Privat in der gesetzlichen Krankenkasse

  • Hallo,


    als Empfänger von Grundsicherung wäre ich in der Krankenversicherung der Rentner versichert, wenn ich in meiner zweitens Lebenshälfte 90 % in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert gewesen wäre. Dieses ist nicht der Fall. Ich bin nicht in der gesetzlichen Krankenversicherung der Rentner.


    Dann erhalte ich Rente in Höhe von ca. 210 € brutto, netto ungefähr 180 €. Meine Krankenkasse berechnet mir einen Mindestbeitrag, welcher bei ungefähr 220 € liegt. Die Krankenkasse hat mich als freiwillig Versicherter in der gesetzlichen Krankenversicherung berücksichtigt, weil ich die oben genannten Zeiten nicht erfülle.


    Das Grundsicherungsamt berücksichtigt Einkünfte, nämlich meine Rente, von welcher mir als Einkommen 30 % zustehen dürfte. Allerdings bringt das Grundsicherungsabend die Beträge für die Krankenversicherung in Abzug, welche oberhalb des Beitrages für die Krankenversicherung der Rentner liegen. Letztendlich erhalte ich dann nur einen Betrag, bei welchem Einkommen nicht berücksichtigt würde.


    An anderer Stelle habe ich gelesen, daß das Grundsicherungsamt die Beträge nicht in Abzug bringen darf.


    Ist denn das überhaupt rechtens? Was kann ich denn machen?


    Welche Möglichkeiten gibt es, die Krankenkassenbeiträge zu reduzieren und ist das sinnvoll?


    Vielen Dank

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  • Wenn du Grundsicherung beziehst sind die geforderten Krankenkassenbeiträge für eine freiwilige Versicherung bei einer Kasse Bedarf, der in der Regel vom Sozialhilfeträger auch direkt an die Krankenkasse zu leisten ist. Dir entsteht daher kein Nachteil, da dies die Grundsicherung abfedert. Deine Rente müsste dann brutto ausgekehrt werden, also mit einem Zuschuss für diese persönliche Beitragslast bei der Krankenkasse, da du ja nicht in der KVDR bist. Diese Rente wird als tatsächliches Einkommen auf den Grundsicherungsbedarf angerechnet.



    Angerechent auf die entsprechende Halbbelegung ( zweite Hälfte deiner Erwerbsbiografie) werden seit geraumer Zeit auch Kinder, jedes mit 3 Jahren. Ist das überprüft worden ?

    "Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie". - frei nach E. Ferstl (PS: Beitrag Löschen verboten, Autor ist Satiriker)

  • Die Beiträge werden als Ausgaben von der Rente abgezogen. Sollte das Einkommen dann 0,- € betragen und noch ein Restbeitrag übrig sein, erfolgt die Berücksichtigung als Bedarf.

    So oder so ist es aber wie dreiland geschrieben hat: es entstehen dir keine Nachteile.


    Die Rente ist immer voll einzusetzen, es sei denn du hast Anspruch auf einen Freibetrag für freiwillig erworbene Rentenansprüche oder betriebliche Altersvorsorge u.ä.