschen sind zu gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.(Orson Welles)


    Es ist nicht nötig, mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: [URL=http://www.sozialhilfe24.de/forum/thread/231-nutzung-des-forums-hinweise/]

  • Nein durchaus kein Scherz. Warum auch. Es geht ja um Kosten die mir entstehen und daher die Frage ob man diese geltent machen kann.

    Für Briefbewerbungen bekommt man ja auch eine "Aufwandsentschädigung". Laut meiner Info sogar für Onlinebewerbungen.

  • Und warum nicht aus dem Online-Banking direkt per mail ans Jobcenter senden?

    Viele Menschen sind zu gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.(Orson Welles)


    Es ist nicht nötig, mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: [URL=http://www.sozialhilfe24.de/forum/thread/231-nutzung-des-forums-hinweise/]

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  • Nein durchaus kein Scherz. Warum auch. Es geht ja um Kosten die mir entstehen und daher die Frage ob man diese geltent machen kann.

    Für Briefbewerbungen bekommt man ja auch eine "Aufwandsentschädigung". Laut meiner Info sogar für Onlinebewerbungen.

    Es geht alles online - und wie gfr sagt, Du kannst die Unterlagen auch direkt ans Jobcenter aus deinem Programm per Mail schicken. - Aufwandsentschädigungen, sprich Kostenerstattungen für Bewerbungen sind mir im Übrigen nicht bekannt, allenfalls Fahrtkostenerstattungen. Und ja, ich habe mich schon reichlichst beworben. Letztlich ist ein Antrag beim Jobcenter aber auch keine Bewerbung, eine Gegenleistung für die gewährte Leistung wird ja nicht erbracht. Insofern gebe ich Donosi recht.

    Wenn das Leben Dir in den Allerwertesten tritt - nutze den Schwung um Vorwärts zu kommen

  • Die Banken verlangen für die Kontoführung ja auch einen Betrag. Hier sind sicher die Kosten für die Erstellung der Kontoauszüge einkalkuliert. Es gibt mehrere Gerichtsentscheidungen, die die Kosten für die Kontoführung nicht als Bedarf im Leistungsbereich des SGB II und SGB XII ansehen.

    Mich würde auch mal die Kalkulation interessieren, wie man pro Blatt auf 0,80 € kommt.

    Tintenpatronenpreis: 34,- Euro

    Druckleistung: 2.200 Seiten

    34 / 2200 = 0,0155 EUR1 Blatt Papier etwa 0,008 Euro

  • Ist doch egal. Gibt es nicht. Die Vorlage der Kontoauszüge gehört zu den Mitwirkungspflichten nach § 60 SGB I. Aufwendungsersatz nach § 65a SGB I gibt es dafür nicht.

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.