Doppelte Begutachtung rechtsmäßig?

  • Laut der gutachterlichen Stellungname des ärztlichen Dienstes bin ich auf Dauer nicht erwerbsfähig. Ich bin froh, das dies in dem Gutachten des ärztlichen Dienstes auch so fest gestellt wird.

    Nun habe ich jedoch einen Brief bekommen, in dem steht, das doch noch eine Begutachtung durch die Deutsche Rentenversicherung erforderlich ist.

    Es wird von mir verlangt, noch einmal eine Entbindung von der Schweigepflicht zu unterschreiben.

    In der 2ten Anlage ist dann die Rede davon, das ein Herr Soundso einen Widerspruch gegen das Gutachten des Ärztlichen Dienstes der Agentur für Arbeit eingelegt hat.



    Nun meinen Fragen:

    Wer kann denn so einem Gutachten widersprechen und daraufhin eine neue Begutachtung von einem anderen Dienst erwirken?

    Muss ich jetzt fürchten, das es jetzt doch dazu kommen könnte, das ich weiter im ALG2 verbleibe? Ich war mir schon sicher, das ich in die Sozialhilfe rutsche und auch froh darüber.

    Bin halt schwer chronisch Krank...

    Muss ich dieser zweiten Begutachtung zustimmen? Oder kann ich irgendwie erwirken, das die erste Begutachtung ausreicht bzw. gültig bleibt?

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  • Das ist vollkommen korrekt so. Das Sozialamt ist nur an die Feststellung der DRV gebunden. Das Widerspruchsverfahren ist in "§ 44a SGB II geregelt. Wenn du also Leistungen nach dem SGB XII willst, solltest du tunlichst mitwirken.

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.