Beerdigungskosten Pflegeheim / Hilfe zur Pflege

  • Ich hab eine Frage: B ist Betreuer für seine Mutter die in einem Pflegeheim lebt. Die Kosten dafür trägt das Sozialamt (Hilfe zur Pflege und Wohngeld).


    Als die Mutter ins Pflegeheim kam vor ca. fünf Jahren, hat er ihr Geldvermögen aufgelöst und alles, was über dem Freibetrag war (damals 2.600 EUR) ans Amt überwiesen. In dem Vermögen war auch eine Sterbegeldversicherung mit Rückkaufswert ca. 1000 EUR drin, die beitragsfrei gestellt wurde.


    Nun hat B festgestellt, dass die Mutter noch ein Sparkonto hat mit ca. 10.000 EUR, von dem er nichts wusste.


    B hat total Angst dass er für das Nichtmelden haftet und nun evtl. noch Zinsen zahlen muss oder bestraft wird.


    Andererseits hat B gelesen dass seine Mutter zusätzlich zu dem Freibetrag von damals 2.600 EUR auch eine Rücklage für ihre Beerdigungskosten hätte behalten dürfen, so dass es vielleicht falsch war alles zu überweisen. B weiss leider nicht wie hoch die genau anerkannt wird (Ba-Wü).


    Auch muss die Rücklage für Beerdigungskosten anscheinend so angelegt sein, dass niemand darauf zugreifen kann außer dem Bestatter. Das ist auf den ersten Blick nicht so. Das Geld liegt hier auf einem normalen Sparkonto, aber die Mutter ist sehr schwer behindert und könnte gar nichts davon abheben, so dass sie in der Realität keinen Zugriff hat.

    B könnte auch noch in die Sterbegeldversicherung einzahlen.


    B will einerseits alles richtig machen aber auch nicht später (als Erbe) evtl. für die Beerdigungskosten herangezogen werden vom Amt. Was würdet Ihr dem B empfehlen?

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  • Dem Sozialamt mitteilen, dass da Vermögen versehentlich nicht gemeldet wurde. Was denn sonst? Lügen und betrügen?

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.

  • Es ist ein einfaches Sparbuch. Das hat nichts mit einer Sterbegeldvesicherung oder ähnlichem zu tun. Da ist nichts geschützt.

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  • Ehrlich gesagt würde ich mir in dem Fall keine Gedanken darüber machen, ob und wieviel von dem Geld man behalten darf. Das Problem ist ein ganz anderes. Mutter hatte wohl -wegen Überschreitens der Vermögensgrenze- zu keinem Zeitpunkt einen Anspruch auf Sozialhilfeleistungen, demnach ist eigentlich alles zurück zu bezahlen, was in den letzten Jahren bezahlt wurde, ggfs auch deutlich mehr als 10.000 Euro.

    "Eigentlich" deshalb, weil viele Träger dabei doch alle Augen zudrücken und nur das überschießende Vermögen verlangen.

    Daher würde ich jetzt aber umgehend alles wahrheitsgemäß mitteilen ohne vorher noch Geld für eine Bestattungsvorsorge umzuschichten und auf Gnade hoffen.


    IÜ geht es bei Beerdigungskosten nicht darum, dass "man vom Amt als Erbe dazu herangezogen wird". Vielmehr ist die Bestattung und die Tragung der Kosten ohnehin Aufgabe des Erben/der nahen Angehörigen.

  • Das mit der Sterbegeldversicherung verstehe ich nicht. Wenn sie eine hat, kann diese doch die Beerdigungskosten übernehmen. Mein Mann und ich haben auch eine. Mein Mann ist inzwischen beitragsfrei und ich muss noch einzahlen bis zu meinem 65. Lebensjahr. Sterbe ich vorher, zahlt die Versicherung natürlich auch schon vorher. Von daher braucht es doch gar kein Geld für die Beerdigung. Allerdings sollte das Sparbuch umgehend gemeldet werden.

  • Das mit der Sterbegeldversicherung verstehe ich nicht. Wenn sie eine hat, kann diese doch die Beerdigungskosten übernehmen.

    Büschen knapp...

    In dem Vermögen war auch eine Sterbegeldversicherung mit Rückkaufswert ca. 1000 EUR drin, die beitragsfrei gestellt wurde.

    Viele Menschen sind zu gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.(Orson Welles)


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  • Die Sterbeversicherung ist doch nichts weiter als eine Lebensversicherung mit anderem Namen. Es gibt sicherlich eine/n Begünstigte/n. Was der oder die dann mit dem Geld anfangen ist doch deren Sache. Es sei denn, die Versicherung fließt direkt und nicht umkehrbar an einen Bestatter. Dann muss man das gesondert bewerten.